Broicher Bach

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Broicher Bach
Quellbereich Rückhaltebecken in Linden-Neusen

Quellbereich Rückhaltebecken in Linden-Neusen

Daten
Gewässerkennzahl DE: 28284
Lage Deutschland
Flusssystem Rhein
Abfluss über Wurm → Rur → Maas → Hollands Diep → Nordsee
Flussgebietseinheit Maas
Quelle Stadtteil Linden-Neusen, Stadt Würselen
50° 50′ 16″ N, 6° 10′ 31″ O
Quellhöhe 174 m ü. NN[1]
Mündung Stadtgebiet Herzogenrath in die WurmKoordinaten: 50° 52′ 2″ N, 6° 6′ 38″ O
50° 52′ 2″ N, 6° 6′ 38″ O
Mündungshöhe 106 m ü. NN[1]
Höhenunterschied 68 m
Sohlgefälle 8,2 ‰
Länge 8,3 km[2]
Einzugsgebiet 41,091 km²[3]
Abfluss[4]
an der Mündung
MNQ
MQ
79,37 l/s
299,15 l/s

Der Broicher Bach ist ein rechtsseitiger Bach im Flusssystem Wurm-Rur-Maas in der nordrhein-westfälischen Städteregion Aachen im Regierungsbezirk Köln.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Quellen vom Broicher Bach mit einer Höhe von 174 m über NN liegen heute in einem Regenrückhaltebecken zwischen den Straßen In der Dell und Holzweg im Stadtteil Linden-Neusen der Stadt Würselen. Der Bach mit einer Länge von 8,2 km ist ein Nebengewässer der Wurm und fließt nach nördlichem Beginn in westlicher Richtung durch das Gebiet der Stadt Alsdorf und dann zur Stadt Herzogenrath. Im Straßenbereich An der Wurm/Apolloniastraße mündet der Broicher Bach in einer Höhe von 106 m über NN bei km 35,0 in die Wurm. Ein Stausee, etwa 500 Meter oberhalb der Mündung im Naherholungsgebiet Broichbachtal gelegen, reguliert den Wasserfluss vom Broicher Bach in die Wurm. Die Pflege und Unterhaltung des Gewässers obliegt dem Wasserverband Eifel-Rur (WVER).[5]

Zuflüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Siefengraben (GKZ 282842) (rechts), 2,5 km[6]
  • Euchener Bach (GKZ 282844) (links), 2,0 km
  • Schleibach (GKZ 2828452) (links), 2,8 km
  • Birker Bach (GKZ 282846) (links), 3,7 km
  • Ruifer Bach (GKZ 282848) (links), 2,3 km

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Broicher Bach ist ein seit Jahrhunderten fließendes Gewässer, das zur Bildung des Broichbachtal zwischen Broicher Siedlung und Herzogenrath erheblich beigetragen hat und das auch zu einer frühen Besiedlung durch den Menschen führte. Zahlreiche Mühlen trugen zum Lebensunterhalt der hier lebenden Bevölkerung bei und prägten Natur und Leben. Heute ist hier das Naherholungsgebiet Broichbachtal mit einer Gesamtgröße von 86,4766 ha ausgewiesen.

Wassermühlen am Broicher Bach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Broicher Bach stehen oder standen eine Reihe ehemaliger Wassermühlen:

→ Siehe auch Liste der Mühlen an der Wurm

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Vogt: Niederrheinischer Wassermühlen-Führer 2. Auflage. Verein Niederrhein, Krefeld 1998, ISBN 3-00-002906-0, S. 269

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Broicher Bach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Deutsche Grundkarte 1:5000
  2. Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)
  3. Gebietsverzeichnis zur Gewässerstationierungskarte des Landes Nordrhein-Westfalen (Memento des Originals vom 17. Oktober 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lanuv.nrw.de (PDF; 556 kB)
  4. ELWAS Karte
  5. http://www.wver.de/
  6. Gewässerverzeichnis zur Gewässerstationierungskarte des Landes Nordrhein-Westfalen (PDF; 1,1 MB)