Brok

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Brok
Wappen von Brok
Brok (Polen)
Brok
Brok
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Masowien
Powiat: Ostrów Mazowiecka
Fläche: 28,05 km²
Geographische Lage: 52° 42′ N, 21° 51′ OKoordinaten: 52° 41′ 59″ N, 21° 50′ 59″ O
Einwohner: 1953
(31. Dez. 2016)[1]
Postleitzahl: 07-306
Telefonvorwahl: (+48) 29
Kfz-Kennzeichen: WOR
Wirtschaft und Verkehr
Straße: ŁochówOstrów Mazowiecka
Nächster int. Flughafen: Warschau
Gmina
Gminatyp: Stadt- und Landgemeinde
Fläche: 110,21 km²
Einwohner: 2882
(31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 26 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 1416043
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeisterin: Krystyna Kacpura
Adresse: pl. Kościelny 6
07-306 Brok
Webpräsenz: www.brok.pl



Brok ist eine Stadt in Polen in der Woiwodschaft Masowien.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt etwa 70 Kilometer nordöstlich der Landeshauptstadt Warschau im Zentrum des Nadbużański-Landschaftsparks (Nadbużański Park Krajobrazowy). Brok liegt am Westlichen Bug etwas unterhalb der Einmündung des Flusses Brok.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1233 hörte die Siedlung zum Bistum Płock. Am 26. März 1501 erhielt der Ort das Stadtrecht nach Kulmer Recht. Bei der Dritten Teilung Polens 1795 kam sie unter preußische Herrschaft, und etwa in dieser Zeit gelangten auch die ersten Juden nach Brok. 1807 wurde die Stadt dann Teil des neu gebildeten Herzogtums Warschau und 1815 Teil Kongresspolens. 1869 aberkannte Zar Alexander II. dem Ort, wie einer Reihe weiterer unter der Herrschaft Russlands befindlicher Städte, das Stadtrecht.

Nach Ende des Ersten Weltkrieges erhielt Brok 1922 wieder das Stadtrecht verliehen. Um den 8. und 9. September 1939 fanden in der Umgebung der Stadt Gefechte statt. Die Besetzung durch die Wehrmacht dauerte bis zum Einmarsch der Roten Armee am 27. August 1944.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner[2]
1827 1.157
1928 3.660
1938 3.690
2005 1.817

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Stadt- und Landgemeinde gehören neben der Stadt Brok folgende Ortschaften mit einem Schulzenamt: Bojany, Laskowizna-Puzdrowizna, Nowe Kaczkowo und Stare Kaczkowo.

Weitere Orte der Gemeinde sind:

Antonowo
Bojany (osada)
Bojany (osada leśna)
Dybki
Jeleni Dół
Nagoszewo
Nowiny
Puzdrowizna (gajówka)
Puzdrowizna (leśniczówka)
Turka (gajówka)
Turka (leśniczówka)
Żurawieniec

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Pfarrkirche des Apostels Andreas wurde 1560 erbaut.
  • Das Rathaus wurde Anfang des 19. Jahrhunderts nach Plänen den Ingenieurs Kalinowski errichtet. Aufgrund von Geldmangel konnte keine Uhr eingebaut werden. Diese erhielt das Gebäude erst zur 500-Jahr-Feier des Ortes 2001.
  • Die Ruinen des Palastturms finden sich östlich der Stadt. Mit dem Bau des Palastes war 1617 begonnen und er wurde 1624 fertiggestellt.
  • Der jüdische Friedhof befindet sich westlich des Marktes an der Dąbrowski-Straße. Er wurde im 19. Jahrhundert angelegt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nahum Stutchkoff (1893–1965), jiddischer Schauspieler, Autor, Radioschaffender und Lexikograph

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Brok – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2016. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF-Dateien; 5,19 MiB), abgerufen am 29. September 2017.
  2. für 1827, 1928 und 1938; für 2005, Główny Urząd Statystyczny