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Breno (Lombardei)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Breno
Breno (Italien)
Breno (Italien)
Staat Italien
Region Lombardei
Provinz Brescia (BS)
Lokale Bezeichnung Bré
Koordinaten 45° 58′ N, 10° 18′ OKoordinaten: 45° 57′ 31″ N, 10° 18′ 20″ O
Höhe 343 m s.l.m.
Fläche 59,94 km²
Einwohner 4.633 (31. Dez. 2024)[1]
Fraktionen Astrio, Pescarzo, Mezzarro
Postleitzahl 25043
Vorwahl 0364
ISTAT-Nummer 017028
Bezeichnung der Bewohner Brenesi
Schutzpatron San Valentino
Website www.comune.breno.bs.it

Breno (Dialekt: Bré) ist eine italienische Gemeinde (comune) in der Provinz Brescia, Region Lombardei, mit 4633 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024). Sie ist Verwaltungssitz der Comunità montana di Valle Camonica.

Breno liegt knapp 68 km nordwestlich der Provinzhauptstadt Brescia im mittleren Valcamonica auf einer Höhe von 343 m s.l.m. in den Adamello-Presanella-Alpen. Der Ort erstreckt sich auf der orographisch linken Seite des Flusses Oglio. Im Osten grenzt das 59,94 km² große Gemeindegebiet an die Provinz Trient. Es umfasst die drei Fraktionen Astrio, Mezzarro und Pescarzo sowie die Weiler Campograndi, Gera und Pilo. Die Gemeinde liegt teilweise im Regionalpark Adamello.

Die Nachbargemeinden sind Bagolino, Bienno, Braone, Ceto, Cividate Camuno, Condino (TN), Daone (TN), Losine, Malegno, Niardo und Prestine.

Laut Heimatforschern soll sich das Toponym vom des Stammes der Breonen oder aus dem keltischen Wort *briga (=Berg) ableiten. Nach Dante Olivieri könnte sich die Etymologie aus der Flexion des keltischen Realnamens Brennos erklären.[2]

Der Ort war bis in das 11. Jahrhundert nur spärlich besiedelt. Nur vereinzelte archäologische Funde weisen auf eine keltische Besiedlung hin, wie eine 1950 gefundene kleine cenomanische Nekropole. Aus der Römerzeit sind lediglich zwei römische Gedenksteine erhalten, darunter einer, der Julius Cäsar gewidmet ist. Dass die Franken Breno zu ihrem Hauptort des Tals wählten, bleibt ebenso eine reine Vermutung, wie die Annahme, wonach die von Karl dem Großen belehnten Mönche von Tour die Kapellen S. Martino di Astrio und S. Maurizio di Breno gegründet haben.[3]

Durch das Gemeindegebiet führt die Strada Statale 42 del Tonale e della Mendola von Treviglio nach Bozen. Der Bahnhof Breno liegt an der Bahnstrecke Brescia–Iseo–Edolo.

Persönlichkeiten

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  • Breno. In: Antonio Fappani: Enciclopedia Bresciana. Band 1: A–B. La voce del popolo, Brescia o. I., S. 266 f.
  • Dizionario di Toponomastica: Storia e significato dei nomi geografici italiani. Garzanti, Mailand 1996, ISBN 88-11-30500-4.
  • Touring Club Italiano (Hrsg.): Guide d‘Italia – Lombardia (esclusa Milano). Touring Editore, Mailand 1999, (10. Auflage), ISBN 88-365-1325-5, Breno Online
Commons: Breno – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2024. ISTAT. (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2024).
  2. Dizionario di Toponomastica: Storia e significato dei nomi geografici italiani. S. 98.
  3. Breno. Band 1, S. 266 f.