Breuna

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Breuna
Breuna
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Breuna hervorgehoben
Koordinaten: 51° 25′ N, 9° 11′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Kassel
Höhe: 292 m ü. NHN
Fläche: 40,47 km²
Einwohner: 3590 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 89 Einwohner je km²
Postleitzahl: 34479
Vorwahlen: 05693, 05641 (Wettesingen), 05676 (Niederlistingen, Oberlistingen)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: KS, HOG, WOH
Gemeindeschlüssel: 06 6 33 004
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Volkmarser Straße 3
34479 Breuna
Webpräsenz: www.breuna.de
Bürgermeister: Klaus-Dieter Henkelmann (SPD)
Lage der Gemeinde Breuna im Landkreis Kassel
Bad Karlshafen Gutsbezirk Reinhardswald Trendelburg Trendelburg Hofgeismar Hofgeismar Oberweser Oberweser Wahlsburg Reinhardshagen Liebenau Grebenstein Immenhausen Fuldatal Espenau Vellmar Calden Breuna Zierenberg Zierenberg Ahnatal Habichtswald Wolfhagen Naumburg Bad Emstal Schauenburg Baunatal Fuldabrück Lohfelden Söhrewald Helsa Kaufungen Nieste Niestetal KasselKarte
Über dieses Bild

Breuna (niederdeutsch: „Brüne“) ist eine Gemeinde im Landkreis Kassel in Nordhessen.

In Breuna befindet sich die Abfüllanlage der benachbarten Mineralwasserquelle "Urstromquelle Wolfhagen".

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Breuna liegt am Nordwestrand des Naturparks Habichtswald, etwa 30 km nordwestlich von Kassel an der A44.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Breuna grenzt im Norden an die Städte Warburg (Kreis Höxter in Nordrhein-Westfalen) und Liebenau, im Osten an die Gemeinde Calden und die Stadt Zierenberg, im Süden an die Stadt Wolfhagen (alle vier im Landkreis Kassel), sowie im Westen an die Stadt Volkmarsen (Landkreis Waldeck-Frankenberg).

Kirche in Niederlistingen

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde gehören neben dem Hauptort Breuna die Ortsteile Niederlistingen, Oberlistingen, Rhöda und Wettesingen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rhöda ist der kleinste und älteste Ortsteil und wurde erstmals zwischen 820 und 840 im erwähnt.[2]

Das Dorf Breuna war ab 1341 hessisches Lehen der Herren Rabe von Calenberg. 1457 wurde es an Heinrich V. von Gudenberg verkauft. Nach dem Tod des letzten Gudenbergers im Jahre 1534 kam es an die Herren von der Malsburg, die es bis 1824 besaßen.

Breuna und Rhöda bildeten schon seit 200 Jahren eine Verwaltungsgemeinschaft. 2007 feierte der Ort Breuna sein 750-jähriges Bestehen.

Bis 2014 war der Ort ein anerkannter Luftkurort[3], seither Erholungsort[4].

Eingemeindungen

Am 31. Dezember 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Wettesingen eingegliedert. Niederlistingen und Oberlistingen kamen am 1. August 1972 hinzu.[5]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[6] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[7][8]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016
  
Von 23 Sitzen entfallen auf:
Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 60,9 14 67,8 16 59,5 14 62,5 14
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 39,1 9 32,2 7 40,5 9 37,5 9
Gesamt 100,0 23 100,0 23 100,0 23 100,0 23
Wahlbeteiligung in % 57,0 56,5 55,8 68,7

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Breuna unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Breuna – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Dieter Carl: 1150 Jahre Rhöda. Zur Geschichte des ältesten Ortsteils der Gemeinde Breuna. In: Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde, 95. Jg. (1990), S. 11–18.
  3. Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung: 80. Sitzung des Fachausschusses für Kurorte, Erholungsorte und Heilbrunnen in Hessen vom 14. Oktober 2014. Staatsanzeiger für das Land Hessen 7/2015 Seite 148
  4. Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung: 80. Sitzung des Fachausschusses für Kurorte, Erholungsorte und Heilbrunnen in Hessen vom 14. Oktober 2014. Staatsanzeiger für das Land Hessen 7/2015 Seite 148
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 411.
  6. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016
  7. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  8. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006