Bremer Zentrum für Baukultur

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Speicher XI

Das Bremer Zentrum für Baukultur (Eigenschreibweise: bremer zentrum für baukultur; b.zb) ist ein Verein, der sich zur Aufgabe gemacht hat, wertvolle Bremer Architekturdokumente – vorrangig seit den 1950er Jahren – zu sammeln, wissenschaftlich aufzubereiten und auf dieser Basis den Dialog zwischen Fachleuten und der Bremer Bevölkerung über das historische und aktuelle Baugeschehen der Stadt zu fördern. Die Institution hat ihren Sitz im historischen Speicher XI der Überseestadt in Bremen.

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Initiative der Bremer Hochschulen, der Architektenkammer, des Bausenators und des Focke-Museums – die inzwischen Sitz und Stimme im b.zb haben – konstituierte sich 2003 der gemeinnützige Verein, dem interessierte Bürger, Architekturbüros und Bremer Organisationen und Institutionen beitreten können. Der Verein mit circa 150 Mitgliedern, die Hälfte davon Architektinnen und Architekten, wird von einem siebenköpfigen Vorstand geführt. Wissenschaftlicher Leiter ist Eberhard Syring. Der Vorstand wird von einem wissenschaftlichen Beirat unterstützt.

Aktivitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Aktivitäten des Hauses gehören öffentliche Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen ebenso wie Projekt- und Forschungsarbeit zur jüngeren lokalen Baugeschichte in Bremen. Das durch den Bremer Senator für Bau, Umwelt und Verkehr initiierte Projekt „Kultur der Einmischung“ arbeitet einen besonderen Aspekt der jüngeren Baugeschichte Bremens auf: die Rolle der zivilgesellschaftlichen Beteiligungsformen in Hinsicht auf Bremer Architektur- und Stadtplanung der vergangenen sechzig Jahre. In der „b.zb-Schriftenreihe“ erscheinen begleitende Publikationen zu Vorträgen, in der Reihe „Neue Architektur in Bremen“ und „Architektur in Bremen“ werden im Heftformat architektonisch sehenswerte Bauwerke in Bremen und Bremerhaven vorgestellt. Der „Architekturführer Bremen“ in Form einer Online-Datenbank bietet einen Überblick über die Architekturentwicklung in Bremen von 1950 bis heute.

Das b.zb wurde 2009 gemeinsam mit dem Haus der Architektur Köln vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung mit dem Nationalen Preis für integrierte Stadtentwicklung und Baukultur ausgezeichnet.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. StadtbauenStadtleben.de: Sonderpreise Abgerufen am 20. Januar 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 53° 5′ 50,2″ N, 8° 46′ 11,4″ O