Bruder Martin (1954)

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Filmdaten
Deutscher TitelUnd der Himmel lacht dazu
OriginaltitelBruder Martin
ProduktionslandÖsterreich
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1954
Länge105 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
Stab
RegieAxel von Ambesser
DrehbuchKarl Costa,
Erna Fentsch
ProduktionHerbert Gruber
MusikHans Lang
KameraSepp Ketterer
Besetzung

Der Spielfilm Bruder Martin (Verleihtitel in Deutschland: Und der Himmel lacht dazu) ist eine österreichische Heimatkomödie aus dem Jahr 1954, in der Paul Hörbiger den Ordensbruder Martin spielt. Er entstand nach dem Volksstück Bruder Martin von Karl Costa.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bruder Martin sammelt regelmäßig in ungewöhnlicher Manier Spenden für die Armen. Eines Tages wird ihm das Betteln nach der Beschwerde des Pfarrers von Siebenwiesen verboten. Er bekommt von seinem Prior Hausarrest. Da bittet ihn seine geliebte Nichte, die im Bezirk Siebenwiesen lebt, um Hilfe. Sie erwartet ein Kind vom Sohn eines reichen Bauern, der sie nicht zur Schwiegertochter haben will.

So versucht Bruder Martin auszubüchsen. Doch er wird erwischt. Dennoch wird ihm unter Auflagen erlaubt, seine Reise nach Siebenwiesen erneut zu beginnen. Dort bittet er wider Erwarten den Pfarrer von Siebenwiesen, der ihm doch solch Schwierigkeiten gemacht hatte, um Beihilfe. Denn nicht nur seine Nichte Lena hat Probleme, auch andere benötigen seine ungewöhnliche Hilfskompetenz. Ein verlobtes Paar droht sich durch die übermäßige Eifersucht des Bräutigams zu entzweien, und der von seiner herrschsüchtigen Frau geplagte Dorfschneider braucht Unterstützung. Bruder Martin bringt alles in Ordnung und gewinnt nun auch das Verständnis des Priors für seine ungewöhnlichen Methoden.

Produktionsnotizen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film wurde im Atelier Wien-Schönbrunn produziert. Die Außenaufnahmen entstanden in der Umgebung von Wien sowie in Spitz an der Donau. Die Uraufführung erfolgte am 11. Oktober 1954 in Innsbruck. In der Bundesrepublik war der Film erstmals am 23. November 1954 in Nürnberg zu sehen.[1]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Lexikon des internationalen Films bezeichnete Bruder Martin als „bescheidenes österreichisches Volksstück, das in filmischer wie religiöser Hinsicht viele Wünsche offenläßt“.[2] In der Onlineversion heißt es einfacher: „[…] das in allen Belangen Wünsche offenläßt.“[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dr. Alfred Bauer: Deutscher Spielfilm Almanach. Band 2: 1946–1955, S. 474
  2. Klaus Brüne (Hrsg.): Lexikon des Internationalen Films. Band 8. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1990, S. 3942.
  3. Bruder Martin. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 29. Juli 2017.