Bruce Hornsby

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Bruce Hornsby (2019)

Bruce Randall Hornsby (* 23. November 1954 in Williamsburg, Virginia) ist ein US-amerikanischer Sänger, Pianist und Songwriter. Seine Musik verbindet verschiedene Stilrichtungen von Pop und Jazz bis Bluegrass.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hornsby wurde am renommierten Berklee College of Music ausgebildet. Weltweit bekannt wurde er 1986 mit seinem Hit The Way It Is, der in den USA Platz 1 erreichte. Für das gleichnamige Album, das er wie auch die Nachfolger Scenes from the Southside (1988) und A Night on the Town (1990) mit seiner Band The Range aufnahm, erhielt er zusammen mit der Band seinen ersten Grammy als bester neuer Künstler. In den 1990er Jahren setzte Hornsby seine Karriere als Solokünstler fort und veröffentlichte verschiedene Alben. Ende der 1990er Jahre formierte er als die feste Gruppe The Noise Makers aus den Musikern seiner Tournee-Begleitband.

Neben seinen Soloprojekten arbeitete Hornsby auch vielfach mit anderen Musikern zusammen, etwa Bill Evans, Stevie Nicks, Pat Metheny, Don Henley oder Bonnie Raitt. Für Huey Lewis schrieb er 1986 den Hit Jacob's Ladder und für Henley The End of the Innocence. Zu Beginn der 1990er Jahre trat er auch als Keyboarder der Grateful Dead auf. 2007 entstanden in Zusammenarbeit mit dem Country- und Bluegrass-Musiker Ricky Skaggs das Album Ricky Skaggs & Bruce Hornsby,[1] sowie in Zusammenarbeit mit dem bekannten Schlagzeuger Jack DeJohnette und dem Bassisten Christian McBride das vielbeachtete Jazz-Album Camp Meeting.

Bruce Hornsby (2006)

Besonders für seine instrumentale Musik wurde er mehrfach für einen Grammy nominiert und zweimal ausgezeichnet:

Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hornsby und seine Frau Kathy haben zwei Söhne, die nach berühmten Klavierspielern benannt sind: Russell nach Leon Russell, mit dem Bruce Hornsby um 1990 mehrmals zusammenarbeitete, und Keith nach Keith Jarrett. Keith ist Basketballprofi und spielte in der Saison 2020/2021 bei den EWE Baskets Oldenburg.[2]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH UK UK US US
1986 The Way It Is DE10
Gold
Gold

(36 Wo.)DE
CH16
(6 Wo.)CH
UK16
Silber
Silber

(26 Wo.)UK
US3
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(73 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 1. April 1986
1988 Scenes from the Southside DE12
(24 Wo.)DE
AT27
(4 Wo.)AT
CH19
(4 Wo.)CH
UK18
Gold
Gold

(18 Wo.)UK
US5
Platin
Platin

(27 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 3. Mai 1988
1990 A Night on the Town DE36
(10 Wo.)DE
CH29
(3 Wo.)CH
UK23
Silber
Silber

(7 Wo.)UK
US20
Gold
Gold

(21 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 25. Mai 1990
1993 Harbor Lights DE54
(8 Wo.)DE
UK32
(3 Wo.)UK
US46
Gold
Gold

(16 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 6. April 1993
1995 Hot House DE65
(9 Wo.)DE
CH47
(2 Wo.)CH
US68
(12 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 18. Juli 1995
1998 Spirit Trail US148
(2 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 13. Oktober 1998
2004 Halcyon Days DE92
(1 Wo.)DE
US86
(2 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 17. August 2004
2009 Levitate US116
(1 Wo.)US
Mit The Noisemakers. Erstveröffentlichung: 15. September 2009
2019 Absolute Zero USUS
Erstveröffentlichung: 12. April 2019[4]
2020 Non-Secure Connection USUS
Erstveröffentlichung: 14. August 2020

Livealben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH UK UK US US
2000 Here Come the Noise Makers US167
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 24. Oktober 2000
2011 Bride of the Noisemakers US125
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 7. Juni 2011

Weitere Veröffentlichungen:

  • 1986: Live: The Way It Is Tour (1986-1987)
  • 1991: Rockpalast Live
  • 2002: Big Swing Face
  • 2003: Greatest Radio Hits
  • 2004: Bruce Hornsby & Friends
  • 2005: Three Nights on the Town
  • 2005: Intersections (1985–2005)
  • 2005: Piano Jazz (mit Marian McPartland)
  • 2007: Ricky Skaggs & Bruce Hornsby (mit Ricky Skaggs)
  • 2007: Camp Meeting (mit Christian McBride, Jack DeJohnette & Pat Metheny)
  • 2010: Playlist: The Very Best of
  • 2014: Solo Concerts
  • 2015: The Essential
  • 2016: Rehab Reunion (mit The Noisemakers)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH UK UK US US
1986 Every Little Kiss
The Way It Is
US14
(24 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Mai 1986
The Way It Is
The Way It Is
DE16
(18 Wo.)DE
CH15
(8 Wo.)CH
UK15
(11 Wo.)UK
US1
(22 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Juli 1986
1987 Mandolin Rain
The Way It Is
UK70
(3 Wo.)UK
US4
(18 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Januar 1987
1988 The Valley Road
Scenes from the Southside
UK44
(4 Wo.)UK
US5
(16 Wo.)US
Erstveröffentlichung: April 1988
Look Out Any Window
Scenes from the Southside
UK88
(1 Wo.)UK
US35
(12 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Juli 1988
1990 Across the River
A Night on the Town
UK85
(3 Wo.)UK
US18
(16 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Juni 1990
Lost Soul
A Night on the Town
US84
(3 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Oktober 1990
1993 Fields of Gray
Harbor Lights
DE67
(10 Wo.)DE
US69
(11 Wo.)US
Erstveröffentlichung: September 1993
1995 Walk in the Sun
Hot House
DE68
(11 Wo.)DE
US54
(9 Wo.)US
Erstveröffentlichung: August 1995
2019 Voyager One
Absolute Zero
DEDE USUS
Erstveröffentlichung: 22. Februar 2019[4]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bob Doerschuk: Ricky Skaggs und Bruce Hornsby: Country-Pfade. In: Country Music News.de. 26. Juli 2007, abgerufen am 29. Oktober 2021.
  2. Westdeutsche Zeitung: BBL: Keith Hornsby: Basketballer mit berühmtem Vater. 26. Januar 2021, abgerufen am 9. Februar 2021.
  3. a b c Chartquellen: DE AT CH UK US
  4. a b Absolute Zero: The new album coming April 12th. 22. Februar 2019, abgerufen am 13. April 2019.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Bruce Hornsby – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien