Briançon

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Briançon
Wappen von Briançon
Briançon (Frankreich)
Briançon
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département Hautes-Alpes
Arrondissement Briançon
Kanton Briançon-1 (Hauptort)
Briançon-2 (Hauptort)
Gemeindeverband Communauté de communes du Briançonnais
Koordinaten 44° 54′ N, 6° 38′ OKoordinaten: 44° 54′ N, 6° 38′ O
Höhe 1.167–2.540 m
Fläche 28,07 km2
Einwohner 12.392 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 441 Einw./km2
Postleitzahl 05100
INSEE-Code
Website www.ville-briancon.fr

Briançon, die befestigte Altstadt

Briançon ist eine französische Gemeinde mit 12.392 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Hautes-Alpes der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Briançon liegt in einer Höhe von 1200 bis 1326 m unterhalb des 1854 m hohen Col de Montgenèvre am westlichen Rand der Cottischen Alpen, in der Nähe der italienischen Grenze. Hier mündet die Guisane in die Durance.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Col de Montgenèvre war schon zur Römerzeit eine wichtige Verbindung zwischen dem mittleren Rhonetal und der Poebene.

Im Jahr 1692 zerstörte ein Großbrand die heutige Oberstadt. Wegen ihrer strategisch wichtigen Lage nach Italien wurde sie jedoch in dieser Zeit von Vauban neu aufgebaut und in ein stark ausgebautes Festungssystem integriert, das neben der Oberstadt und einer Zitadelle auch mehrere kleinere Festungen umfasste. Dieses System widerstand 1815 einem Angriff der Österreicher und 1940 italienischen Angriffen. Seit dem 7. Juli 2008 gehören die Zitadelle, das Fort Salettes, das Fort des Têtes, das Fort du Randouillet und der Pont d’Asfeld mit anderen Werken in ganz Frankreich zum UNESCO-WeltkulturerbeFestungsanlagen von Vauban“.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Briançon treffen die Straßen aus Gap und Grenoble zusammen und führen über den Montgenèvre weiter nach Turin. Weiterhin ist die Stadt Endpunkt einer SNCF-Bahnlinie aus Gap, über die Züge nach Valence und Lyon verkehren.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus Briançon stammt die Eishockeymannschaft Diables Rouges de Briançon, die 2014 erstmals französischer Eishockeymeister werden konnte. In der Stadt fanden mehrere Eishockey-Wettbewerbe im Rahmen von Europa- und Weltmeisterschaften sowie der Olympischen Winterspiele 2006 statt. Außerdem war die Stadt 2005 und 2007 Start- bzw. Zielort der Tour de France.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Briançon unterhält eine Partnerschaft mit Rosenheim in Bayern (seit 1979) und mit Susa in Italien.[1]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Briançon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Website Briançon – Relations Internationales, abgerufen am 10. Oktober 2017