Bremer Denkmale

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Die Bremer Denkmale der Freien Hansestadt Bremen (Land) werden vom Landesamt für Denkmalpflege Bremen erfasst, in der Landesdenkmalliste registriert und seit 2004 in der Denkmaldatenbank in Wort und Bild vorgestellt. Die Denkmalliste enthält von zurzeit (2010) rund 1600 Kulturdenkmale als Grunddaten für jedes Denkmal die amtlichen Adressen, Informationen zur ursprünglichen Bezeichnung des Objektes, Angaben über den Zeitpunkt seiner Entstehung sowie die wichtigsten denkmalswerten Umbauphasen. Die Denkmalliste ist eine offene Liste; immer wieder kommen neue Denkmale hinzu.

Denkmalpflege in Bremen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Denkmalpflege in Bremen

Mit der staatlichen Denkmalpflege in Bremen wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts begonnen. Der erste Konservator wurde 1933 benannt. Von 1945 bis 1971 gab es ein städtisches Amt für Denkmalpflege. Ein eigenes Landesamt für Denkmalpflege Bremen als Behörde mit einem Landeskonservator entstand erst 1971.

Nach dem Bremer Denkmalschutzgesetz sollen im öffentlichen Interesse „... Kulturdenkmäler wissenschaftlich erforscht, gepflegt, geschützt und erhalten“ werden, als wichtige Sachzeugnisse und identitätsstiftende Teile unserer von Menschenhand gestalteten und historisch gewachsenen Umwelt. sind. Das Landesamt schreibt dazu: „Sie sind erlebbare materialisierte Dokumente vergangener Zustände und Epochen, und sie halten als kollektives Gedächtnis die Erinnerung an die Vielfalt sozialer Lebensgestaltungen, künstlerischer Vorstellungen oder technischer und wirtschaftlicher Möglichkeiten mit authentischem materiellem Substrat wach.“

In Bremen erfolgten die Eintragungen in die Denkmalliste kontinuierlich ab 1973.
In Bremerhaven wurden Gebäude seit 1976 – zunächst nur zögerlich – in die Denkmalliste eingetragen. Seit 2000 nahm die Zahl der Eintragungen erheblich zu.

2010 wurde erstmals unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Senats der Bremer Denkmalpflegepreis verliehen.

Listen der Denkmäler im Land Bremen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bremen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bremerhaven[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg Skalecki: Denkmalpflege in Bremen. Schriftenreihe, Edition Temmen, Bremen 2004 bis 2016.
  • Georg Skalecki: Von Backstein Recycling bis Backstein-Revival: Bremer Backsteinbauten 1945 bis 2015. In: Deutsche Stiftung Denkmalschutz (Hg.): Backstein Baukunst - Zur Denkmalkultur eines Baustoffes. Bd. V. Bonn 2015, S. 80-87.
  • Weser-Kurier: Bremer Denkmäler und was sie bedeuten. Fotoserie
  • Jürn Lohse: Die Holocaust-Denkmäler in Bremen, Examensarbeit. Diplomica Verlag, ISBN 9783836602600.
  • Künstlerverein für Bremische Geschichte und Alterthümer (Hg.): Denkmale der Geschichte und Kunst der Freien Hansestadt Bremen. Bremen 1862, Faksimile-Ausgabe im Schünemann Verlag, Bremen.
  • Uta Halle: Archäologische Forschung in Bremen und umzu. In: Uta Halle, Claus von Carnap-Bornheim (Hg.): Bremen und umzu. Ausflugsziele auf der Düne, Geest und in der Marsch., Band 53, Theiss-Verlag, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-8062-2562-4, S. 25−33.
  • Rudolf Stein: Forschungen zur Geschichte der Bau- und Kunstdenkmäler in Bremen. Sechs Bände, Bremen 1960 bis 1967.
  • Rudolf Stein: Romanische, gotische und Renaissance-Baukunst in Bremen. Hauschild Verlag, Bremen 1962.
  • Rudolf Stein: Klassizismus und Romantik in der Baukunst Bremens. Hauschild Verlag, Bremen 1964.
  • Rudolf Stein: Das Bürgerhaus in Bremen. Ernst Wasmuth Verlag, Tübingen 1970.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]