Brotsuppe

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Klassische Brotsuppe mit Schwarzbrot
Pürierte Brotsuppe mit Schwarzbrot
Sopa castellana, eine Knoblauch-Brot-Suppe, zählt zu den Klassikern der kastilischen Küche
Acquacotta, eine toskanische Suppe mit Weißbrot
Panadelsuppe, eine Spezialität der österreichischen Küche
Portugiesische Açorda mit Weißbrot
Alte kastilische Gazpacho aus der spanischen Provinz Ávila
Paomo, eine Suppenspezialität mit Brot und Fleisch in der chinesischen Provinz Shaanxi
Brezensuppe, eine Spezialität der Landesküchen von Bayern, Salzburg und Tirol

Brotsuppe ist eine Suppe, bei der Brot ein wesentlicher Bestandteil ist. Sie ist in zahlreichen Ländern bekannt und wird in unterschiedlichen Varianten zubereitet.[1] Sie wird sowohl mit Weiß- als auch mit Schwarzbrot zubereitet.

Ethische Aspekte, Resteverwertung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brot ist von alters her ein Symbol des Christentums[2][3][4] und sollte nach verbreiteter Meinung nicht weggeworfen werden. Die in früheren Zeiten verbreitete Vorstellung vom sündhaften „Brotfrevel“ wirkt in diesem Zusammenhang noch nach.[5][6][7] Insofern ist die Ansicht, dass die Brotsuppe vorzugsweise mit altbackenen Brotresten zubereitet werden solle, weithin verbreitet.[8][9]

Fastenspeise, Arme-Leute-Essen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brotsuppe in ihrer klassischen Zubereitungsart mit altbackenem Schwarzbrot gilt traditionell als Fastenspeise[10][11] und als Arme-Leute-Essen.[12][13] Bevorzugt wurde sie auch in Notzeiten gegessen. In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war Brotsuppe in Deutschland ein typisches Alltagsgericht.[14][15]

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Deutschen versteht man unter Brotsuppe eine Suppe, die klassischerweise mit Schwarzbrot zubereitet wird. Spezielle Varietäten haben sowohl im Deutschen als auch international spezifische Benennungen.

In der alten Salzburger Bauernküche, wo die (mit Schwarzbrot zubereitete) Brotsuppe in der Gegend von Lofer-Unken mit in heißem Schmalz gerösteter, fein- oder grobgehackter Zwiebel abgeschmalzen wurde, hieß sie regional auch „Schmälzsuppe“ oder „Jagerhundsuppe“.[16]

Zubereitungsvarianten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Zubereitung gibt es prinzipiell zwei Hauptvarianten: Wird das Brot in dem einen Falle in ganzen Stücken als Suppenbeilage beigegeben (bei diversen Zubereitungsvarianten wird das Brot vorab geröstet),[17] so ist das Brot in dem anderen Falle in püriertem (passiertem) Zustand Bestandteil der Brotsuppe. Bei letzterer Variante wird das Brot vor dem Pürieren eingeweicht respektive eine Zeit lang gekocht.[18]

Als Grundlage für die Brotsuppe wird von alters her häufig Fleischbrühe oder Gemüsebrühe verwendet.[19][20][21] Als weitere Zutaten werden häufig Zwiebeln und Gewürze wie Majoran, Petersilie, Liebstöckel, Kümmel sowie Muskatnuss verwendet. Legiert wird die Brotsuppe oft mit Ei beziehungsweise Rahm. Darüber hinaus werden der Brotsuppe, je nach Region, auch Zutaten wie Käse, Milch, Tomaten, Paprika oder Pilze beigemengt. Bei rustikalen Varianten werden Zutaten wie Speck oder Grammeln hinzugefügt.[22] Zur Verfeinerung der Brotsuppe trägt mitunter Wein als Kochzutat bei.[23] Als deftigere Kochzutaten fungieren zuweilen Malz oder Bier.[24][25]

In Europa wird Brotsuppe in nördlich gelegenen Ländern, etwa in Deutschland, Österreich, Polen und Estland, vorwiegend mit Schwarzbrot zubereitet, wohingegen sie in südlich gelegenen Ländern vorwiegend mit Weißbrot zubereitet wird. In Italien gibt es eine Häufung von Zubereitungsvarianten von Suppen mit Weißbrot unter speziellen Bezeichnungen.[26] Die portugiesische Küche verleiht diversen Suppen einen kräftigen Charakter, indem als wesentlicher Rezeptbestandteil Brot fungiert. Dazu zählen Açorda à Alentejana (Brotsuppe mit Knoblauch), Açorda de Camarão (Brotsuppe mit Scampi) und Sopa de Cação (Suppe mit Fisch und Brot).[27][28]

In Österreich, wo man unter „Brotsuppe“ gemeinhin ein mit Schwarzbrot zubereitetes Gericht versteht,[29] gibt es darüber hinaus auch noch die Panadelsuppe, die von alters her mit Semmeln, aber auch mit Schwarzbrot, zubereitet wird. In dem Wort „Panadel“ klingt auch das lateinische Wort „panis“ (Brot) an, die Benennung für diese Suppe wurde jedoch aus dem Französischen übernommen. „Panadel“ ist das eingewienerte Wort für das französische Wort „panade“ (Brotsuppe). Die Vorliebe für das Französische reicht in Wien auf das 18. Jahrhundert zurück, wo zu jener Zeit am Wiener Hof der Einfluss des Italienischen durch das Französische verdrängt wurde. Infolgedessen wurden französische Wörter, wie im Falle der Panadelsuppe, auch für den kulinarischen Bereich übernommen.[30]

In Frankreich gibt es eine Reihe von Suppen, die als Einlage mit Käse überbackenes Weißbrot respektive mit Käse überbackenes Baguette aufweisen. Neben der Soupe à l'oignon (Zwiebelsuppe)[31] trifft das vor allem auf diverse Varianten der Knoblauchsuppe (Aigo boulido) zu.[32] Auch bei der Soupe châtrée wird Weißbrot mit Käse kombiniert. Bei deren Zubereitung werden geröstetes Baguette und Tomme de Savoie schichtweise angeordnet, mit einer Brühe aus einem Zwiebel-Wasser-Wein-Gemisch übergossen und hernach im Backrohr überbacken.[33]

In Lettland wird als Dessert die „Maizes zupa“, eine süße Brotsuppe mit dunklem Brot (Roggenbrot), zubereitet. Weitere Rezeptbestandteile dieser traditionellen lettischen Nachspeise sind Wasser, getrocknete Früchte, Zucker und Schlagsahne.[34] Für die Zubereitung dieser lettischen Spezialität wird sogar über den Handel eine – in Riga erzeugte – industriell vorgefertigte Mixtur angeboten.[35]

Internationale Varianten mit spezifischen Benennungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt international eine Reihe von Suppen mit Brot-Zutaten, die spezifische Benennungen haben:

Klassifizierungsspielräume[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Manche landessprachlich als „Suppe“ bezeichneten Brotgerichte haben eine derart dichte Konsistenz, dass sie mit den üblichen Vorstellungen von einer (flüssigen) Suppe nicht übereinstimmen. Eine ausgesprochen breiartige Konsistenz hat die lettische Maizes zupa.[58] Im Falle der sardischen Suppa cuata oder Zuppa gallurese (wie das Gericht auf Italienisch heißt)[59] werden altes Brot, Käse und weitere Zutaten mit Suppe übergossen. Das Resultat ist ein im Backrohr überbackener Auflauf, die hinzugefügte Suppe wird im Lauf des Backvorgangs vom Gericht aufgesogen.[60][61][62] Ebenso wirkt die französische Soupe châtrée, bei deren Zubereitung die in Schichten angeordneten Hauptzutaten Baguette und Tomme de Savoie mit Zwiebelbrühe übergossen und im Backrohr überbacken werden, wie ein Auflauf. Darauf verweist der Name „Soupe châtrée“ (Schichtsuppe – wörtlich: verschnittene Suppe).[63][64] Auch im Falle der Tiroler Variante der Brezensuppe konstatiert Franz Maier-Bruck, diese sei „streng genommen keine Suppe, weil die Flüssigkeit zuletzt abgegossen wird“.[65]

Das dänische Gericht Øllebrød wird sowohl als Bier-Brot-Suppe als auch als Roggen-Porridge klassifiziert.[66] Ingrid Haslinger klassifiziert Øllebrød in ihrer kulturgeschichtlichen Studie zu den Suppen aus aller Welt als Suppe.[67] Auch im Werk Suppen. Rezepte aus aller Welt von Ulrike Skadow und Nicolas Leser scheint Øllebrød auf.[68] Im Baedeker Reiseführer Dänemark von Madeleine Reincke und Hilke Maunder hingegen wird Øllebrød als dänischer Porridge qualifiziert.[69] Eine ähnliche Konsistenz wie Øllebrød hat auch die lettische Maizes zupa, die aus Roggenbrot, Wasser, Zucker, getrockneten Früchten und Schlagsahne zubereitet wird.[70]

Suppe im Brotlaib[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Suppe im Brotlaib handelt es sich meist um keine Brotsuppe im eigentlichen Sinne

Bei der Suppe im Brotlaib fungiert der ausgehöhlte Brotlaib als Suppenteller. Dessen Inhalt ist jedoch meist keine Brotsuppe im eigentlichen Sinne. Bei solchen Suppen handelt es sich um Gemüsesuppe[71], Kürbissuppe[72], Gulaschsuppe[73] und weitere Suppen. Das spektakuläre Anrichten der Suppe soll zum Kauf motivieren; in solcher Weise werden Suppen in Österreich und Deutschland beispielsweise auf Weihnachtsmärkten offeriert.[74][75]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Helene Brandstätter: Kochen mit Brotresten. Altes Brot und Gebäck schmackhaft verwerten. Leopold Stocker Verlag, Graz 2013, ISBN 978-3-7020-1411-7.
  • Hans Gerlach: Immer rein in die gute Suppe. In: Süddeutsche Zeitung. 30. November 2012, Aus Heft 48/2012 – Essen und Trinken.
  • Inge Krenn: Traditionelle Küche Waldviertel. Erpfiknödel – Saumaisen – Mohnzelten. Krenn Verlag, Wien 2013, ISBN 978-3-99005-174-0, S. 24–27.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Brotsuppe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Hans Gerlach: Immer rein in die gute Suppe. In: Süddeutsche Zeitung. Aus: Heft 48/2012 – Essen & Trinken.
  2. Massimo Montanari: Der Hunger und der Überfluß. Kulturgeschichte der Ernährung in Europa. (= Beck'sche Reihe. 4025). C.H. Beck Verlag, München 1999, ISBN 3-406-44025-8, S. 27f.
  3. Johann Werfring: Unser täglich Brot. In: Wiener Zeitung. 12. Juli 2005.
  4. Brot. Zeichen des Alltags und der Erde. auf dioezese-linz.at
  5. Brot wegzuwerfen, ist eine Sünde. auf nachrichten.at (Oberösterreichische Nachrichten, Onlineversion vom 7. September 2013)
  6. Johann Werfring: Gedankenkrümel am sündhaften Brotberg. In: Wiener Zeitung. 24. Oktober 2013, Beilage „ProgrammPunkte“, S. 7.
  7. Bitte nicht wegwerfen Artikel auf brotexperte.de
  8. Vgl. z. B. Brotsuppe – Leckeres Resteessen zubereiten. auf bunte.de, Online-Version vom 29. Januar 2014.
  9. Zum Teil werden Brotreste in der Küche generell bei der Resteverwertung mitverwendet. Vgl. u. a. Brotsuppe mit Tomaten und Käse. Ein Resteessen, das sich sehen lassen kann. auf kuechengoetter.de
  10. Margret Nußbaum: Herrgotts B'scheißerle. auf katholisch.de, 14. März 2014; Aufgezwiebelte Brotsuppe als Fastenspeise. auf br.de, 3. März 2017; Suppenkultur. auf kulinarisches-erbe.at
  11. In dem von Anna Dorn im Jahr 1834 herausgegebenen Neusten Universal- oder großen Wiener-Kochbuch wird Brotsuppe freilich je nach Zutaten unter Fleischsuppen oder Fastensuppen verzeichnet. Anna Dorn: Neuestes Universal- oder großes Wiener-Kochbuch. Tendler Verlag, Wien 1834, S. VII und S. VIII sowie S. 8–35.
  12. Brotsuppe – Arme Leute Essen, DDR-Rezepte. Brotverwertung in der DDR-Küche aus Großmutters Zeit. auf kirchenweb.at
  13. Sara Lier, Thomas Stankiewicz: Portugal. Zeit für das Beste. Bruckmann Verlag, München 2015, ISBN 978-3-7654-8508-4, S. 222.
  14. Südwestrundfunk (SWR) Programmhinweise von Freitag, 9.07.04 (Woche 28) bis Freitag, 23.07.04 (Woche 30). 7. Juli 2004, abgerufen am 4. Juli 2016 (Pressemitteilung).
  15. Ingrid Haslinger: Dampf stieg aus dem Topf hervor. Eine Kulturgeschichte der Suppen aus aller Welt.Mandelbaum Verlag, Wien 2010, ISBN 978-3-85476-338-3, S. 99.
  16. Franz Maier-Bruck: Vom Essen auf dem Lande. Klassische Bauernküche und Hausmannskost. Buchverlage Kremayr und Scheriau/Orac, Wien 2006, ISBN 978-3-7015-0493-0, S. 313.
  17. Vgl. unter anderem Angelika Wolffskeel von Reichenberg: Deine Nahrung sei dein Heilmittel. Ernährung im Biorhythmus. Kapitel Geröstete Brotsuppe. 2. Auflage. Maukan Verlag, Murnau am Staffelsee 2011, ISBN 978-3-938396-03-2, S. 265; Hans Gerlach: Immer rein in die gute Suppe In: Süddeutsche Zeitung. Aus: Heft 48/2012 – Essen & Trinken, Kapitel Leblebi – tunesische Brotsuppe; Susanna Bingemer, Hans Gerlach: Alpenküche. Genuss & Kultur. Gräfe und Unzer Verlag, München 2007, ISBN 978-3-8338-0239-3, S. 75, Kapitel Bayerische Brotsuppe.
  18. Johann Werfring: Vinophile Suppen-Vitalisierung. In: Wiener Zeitung. 30. März 2018, Beilage „Wiener Journal“, S. 37 (bei der Brotsuppe mit Schwarzbrot, Wein und Obers aus Wien wird das Brot eine Zeit lang in der Gemüsebrühe gekocht und dann püriert); Hans Gerlach: Immer rein in die gute Suppe. In: Süddeutsche Zeitung. Aus: Heft 48/2012 – Essen & Trinken (bei der Isländischen Roggenbrotsuppe wird das Brot vorab in Wasser oder Milch eingeweicht und dann püriert).
  19. Rosalia Neumann: Die Kunst eine gute Köchin zu werden. 3. Auflage. Dirnböck Verlag, Wien 1853, S. 119f.
  20. Anna Dorn: Neuestes Universal- oder großes Wiener-Kochbuch. Tendler Verlag, Wien 1834, S. 35.
  21. Suppe mit Sinn. auf wienertafel.at
  22. Inge Krenn: Traditionelle Küche Waldviertel. Erpfiknödel – Saumaisen – Mohnzelten. Krenn Verlag, Wien 2013, ISBN 978-3-99005-174-0, S. 24–27.
  23. Johann Werfring: Vinophile Suppen-Vitalisierung In: Wiener Zeitung. 30. März 2018, Beilage „Wiener Journal“, S. 36–37. In früheren Zeiten wurde Wein auch der Brotsuppe beigegeben, wenn diese als Kranken- und Rekonvaleszentenkost fungierte. Vgl. Anna Dorn: Neuestes Universal- oder großes Wiener-Kochbuch. Tendler und von Manstein Verlag, Wien 1827, S. 41, Kapitel C: Suppe für Kranke und Genesende, Unterkapitel 96: Brotsuppe.
  24. Malz-Brotsuppe auf kochbar.de
  25. Bayerische Brotsuppe. auf eatsmarter.de
  26. In Italien gibt es zwar auch die allgemeine Benennung „Zuppa di pane“ (= Brotsuppe), aber darüber hinaus noch eine Anzahl von spezifischen Bezeichnungen (Acquacotta, Pancotto, Ribollita etc.). Zur Bezeichnung „Zuppa di pane“ vgl. Zuppa di pane auf ricettedellanonna.net
  27. Alberto Andreini (Hrsg.): Die portugiesische Küche. Eine unvergessliche gastronomische Reise durch die Düfte und Farben eines zauberhaften Landes. Casa Editrice Bonechi, Florenz 2011, ISBN 978-88-476-0923-5, S. 27f, S. 34 und S. 41.
  28. Vor allem in der alentejanischen Küche werden sehr deftige Speisen aufgetischt, die oft als „Arme-Leute-Essen“ entstanden sind. Dazu zählt unter anderem die Açorda à Alentejana mit Brot und Ei. Vgl. Sara Lier, Thomas Stankiewicz: Portugal. Zeit für das Beste. Bruckmann Verlag, München 2015, ISBN 978-3-7654-8508-4, S. 222.
  29. Franz Maier-Bruck: Das Große Sacher Kochbuch. Die österreichische Küche. Seehamer Verlag, Weyarn 1994, ISBN 3-929626-27-6, S. 106.
  30. Franz Maier-Bruck: Das Große Sacher Kochbuch. Die österreichische Küche. Seehamer Verlag, Weyarn 1994, ISBN 3-929626-27-6, S. 98f.
  31. Der Französischen Zwiebelsuppe entspricht die italienische Zuppa di cipolle gratinata, bei der ebenso mit Käse überbackenes Weißbrot enthalten ist. Vgl. Zuppa di cipolle gratinata auf unadonna.it
  32. Vgl. die Bildbeispiele auf commons.wikimedia.org.
  33. Vgl. La soupe châtrée de Morillon en Haute-Savoie, Oui! Magazine du 7 au 3 Mars 2019 auf magazine.laruchequiditoui.fr; weiters: La soupe châtrée auf youtube
  34. Maizes zupa (Latvian Bread Soup) auf kitchenmouse.rozentali.com; Maizes zupa auf YouTube
  35. Bread Soup Mix (Maizes zupa) auf balticshop.com
  36. Brezensuppe ist in Deutschland in Bayern und in Österreich in Salzburg sowie in Tirol eine Spezialität der Landesküche. Hauptsächliche Rezeptbestandteile sind Suppe (oder Wasser), Brezen (Laugengebäck), Zwiebel und Käse. Vgl. Maria Anna Neudecker, geb. Ertl: Die Bayrische Köchin in Böhmen. Ein Buch, das sowohl für vornehme, als gewöhnliche Küchen eingerichtet ist, und in beiden mit besonderem Nutzen gebraucht werden kann. Karlsbad 1805, S. 222; weiters: Franz Maier-Bruck: Vom Essen auf dem Lande. Klassische Bauernküche und Hausmannskost. Buchverlage Kremayr und Scheriau/Orac, Wien 2006, ISBN 978-3-7015-0493-0, S. 315 und 442; weiters: Karl Zinnburg: Salzburger Volksbräuche. 2. Auflage, Verlag der Salzburger Druckerei, Salzburg 1977, S. 120; weiters: Katharina Hutter: Salzburger Bäuerinnen kochen. Einfach gute Rezepte, Loewenzahn Verlag, Innsbruck 2009, ISBN 978-3-7066-2798-6, Rezept Brezensuppe.
  37. Leivasupp ist eine Suppen-Spezialität in Estland, die traditionell mit Roggenbrot, Apfelstücken, Honig und Rosinen zubereitet wird. Vgl. Reisetipp Estland: Kräftig, deftig, herzhaft. In Estlands Kochtöpfen dreht sich vieles ums Schwein – aber nicht alles. Artikel auf sueddeutsche.de; weiters: Leivasupp auf nami-nami.ee
  38. Maizes zupa (Latvian Bread Soup) auf kitchenmouse.rozentali.com
  39. Pellegrino Artusi: Science in the Kitchen and the Art of Eating Well. University of Toronto Press, Toronto/ Buffalo/ London 2004, ISBN 0-8020-8657-8, S. 53.
  40. Anna Del Conte: Gastronomy of Italy. Pavilion Books, London 2013, ISBN 978-1-86205-958-0, Kapitel pancotto – bread soup.
  41. Paomo ist eine chinesische Suppenspezilität mit Brot und Fleisch in der Provinz Shaanxi, besonders in der Stadt Xi’an. Vgl. Paomo. auf chinatours.com; Mutton Paomo. auf topchinatravel.com
  42. Pappa al pomodoro. auf cibo360.it; Pappa al pomodoro. auf chefkoch.de
  43. „Ribollita“ ist in Italien ein Synonym für „Minestra di pane“. Vgl. Minestra di Pane (Ribollita) auf pixelicious.it
  44. Laut Baedeker ist Salmorejo in der andalusischen Küche im Prinzip eine dickflüssigere Variante der Gazpacho. Regional hat die dickflüssigere Variante laut Baedeker auch den Namen Porra antequerana. Vgl. Achim Bourmer, Des Hannigan und Josephine Quintero: Baedeker Smart Reiseführer Andalusien. Perfekte Tage mit maurischer Pracht. 2. Auflage. Verlag Karl Baedeker, Ostfildern 2017, S. 40.
  45. Schnittlsuppe ist eine oberösterreichische Spielart der Brotsuppe mit dünn „geschnitteltem“ (= in feine Schnittchen geschnittenem) Bauernbrot (Schwarzbrot). Weitere Zutaten sind Wasser oder Fleischsuppe und Selchspeck. Regional werden der Schnittlsuppe auch heiße Grammeln, geröstete Zwiebelringe und Sauerrahm beigemengt. Vgl. Franz Maier-Bruck: Vom Essen auf dem Lande. Klassische Bauernküche und Hausmannskost, Buchverlage Kremayr und Scheriau/Orac, Wien 2006, ISBN 978-3-7015-0493-0, S. 233. Zu den Begriffen „Schnittel“ respektive „schnitteln“ vgl. die Einträge auf woerterbuchnetz.de
  46. Semmelsuppe wird in Niederösterreich wie eine klassische Brotsuppe zubereitet. Nur werden anstelle von Schwarzbrot Semmeln verwendet. Im Unterschied zur Panadelsuppe, bei der ebenfalls Semmeln Rezeptbestandteil sind, werden hier keine Eier mitverwendet. In der Steiermark wird Semmelsuppe von alters her der Wöchnerin verabreicht. Vgl. Franz Maier-Bruck: Vom Essen auf dem Lande. Klassische Bauernküche und Hausmannskost. Buchverlage Kremayr und Scheriau/Orac, Wien 2006, ISBN 978-3-7015-0493-0, S. 147 und S. 366.
  47. Sopa castellana, eine Knoblauch-Brot-Suppe, zählt zu den Klassikern der kastilischen Küche. Vgl. Marion Golder: DuMont Reise-Handbuch. Nordspanien und der Jakobsweg 2. Auflage, DuMont-Reiseverlag, Ostfildern 2014, ISBN 978-3-7701-7758-5, S. 56.
  48. Sopa de ajo ist eine Suppe mit Knoblauch und Weißbrot. Vgl. Sopa de ajo (traditionelle Knoblauch-Brot-Suppe) in Kuba auf lecker.de; weiters: Sopa de ajo: Knoblauchsuppen-Rezept aus Spanien auf spanien-reisemagazin.de
  49. Sopa de Cação ist eine portugiesische Suppenspezialität mit Fisch und Weißbrot. Vgl. Alberto Andreini (Hrsg.): Die portugiesische Küche. Eine unvergessliche gastronomische Reise durch die Düfte und Farben eines zauberhaften Landes. Casa Editrice Bonechi, Florenz 2011, ISBN 978-88-476-0923-5, S. 41; weiters: Sopa de Cação auf YouTube
  50. Sopa de gato („Katzensuppe“) ist eine andalusische Varietät der Knoblauchsuppe mit den Hauptzutaten Olivenöl, Knoblauch und Weißbrot. Mitunter werden auch Eier und weitere Zutaten beigegeben. Vgl. Receta casera de las Sopas de Gato. Cocina Tardicional auf youtube; weiters: Petra Neukirchen und Wolfgang Volger: Reise Know-How Reiseführer Andalusien, 9. Auflage, Reise Know-How Verlag Peter Rump, Bielefeld 2014, S. 173; weiters: The Cat Soup in the southern Spain Artikel vom 8. Jänner 2016 auf eyeonspain.com
  51. Sopa mallorquina auf so-schmeckts.de
  52. Vgl. Sopa teóloga auf enperublog.com; zur Zweitbenennung als „Priestersuppe“ vgl. E. George Squier: Peru. Incidents of travel and exploration in the land of the Incas. D.G.F. Class, New York 1877, S. 60; zur Zubereitung mit Weißbrot vgl. Sopa teóloga. auf YouTube.
  53. Da sie als wesentlichen Rezeptbestandteil mit Käse überbackenes Weißbrot beinhaltet, wird in dem in der Süddeutschen Zeitung erschienenen Artikel über internationale Brotsuppen auch die Französische Zwiebelsuppe als Brotsuppe klassifiziert. Hans Gerlach: Immer rein in die gute Suppe. In: Süddeutsche Zeitung. Aus: Heft 48/2012 – Essen & Trinken.
  54. Soupe châtrée (Schichtsuppe) ist eine deftige Spezialität im Département Haute-Savoie. Bei deren Zubereitung werden geröstetes Baguette und Tomme de Savoie schichtweise angeordnet, mit einer Brühe aus einem Zwiebel-Wasser-Wein-Gemisch übergossen und hernach im Backrohr überbacken. Vgl. La soupe châtrée de Morillon en Haute-Savoie, Oui! Magazine du 7 au 3 Mars 2019 auf magazine.laruchequiditoui.fr
  55. Wasserschnalzen ist eine alte Bezeichnung für eine regional in Deutschland bekannte einfache Brotsuppe mit gedünsteten oder gerösteten Zwiebeln. Es gibt verschiedene Rezepte; sie beinhalten allesamt altes Brot als Rezeptbestandteil. Wenn man als flüssige Grundlage keine Brühe, sondern bloß Wasser verwendet, ist es die klassische Wasserschnalzen der armen Leute. Vgl. Bayerische Brotsuppe – die Wasserschnoizn. auf br.de, 5. Oktober 2014; Lothar Bendel: Deutsche Regionalküche von A–Z. Mit Grundrezepten zum Nachkochen. Anaconda Verlag, Köln 2013, ISBN 978-3-86647-961-6, Kapitel Wasserschnalzen. Wasserschnalzen ist eine bereits in der Frühen Neuzeit gebräuchliche Bezeichnung, unter anderem kommt sie im Werk des aus Kreenheinstetten stammenden und lange Zeit in Wien wirkenden Schriftstellers und Predigers Abraham a Sancta Clara vor. Vgl. Abraham a Sancta Clara: Judas Der Ertz-Schelm. Melchior Hagn, Salzburg 1694, S. 514.
  56. Wodzionka ist eine schlesische Brotsuppe mit Schwarzbrot. Vgl. Johannes Rasim: Steigertee zum Abschied. In: Wochenblatt.pl – Zeitung der Deutschen in Polen. Nr. 33, 14.–20. August 2015, S. 11.
  57. Zuppa Pavese (Italienische Brotsuppe). auf daskochrezept.de
  58. Vgl. Maizes zupa ar dzērvenēm un putukrējumu, Artikel vom 19. Juni 2017 auf delfi.lv
  59. Hans-Peter Bröckerhoff: Suppa cuata oder Zuppa gallurese – das Originalrezept des „Nationalgerichts“ der Gallura Artikel auf sardinien-auf-den-tisch.eu
  60. Rezept und Geschichte der Zuppa Gallurese auf soleeterra.it
  61. Come preparare la zuppa gallurese auf youtube
  62. Osterie d' Italia 2011/12. Über 1.700 Adressen ausgewählt und empfohlen von Slow Food. Hallwag Verlag, München 2011, S. 802 und S. 905; vgl. weiters: Zuppa gallurese auf it.wikipedia.org
  63. Katrin Maue-Klaeser: Schichtsuppe weckt die Lebensgeister, in: Rhein-Zeitung, Nr. 257, 7. November 2017, Beilage Reise. Das Urlaubs-Magazin; vgl. weiters: La Semaine Vigneronne 2014 – La soupe châtrée auf youtube
  64. Haute-Savoie: Soupe châtrée, in: François-Régis Gaudry: Let's eat France. Published by Artisan, New York 2018, ISBN 9781579658762, S. 170.
  65. Franz Maier-Bruck: Vom Essen auf dem Lande. Klassische Bauernküche und Hausmannskost. Buchverlage Kremayr und Scheriau/Orac, Wien 2006, ISBN 978-3-7015-0493-0, S. 442.
  66. Øllebrød (Danish Rye Porridge) or Ale and Bread Soup inspired by Babette's Feast Artikel auf allroadsleadtothe.kitchen
  67. Vgl. Ingrid Haslinger: Dampf stieg aus dem Topf hervor. Eine Kulturgeschichte der Suppen aus aller Welt.Mandelbaum Verlag, Wien 2010, ISBN 978-3-85476-338-3, S. 96.
  68. Ulrike Skadow und Nicolas Leser: Suppen. Rezepte aus aller Welt. Originalrezepte aus 60 Ländern, ISBN 978-3-86851-441-4, Rezept Dänisches Ollebrod.
  69. Vgl. Madeleine Reincke und Hilke Maunder: Baedeker Reiseführer Dänemark, S. 74.
  70. Maizes zupa auf youtube
  71. Restaurant Sir Lancelot in Budapest Artikel auf www.55plus-magazin.net
  72. Suppenkasper (Suppe im Brot serviert und überbacken) Artikel auf www.backina.de
  73. Aus dem Suppentopf: Gulaschsuppe im Brotlaib Artikel auf essenohnegrenzen.de
  74. Weihnachtsmarkt. Zeit der (inneren) Einkehr Artikel über den Weihnachtsmarkt in Neu-Ulm
  75. Mona Lisa Dormayr: Wiener Weihnachtsmarkt-Kulinarik Artikel vom 13. Dezember 2017 auf gastronews.wien