British Forces Broadcasting Service

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Der British Forces Broadcasting Service (BFBS) ist ein Netzwerk von Radio- und Fernsehsendern, das von der Services Sound & Vision Corporation (SSVC) im Auftrag des Ministry of Defence für die britischen Truppen als Soldatensender betrieben wird.

British Forces Broadcasting Service (Welt)
Chalfont St. Peter
Chalfont St. Peter
Canada
Canada
Germany
Germany
Gibraltar
Gibraltar
Cyprus
Cyprus
Ops
Ops
Kathmandu (Gurkha)
Kathmandu (Gurkha)
Brunei
Brunei
Ascension Island
Ascension Island
Belize
Belize
BIOT
BIOT
Falkland Islands
Falkland Islands
Standorte von BFBS weltweit
British Forces Broadcasting Service (England)
Chalfont
Chalfont
Northern Ireland
Northern Ireland
Scotland
Scotland
Catterick
Catterick
Colchester
Colchester
Brize Norton
Brize Norton
Salisbury Plain
Salisbury Plain
Aldershot
Aldershot
Blandford
Blandford
Shorncliffe (Gurkha)
Shorncliffe (Gurkha)
Standorte von BFBS im Vereinigten Königreich

BFBS weltweit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als erste Station des späteren BFBS gilt gemeinheim der experimentelle Sender in Algier (Dezember 1943), obwohl bereits 1940 Radio Gibraltar in die Verantwortung der Gibraltar Defence Force übergegangen war.[1] Sendezeit über jeweils vor Ort bestehende Radiodienste wurde etwa in Kairo (Egyptian State Broadcasting), Reykjavík (Ríkisútvarpið) und Indien (All India Radio) erworben.[2] Programmzulieferer war der vom Army Broadcasting Committee (1942) ins Leben gerufene Overseas Recorded Broadcasting Service (ORBS), der zur Aufzeichnung u. a. die HMV Abbey Road Studios sowie Londoner Theater nutzte.

Aus mobilen Sendeeinheiten in Italien (B 1 bis 7, darunter auch der Sender aus Algier) sowie Belgien und den Niederlanden (BLA 1 bis 4) entstand mit dem Ende des Allied Expeditionary Forces Programme der BBC am 29. Juli 1945 das British Forces Network (BFN) in Deutschland (Zentrale ab Juli 1945 in Hamburg, ab Februar 1954 in Köln) und Österreich (1946–1955; Zentrale in Klagenfurt, wo 1952 auch Udo Jürgens als Moderator und Musiker tätig war).[3]

Für den Nahen Osten (Middle East) und Afrika gab es den Forces Broadcasting Service (FBS) mit Stationen in Ägypten (JCJC Kairo, Kabrit, Fayid; 1944–56), Palästina (JCPA Jerusalem, 1944–48), Libanon (JCLA Beirut, 1944-46), Irak (JPFA Basra), Zypern (seit 1948), Malta (1948–79), Libyen (Benghazi 1946?–67, Tripoli 1947?–66, Tobruk 1964–70), Kenia (1948–64) und Aden (1954/62–1967).[2]

Für Süd- und Südostasien befanden sich Stationen auf Ceylon (ZOJ/Radio SAEC, 1945–49), dann in Singapur (1952–1971/75) und Hongkong (1971–97); an den beiden letztgenannten Standorten entwickelte sich das Gurkha-Programm.[2] Britische Soldaten beteiligten sich in den 1950er-Jahren auch an einer australischen Station in Kure, Japan (9AT, dann WLKS).[4]

Ab 1960 gab es einen Direktor für alle Stationen (John Knott, 1963 Bryan Cave-Brown-Cave, 1971 Ian Woolf), welche seit 1964 einheitlich als BFBS firmieren. Mit der Privatisierung durch Verschmelzung von BFBS und der Services Kinema Corporation im April 1982 wurde neuer Betreiber die Services Sound and Vision Corporation (SSVC; Director of Broadcasting wurde Peter McDonagh).

Der Fernsehdienst[5] begann am 18. September 1975 als BFBS TV in Celle (Name 1985–97: SSVC TV). 2001 startete BFBS 2, 2009 BFBS 3 (für Kinder) und 4 (Filme), bis man 2013 dazu überging, zeitversetzt BBC One, BBC Two und ITV zu übernehmen, ergänzt durch BFBS extra, BFBS sport und seit 2014 Forces TV (mit der Nachrichtensendung British Forces News).[6]

Der Radiodienst[7] besteht heute aus drei Hauptprogrammen (Forces Radio – BFBS-Rahmenprogramm mit regionalen Fenstern; BFBS Radio 2 mit Nachrichten, Sport, Musik, seit 1990; BFBS Gurkha Radio) sowie fünf reinen Online-Musikkanälen (Beats - Contemporary R&B, Dirt - Rock, Rewind - Classic Hits, Unwind - Chill-out, Samishran - Nepali/Hindi).[8]

Die Programme werden von der Zentrale in Chalfont St. Peter (in Buckinghamshire) aus per Satellit gesendet und ergänzt durch mehrere lokale Studios an Orten, wo die britische Armee stationiert ist. Der BFBS erreicht heute ungefähr 130.000 Armeeangehörige und deren Familien, hauptsächlich in Deutschland. Im Jahre 2005 konnten britische Soldaten den BFBS in weltweit 23 Ländern empfangen.[9] Lokale Radiostudios befinden sich derzeit in Deutschland (Paderborn-Sennelager), Gibraltar, Zypern, Brunei (seit 1979),[10] auf den Falklandinseln (seit 1982), in Nordirland (seit 1994) und Kanada (seit 2000),[11] in Einsatzgebieten (BFBS Ops, aktuell in Afghanistan)[12] sowie an sieben Orten in Großbritannien (Vorgänger 2001–13: Garrison FM).[13] BFBS Gurkha hat Studios in Brunei, Kathmandu und Shorncliffe (Kent).[14] Sendeanlagen ohne Studio befinden sich in Belgien (Casteau), den Niederlanden (Brunssum) und Bosnien sowie den Übersee-Gebieten Ascension, Belize und BIOT. Darüber hinaus wird BFBS Radio etwa von Truppen in Neapel/Italien und Stavanger/Norwegen sowie auf Schiffen der Royal Navy, über den Satelliten Eutelsat 28A und online, empfangen.

BFBS in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hamburger Musikhalle (2014)
BFBS Germany, Köln, Lindenallee 1 (1972)
Parkstraße 61 – Villa Tietz (1909)

Die Senderechte des heutigen BFBS Radio Germany gehen zurück auf allgemeine Stationierungsvereinbarungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und befreundeten Staaten.[15]

Am 29. Juli 1945 nahm in der Hamburger Musikhalle der Sender unter dem Namen British Forces Network (BFN) seinen Betrieb auf. In der Musikhalle trat am 25. August 1945 Lale Andersen mit ihrem Soldatenlied Lili Marleen auf, das unter den noch überwiegend britischen Zuhörern sehr bekannt war. In der Laeiszhalle erinnert eine Gedenktafel an die neun BFN-Jahre in Hamburg.

Die Zusammenarbeit von BFN mit der BBC begann bereits im Oktober 1945 mit BBC's Family Favourites, einem Verbindungs-Programm zwischen lokalen britischen Radiostationen mit den regionalen BFN-Stationen (im Programm bis 1980). Das BFN dance orchestra als eigenständiger Klangkörper begann im Mai 1946; es gab Kontakte auch zu deutschen Musikern wie Bert Kaempfert oder James Last.

Am 1. Februar 1954 zog BFN von Hamburg nach Köln-Marienburg in die Villenkolonie Köln-Marienburg, wo er zwei ehemalige Villen belegte:

  • Lindenallee 1: Hier war die Verwaltung und das technische Lager untergebracht. BFN bekam bei seiner Einrichtung in Köln technische Unterstützung durch den WDR.
  • Parkstraße 61: Die etwa 1909 für den Kaufhausbesitzer Leonhard Tietz errichtete Villa Tietz brannte am 24. Oktober 1944 bis auf die Grundmauern nieder. Im Erdgeschoss des wiederaufgebauten Hauses brachte BFN seine umfangreiche Tonträger-Sammlung (Record Library), in der ersten Etage die Studios A (mit einem Steinway-Piano für Studioaufnahmen) und D (für Live-Sendungen) unter.

Zur Eröffnung am 26. Februar 1954 kam Brigadier Johnstone in Begleitung von Senderchef Dennis Skuse in die Studios auf der Parkstraße 61, wo das Schild „BFN Broadcasting House“ an der Tür hing. Chris Howland legte während der Eröffnungsfeier Schallplatten auf.[16] Die erste Sendung aus den Kölner Studios fand am 26. Februar 1954 statt. BFN stellte für den Sendebetrieb auch deutsche Mitarbeiter wie Toningenieure und die Bibliothekarin für das Plattenarchiv ein. Seit dem 1. Januar 1956 wurden von hier BFN-Sendungen ausschließlich über UKW ausgestrahlt.[17] Hier belegte BFN mehrere teils extrem weit reichende UKW-Frequenzen, die große Teile Niedersachsens und Nordrhein-Westfalens abdeckten. Die technische UKW-Reichweite belief sich daher in Deutschland auf mehr als 15 Millionen Menschen, von denen 56.000 Rheinarmee-Angehörige in der gesamten früheren britischen Zone und sogar nur 26.000 in Nordrhein-Westfalen stationiert waren.[18] Gleichwohl darf sich das Programm aufgrund des NATO-Truppenstatuts nicht an die überwiegende deutsche Bevölkerung wenden. BFN nannte sich ab dem 4. Januar 1964 BFBS Germany.[19]

Nach dem Ende des Kalten Krieges gab es Kontroversen darüber, ob der britische Militärsender in Deutschland fortgeführt werden sollte. Das britische Verteidigungsministerium entschied sich aufgrund der Stationierung britischer Soldaten im Rahmen der NATO für eine Fortführung der Ausstrahlung und der Zulieferung redaktioneller Inhalte. Das BFBS-Studio in Berlin wurde jedoch am 12. Dezember 1994 mit dem Abzug der Alliierten aus der Stadt geschlossen, die Berliner Frequenzen von BFBS-Radio und SSVC-TV wurden freigegeben.

Im Oktober 1990 wurde der Hauptsitz des BFBS Germany von Köln-Marienburg nach Herford auf ein Kasernengelände verlegt. Hier und in fünf Außenstudios in Gütersloh, Hohne, Mönchengladbach, Osnabrück und Paderborn wurden fortan die Sendungen produziert. Im November 1991 verlegte man den TV-Übernahmepunkt von Rheindahlen zur SSVC-Hauptstelle nach Chalfont St. Peter. Am 31. Juli 2009 wurde der Hauptsitz von Herford nach Bergen-Hohne, an den Rand des dortigen Truppenübungsplatzes, verlegt. Nach Schließung des Studios in Bergen-Hohne im Sommer 2015 wurde das Programm aus dem Lokalstudio in der Princess-Royal-Kaserne in Gütersloh gesendet. Seit Anfang 2016 befindet sich der Hauptsitz in einem ehemaligen Autohaus in einem Industriegebiet in Paderborn-Sennelager. Bis zum Abzug der Britischen Streitkräfte aus Deutschland, der bis spätestens 2020 erfolgen soll, wird BFBS Germany dort bleiben.[20][21]

Programmformat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Programm ist für die Zielgruppe der britischen Soldaten konzipiert, wobei Popmusik seit jeher einen Anteil von mindestens 80 % erreicht.[22] BFBS Radio ist damit ein musikorientiertes Hörfunkprogramm. Die Titelauswahl orientiert sich vorwiegend am aktuellen britischen und amerikanischen Musikmarkt. Die Moderation war stets in einem lockeren Stil gehalten[23] und nicht formal-belehrend wie die meisten Sendungen des deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunks. „Wer bei BFN eine Sendung macht, macht sie ganz, er wählt die Platten, derer es mehr als 70.000 im Hause gibt, schreibt seine eigenen Texte und verkauft auch alles vor dem eigenen Mikrophon. Daher wohl der seltene, aber erfreulich selbstverständliche Kontakt mit den Hörern.“[24] Das Discjockey-Format, erst ab etwa 1970 im öffentlichen deutschen Rundfunk übernommen, wurde durch den Umstand begünstigt, dass die Moderatoren des BFBS keine Soldaten waren wie etwa bei AFN. Die ersten Radio-DJ’s bei BFN/BFBS waren Chris Howland (bis 1957), Keith Fordyce (1950), Keith Skues (1958–1960), David Hamilton (1958) und David Jacobs.

Eine der bekanntesten Musiksendungen und zugleich Ankersendungen in den 1960er Jahren waren „Saturday Club“ (in der BBC seit dem 4. Oktober 1958) und die in London produzierte „Top Twenty Show“ (seit 1958); ab 1963 wurde als Erkennungsmelodie für diese Hitparade der Instrumentaltitel Sandstorm der Gruppe „Johnny & the Hurricanes“ gespielt. Während der „Saturday Club“ mit Brian Matthew einen permanenten Präsentator besaß, gab es in der „Top Twenty Show“ häufig wechselnde Moderatoren wie Don Moss, Colin Hamilton, Barry Alldis, Tony Hall, John Benson (um 1969) oder Tommy Vance. Diese DJ's kamen von oder gingen zu Radio Luxemburg oder den englischen Piratensendern.

Wunschprogrammformate waren sehr häufig vertreten, ermöglichten sie es doch den Soldaten, anstatt Briefen ihre Nachrichten mit einem Musikwunsch zu verbinden (Family Favourites stellte sonntags live-Verbindungen zu lokalen britischen Sendern her). Nur ein sehr geringer Programmanteil wurde für Wortbeiträge verwendet. Die Nachrichten übernahm BFBS von der BBC, von der ebenfalls das Radioplay The Archers stammte. Beliebt unter britischen Zuhörern war auch eine Daily Soap über die fiktive Nordlondoner Straße Waggoner's Walk (1969–1980). Auch die Sportübertragungen (insbesondere Fußball) werden weiterhin von der BBC übernommen.

BFBS Radio Germany ist heute – angelehnt an BBC Radio 1 – ein musikorientiertes Hörfunkprogramm. In den Abendstunden werden Spartensendungen gesendet. Stündlich werden die selbst produzierten Nachrichten aus Chalfont Grove (Sitz des HQ SSVC) übernommen,[25] zu einzelnen Stunden (Montag bis Freitag um 5, 8, 12, 14 und 18 Uhr) eine verlängerte Ausgabe (Newsplus).[26] BFBS Radio Germany sendet auf den UKW-Frequenzen in Deutschland derzeit in der Regel montags bis freitags von 7 bis 10 Uhr und von 14 bis 17 Uhr ein lokal produziertes Programm aus Sennelager. In der übrigen Zeit wird das Rahmenprogramm übernommen, das in der Regel live aus Großbritannien oder Afghanistan gesendet wird.

Leiter ist General Manager Stuart Holmes.[20]

Deutsche Zuhörer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

BFBS hat – mit anderen Soldaten- und Piratensendern – an der Rundfunkverbreitung moderner Musikrichtungen im Nachkriegsdeutschland maßgeblich mitgewirkt. Dazu muss man wissen, dass in der Bundesrepublik Deutschland während der 1950er und 1960er Jahre in den Programmen der öffentlich-rechtlichen Rundfunksender (private Sender gab es noch nicht) insbesondere an den Wochenenden und Feiertagen keine englischsprachige Popmusik gesendet wurde; überhaupt wurden deutsche Schlager und französische Chansons bevorzugt – meist gespielt in Coverversionen von deutschen Tanzorchestern. Auch viele aktuelle englischsprachige Hits wurden von deutschen Orchestern als Instrumentalmusik im Rundfunk präsentiert. Ab etwa 1960 und verstärkt seit Aufkommen der Beatmusik ab 1963 nahm jedoch das Interesse an englischsprachiger Musik in Deutschland enorm zu. Da der öffentliche Rundfunk die neuere Entwicklung ignorierte, blieben für das Interesse an moderner Popmusik im Radio nur Radio Luxemburg – auf UKW nur in der Eifel, im Saarland und bis etwa Köln – in Mittel- oder Kurzwellenqualität, AFN, Piratensender und BFBS. Die deutschen Sender erlebten einen Massenschwund deutscher Beatmusik-Fans zu den pop-freundlicheren Stationen.[27] Die Programmzeitschrift Hörzu stellte 1966 fest, dass „Schüler, Lehrlinge, Arbeiter und Schwestern ausländische Sender bevorzugen, meistens Radio Luxemburg, BFBS und AFN.“ Da BFBS kaum Quotenzwang unterworfen war und die Moderatoren zumeist eigenständig Musik auswählten, wurden die gerade in Großbritannien und den USA veröffentlichten Neuerscheinungen gespielt, so dass Hits bereits mehrere Monate früher zu hören waren, bevor sie – wenn überhaupt – ins deutsche Radioprogramm übernommen wurden oder offiziell erschienen. Täglich schalteten rund 150.000 britische Militärangehörige, zum größten Teil zwischen 18 und 34 Jahre alt, zwischen Rhein und Elbe den BFBS an. BFBS besitzt damit als konkurrenzloser englischsprachiger Sender bei den britischen Zuhörern einen Marktanteil von 90 Prozent. Zivile Hörer sind beim BFBS nur als „Zaungäste“ zugelassen, offiziell darf der Sender sie nicht in seine Programme einbinden. Das NATO-Truppenstatut, die rechtliche Grundlage für den Betrieb, verbietet dies.[28] Die British Broadcasting Corporation schätzte darüber hinaus bis zu 5 Millionen weitere Hörer.[29] Der Sender schätzte die Zahl der Hörer auf bis zu zwei Millionen täglich. Monatlich erhielt BFBS Germany Mitte der 1960er Jahre etwa 3.000 Hörerbriefe, darunter waren auch 600 deutsche Zuhörerbriefe.[30] Etwa 12 % der Hörer schalteten beispielsweise 1977 als Alternative zu den deutschen Programmen in der Nacht Soldatensender wie BFBS oder AFN ein.[31] Im Jahre 1977 gab es bei BFBS Germany unter der Bezeichnung „Format 77“ eine Programmreform mit vorproduzierten Sendungen aus der Zentrale in London, seit 1. April 1982 ist BFBS ein Teil der gemeinnützigen „Services Sound and Vision Corporation“ (SSVC).

Einige BFBS-Moderatoren wurden auch unter den deutschen „Zaungästen“ des Senders populär und nutzten ihre Bekanntheit für eine zweite Karriere, teilweise mit eigenen Sendungen bei deutschen Radiosendern. Zu den bekanntesten gehören Dave Lee Travis (Mitmoderator beim Beat-Club), der Pop-Buchautor Alan Bangs, Steve Mason, David Rodigan sowie bis zu ihrem Tode John Peel und Tommy Vance. Einen legendären Ruf machte sich Chris Howland bei der deutschen Bevölkerung, der ab 1948 zunächst in Hamburg und ab 1954 bei BFN Köln als Musik-Moderator tätig war.[32] Die meisten Moderatoren hatten zuvor Erfahrungen bei der BBC, Radio Luxemburg oder Piratensendern gesammelt.

Insgesamt war BFBS „Trendsetter in Sachen Swing, Rhythm and Blues, Pop und Dancefloor. Die Einführung der ARD-Popwellen Mitte der siebziger Jahre war von BFBS vorgemacht worden“.[33] Schwindende Zuhörerzahlen, insbesondere bei Jugendlichen, versuchten die öffentlich-rechtlichen Rundfunksender durch Anpassung ihrer Programmformate und durch Moderatoren wie Chris Howland oder Mal Sondock (ursprünglich Moderator bei AFN München) zu kompensieren.

Moderatoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktuelle und ehemalige UKW-Frequenzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

BFBS Radio 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

BFBS Radio 1 (alte Bezeichnung), das über leistungsstarke UKW-Frequenzen verfügt, richtet sich an ein jüngeres Publikum und sendet vorwiegend aktuelle Pop- und Rockmusik, sowie Informationen für die Angehörigen des britischen Militärs. Das Programm besteht aus regional produzierten Sendungen als auch aus vom BFBS-Network übernommenen Sendungen.

Vom 12. Januar 2008 bis 31. März 2008 war das frühere BFBS Radio 1 versuchsweise flächendeckend in ganz Großbritannien digital (DAB) zu empfangen. Eine generelle Ausstrahlung über DAB fand von April 2009 bis März 2017 für Großbritannien statt.[35] Mit dem Start der Ausstrahlung über DAB wurde auch eine designte Webseite gestartet und der Programmablauf verändert. Zusätzlich wird BFBS Radio 1 über Sky (Kanal 0211) und Freesat (Kanal 786) ausgestrahlt. Zur besseren Unterscheidung von BBC Radio 1 wird seitdem auf den Zusatz „1“ verzichtet. Das erste Programm heißt jetzt nur noch BFBS Radio und wird auch im laufenden Programmbetrieb und auf den eigenen Webpräsenzen so bezeichnet. Der Name des zweiten Programms blieb unverändert.

BFBS Radio 1 standen in Deutschland mehrere reichweitenstarke Frequenzen zur Verfügung, die über mehrere Jahrzehnte lang Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Hamburg und Bremen zu großen Teilen versorgen konnten. Durch den Truppenabzug und Sparmaßnahmen hat sich das Sendegebiet in Deutschland inzwischen verkleinert. Die Aufgabe mehrerer Grundnetzsender hat den Einsatz mehrerer Kleinsender notwendig gemacht, um Truppenstützpunkte und Versorgungswege weiterhin versorgen zu können.

Die nachfolgende Tabelle wurde auf der Grundlage verschiedener Quellen aktualisiert, die in den Abschnitten „Literatur“ und „Einzelnachweise und Anmerkungen“ aufgeführt sind.[36][37][38] Aufgrund der zahlreichen Änderungen seit 2010 kann es aber auch in Zukunft zu weiteren Aktualisierungen kommen. Die im September 2016 vorhandenen Sender sind fett gedruckt.

Frequenz 
(MHz)
Sender ERP 
(kW)
Antennendiagramm
rund (ND)/gerichtet (D)
Polarisation
horizontal (H)/vertikal (V)
Betrieb Bemerkungen
seit bis
100,1 Bad Fallingbostel 0,05 ND V 1. September 2011 November 2015
98,75 Sender Olympiastadion (Berlin) 1 ND H 1951 12.12.1994 1951-54 auf MW; ca. 1954–57 auf 87,6 MHz (10 kW), ab ca. 1956 auf 99,0 MHz, ab ca. 1959 auf 94,3 MHz (3/6 kW), ab ca. 1963 auf 98,75 MHz (1 kW), ab 1987 auf 98,8 Mhz (1,5 kW)
106,7 Bergen-Hohne 0,16 ND V 1. September 2011 18. Februar 2016
103,0 Bielefeld/Hünenburg 70 D H 2. Januar 1986
99,8 Bonn-Venusberg 2 D H 1956? 1. August 2010 ca. 1952–55 MW 1367 kHz; ca. 1956–57 auf 96,5 MHz, ca. 1958–62 auf 91,4 MHz; von 1987 bis 2010 auf 97,8 MHz mit 0,5 kW
93,0 Braunschweig, Sender Drachenberg 80 ND H 1954? 31. Dezember 2015 ca. 1954–62 auf 99,3 Mhz; seit Anfang der 1990er Jahre mit 6 kW, zuletzt mit 40 kW
101,6 Dannenberg 0,1 ND H um 1989
106,0 Dortmund/Florianturm 3,2 D 2. August 2010 31. Dezember 2015
92,5 Dülmen 8 D H 2. August 2010 31. August 2016
98,4 Hamburg 1956? 1958? zuvor auf MW
99,3 Hameln-Holtensen 0,1 D H 1970er/1980er Jahre 2014/2015
99,0 Hannover 1956? 1957? zuvor auf MW
95,4 Herford 6 ND H 1954? 1987 zuvor auf MW; ca. 1954–56 auf 96,6 MHz (1 kW), ca. 1957–60 auf 93,0 MHz, ca. 1961–62 auf 92,9 MHz; zuletzt nur noch mit 0,25 kW
97,3 Jever 0,3 ND H 1987 um 2000 zuletzt nur noch mit 0,05 kW
88,4 Kiel-Holtenau 0,04 D H Oktober 2016 abgeschaltet wegen Aufgabe des Standortes
96,5 Langenberg 50 ND H 1956? 1. August 2010 zuvor auf MW; ca. 1956–62 auf 89,1 MHz; zeitweise mit 35, 50 oder 60 kW
104,0 Niederkrüchten-Elmpt, Javelin Barracks 2,4 D H 2. August 2010 November 2015 Übernahme vom Deutschlandradio[39]
96,5 Nordhelle 15 1956? 1970? ca. 1956–58 auf 87,15 MHz, ca. 1959–62 auf 89,15 MHz
106,5 Nordhorn 0,1 ND H ca. 1989 ca. 2010
102,6 Osnabrück 0,1 ND H in den 1970er/1980er Jahren
105,1 Rheinberg, AEZ Asdonkshof 0,5 D H 2. August 2010 31. August 2016
91,3 Rheindahlen 0,085 D 2010 30. Oktober 2013
97,6 Verden 50 1956? 1974 ca. 1956–62 auf 90,3; zuletzt mit 60 kW
97,6 Visselhövede 30 ND H 1974 Dezember 2011[40]
87,8 Werl/Soest 0,25 D H vermutlich nach dem 18. Oktober 1970[41] 31. Mai 1985 danach Nutzung der Frequenz für WDR Radio Dortmund im Rahmen des Kabelpilotprojektes Dortmund[42]
101,9 Wulfen 7,2 D H 2. August 2010 31. August 2016
107,7 Casteau-SHAPE (B) 0,04 ND V
90,2 Brunssum (NL) 0,05 D V
87,7 Maastricht (NL) 0,1 D V
BFBS Radio 1 Senderkennung

Am 2. August 2010 gab der BFBS die leistungsstarke und weit reichende Langenberger UKW-Frequenz 96,5 MHz ab, welche seither von Deutschlandradio Kultur im Rahmen eines Frequenztausches in Nordrhein-Westfalen genutzt wird.[39] Am selben Tag wurde auch die Bonner Frequenz 97,8 MHz abgeschaltet.[43][44] Seit diesem Zeitpunkt wird das BFBS-Radio-1-Programm im westlichen und zentralen Nordrhein-Westfalen über eine Reihe von Niedrigleistungssendern, (92,5 MHz (Dülmen), 104,0 MHz (Niederkrüchten), 101,9 MHz (Wulfen), 91,3 MHz (Rheindahlen Mönchengladbach) und 105,1 MHz (Rheinberg)) verbreitet. Im Kabelnetz von Unitymedia bleibt er in Nordrhein-Westfalen eingespeist.[45]

Am 16. Dezember 2011 trat man dann eine weitere und leistungsstarke Frequenz – die 97,6 MHz in Visselhövede – an den NDR ab, welcher seitdem sein Jugendprogramm N-Joy auf dieser verbreitet. In dieser Gegend war BFBS Radio 1 über Kleinstsender auf 100,1 MHz (Bad Fallingbostel) und 106,7 (Bergen-Hohne) bis November 2015 bzw. 18. Februar 2016 zu empfangen.

Zum 1. Januar 2016 trat BFBS auch seine zuletzt mit 40 kW betriebene Frequenz 93,0 MHz vom Sender Drachenberg an N-Joy ab.[46] Nach Abschaltung der Frequenzen in Bad Fallingbostel im November 2015 wurden am 18. Februar 2016 die restlichen Frequenzen in Celle und Bergen-Hohne ebenfalls abgeschaltet.

Durch die bereits vollzogenen und noch anstehenden Frequenzänderungen verringert sich die technische Reichweite des BFBS in vielen Regionen erheblich.

BFBS Radio 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

BFBS Radio 2, das seit Frühjahr 1990 nur in Städten mit Truppenstationierungen gesendet wird, übernimmt viele Sport- und Informationssendungen der BBC und spielt eher „ältere“ Musik wie etwa Rock und Popmusik der 1980er-Jahre. Radio 2 verfügt deshalb nicht über reichweitenstarke Grundnetzsender, sondern lediglich über schwächere Stadtsender. Die Versorgung wird damit nur im unmittelbaren Zielgebiet sichergestellt und erreicht im Gegensatz zu Radio 1 nicht große Gebiete. Die ursprüngliche Planung sah zwar eine annähernd gleiche großflächige Versorgung wie beim ersten Programm vor (z. B. 107.5 Bielefeld, 70 kW), jedoch konnte das Vorhaben durch die Einführung von Privatradio und den entstandenen Frequenzmangel nicht mehr umgesetzt werden. Aufgrund des abzusehenden Abzugs der Britischen Streitkräfte aus Deutschland wird das Netz bis 2020 voraussichtlich weiter ausgedünnt. In der folgenden Liste sind die im September 2016 vorhandenen Sender fett gedruckt.

Frequenz 
(MHz)
Sender ERP 
(kW)
Antennendiagramm
rund (ND)/gerichtet (D)
Polarisation
horizontal (H)/vertikal (V)
Betrieb Bemerkungen
95,2 Bad Fallingbostel 0,05 ND V bis November 2015
104,7 Bergen-Hohne 0,16 ND V bis 18. Februar 2016
101,6 Bielefeld/Kaserne 0,3 ND H
95,4 Celle/Hohe Wende 0,2 D H vom 9. September 2003 bis 18. Februar 2016
91,7 Gütersloh/Mensergh Barracks 0,28 D H seit 10. September 2010
106,8 Hameln-Holtensen 0,02 D H  ?
88,4 Kiel-Holtenau 0,04 D H bis Oktober 2016 zeitweise BFBS Radio 1
105,0 Lippstadt 0,3  ?
102,2 Münster 0,3 ND H bis Oktober 2013
91,3 Niederkrüchten-Elmpt/Javelin Barracks 0,09 D H 30. Oktober 2013 bis November 2015
106,3 Osnabrück-Dodesheide 0,1 bis 27. Februar 2009 bis 31. Dezember 1992 auf 104,8 Mhz
105,0 Paderborn-Sennelager 0,3 ND H
104,3 Rheindahlen 0,3 bis 30. Oktober 2013

Zukunft des Senders[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund geplanter Truppenabzüge[47] und notwendiger Sparmaßnahmen[48] steht das Sendernetz in Deutschland vor einer Umstrukturierung hin zu einer vermehrten Nutzung von leistungsschwachen Lokalsendern (siehe Frequenztabelle).

Im Oktober 2010 kündigte der britische Premierminister David Cameron im britischen Unterhaus an, dass die rund 20.000 britischen Soldaten bereits bis 2020, statt wie ursprünglich geplant bis 2035, vollständig aus Deutschland abgezogen werden sollen. Dies bedeutet dann auch das Ende für den BFBS in Deutschland.

Fernsehprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Fernsehzentrum wurde 1978 von Celle nach Werl, 1980 weiter nach Rheindahlen verlegt. Das Fernsehprogramm von BFBS (BFBS 1 und BFBS 2) verfügte ebenfalls nur über Sender mit kleinerer Sendeleistung. Zum Empfang war aus technischen Gründen in vor allem älteren Fernsehern ein spezieller Tonadapter zum Empfang der britischen Fernsehnorm I notwendig. Die Abschaltung der letzten analogen TV-Sender in Deutschland erfolgte im Januar/Februar 2008. BFBS 1 verstand sich als Familiensender mit einem entsprechend breiten Angebot. Von 1985 bis 1997 wurde es unter dem Namen SSVC Television ausgestrahlt. Im Gegensatz dazu war BFBS 2 ein reiner Unterhaltungskanal, ausgelegt auf die Bedürfnisse von Singles und Soldaten in Einsatzgebieten. Das Programm von BFBS 2 wurde als Block in einer Länge von sechs Stunden viermal täglich wiederholt. Im Zuge des Projektes DTH (Direct-To-Home) erfolgte eine Umstellung auf digitale verschlüsselte Ausstrahlung von sechs Fernsehsendern. Neben BFBS 1 und BFBS 2 wurden seitdem auch Sky News, Sky Sports 1, Sky Sports 2 und der Musikkanal The Hits ausgestrahlt.

Satellitenempfang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Deutschland sind alle BFBS-Radiostationen und TV-Sender zusätzlich über Eutelsat 10A auf 10,0° Ost[49] zu empfangen. Dabei sind alle TV-Sender (außer einem nepalesischen Sender) und einige Radiostationen (BFBS Radio Germany und Afghanistan sowie BFBS Radio 2 -World, -Cyprus, -Europe) mit Irdeto 2 verschlüsselt.[50]
Zusätzlich werden BFBS-Programme über folgende Satelliten ausgestrahlt:

Vergleich zu anderen Sendern für Soldaten im Auslandseinsatz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gegensatz zu AFN oder auch dem Bundeswehr-Programm Radio Andernach war und ist BFBS kein Teil der britischen Streitkräfte. Die Mitarbeiter sind keine Soldaten, sondern Angestellte des Betreibers SSVC, auch bereits zu Zeiten der Zuordnung des BFBS zum britischen Verteidigungsministerium.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • The Link with Home – und die Deutschen hörten zu. AlliiertenMuseum Berlin, 2001.
  • Oliver Zöllner: BFBS: „Freund in der Fremde“: British Forces Broadcasting Service (Germany), der britische Militärrundfunk in Deutschland. Cuvillier, Göttingen 1996, ISBN 3-89588-632-7.
  • Alan Grace: This is the British Forces Network. The Story of Forces Broadcasting in Germany. Sutton, Stroud 1996, ISBN 0-7509-1105-0 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
  • Wolfgang Rumpf: „Music in the air“ – AFN, BFBS, Ö3, Radio Luxemburg und die Radiokultur in Deutschland. Lit Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-8258-0329-2 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
  • Doreen Taylor: A microphone and a frequency: forty years of forces broadcasting. London 1983, ISBN 0-434-75710-1 und ISBN 0-434-75711-X (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
  • Verzeichnis der Ton- und Fernseh-Rundfunksendestellen in der Bundesrepublik Deutschland und Berlin (West), Stand: 1. Juli 1981 (21. Ausgabe), Herausgeber: Fernmeldetechnisches Zentralamt
  • Hörfunk- und Fernsehsender in der Bundesrepublik Deutschland einschließlich Berlin (West) (mit Anhang: Sender in der DDR) nach dem Stand vom 1. Januar 1987, zusammengestellt von der Meß- und Empfangsstation Wittmoor des Norddeutschen Rundfunks, herausgegeben vom Norddeutschen Rundfunk
  • Verzeichnis der Ton- und Fernseh-Rundfunksendestellen, 1989, herausgegeben von der Deutschen Bundespost TELEKOM Generaldirektion, 5300 Bonn, bearbeitet vom Fernmeldetechnischen Zentralamt, 6100 Darmstadt
  • Rundfunksender in Deutschland, Stand 15. August 1992. Wilhelm Herbst-Verlag, Köln, Beilage in der Zeitschrift Radio Journal vom September 1992

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Matthias Strohn: The Royal Gibraltar Regiment, S. 111
  2. a b c Doreen Taylor: A microphone and a frequency: forty years of forces broadcasting (1983; eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
  3. udojuergens.de: Biografie 1950–1959
  4. radioheritage.net: This is Station WLKT Miho, Fighting Voices from Downunder
  5. Video: BFBS TV 40: Home on the Box (2015)
  6. British Forces News
  7. Video: BFBS Radio (Promo)
  8. bfbs.com: How to Listen; terrestrisch:
    Ort Gebiet BFBS Forces Radio BFBS Radio 2 BFBS Gurkha Radio
    Aldershot GB-HAM 102.5 MHz 1287 kHz
    Aldershot GB-HAM DAB
    Blandford GB-DOR 89.3 MHz 1287 kHz
    Bovington GB-DOR 1287 kHz
    Bramcote GB-WAR 1134 kHz
    Brecon GB-POW 1287 kHz
    Bulford GB-WIL 106.8 MHz
    Catterick GB-NYK 106.9 MHz 1134 kHz
    Colchester GB-ESS 107.0 MHz
    Edinburgh (Dreghorn) GB-SCT 98.5 MHz
    Edinburgh (Glencorse) GB-SCT 1287 kHz
    Fort George GB-SCT 87.7 MHz
    Inverness GB-SCT 87.7 MHz
    Maidstone GB-KEN 1287 kHz
    Portsmouth GB-HAM DAB
    RAF Brize Norton GB-OXF DAB
    Sandhurst GB-BRC 1134 kHz
    Shorncliffe GB-KEN 1278 kHz
    Stafford GB-STS 1278 kHz
    York GB-YOR 1251 kHz
    Aldergrove GB-NIR 106.5 MHz
    Holywood (Belfast) GB-NIR 101.0 MHz
    Lisburn GB-NIR 100.6 MHz
    Casteau BE 107.6 MHz
    SHAPE BE 107.7 MHz
    Brunssum NL 90.2 MHz
    Maastricht NL 87.8 MHz
    Bielefeld DE 103.0 MHz 101.6 MHz
    Gütersloh DE 91.7 MHz
    Sennelager DE 105.0 MHz
    North Mole GI 93.5 MHz 89.4 MHz
    O'Haras Battery GI 97.8 MHz 99.5 MHz
    Akrotiri Main CY 89.9 MHz 92.1 MHz
    Ayios Nikolaos CY 107.3 MHz 89.7 MHz
    Nicosia, UNPA CY 91.7 MHz 89.7 MHz
    Richmond CY 99.6 MHz 95.3 MHz
    Butmir Camp BA 102.0 MHz 106.9 MHz
    HKIA AF 104.0 MHz 105.8 MHz 107.5 MHz
    HQRS AF 104.0 MHz 105.8 MHz 107.5 MHz
    Qargha AF 104.0 MHz 105.8 MHz 107.5 MHz
    Diego Garcia IO 96.3 MHz
    Diego Garcia (East) IO 90.7 MHz
    Kathmandu NP 105.7 MHz 105.7 MHz
    Seria BN 101.7 MHz 89.5 MHz
    Suffield (A-Line Site) CA 98.1 MHz
    Suffield (CHAT-TV Site) CA 104.1 MHz (CKBF-FM)
    Green Mountain SH 107.3 MHz 105.3 MHz
    Travellers Hill SH 100.9 MHz 97.3 MHz
    Belize BZ 94.3 MHz 96.3 MHz 98.3 MHz
    Byron Heights FK 102.4 MHz 104.2 MHz 106.0 MHz
    Mount Alice FK 102.4 MHz 104.2 MHz 106.0 MHz
    Mount Kent FK 102.4 MHz 104.2 MHz 106.0 MHz
    MPA West FK 98.5 MHz 93.8 MHz 96.0 MHz
    Mt. Sussex FK 106.2 MHz 88.2 MHz
    Mt. William FK 106.8 MHz 88.8 MHz
    Port Howard FK 101.6 MHz 100.4 MHz
    Sapper Hill FK 91.1 MHz 94.5 MHz
  9. Seán Street: Historical Dictionary of British Radio. 2015, S. 73
  10. radioheritage.net: Radio Broadcasting in Independent Borneo – Brunei
  11. CRTC Decision 2000-135
  12. theguardian.com vom 29. September 2011: British Forces Broadcasting Service: Good morning Afghanistan!, von Angus Batey, abgerufen am 23. Oktober 2016
  13. www.garrisonfm.com
  14. ofcom.org.uk: BFBS Shorncliffe
  15. Zunächst auf die Bonner Verträge (BGBl. 1955 II S. 301, 342, 378) und seit 1. Juli 1963 (BGBl. 1963 II S. 745) auf das NATO-Truppenstatut (Art. 60 Abs. 5 des Zusatzabkommens, BGBl. 1961 II S. 1183, 1218, 1282)
  16. Opening of BFN Studio Cologne 1954 British Pathé
  17. Internationales Handbuch für Rundfunk und Fernsehen 1986/87. Hans-Bredow-Institut für Rundfunk und Fernsehen an der Universität Hamburg, 1986, S. C 102
  18. Mister Pumpernickel als Pionier. In: Kölner Stadtanzeiger, 28. Juli 2005:
  19. Hugo Pruys (Hrsg.): Wörterbuch zur Publizistik, 1970, Kurt Koszyk/Karl S. 61 f.
  20. a b BFBS eröffnet neues Studio. Neue Westfälische, 25. Januar 2016
  21. BFBS opens new studio complex in Germany.
  22. Oliver Zöllner: BFBS: Freund in der Fremde. 1996, S. 37
  23. Oliver Zöllner: BFBS: Freund in der Fremde. 1996, S. 39
  24. Kölnische Rundschau, 24. September 1955
  25. http://www.ssvc.com/techman/new_audio_files/News.mp3
  26. http://www.ssvc.com/techman/new_audio_files/Newsplus.mp3
  27. Dienst der Nation. In: Der Spiegel. Nr. 42, 1967, S. 218 (online).
  28. Oliver Zöllner: BFBS: Freund in der Fremde. 1996, S. 38
  29. The Listener, British Broadcasting Corporation, Band 88, 1972, S. 476
  30. Kölner Stadtanzeiger, 13./14. Mai 1967
  31. Allerlei Nacht-Wehweh. In: Der Spiegel. Nr. 31, 1977, S. 133 (online).
  32. Wolfgang Rumpf: Music in the Air: AFN, BFBS, Ö3, Radio Luxemburg und die RadioKultur in Deutschland. 2007, ISBN 3-8258-0329-5, S. 119; „Google-Buchsuche“
  33. Oliver Zöllner: Fernseh-Information, 1/2004, S. 27
  34. bfbs.com: Presenters
  35. a516digital.com: BFBS ceases national DAB programming
  36. Abschnitt „Historische Sendertabellen“ mit Sendertabellen von 1926 bis 1994. dxradio-ffm; abgerufen am 7. März 2016
  37. UKW-Frequenzen in NRW. UKW/TV-Arbeitskreis e. V.; abgerufen am 7. März 2016
  38. Bye bye, BFBS. Radioszene, 28. März 2010; abgerufen am 7. März 2016
  39. a b An Rhein und Ruhr auf einer Welle. Deutschlandradio Kultur 96,5; abgerufen am 26. Februar 2016
  40. BFBS Radio 1 nicht mehr über 97,6 MHz Visselhövede radiowoche.de, 27. Dezember 2011; abgerufen am 26. Februar 2016
  41. An diesem Tag wurde das auf derselben Frequenz sendende Radio CAE abgeschaltet. Vgl. http://www.eroc.de/radio_cae_deutsch/radio_cae_deutsch.php
  42. Internationale Rundfunk- und Fernseh-Chronik, abgerufen am 26. Februar 2016
  43. BFBS Radio Frequency Change. (Memento vom 14. Oktober 2011 im Internet Archive) BFGnet
  44. BFBS gibt Frequenzen ab. Radiowoche, Juli 2010
  45. BFBS Radio Frequency Change. (Memento vom 14. Oktober 2011 im Internet Archive) BFGnet
  46. BFBS nicht mehr auf 93,0 MHz. Radioeins, 1. Januar 2016
  47. Truppenabzug früher als geplant. In: Westfälische Nachrichten, 20. Oktober 2010
  48. Britische Regierung entlässt tausende Soldaten. In: Basler Zeitung, 20. Oktober 2010
  49. Satellite Re-pointing Guide. BFBS Television
  50. Eutelsat 10A at 10.0°E. LyngSat, 4. September 2012, abgerufen am 10. September 2012 (englisch).

Koordinaten: 51° 35′ 18″ N, 0° 33′ 12″ W