Brenna (Polen)

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Brenna
Wappen von Strumień
Brenna (Polen)
Brenna
Brenna
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Schlesien
Landkreis: Cieszyn
Geographische Lage: 49° 43′ N, 18° 54′ O49.72472222222218.902777777778Koordinaten: 49° 43′ 29″ N, 18° 54′ 10″ O
Höhe: 420 m n.p.m
Einwohner: 6115 (2014-05-15[1])
Postleitzahl: 43-438
Telefonvorwahl: (+48) 33
Kfz-Kennzeichen: SCI
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Kattowitz
Gemeinde
Gemeindeart: Landgemeinde
Gemeindegliederung: 3 Schulzenämter
Einwohner: 11.027
(30. Jun. 2014)[2]
Gemeindenummer (GUS): 2403042
Verwaltung
Adresse: ul. Wyzwolenia 77
43-438 Brenna
Webpräsenz: www.brenna.pl



Brenna ist ein Dorf im Powiat Cieszyński in der Woiwodschaft Schlesien, Polen. Es ist auch Sitz der gleichnamigen Landgemeinde (gmina wiejska).

Geographie[Bearbeiten]

Blick über Brenna

Lage[Bearbeiten]

Brenna liegt in den Schlesischen Beskiden am rechten Weichsel-Zufluss Brennica etwa 15 km südwestlich von Bielsko-Biała und 60 km südlich von Katowice im Kreis Teschen.

Im Südwesten grenzt Brenna an Skoczów, im Nordosten an die Gemeinden Jasienica, Jaworze und die Stadt Bielsko-Biała. Im Osten grenzt Brenna an Szczyrk, im Süden an die Stadt Wisła und im Westen an Ustroń.

Ortsteile[Bearbeiten]

Die einzelnen Dorfteile haben folgende Namen:

  • Brenna Węgierski
  • Brenna Lachy
  • Brenna Bukowa
  • Nad Potokiem
  • Chrobaczy
  • Brenna Hołcyna
  • Brenna Centrum
  • Brenna Leśnica
  • Brenna Pinkas
  • Brenna Spalona

Berge[Bearbeiten]

Nordöstlich erstreckt sich der Bergrücken Błatnia (917 m) – Stołów (1035 m) – Trzy Kopce (1082 m) und östlich anschließend mit Przełęcz Karkoszczonka (729 m) – Beskid Węgierski (929 m) – Przełęcz Salmopolska (934m).

Der tiefste Punkt der Gemeinde befindet sich bei 300 m in Górki Wielkie an der Mündung des Flusses Brennica in die Weichsel. Der höchste Punkt ist der Gipfel des Trzy Kopce mit 1.082 m.

Geschichte[Bearbeiten]

Brenna liegt im Olsagebiet (auch Teschener Schlesien, polnisch Śląsk Cieszyński).

Die erste schriftliche Erwähnung (z Brennej,[3] von Brenna) von Brenna stammt aus dem Jahr 1490.[4] Der Name stammt aus das Wort breń (der Schlamm, das Ton, der Sumpf).[3] Es war wahrscheinlich die älteste Siedlung von Walachen (später Goralen) im Herzogtum Teschen. Das Herzogtum bestand ab 1290 in der Zeit polnischen Partikularismus. Seit 1327 bestand die Lehensherrschaft des Königreichs Böhmen, seit 1526 gehörte es zur Habsburgermonarchie.

Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften wurde es ab 1850 eine Gemeinde im Österreichisch-Schlesien, Bezirk Bielitz, Gerichtsbezirk Skotschau. In den Jahren 1880–1910 hatte das Dorf etwa 2970 Einwohner, es waren überwiegend Polnischsprachige (zwischen 97,7 % und 99,4 %), 2,1 % waren Deutschsprachige (1880) und 0,8 % (1910) Tschechischsprachige. Im Jahre 1910 85,1 % waren Römisch-katholisch, 14,1 % Evangelisch, 0,8 % Juden.[5][6]

1920, nach dem Zusammenbruch der k.u.k. Monarchie und des Polnisch-Tschechoslowakischen Grenzkriegs kam Brenna zu Polen. Unterbrochen wurde dies nur durch die Besetzung Polens durch die Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.

Von 1975 bis 1998 gehörte Brenna zur Woiwodschaft Bielsko-Biała.[7]

Gemeinde[Bearbeiten]

Die Gemeinde gehört zu Euroregion Śląsk Cieszyński.

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde hat eine Flächenausdehnung von 95,54 km². 30 % des Gemeindegebiets werden landwirtschaftlich genutzt, 64 % sind mit Wald bedeckt.[8]

Sołectwo[Bearbeiten]

Zur Gemeinde gehören die Sołectwos (Schulzenämter) Brenna, Górki Wielkie und Górki Małe.

Bildung[Bearbeiten]

Die Gemeinde verfügt über zwei Grundschulen (szkoła podstawowa) und eine Mittelschule (gimnazjum).

Töchter und Söhne der Gemeinde[Bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Brenna – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Gmina Brenna: Podział administracyjny (pl) In: www.brenna.org.pl. 2014. Abgerufen am 24. April 2011.
  2. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2014. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), archiviert vom Original am 7. Dezember 2014, abgerufen am 30. Dezember 2014.
  3. a b  Rober Mrózek: Nazwy miejscowe dawnego Śląska Cieszyńskiego. Uniwersytet Śląski w Katowicach, Katowice 1984, ISSN 0208-6336, S. 45.
  4.  Idzi Panic: Śląsk Cieszyński w średniowieczu (do 1528). Starostwo Powiatowe w Cieszynie, Cieszyn 2010, ISBN 978-83-926929-3-5, S. 313.
  5.  Kazimierz Piątkowski: Stosunki narodowościowe w Księstwie Cieszyńskiem. Macierz Szkolna Księstwa Cieszyńskiego, Cieszyn 1918, S. 258, 277 (http://obc.opole.pl/dlibra/docmetadata?id=1076).
  6. Ludwig Patryn (ed): Die Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910 in Schlesien, Troppau 1912.
  7. Dz.U. 1975 nr 17 poz. 92 (polnisch) (PDF-Datei; 783 kB)
  8. regioset.pl (pl/en)