Bremisches Wattenmeer

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Das Watt bei Bremerhaven

Das Bremische Wattenmeer ist der Teil des Wattenmeeres der Nordsee, das auf dem Hoheitsgebiet des Landes Freie Hansestadt Bremen liegt. Das Wattenmeer Bremens ist der Teil des deutschen Teils des Wattenmeeres, der prinzipiell nicht als Nationalpark geschützt ist.

Zwar wirken die Gezeiten auch weseraufwärts bis nach Bremen, das bremische Wattenmeer liegt aber im Wesentlichen vor der Küste der Stadt Bremerhaven. Der nördliche Teil des temporär trockenfallenden Meeresbodens Bremens liegt allerdings vor der Küste Butjadingens, sprich westlich der Weser und damit von Bremerhaven aus gesehen auf der gegenüberliegenden Flussseite, kann also nicht trockenen Fußes von Bremer Hoheitsgebiet aus erreicht werden und nur bedingt als bremisches Wattenmeer gerechnet werden. Es handelt sich um einen schmalen Streifen der Wattgebiete Insumplate, Franziusplate und Blexer Plate mit rund 80 Hektar Fläche[1]. Ein anderer, größerer Teil des Bremer Watts liegt davon getrennt im Naturschutzgebiet Luneplate im Süden und umfasst rund 340 Hektar. Allerdings handelt es sich bereits um Bereiche der Unterweser, also mit Süß- bzw. Brackwasser, sprich um Flusswatt, was nicht mehr als Teil des Wattenmeeres gesehen werden muss.

Im Norden ist das Weddenwarder Watt durch den Ausbau des Container-Terminals auf 1,55 Hektar geschrumpft. (Watt unweit des, bereits knapp in Niedersachsen liegenden, Hofes auf dem Büttel, zwischen Küste und Deich im Osten, der Landesgrenze im Norden, dem Weddewarder Tief im Westen und Süden). Bei diesem Watt handelt es sich um tatsächlich an Bremisches Festland grenzendes Wattenmeer, das vom Land Bremen trockenen Fußes betreten werden kann. Offiziell als Weddewarder Außendeich bezeichnet, ist dieses kleine Gebiet ein offiziell geschütztes Biotop und wird unter der Biotopnummer 1193 geführt. Der Biotoptyp wird als Salzwiese und Wattfläche im Küstenbereich beschrieben.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Flächen gemessen auf Geoportal
  2. Karte samt Legende auf dem Geoportal Bremen