Brillouin-Funktion

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Achtung Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 12. März 2010 um 15:29 Uhr durch Cl~dewiki (Diskussion | Beiträge) (Übergang zu semikl. Langevin Paramagnetismus präziser.). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Brillouin-Funktion für verschiedene Werte von J

Die Brillouin-Funktion ist eine spezielle Funktion, die aus der quantenmechanischen Beschreibung eines Paramagneten hervorgeht. Benannt ist sie nach dem französisch-amerikanischen Physiker Léon Brillouin. Die allgemeine Formulierung der Brillouin-Funktion lautet:

Dabei bezeichnet J die Gesamtdrehimpulsquantenzahl. Bei der Beschreibung eines Paramagneten ist es sinnvoll den Parameter einzuführen, welcher wie folgt definiert ist:

Die einzelnen Formelzeichen stehen für folgende Größen:

Mit dem Parameter kann nun die Magnetisierung M eines Paramagneten mit der Stoffmenge N in einem äußeren Magnetfeld formuliert werden:

Eine weitere, halb-klassische Beschreibung eines Paramagneten geschieht mit Hilfe der Langevin-Funktion:

Diese ergibt sich im Limes und zugleich (wobei das magnetische Gesamtmoment konstant bleibt) aus der Brillouin-Funktion.

Siehe auch: Langevin-Funktion.

Literatur

  • Torsten Fließbach: Statistische Physik – Lehrbuch zur Theoretischen Physik IV. Elsevier-Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2006.

Weblinks