Bremm

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Bremm
Bremm
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Bremm hervorgehoben
Koordinaten: 50° 6′ N, 7° 7′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Cochem-Zell
Verbandsgemeinde: Cochem
Höhe: 100 m ü. NHN
Fläche: 9,12 km2
Einwohner: 781 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 86 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56814
Vorwahl: 02675
Kfz-Kennzeichen: COC, ZEL
Gemeindeschlüssel: 07 1 35 012
Adresse der Verbandsverwaltung: Ravenéstraße 61
56812 Cochem
Webpräsenz: www.bremm.info
Ortsbürgermeisterin: Gisela Heib
Lage der Ortsgemeinde Bremm im Landkreis Cochem-Zell
Kalenborn (bei Kaisersesch)Eppenberg (Eifel)Laubach (Eifel)LeienkaulMüllenbach (bei Mayen)HaurothUrmersbachMasburgDüngenheimKaiserseschLandkernIllerichEulgemHambuchGamlenZettingenKaifenheimBrachtendorfUlmen (Eifel)AlflenAuderathFilz (Eifel)WollmerathSchmittBüchel (Eifel)Wagenhausen (Eifel)GillenbeurenGevenichWeiler (bei Ulmen)LutzerathBad BertrichUrschmittKlidingBeuren (Eifel)MoselkernMüden (Mosel)Treis-KardenLützLiegRoesMöntenichForst (Eifel)DünfusBrohlBinningen (Eifel)WirfusBriedenKailPommern (Mosel)BriedelAltlayPeterswald-LöffelscheidHaserichSosbergForst (Hunsrück)AltstrimmigReidenhausenMittelstrimmigBlankenrathPanzweilerWalhausenSchauren (bei Blankenrath)TelligHesweilerLiesenichMoritzheimGrenderichZell (Mosel)NeefBullaySankt AldegundAlf (Mosel)PünderichGreimersburgKlottenFaidDohrBremmBruttig-FankelSenheimNehren (Mosel)Ediger-EllerMesenichValwigErnst (Mosel)Beilstein (Mosel)Ellenz-PoltersdorfBriedernCochemLandkreis VulkaneifelLandkreis Bernkastel-WittlichLandkreis Mayen-KoblenzRhein-Hunsrück-KreisKarte
Über dieses Bild

Bremm ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Cochem an. Bremm ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bremm liegt an einer Moselschleife zwischen Trier und Koblenz und ist umgeben von den Rebhängen des Calmont, der mit 378 Metern Höhe und ca. 65 Grad Neigung steilsten Weinbergslage Europas. Dieser erstreckt sich entlang der Mosel von Ediger-Eller bis Bremm und ist ein Teil des Weinbaugebietes Mosel.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort war schon in keltischer und römischer Zeit besiedelt. Die älteste urkundliche Erwähnung des Ortes ist aus dem Jahr 1051, als Richeza, Enkelin des Kaisers Otto II., dem Kloster Brauweiler Güter in Brembe schenkte. 1097 wurde erstmals eine Kirche in Bremm erwähnt.

Wichtigster Grundherr war bis 1802 das Augustinerkloster Springiersbach mit dem Damenstift Kloster Stuben. Es beherbergte die Limburger Staurothek. Schon 1794 war die Besetzung durch französische Revolutionstruppen erfolgt, Bremm gehörte bis 1814 zur Mairie Eller im Kanton Cochem. 1815 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Die aus dem 11. Jahrhundert stammende Kirche wurde 1895 umgebaut und vergrößert. Seit 1946 ist Bremm Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Bremm errang 2002 im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ den Titel „Schönstes Dorf von Rheinland-Pfalz“.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Bremm besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzender.[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Sankt Laurentius-Kirche befindet sich ein Barockaltar. Vom ehemaligen Damenstift Kloster Stuben ist nur noch eine Ruine vorhanden. Es gibt in Bremm mehrere Fachwerkhäuser, darunter das Storchenhaus-Fachwerkhaus mit Schnitzereien.

Ausflüge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit einigen Jahren lockt der Klettersteig durch den Bremmer Calmont jedes Jahr viele Besucher in den Ort.

Blick auf Bremm
Kloster Stuben bei Bremm
Panoramabild aus den Weinbergen mit Blick auf die Sankt Laurentius-Kirche und Moselschleife

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bremm – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen