British Broadcasting Corporation

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British Broadcasting Corporation
Senderlogo
BBC-Logo
Allgemeine Informationen
Empfang: Analog: Kabel, Satellit, UKW, MW, LW, KW
Digital: DVB-T, DVB-C, DVB-S, DAB, DRM, IPTV
Sitz: London, Vereinigtes Königreich
Sendeanstalt: BBC
Sendebeginn: 18. Oktober 1922
Rechtsform: öffentlich-rechtlich
Website: www.bbc.com
Liste von Fernsehsendern
Logo vor 1997
BBC Television Centre in London

Die British Broadcasting Corporation, kurz BBC [biːbiːˈsiː], ist eine öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt des Vereinigten Königreichs, die mehrere Hörfunk- und Fernsehprogramme sowie einen Internet-Nachrichtendienst betreibt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der jährliche Almanach der BBC
The BBC Year Book 1931
Die Rundfunklizenzen der BBC seit 1929 im steilen Aufwind
Das Privatunternehmen[1]

Die British Broadcasting Company Ltd. wurde am 18. Oktober 1922 in London von britischen und amerikanischen Elektrogeräteherstellern zur gemeinsamen Absatzsteigerung von Rundfunkgeräten durch Angebot eines Rundfunkprogramms als Kapitalgesellschaft mit einem Startkapital von 60,006 Pfund gegründet.

Die sechs Firmen, die ein Konsortium bildeten, waren:

  • Marconi’s Wireless Telegraph Company
  • Vickers Electrical Company
  • Radio Communication Company
  • The British Thomson-Houston Company
  • The General Electric Company
  • The Western Electric Company

Für den ausgeschriebenen Posten des Generaldirektors bewarb sich John Reith bei Sir William Noble, dem Vorsitzenden des Komitees des Konsortiums.

Die Lizenz bekam die neue Firma am 1. November 1922 von der britischen Postbehörde, die auch über Kapitalerhöhungen und die Dividende zu entscheiden hatte. Am 14. Dezember wurde Reith zum Managing Director ernannt, am 15. Dezember wurde die Gesellschaft ins Handelsregister eingetragen.

Die Britische Post hatte sich gegen die Anfänge des Rundfunks aus Sicherheitsbedenken gewehrt und eine Vielzahl von Anträgen abgelehnt. 1922 änderte sie aufgrund des weiter steigenden Andrangs von Anbietern und Interessenten ihre Politik und entschied zur Vermeidung einer chaotisch erscheinenden Situation wie in den USA, nur eine einzige Lizenz zu vergeben.

Die BBC hatte dadurch eine konkurrenzfreie Monopolstellung als einziger Anbieter eines Rundfunk- und später auch Fernsehprogramms. Dieses Monopol blieb bis 1974 bestehen.

John Reiths Vision für seinen Einsatz war ein Sender, der neben Bildung und Information auch Unterhaltung bieten und dabei unabhängig von der Regierung und von Werbung sein sollte.[2][3]

Die Einnahmen der Gesellschaft ergaben sich aus dem Verkauf von Rundfunkgeräten und der Ausstrahlung von Sendungen, die durch Zeitungen wie der Daily Mail gesponsert wurden. Dafür erhielt die Gesellschaft einen Teil der von den Rundfunkgerätebesitzern bei der Post zu entrichtende Nutzungsgebühr.

Die Entwicklung des Umsatzes und der Beschäftigtenzahlen verlief rasant: Am 31. Dezember 1922 gab es 35,774 Empfangsgenehmigungen. Das Personal der BBC bestand aus 4 Angestellten; 1923 gab es 177; Ende 1924 gab es über eine Million Gebührenzahler, 20 Sendestationen und 465 Angestellte; Ende 1926, vor der Umwandlung der Gesellschaft gab es 2,5 Mio Gebührenzahler und 773 Angestellte.

Ebenso verlief die technische Entwicklung: Die erste Ausstrahlung eines Programms fand schon am 14. November 1922 aus einem Londoner Studio statt einige Tage später wurde auch aus Birmingham und Manchester gesendet. Bis 1925 konnte der Versorgungsbereich durch die Inbetriebnahme des Sender Daventry auf Langwelle fast über die gesamte britische Insel ausgedehnt werden.

Die Gründe für die Aufgabe der privaten Kapitalgesellschaft waren die geringen Gewinne aus dem Verkauf von Rundfunkgeräten, da viele Kunden sich ihre eigenen Geräte herstellten, des Weiteren die hohen Investitionskosten durch die schnelle Ausweitung, die durch die Gebührenanteile nicht gedeckt wurden. Die Finanzierungslücke ließ den Anteilseignern eine Finanzierung durch Gebühren und damit eine stärkere Anbindung an den post master general, also die Regierung, attraktiv erscheinen.

Außerdem blockierte der Generalstreik von 1926 alle Medien außer dem Rundfunk, sodass erstmals seine politisch entscheidende Bedeutung unübersehbar deutlich wurde. Während des Generalstreiks war es Reith zudem gelungen, das Vertrauen des Publikums zu gewinnen und als neutraler Berichterstatter beider Seiten zu wirken, was die Reputation der BBC auf lange Sicht bestimmen sollte.[1]

Dabei war dem Publikum jedoch entgangen, dass die Regierung Reith nur deshalb das Vertrauen ausgesprochen und ihm außerdem Sendeaufträge erteilt hatte, weil er ihre ablehnende Meinung gegenüber dem Streik teilte. Außerdem konnte das Publikum mangelns alternativer Nachrichtenquellen nicht wissen, dass Reith beispielsweise Vertretern der Labour Party keine Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben und einen Friedensaufruf des Erzbischofs von Canterbury verzögert gesendet hatte. James Curran und Jean Seaton kommen daher zu dem Schluss, in dieser Phase des Streiks habe die BBC die "moderne Propaganda in ihrer britischen Form" erfunden.[4]

Umwandlung in eine Körperschaft des öffentlichen Rechts

Am 31. Dezember 1926 wurden die Arbeitsverträge der 773 Angestellten aufgehoben. Mit der Auflösung der Gesellschaft wurden alle Anteilseigner zum Nennwert ihrer Anlagen ausgezahlt. Alle Vermögenswerte, Anlagen und Urheberrechte wurden auf den Postmaster General übertragen. Am 1. Januar wurde die British Broadcasting Corporation eingerichtet und alle Vermögenswerte auf sie übertragen. John Reith wird in den Ritterstand erhoben und zum ersten Generaldirektor der neuen BBC ernannt. Die bisherigen Angestellten bekamen neue Arbeitsverträge.

Grundlage der Umwandlung war die Royal Charter vom 20. Dezember, die von der Crawford Kommission des Parlaments am 5. März 1926 gefordert worden war: Die BBC Ltd. sollte durch eine regierungseigene nichtkommerzielle Kommission übernommen werden.

In Hinsicht auf die Aktualität und Neutralität der Berichterstattung sowie die Transparenz der Quellen spielte die BBC weltweit eine Vorreiterrolle. Bereits Anfang der 1930er Jahre bezog die Redaktion des „News Bulletin“ ihre Nachrichten von vier Agenturen.[5]

1929 war die BBC bereits so populär, dass sich Animositäten mit etablierten Medien einstellten. So beklagten die Inhaber von Bühnen und Orchestern, die BBC würde durch ihre vielen Hörer die Menschen davon abhalten, abends noch auszugehen. Die Agenten von „Music Hall“-Künstlern, also Kabarettisten, verboten ihren Künstlern, im Rundfunk aufzutreten, weil sie meinten, es schädige durch die „fade“ Hörfunkpräsentation ihren Ruf. Die Schallplattenindustrie dagegen begann um 1928 bereits Musiker unter Vertrag zu nehmen, die über die BBC berühmt geworden waren. Und das neue Genre des Hörspiels war so populär, dass dem Sender in den wenigen Jahren seines Bestehens 6.000 Manuskripte zugesandt wurden – die meisten für die Bühne geschrieben und für den Rundfunk unbrauchbar.[6]

1932 startete die BBC die ersten regelmäßigen Kurzwellensendungen über den Sender Daventry, die erste regelmäßige Fernsehausstrahlung der BBC fand am 2. November 1936 statt, seit 1929 gab es bereits Fernsehversuchssendungen. John Reith wurde 1940 in den Adelsstand erhoben.

Im Zweiten Weltkrieg war die BBC (mit 11.500 Mitarbeitern in London) neben Radio Beromünster die wichtigste ausländische Informationsquelle für Millionen deutsche Radiohörer.

Jüngere Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die BBC wird hauptsächlich durch Rundfunkgebühren finanziert, die Zusammensetzung des Budgets ist jedoch etwas anders als bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland.

1997 wurde das terrestrische Sendernetz der BBC für 244 Millionen Pfund an Castle Transmission Services (Crown Castle) verkauft. Die BBC mietet seitdem die Sendeanlagen für die Ausstrahlung ihrer Programme unter anderem dort an. 2004 und 2005 wurden zudem die Rundfunktechnik und Teile der Produktion an Investoren verkauft.

Heute sendet der BBC World Service in 33 Sprachen über Kurzwelle und Satellit. Seit etwa 2000 stellt die BBC ihre Programme auch über Kabel, Satellit und Antenne empfangbare digitale Formate (DAB, DVB-C, DVB-S und DVB-T) um. Das ermöglichte eine Reihe neuer Sender (BBC Three, BBC Four, CBeebies, CBBC Channel, BBC Parliament und BBC News) zu starten, sowie zahlreiche internationale Angebote wie beispielsweise BBC World News und BBC Prime. Seit 2009 wird ausschließlich digital gesendet.

Im Juli 2003 geriet die BBC-Berichterstattung durch die Affäre um den Tod des britischen Biowaffen-Experten David Kelly unter Druck. Die Untersuchungskommission zum Selbstmord von Kelly hatte einen BBC-Beitrag als unhaltbar kritisiert, der behauptete, dass die Regierung Geheimdienstinformationen über Massenvernichtungswaffen vor dem Krieg im Irak aufgebauscht haben soll. Die BBC habe wichtige Fakten nicht überprüft und diesen Fehler später nicht eingestanden. Kelly sollte die Informationen für den Bericht geliefert haben. Nach der Veröffentlichung der Ergebnisse im Januar 2004 im Hutton-Bericht entschuldigte sich die BBC mehrmals bei Premierminister Tony Blair. Innerhalb der BBC war daraufhin ein heftiger Streit entbrannt. Mitarbeiter werfen der Leitung vor, den Bericht Lord Huttons akzeptiert zu haben, obwohl BBC-Anwälte darin zahlreiche Fehler entdeckt hätten. Die BBC-Anwälte bemängelten, dass zwölf wichtige Bereiche in Lord Huttons Bericht ignoriert worden seien. Die Ergebnisse des vorgestellten Berichts seien demnach falsch. BBC-Insider erklärten dem Blatt The Independent, dass der Bericht der Anwälte eine breite Basis für das Unternehmen geboten hätte, Lord Huttons Ergebnisse anzufechten – vielleicht sogar auf dem juristischen Weg. Dies, heißt es in dem Zeitungsbericht, sei jedoch innerhalb der BBC-Führung nur kurz beraten und dann verworfen worden. Stattdessen sind als Konsequenz Generaldirektor Greg Dyke und Aufsichtsratschef Gavyn Davies zurückgetreten.

Im Herbst 2004 begann die BBC, ihre Archive der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Inzwischen sind über 1 Million Programmbeiträge aus der gesamten Geschichte der BBC abrufbar. Das Archivmaterial kann unbegrenzt genutzt werden, nur die kommerzielle Nutzung ist untersagt.[7]

Die BBC galt Anfang des Jahrhunderts trotz ihrer Vorreiterrolle in der Einführung moderner Technologien (beispielsweise Ceefax (BBC-Videotext), Internet, digitale Ausstrahlung) mit ihren zentralistischen und bürokratischen Strukturen sowie einem überdimensionierten Verwaltungsapparat als schwerfällig und teuer. Angesichts dieses Reform- und Verschlankungsbedarfs der BBC kündigte BBC-Generaldirektor Mark Thompson im Dezember 2004 an, dass bis 2007 2900 Stellen von insgesamt über 27.000 Stellen, 2500 davon in der Verwaltung, gestrichen würden. Ferner kündigte er Einsparungen von 320 Millionen Pfund pro Jahr an. Etwa 1800 Mitarbeiter, bis zu 50 Prozent von allen, sollen bis spätestens 2013 in ein neues Funkhaus in die Nähe von Manchester umziehen.[8]

Anfang März 2005 entschied die britische Regierung, die Royal Charter, die Ende 2006 auslief, um zehn Jahre zu verlängern.[9] Das Prinzip der Gebührenfinanzierung sollte dabei vorerst bestehen bleiben. Außerdem sollten das Management und das Aufsichtsgremium der BBC reformiert werden. Bislang überwachte das BBC Board of Governors die Anstalt. An dessen Stelle trat ab 2007 das BBC Trust.

Für neue Dienste wie den iPlayer (seit Ende 2007, die Mediathek) prüft ein oft zitierter Public-Value-Test den gesellschaftlichen Mehrwert verglichen mit kommerziellen Angeboten. Ein Qualitätsbegriff des Publikums ist natürlich nur ungenauer als die Einschaltquoten zu messen.

Unter politischem Druck wurden im Frühjahr 2010 Pläne laut, um Ausgaben einzusparen, zwei Radiosender zu schließen und Webinhalte auf die Hälfte zu reduzieren.[10] Im Oktober 2010 erreichte die neue britische Regierung (Kabinett Cameron I) im Rahmen ihrer umfassenden öffentlichen Sparmaßnahmen, dass die Rundfunkgebühr der britischen Fernsehzuschauer für die nächsten sechs Jahre auf jeweils 145,50 Pfund (rund 166 Euro) pro Jahr eingefroren wird. Insgesamt musste die BBC einen Verlust von 16 Prozent ihrer öffentlichen Finanzierung bis 2016 hinnehmen. Der britische Staat sparte damit jährlich 340 Millionen Pfund. Die Fernsehgewerkschaft Betcu rechnete mit Stellenstreichungen, da nach ihrer Aussage sonst keine Einsparungen in dieser Höhe möglich seien. Erste Überlegungen, die BBC solle künftig die Gebührenbefreiung für Senioren über 75 Jahren selbst übernehmen, wurden verworfen. Stattdessen war eine wesentliche Änderung, dass die Kosten für den World Service (das Weltprogramm in 33 Sprachen) nicht mehr vom Außenministerium getragen werden, sondern von der BBC selbst übernommen werden müssen. Der World Service hatte bis dahin für Großbritannien als ehemalige Kolonialmacht (siehe British Empire) eine große Bedeutung für die eigene Außendarstellung.[11]

Am 31. Dezember 2015 wurde die Webseite der BBC Opfer einer Cyberattacke von unbekannter Seite und war über mehrere Stunden nicht erreichbar.[12]

Am 16. Februar 2016 wurde das Senden auf "BBC three" eingestellt. Die Rechte an einigen Serien wurden abgegeben und alles andere in den iPlayer verlegt. [13]

Hintergrund zum Status der BBC[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die BBC war anfangs auch stark auf die Informationsversorgung der britischen Kolonien und der Commonwealthstaaten ausgerichtet. Ab 1932 versorgte der damalige Empire Service diese Gebiete. Der spätere Auslandsdienst BBC World Service verdiente sich aber auch Reputation durch die unabhängige Informationsversorgung von Krisen- oder Kriegsgebieten weltweit. Dies ist ein grundlegender Unterschied zum deutschen Auslandsprogramm, der Deutschen Welle, welche neben der Nachrichtenversorgung deutscher Hörer im Ausland insbesondere zur Aufgabe hat, Deutschland zu repräsentieren. Darunter zählen vor allen Dingen Kulturberichte und die Näherbringung der deutschen Sprache.

Besondere Bedeutung erlangte das deutsche Programm der BBC, das aus dem weltbekannten Bush House in London sendete, in den Weltkriegsjahren zwischen 1939 und 1945. Das verbotene Abhören von BBC London war in Deutschland meist die einzige Möglichkeit, um an gesicherte Informationen über die Kriegssituation und die Frontlage zu gelangen. Darauf standen hohe Strafen. So wurde beispielsweise der Jugendliche Helmuth Hübener vom Volksgerichtshof wegen Abhörens von Feindsendern zum Tode verurteilt. Er hatte die Radiosendungen mit Durchschlägen auf Flugblätter gedruckt und in Hamburg verteilt. Die vier tiefen Paukentöne „domm domm domm dommm“ (das umgesetzte Kopfmotiv aus Beethovens 5. Sinfonie) wurden während des Zweiten Weltkriegs von der BBC wegen ihrer Bedeutung als Buchstabe „V“ für Victory im Morse-Alphabet (· · · −) als Jingle verwendet. Dieses damalige Erkennungszeichen von BBC London wurde zur Legende. Das deutsche Programm der BBC wurde nach über sechzig Jahren aus Kostengründen im März 1999 eingestellt.

Im Nachkriegsdeutschland war die BBC Vorbild für den Aufbau eines vom Staat unabhängigen Rundfunksystems. Ein Missbrauch der Medien durch den Staat wie in der NS-Zeit sollte damit verhindert werden. Nach dem Vorbild der BBC entstand in der britischen Zone der NWDR, der mit Hugh Greene anfangs auch einen britischen Intendanten hatte.

Ein großer Schwerpunkt der BBC ist die Bildung.[14] Die Bildungssendungen sind auch auf DVD, VHS zu erwerben. Mittlerweile sind einige der BBC-Reportagen auch synchronisiert im deutschen Fernsehen, beispielsweise auf dem Privatsender VOX unter der Bezeichnung BBC Exklusiv, zu sehen.

Die BBC verkauft weltweit ihre Fernsehsendungen (insbesondere Dokumentationen, Fernsehfilme, Comedyserien) und lizenziert eigenentwickelte Unterhaltungsformate.

Im Inland hat die BBC, die weltweit größte gebührenfinanzierte und öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt, immer noch eine nicht zu unterschätzende Medienmacht. Den Hauptanteil der Sendefrequenzen belegt trotz der Einführung eines dualen Rundfunksystems im Jahr 1955 immer noch die BBC. Im Vergleich zu Deutschland sind nur relativ wenige private Rundfunk- und Fernsehprogramme (insbesondere ITV, Channel 4, Five und der Bezahlfernsehsender BSkyB) lizenziert. Die Situation in Großbritannien entspricht hier vielmehr jener in Österreich, wo der öffentlich-rechtliche ORF großen Einfluss ausübt.

BBC Worldwide, die kommerzielle Tochter der BBC, nutzt u. a. in Joint Ventures Rechte und Inhalte der BBC zunehmend. Ihr Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2006/2007 außerhalb Großbritanniens ca. 810 Millionen britische Pfund (GBP), der Gewinn ca. 111 Mio. GBP.[15]

Organisations-Struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trust/Aufsichtsrat[16]

Als oberstes Aufsichtsorgan, dessen Mitglieder auf Vorschlag der Regierung von der Königin ernannt werden, bestimmt der BBC Trust die Mitglieder des Executive Board und kontrolliert seine Amtsausübung. Der Trust gibt die strategischen Ziele vor. Zudem ist es die Aufgabe des BBC Trust, die Interessen der Gebühren zahlenden Bevölkerung zu vertreten. Das Executive Board ist dem BBC Trust Rechenschaft schuldig.

Staatsaufsicht und Office of Communications

Die externe Aufsicht liegt auf Seiten des Staates und der OFCOM-Aufsichtsbehörde. Die Regierung hat weitgehende Kontroll-Befugnisse bis hin zum Entzug der staatlichen Lizenz. Allerdings hat sich der Staat bei Eingriffen bisher zurückgehalten. "In der Praxis besteht ein weitgehender Aufsichtsverzicht des Ministeriums."[16]:138

Royal Charter/Königliche Satzung

Rechtliches Fundament der Organisation ist die sog. Royal Charter der BBC. Die gegenwärtig gültige Charter wurde im Jahr 2007 verabschiedet und ist bis zum Jahr 2016 gültig.[17]

Executive Board/Vorstand

Das Executive Board ist zuständig für das operationale Geschäft des Senders. Dem Gremium gehören sieben Direktoren an. Generaldirektor war bis zum Herbst 2012 Mark Thompson. Sein Nachfolger war George Entwistle, der vorher 15 Monate lang das BBC-Fernsehen geleitet hatte (zurückgetreten 10. November 2012[18]).[19][20] Neben dem Generaldirektor werden folgende Zuständigkeitsbereiche abgedeckt:

  • Die aktuelle Berichterstattung unter dem Logo BBC News,
  • die Fernsehsparte BBC Vision,
  • Audio und Musik,
  • Future Media,
  • Finanzen, und
  • internes Management.[21]
Kritik an der Organisationsstruktur

Die Organisationsstruktur, besonders die Auswahl der Trustees durch die Regierung und die Zusammensetzung der Mitglieder von Trust und Executive Committee wurde teilweise kritisch als Ursache einer undemokratischen Unausgewogenheit dargestellt.[22][23][24]

Missverständnis „Staatssender“

Die BBC wird von ihren Kritikern manchmal in ihrer Organisationsstruktur missverstanden und als „Staatssender“ oder auch als „Regierungssender“ bezeichnet. Zum Beispiel wird die BBC in einem Artikel im Deutschlandfunk als „Staatssender“ beschrieben.[25] Dieser Kritik steht entgegen, dass die BBC sich weitgehend selbst verwaltet und durch die Royal Charter auf Unabhängigkeit, Neutralität und Ausgewogenheit in freier redaktioneller Arbeit verpflichtet ist. Die BBC befindet sich als Körperschaft mit ihren Vermögenswerten im Staatsbesitz. Die Finanzierung ab 2014 durch Beiträge auch für den World Service (vorher Außenministerium) macht die Sendeanststalt von staatlichen Förderungen oder Kürzungen aber unabhängig. Die notwendigen Geldmittel werden durch Gebührenanpassungen vom Parlament festgelegt. Damit ist deutlich, dass die BBC kein Sendeorgan ist, das direkt als Sprachrohr einer Regierung zugeordnet ist oder Teil der staatlichen Verwaltung ist. Bei der Beurteilung der Staatsnähe muss außerdem der Zeitbezug klargestellt werden. Während heute Einflüsse eher indirekt und informell vorliegen können, gab es in der Zeit des 2. Weltkriegs klare Propagandaweisungen[26][27][28] und auch während des Kalten Krieges Vorgaben und Grenzziehungen der Regierungen.[29] Bei allen politisch sensiblen Themen gab es regelmäßig Konflikte zwischen der Redaktionsfreiheit und Wünschen der Regierung, bei denen die Regierung sich in der Regel durchsetzte.[30]

Empfang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teile dieses Artikels scheinen seit Anfang 2014 (Infos zum Analog-Fernsehen noch länger) nicht mehr aktuell zu sein.
Bitte hilf mit, die fehlenden Informationen zu recherchieren und einzufügen.

Die Verschlüsselung der Programme wurde bereits im Jahre 2003 aufgehoben, somit ist der Empfang aller BBC-TV-Sender grundsätzlich möglich.

Aufgrund der Marktdominanz der British Sky Broadcasting wurde von einer Reihe britischer Sender die Vereinigung Freesat eingerichtet, unter anderem mit den Sendern der ITV, Channel 4 und im Laufe von 2008 auch Five. Ziel ist eine bessere Vermarktung dieser Sender als Alternative zum PayTV. Freesat wird auch künftig unverschlüsselt ausgestrahlt.

Seit Anfang 2014 erfolgt die Übertragung allerdings über Astra 2E und 2F auf 28,2 Grad Ost, deren 'Spotbeam'-Ausstrahlung stark auf die Britischen Inseln fokussiert ist. Dadurch ist der Empfang in Deutschland nur noch im westlichen Teil problemlos möglich. 2015 wurden Astra 2E und 2F durch 2G ergänzt. Die Signalstärke des Spotbeams dieser Satelliten fällt ungefähr östlich der Linie BremenMünchen sehr stark ab. Somit ist östlich dieser Linie, wenn überhaupt, nur noch ein durchgehender Empfang mit Antennendurchmessern ab 150cm möglich. Hier schwankt der Empfang sehr stark im Tages- und Jahresverlauf. Die notwendige Antennengröße steigt in Richtung Osten weiter stark an. Etwa im Bereich zwischen neuen und alten Bundesländern befindet sich die empfangstechnische Nulllinie. Hier ist selbst mit sehr großen Spiegeldurchmessern (>300cm) nur noch zeitweise Empfang möglich. Im Bereich Rostock / Berlin steigt der Signalpegel auf Grund eines Nebenkeuleneffektes wieder leicht an. Da die exakte Sendecharakteristik (Footprint) außerhalb der vorgesehenen Ausleuchtzone nicht veröffentlicht wird, gibt es für diese Bereiche in Deutschland auch keine offiziellen Angaben. Die Sendecharakteristiken von Astra 2E, 2F und 2G unterscheiden sich geringfügig. Auf der Westseite Europas, im Bereich von Spanien, fällt das Signal ähnlich stark ab.

BBC1 und BBC2 verfügen über mehrere Regionalprogramme. BBC3 sendet ab 20 Uhr (MEZ). Davor werden die Frequenzen von CBBC und CBeeBies für das Kinderprogramm genutzt. Die Programme BBC News, BBC Alba (gälisches Programm oft mit englischen Untertiteln) und BBC Parliament werden ebenfalls über Spotbeams übertragen. Gleiches gilt für insgesamt sieben sog. BBC-Streams (Red Button - Kanäle), die für interaktive Programme genutzt werden. Die HD-Programme von BBC senden im Gegensatz zu den meisten deutschen HDTV-Sendern statt mit 720 mit höher auflösenden 1080 Zeilen. Anders als in Deutschland, senden bisher noch nicht alle regionalen BBC-Programme in HD. BBC3 wird seit 2015 nur noch als Onlinesender betrieben.

In den Niederlanden sind BBC One und BBC Two über Kabel empfangbar. In der Schweiz sind ebenfalls sämtliche BBC-Programme digital in den Kabelnetzen der cablecom verfügbar. BBC World Service wird weltweit in wichtigen Städten wie zum Beispiel Berlin auf UKW gesendet.

Der britische 'Electronic Program Guide' (EPG) wird von den meisten Receivern mit deutscher Werksvoreinstellung nicht unterstützt.

Ausstrahlungsformate:

Radio AM (LW/MW/KW)
schlechte Qualität mit üblichem Empfänger; beispielsweise BBC World Service auf MW 648 kHz oder Radio Five Live auf 693 und 909 kHz; Langwelle auf 198 kHz (BBC Radio 4).
Radio DRM-Testsendungen (Digital Radio Mondiale) auf MW 1296 kHz
gute Tonqualität, die Sendungen finden vor allem abends statt
Radio FM (UKW)
für Fernempfang ungeeignet
Radio DAB (Digital-Radio)
für Fernempfang ungeeignet
Radio digital Satellit (DVB-S)
via Astra 2E und 2F. BBC World Service auch auf Astra 19.2° Ost.
Radio DVB-T
für Fernempfang ungeeignet
Radio Worldspace
Empfang nur mit einem speziellen Worldspace Receiver
Fernsehen analog terrestrisch (PAL/AM SSBSC)
für Fernempfang ungeeignet
Fernsehen digital terrestrisch (DVB-T)
für Fernempfang ungeeignet
Fernsehen digital Satellit (DVB-S)
via Astra 2E und 2F
Web
Unter den Markennamen bbc.co.uk (früher: BBC Online) bietet die Rundfunkanstalt ein umfangreiches Informationsangebot mit über zwei Millionen Seiten an; viele Programme und Einzelsendungen sind über Streaming-Verfahren und Audio-on-Demand-Dienste abrufbar.
Mit dem BBC Radio Player, einem Pop-up-Browser, können 18 BBC-Radioprogramme und 40 BBC-Lokalstationen weltweit live aufgerufen werden. Außerdem können im Player alle Sendungen sämtlicher Radiostationen (auch der Regionalsender) eine Woche lang zu jedem beliebigen Zeitpunkt unentgeltlich nachgehört werden (Audio-on-Demand).

Man beachte weiterhin für analoges Fernsehen, dass die Empfangsnorm etwas von dem in Deutschland verwendeten PAL B/G abweicht. Das Vereinigte Königreich verwendet PAL-I (anderer Tonträgerabstand) und für den Stereo-Ton NICAM.

Senderbelegung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörfunk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörfunksender Schwerpunkt
BBC Radio 1 BBC Radio 1 Pop, Rock, DJ-Shows für jugendliche Zielgruppen
BBC Radio 2 BBC Radio 2 Leichte Unterhaltung für erwachsene Zielgruppen
BBC Radio 3 BBC Radio 3 Klassische Musik und moderne akustische Musikrichtungen
BBC Radio 4 BBC Radio 4 Nachrichten, Kultur, Wissenschaft, Gesellschaft, Hörspiele
BBC Radio Five Live BBC Radio Five Live Nachrichten und Sport
BBC Radio Asian Network BBC Asian Network Sender von/für asiatische Minderheiten
BBC Radio World Service BBC World Service Auslandsprogramm: Weltnachrichten und Dokumentarsendungen
BBC Local Radio Regionalprogramme für 46 Gebiete Großbritanniens
BBC Radio 1Xtra BBC Radio 1Xtra* Soul, Hip-Hop, R&B, Garage
BBC Radio 4 Extra* Humor, Kinderfunk und Hörspiele aus dem BBC-Archiv (rund um die Uhr), ersetzt BBC Radio 7
BBC Radio 5 BBC Radio 5 Live Sports Extra* weitere Sportereignisse
BBC 6 Music BBC 6 Music* Alternative Musikrichtungen, als Gegenpol zum eher mainstream-orientierten Radio 1

Die meisten Sender sind digital und analog empfangbar, mit * gekennzeichnete Sender nur digital.

Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Inland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernsehsender Schwerpunkt
BBC One BBC One Schwerpunkt eher Massenunterhaltung
BBC Two BBC Two Schwerpunkt anspruchsvollere Programme
BBC Three (Eingestellt) BBC Three Kultur, Drama, Humor
BBC Four BBC Four Kultur, Bildung
BBC News BBC News 24 Stunden Nachrichten
CBBC CBBC Jugendprogramm
CBeebies CBeebies Kleinkinderprogramm
BBC One HD BBC One HD BBC One Simulcast in HD
BBC TWO HD BBC Two HD BBC Two Simulcast in HD
BBC Three HD BBC Three Simulcast in HD
BBC Four HD BBC Four Simulcast in HD
BBC News HD BBC News Simulcast in HD
BBC Parliament BBC Parliament Liveübertragung aus Westminster
BBC Red Button BBC Red Button interaktives Fernsehen

Alle Sender werden digital ausgestrahlt, BBC One und BBC Two zusätzlich analog.

Im Ausland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erhaltene Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von der BBC vergebene Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die BBC verleiht jährlich verschiedene Auszeichnungen für Sportler:

Weitere Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: BBC – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Asa Briggs: The BBC – the First Fifty Years – Condensed version of the five-volume history by the same author. Oxford University Press, 1985, ISBN 0-19-212971-6.
  2. BBC. In: politics.co.uk. Abgerufen am 30. Dezember 2015 (englisch).
  3. Baron John Charles Walsham Reith Reith: Broadcast over Britain.. Hodder and Stoughton Limited, 1924.
  4. James Curran, Jean Seaton: Power Without Responsibility. Press, Broadcasting and the Internet in Britain. Routledge, 2009, ISBN 978-1-135-24858-1, S. 663 ff. (books.google.com, Kapitel: The BBC and the General Strike.)
  5. Laut BBC Year Book 1931 belieferten die Agenturen Reuter’s, Press Association, Central News und Exchange Telegraph Company die Nachrichtenredaktion mit Aktualitäten.
  6. BBC Hand Book. 1929, S. 164, 182, 186.
  7. bbc.co.uk/archive
  8. BBC News – Entertainment – Printable version BBC shake-up: At-a-glance
  9. Das Ende der Quotenjagd. auf: Zeit online. 2. März 2005.
  10. Mark Sweney, Steve Busfield: BBC to close two radio stations and halve web output after Tory pressure. In: The Guardian. 26. Februar 2010.
  11. tagesschau.de
  12. Rory Cellan-Jones: Motive behind BBC website attack 'unclear'. BBC News, 31. Dezember 2015, abgerufen am 1. Januar 2016 (englisch).
  13. BBC - BBC announces plans to close BBC Three as a TV channel in 2015 - Media Centre. In: www.bbc.co.uk. Abgerufen am 2. Mai 2016.
  14. Learning auf BBC.uk
  15. BBC Worldwide legt Rekordgewinn vor. BBC Worldwide legt Rekordgewinn vor. BBC Worldwide, 28. Juni 2007, abgerufen am 4. Oktober 2012 (PDF; 45 kB).
  16. a b Caroline Hahn: Die Aufsicht des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Bestandsaufnahme und Zukunftsperspektiven. Peter Lang, 2010, ISBN 978-3-631-59808-5, S. 136 ff. (books.google.com)
  17. Royal Charter der BBC
  18. BBC Director Quits in Furor Over Coverage of Sexual Abuse. auf nytimes.com, 10. November 2012.
  19. dapd: George Entwistle wird neuer Generaldirektor der BBC. In: Die Welt. 4. Juli 2012. Abgerufen am 7. Juli 2012.
  20. John Plunkett, Tara Conlan: George Entwistle appointed BBC director general. In: The Guardian. 4. Juli 2012. Abgerufen am 7. Juli 2012.
  21. Struktur der BBC, Stand Dezember 2012.
  22. Robin Aitken: Can We Still Trust the BBC? A&C Black 2013, ISBN 978-1-4729-0090-6, S. 17 ff. (books.google.com).
  23. What is the loneliest job in Britain? Being a Tory at the BBC. In: dailymail.co.uk. 17. Februar 2007, abgerufen am 30. Dezember 2015 (englisch).
  24. David Elstein: A corporation run by bankers, not journalists: who are the BBC Trust? In: opendemocracy.net. 11. Juli 2012, abgerufen am 30. Dezember 2015 (englisch).
  25. deutschlandfunk.de
  26. Judith Claudia Joos: Trustees for the public? Otto Harrassowitz Verlag, ISBN 978-3-447-05744-8, S. 440 ff. (books.google.com).
  27. Michael Rademacher: George Orwell, Japan und die BBC. Die Rolle des totalitären Japan bei der Entstehung von „Nineteen Eighty-Four“. In: Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen. 149. Jg., Bd. 234, Halbjahresbd. 1, 1997, ISSN 0003-8970, S. 33–54, online.
  28. Nicholas John Cull: Selling War. The British Propaganda Campaign against American Neutrality in World War II. Oxford University Press, 1996, ISBN 978-0-19-988047-8, S. 254 ff. (books.google.com).
  29. John Jenks: British Propaganda and News Media in the Cold War. Edinburgh University Press, 2006, ISBN 978-0-7486-2675-5, S. 51 ff. (books.google.com).
  30. The BBC in Transition: Reasons, Results and Consequences. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-663-09038-0, S. 58 ff. (books.google.com)
  31. Carsten Volkery: BBC IN IRAN – Programm gegen die Jubel-Perser. auf: Spiegel Online. 18. Juni 2009, abgerufen am 18. Juni 2009.