Breunsberg

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Breunsberg
Gemeinde Johannesberg
Koordinaten: 50° 1′ 55″ N, 9° 10′ 1″ O
Höhe: 290 m ü. NN
Fläche: 1,66 km²
Einwohner: 546 (31. Dez. 2011)
Bevölkerungsdichte: 329 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 63867
Vorwahl: 06029

Breunsberg ist ein Ortsteil der Gemeinde Johannesberg im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg. Er hat eine Fläche von 166 ha und besteht aus 546 Einwohnern.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Breunsberg liegt an der Kreisstraße AB 13 zwischen Johannesberg und Wenighösbach. Der topographisch höchste Punkt der Dorfgemarkung befindet sich nordwestlich des Ortes an der Kapelle mit 334 m ü. NN, der niedrigste liegt in der Nähe des Unterafferbacher Sportplatzes auf 196 m ü. NN.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 5. September 1160 wurde Breunsberg erstmals über einen Menelaus, aufgeführt im Nekrolog der Stiftskirche St. Peter und Alexander in Aschaffenburg, urkundlich erwähnt.

Die Gemeinde Breunsberg gehörte zum Bezirksamt Alzenau, das am 1. Juli 1862 gebildet wurde. Dieses wurde am 1. Januar 1939 zum Landkreis Alzenau in Unterfranken. Mitte des 20. Jahrhunderts kam es zum Bau der Schule in Breunsberg (die heute als Kindergarten genutzt wird), sie wurde am 15. Mai 1955 eingeweiht.

Am 1. Juli 1972 wurde im Rahmen der Gebietsreform die Eingemeindung nach Johannesberg vollzogen.[2] Am 17. August 1997 wurde die Breunsberger Kapelle Zum guten Hirten mit einem Pontifikalamt durch Weihbischof Helmut Bauer feierlich eingeweiht.

Bürgermeister der früheren Gemeinde Breunsberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster (?) Bürgermeister von Breunsberg war im Jahr 1812 Johann Adam Nohe. Aus dem Jahr 1859 wird vom Bürgermeister Paulus Wombacher berichtet. Ab 1876 lässt sich lückenlos die Bürgermeisterfolge feststellen, so folgte auf den 1876 bis 1881 amtierenden Dahlheimer der Bürgermeister Kremer in den Jahren von 1882 bis 1887. Auf ihn folgten Ott (1888–1893), Georg Reuter (1894–1924), Heinrich Junker (1925–1945) und Wilhelm Reuter (1945–1946). Der letzte Bürgermeister Breunsbergs war Anton Staab. In seine Amtszeit fällt die Errichtung der Breunsberger Schule. Er war bis 1972 im Amt, bis Breunsberg zu Johannesberg eingemeindet wurde.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Breunsberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 422.