Bruce Lee – Mein letzter Kampf

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Filmdaten
Deutscher Titel Bruce Lee –
Mein letzter Kampf
Originaltitel Game of Death
死亡遊戲
Produktionsland USA, Hongkong
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1978
Länge 96 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Robert Clouse
Drehbuch Bruce Lee,
Jan Spears
Produktion Golden Harvest
Musik John Barry
Kamera Godfrey A. Godar
Schnitt Alan Pattillo
Besetzung
Filmdaten
Originaltitel The Game of Death
死亡的遊戲[1]
Erscheinungsjahr 1972
Länge 40 Minuten
Stab
Produktion Concord Production
Golden Harvest
Besetzung

Bruce Lee – Mein letzter Kampf (Originaltitel: Game of Death) ist ein US-amerikanisch-hongkonesischer Martial-Arts-Film aus dem Jahr 1978, bei dem Robert Clouse Regie führte. Es sollte der fünfte Film von Bruce Lee werden, der jedoch wegen Lees frühzeitigem Tod nicht in der von ihm beabsichtigten Version fertiggestellt werden konnte. Die Filmszenen, die Lee bereits 1973 gedreht hatte, wurden per Footage in die Endfassung von Mein letzter Kampf eingefügt.

Dass Lee seinen eigenen Film hintanstellte, lag daran, dass er ein prestigeträchtiges Angebot des Hollywood-Studios Warner Bros. für den Film Der Mann mit der Todeskralle angenommen hatte.[2] Die Arbeiten an Game of Death wollte er nach Beendigung dieses Films wieder aufnehmen. Hierzu kam es jedoch nicht mehr, da Lee völlig überraschend, drei Wochen bevor der Mann mit der Todeskralle im Kino Premiere hatte, starb.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dr. Land und sein Handlager Steiner haben ein Syndikat aufgebaut, das unter anderem als Veranstalter von Martial-Arts-Kämpfen auftritt. Gerade steht wieder eine große Veranstaltung an, die einen riesigen Gewinn verspricht. Auch der Martial-Arts-Filmstar Billy Lo wurde von dem Syndikat aufgebaut und steht nun unter dessen Knute. Man ist der Meinung, dass man ihn zum Star gemacht habe, was dazu berechtige, ihn nun gnadenlos auszubeuten. Da Billys Vertrag gerade ausgelaufen ist, wird er massiv unter Druck gesetzt, einen weiteren Vertrag zu unterschreiben. Billy ist jedoch schon seit längerer Zeit unzufrieden und möchte die Zusammenarbeit beenden.

Als er mit seiner Freundin Ann Morris unterwegs ist, wird er von Leuten des Syndikats verfolgt und angegriffen, um seine Unterschrift zu erpressen. Tapfer wehrt er sich gegen das Heer von Angreifern und behält lange die Oberhand, zieht am Ende aber doch den Kürzeren. Das Kartell bedrängt auch Billys Freundin Ann Morris, eine Sängerin, die man ebenfalls haben möchte. Das Pärchen trifft sich kurz nach dem Vorfall mit dem befreundeten Journalisten Jim Marshall. Er meint, es sei bekannt, dass die Syndikatsmitglieder über Leichen gehen würden, wenn jemand nicht spure, so wie man das wolle. Als Billy sich einige Tage darauf bei einem anderen Freund einen Rat holen will, tauchen Mitglieder des Syndikats dort auf und schlagen ihn zusammen. Man will seine Unterschrift unter den Vertrag um jeden Preis.

Billys Entschluss steht nun fest, er will auf keinen Fall weiter mit solchen Leuten zusammenarbeiten. Mit Ann trifft er sich am Fährhafen von Macao und bittet sie, für einige Zeit von der Bildfläche zu verschwinden, bis er etwas Wichtiges erledigt habe. Kurz darauf steht er für Filmaufnahmen vor der Kamera. Man dreht eine Szene, in der auf ihn geschossen wird. Statt einer Platzpatrone trifft ihn jedoch eine echte Kugel und verletzt ihn nicht unerheblich im Gesicht. Zusammen mit seinem Freund Jim und einem befreundeten Arzt, will Billy nun seinen Plan umsetzen, der Öffentlichkeit seinen Tod mitteilen zu lassen. Jim kümmert sich darum. Am nächsten Tag verbreiten die Zeitungen die Nachricht vom Tod des Stars. Eine Beerdigung wird inszeniert. Die allgemeine Anteilnahme ist riesig. Da Billy nicht wollte, dass Ann eingeweiht wird, um sie nicht zu gefährden, ist die junge Frau außer sich. „Jeder weiß, was hier gespielt wird, aber niemand traut sich gegen diese Schweine etwas zu unternehmen“, stößt sie fassungslos hervor, bevor sie zusammenbricht. Im Sanatorium wird sie drei Wochen später nicht nur von Jim, sondern kurz darauf auch von Dr. Land und seinem Spezi Steiner besucht. Sie versuchen Ann unter Druck zu setzen, werden jedoch zu ihrem großen Verdruss von ihr beschimpft.

Billy ist inzwischen nach einer geglückten Operation wieder auf dem Damm und beginnt seine Verwandlung umzusetzen. Als erstes sucht er das Anwesen von Land auf und kämpft dort zahlreiche Angreifer nieder, die der Syndikatschef zu Hilfe gerufen hat. Danach verschwindet er wieder. Land rätselt, wer das gewesen sein könne, und was er bezwecke. Irgendwie komme ihm der Mann bekannt vor, lässt er Carl Miller, einen seiner Getreuen, wissen. Miller hat am selben Abend einen Boxkampf zu bestreiten, den er auch gewinnt. Auch Ann erscheint bei dem Kampf, um den Mann, den sie für Billys Tod verantwortlich macht, zu erschießen. Überraschend hört sie eine ihr sehr vertraute Stimme hinter sich sagen: „Tue es nicht, was geschehen soll, geschieht.“ Ann erzählt Jim davon und auch, dass sie sich sicher sei, dass es Billys Stimme gewesen sei, sie kenne diese Stimme besser als ihre eigene. Für Miller allerdings endet der Abend tödlich, dem Kampf gegen Billy, der bei ihm in der Umkleide auftaucht, ist er nicht gewachsen.

Nachdem Lands seinen Verdacht, dass Billy noch lebt, bei einer geheimen Graböffnung bestätigt sieht, lässt er Ann kidnappen. Sie soll der Köder sein, der Billy zu ihm bringt. Über Jim lässt er ihm eine entsprechende Nachricht zukommen. Natürlich geht Billy zum befohlenen Treffpunkt, einer Lagerhalle, wo er Ann geknebelt und festgebunden vorfindet. Während er sie befreit, dröhnen vor der Halle schon die Motoren, die Lands Leute ankündigen. Und dann sind sie auch schon in der Halle. Billy schnappt sich einen von ihnen und bemächtigt sich seiner Kleidung und seines Helms. Einen nach dem anderen der Männer setzt er außer Gefecht, bis keiner mehr übrig ist. Lands versucht indes vergeblich, mit seinen Leuten Kontakt aufzunehmen – keine Rückmeldung.

Billys Kampf ist jedoch noch nicht beendet. Er geht in einer Pagode weiter, in der sich ihm auf jeder Stufe ein anderer Gegner in den Weg stellt und von ihm bezwungen wird. Auf der vorletzten Stufe trifft er auf den Lands treu ergebenen Steiner. Auch ihn kämpft er nieder. Nun bleibt nur noch Land selbst. Als er dessen Raum betritt, soll ihm vorgegaukelt werden, dass Land sich selbst gerichtet hat. Am Schreibtisch sitzt eine lebensechte Puppe des Verbrechers mit aufgeschnittenen Pulsadern. Billy durchschaut die Scharade jedoch in Sekundenschnelle und folgt dem fliehenden Lands. Bei dem Versuch über ein Dach zu entkommen, rutscht der Syndikatschef ab und stürzt in den Tod.

Produktion und DVD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Filmaufnahmen entstanden in Hongkong, Macau und im Lou Lim Leoc Garden in Macau. Colleen Camp, die im Film eine Sängerin spielt, sang den Filmsong Will This Be the Song I’ll Be Singing Tomorrow? selbst. Text und Musik stammen von John Barry. Des Weiteren erklingt das Lied Game of Death – Hong Kong Version only –, Musik: Joseph Koo, Text: James Wong, gesungen von Roman Tam.

Am 23. März 1978 feierte der Film in Hongkong Premiere. In die westdeutschen Kinos kam er am 27. April 1978, in den USA lief er am 8. Juni 1979 an.

Der Film erschien am 7. Mai 2010 auf DVD (Spieldauer 94 Min.), am 9. September 2011 erschien er auf Blu-ray (100 Min.), herausgegeben vom Studio Universum Film GmbH.[3][4]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cinemas Fazit lautete: „Mogelpackung: wenig Lee und viel Gedoubel“[5]

Bei Kino.de war zu lesen, der Film sei eine „nur mit viel gutem Willen als Bruce-Lee-Film zu bezeichnende Martial-Arts-Produktion, die vier Jahre nach Lees plötzlichem Tod fertiggestellt“ worden sei. Weiter hieß es: „Vor den Dreharbeiten zu ‚Enter the Dragon‘ hatte Lee für eine eigene Filmidee Kampfszenen gedreht, von denen hier etwa zehn Minuten gegen Ende Verwendung finden, darunter der großartige Kampf gegen Karim Abdul Jabbar. Ansonsten behalf sich Regisseur Robert Clouse (‚Enter the Dragon‘) mit Rückansichten und Sonnenbrillen tragenden Doubles.“[6]

Der Kritiker der OFDb stellte die Frage, wieso der fertige Film trotz der Verpflichtung von Robert Clouse, der durch Sammo Hung choreographierten Actionszenen und einer großartig besetzten Darstellerriege zur „Katastrophe“ hat werden können, „bei dem sich Bruce Lee wohl im Grabe drehen würde“. Man könne aber festhalten, dass „der Versuch um Bruce herum einen passablen Film zu konstruieren phänomenal gescheitert“ sei. Weiter hieß es: „Der Film ist eine echte Farce und über weite Strecken einfach stümperhaft zusammengeschustert. Es schmerzt mit ansehen zu müssen, mit welch billigen Tricks hier gearbeitet wurde. So wurden Pappgesichter von Bruce vor Doubles montiert, so schlecht dass jeder den Fake sofort erkennt. Bildmaterial aus früheren Filmen, insbesondere Close-Ups werden bei jeder sich bietenden Gelegenheit verwendet und zwischengeschnitten. Oft passen die verwendeten Bilder aber nicht zum neu gedrehten Material, z.B. weil die Hintergründe anders gestaltet sind und das stört gewaltig. Am gravierendsten fällt der miserable Bildschnitt beim verwendeten Original-Footage von ‚Game of Death‘ auf.“[7]

Konzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die grundlegende Idee Lees war es, die größten Athleten und Kämpfer der Welt in einem Film zusammenzubringen. Die Schlussszene von Game of Death spielt in einer Pagode, deren Etagen verschiedene Kampfkunststile repräsentieren, sodass Bruce in jeder Etage einem neuen Gegner gegenübersteht. Auf der obersten Ebene steht Jeet Kune Do.

Um dies zu realisieren, lud er von August bis Oktober 1972 die verschiedensten Kampfkünstler zu den Dreharbeiten nach Hongkong ein. Zuerst holte er seinen Protegé und sehr guten Freund Dan Inosanto, mit dem er sich im ersten Stockwerk ein Nunchaku-Duell liefert. Als Bruce erfuhr, dass sein Freund und Schüler Kareem Abdul-Jabbar, ein amerikanischer Basketball-Star, sich ebenfalls in Hongkong aufhielt, rief Bruce Lee ihn an und schlug ihm vor, mit ihm eine Kampfszene zu drehen, da es sehr beeindruckend sein würde, gegen einen Gegner, der fast einen halben Meter größer ist als er, zu kämpfen. Zu einer weiteren Szene lud Bruce Lee den bekannten südkoreanischen Kampfkünstler und Sin-Moo-Hapkido-Gründer Ji Han-jae ein. Nach der Fertigstellung dieser Szenen wurde das Projekt zunächst unterbrochen, da Lee von Warner Brothers ein Angebot für einen Film mit dem Titel Enter the Dragon erhielt. Weil Lee auch in den Vereinigten Staaten endlich erfolgreich sein wollte, nahm er das Angebot an. Da die Dreharbeiten sich bis Mai/Juni hinzogen, hatte er nicht mehr die Möglichkeit, Game of Death fertigzustellen.

1978 nahmen der Regisseur Bob Clouse (Der Mann mit der Todeskralle) und der Produzent Raymond Chow die Fertigstellung von Game of Death (zu dem Lee zwar ein Drehbuch schrieb, das aber erst 1999 in den Archiven von Golden Harvest wiedergefunden wurde) in die Hand. Das Ergebnis hatte nicht mehr viel Ähnlichkeit mit Lees ursprünglichem Konzept. Zu den schon vorhandenen Aufnahmen von Game of Death wurden Ausschnitte aus Lees früheren Filmen und neu gedrehte Szenen hinzugefügt, um so eine – teilweise von der Realität abweichende – Lebensgeschichte Lees entstehen zu lassen.

Im Jahre 2000 erschien die Dokumentation Bruce Lee: Der Weg eines Kämpfers (Bruce Lee: A Warrior’s Journey) mit neuen, als verschollen geglaubten Original-Ausschnitten (41 Minuten + weitere Doku). Zudem gibt es auch einen Nachfolge-Film Game of Death II (1981) sowie weitere Filme wie Bruce Lee in G.O.D. und Goodbye, Bruce Lee: Sein letztes Spiel mit dem Tod (1975 mit Bruce Li).

Außerdem gibt es den Film Bruce Lee – Das Spiel des Todes, an dem Bruce Lee allerdings nicht beteiligt war. Die Optik und Details der Filme sind stark abweichend von Lees Filmen.

The Game of Death 1973[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beopjusa-Pagode (Palsangjeon Hall)
Drehort der Urfassung mit Bruce Lee in Chungcheongbuk-do, im Hintergrund die 5-stöckige Beopjusa-Pagode

Auf der DVD Bruce Lee: Der Weg eines Kämpfers ist zudem eine genaue Beschreibung der geplanten Story vorhanden, welche mit koreanischen Schauspielern in knapp zwanzig Minuten zusammengefasst wurde. Bruce Lee wollte in diesem Film einen Mann namens Hai Tien darstellen, einen Kampfkünstler der nach einer Kampfsportkarriere ungeschlagen zurückgetreten war, und mit seiner Schwester (Nora Miao war für diese Rolle vorgesehen) und seinem kleinen Bruder eine Reise durch Südost-Asien macht. Bei einem Zwischenstopp am südkoreanischen Kimpo-Flughafen geraten seine Geschwister in die Hand eines Verbrecherbosses, der sie als Köder benutzen will, damit Hai Tien ihn unterstützt. Sein Plan: Er will einen gestohlenen koreanischen Nationalschatz, der in dem obersten Stockwerk einer Pagode verborgen ist, wieder zurückgewinnen. Hai Tien soll eine Gruppe von insgesamt sechs Leuten führen, fünf Kampfkünstler inklusive ihm selbst, und einem Schlossknacker, der sehr wahrscheinlich von Lee Kwan, mit dem Lee bereits in zwei seiner vorherigen drei Filme gespielt hatte, dargestellt werden sollte. Der Boss berichtet von einer anderen Gruppe, die versucht hat, die Pagode zu stürmen (ihr Anführer war ein Schüler Hai Tiens) aber das Unternehmen schlug fehl. Seither ist die Pagode verschlossen. Da der Boss die Geschwister von Hai Tien in seiner Gewalt hat, bleibt diesem keine andere Möglichkeit als mitzumachen. Als das sechsköpfige Team das Gelände der Pagode erreicht, wird es von zehn Karatekämpfern attackiert. Laut Gerüchten war Bolo Yeung der Darsteller für den Anführer dieser zehnköpfigen Gruppe. Nachdem die Karatekämpfer ausgeschaltet sind, erreicht das Team die Pagode. Der Schlossknacker öffnet die Tür, und Hai Tien und seine Gefährten betreten die Pagode, um sich den Weg nach oben zu erkämpfen. Die erste Etage sollte von Hwang In-shik bewacht werden, der mit Lee schon in Die Todeskralle schlägt wieder zu aufgetreten war. Er war ein Kickexperte; sehr wahrscheinlich sollte der Stil des Kämpfers, den er darstellen sollte, Taekwondo sein. Für den Wächter der zweiten Etage hatte Lee seinen Schüler Taky Kimura vorgesehen; dieser sollte Elemente aus Wing Chun und Gottesanbeterinnenstil (Kung Fu) vermischt zeigen. In beiden Kampfkünsten werden überwiegend die Hände eingesetzt, und alle Tritte gehen unterhalb der Gürtellinie. Ab der dritten Etage wurden die Szenen gefilmt. Der Wächter wurde von Dan Inosanto dargestellt, er kämpft mit Escrima und Nunchaku. In der vierten Etage kam der Südkoreaner Ji Han-Jae zum Einsatz, der hauptsächlich mit Hebel- und Wurftechniken arbeitet, die aus dem Hapkido stammen. Der letzte und oberste Flur der Pagode wurde von einem Riesen bewacht, der keinen Kampfstil hat. Sein Darsteller war Kareem Abdul-Jabbar. Laut Lees Philosophie war dies die höchste Ebene der Kampfkunst, ein persönlicher Freikampfstil ohne klassische Grenzen.

Am Ende des Films taumelt ein erschöpfter Hai Tien die Stufen hinunter, wo ihn der Schlossknacker erwartet. Beide verlassen das Gelände. Laut Lees Skript wird der Boss von der Polizei verhaftet, und Hai Tien kann mit seinen Geschwistern die Reise fortsetzen. George Lazenby erläuterte in mehreren Interviews, er habe am Ende des Films einen kurzen Auftritt und sollte eine Art Guru von Hai Tien sein.

Der gelbe Trainingsanzug[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den gedrehten Szenen von Game of Death trägt der von Lee gespielte Charakter eine sehr auffällige Kleidung: Einen gelben, einteiligen Trainingsanzug mit schwarzen Streifen an den Seiten. Lee trat in diesem Anzug auf, um zu symbolisieren, dass er sich keiner der bekannten und klassischen Kampfkunststile als zugehörig empfand. Er wollte damit zudem ausdrücken, dass man keine klassische Kluft tragen muss, um ein guter Kämpfer zu sein.

In dem Film Kill Bill – Volume 1 tritt die Hauptdarstellerin Uma Thurman am Ende in einer Kleidung auf, die exakt die Farben des von Lee 1972 verwendeten Anzugs hat. Regisseur Quentin Tarantino wollte damit laut eigener Aussage an die Eastern-Filme der 70er erinnern. Tarantino vertritt die Auffassung, dass die heutigen Kampfkunstfilme wie Tiger and Dragon zu sehr von Kameratricks denn von authentischer Leistung leben.

Im Playstation-Spiel Tekken tragen die Figuren Marshall Law und Forest Law ebenfalls diesen Anzug.

Adaptionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Computerspiel Kung-Fu Master hat den Kampf in der fünfstöckigen Pagode zum Inhalt.
  • Der Kampf in der Pagode kommt in leicht abgewandelter Fassung als Minispiel in Shadow Hearts: From The New World vor.
  • Die Spongebob-Schwammkopf-Folge Der König des Karate parodiert den Pagodenkampf.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. The Game of Death (死亡的遊戲). Abgerufen am 22. Februar 2015.
  2. Biographie Bruce Lee bei jkdcologne.de
  3. Bruce Lee – Mein letzter Kampf DVD
  4. Bruce Lee in Mein letzter Kampf Bluray
  5. Bruce Lee – Mein letzter Kampf (1973/78) – Kung-Fu-Action, erst nach dem Tod der Kampfkunstlegende vollendet. bei cinema.de. Abgerufen am 28. August 2016.
  6. Bruce Lee – Mein letzter Kampf (1978) bei kino.de. Abgerufen am 28. August 2016.
  7. Mein letzter Kampf (1978) bei ofdb.de. Abgerufen am 28. August 2016.