Bruchfestigkeit

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Bruchfestigkeit, auch statische Festigkeit, ist in der Festigkeitslehre diejenige mechanische Spannung, die unter gleichmäßiger Steigerung der Belastung bei einem Bauteil zum Bruch führt. Je nach Art der Beanspruchung wird die Bruchfestigkeit unterschieden in

Diese Festigkeiten werden durch Versuche (z. B. Zugversuch) an genormten Probekörpern als Werkstoffkennwerte ermittelt. Ihre Zahlenwerte unterschieden sich voneinander, auch für denselben Werkstoff.

Die Bruchfestigkeit hat die Einheit einer Spannung und wird daher jeweils angegeben als der Quotient aus der Bruchlast (Kraft) durch die Querschnittsfläche des Probekörpers in Pascal (meist Megapascal, MPa); ein Megapascal entspricht einer Kraft von einem Newton je Quadratmillimeter Fläche.

Eine weitere Festigkeitsart bei statischer Belastung ist die Fließgrenze, bei dynamischer Belastung sind die Dauerfestigkeit oder die Inertfestigkeit entscheidend.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Roloff/Matek Maschinenelemente Vieweg 1987

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]