Brunnenvergiften

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Das Brunnenvergiften ist ein Spezialfall des Argumentum ad hominem (vgl. auch: „Brunnenvergiftung“ als Vorwand für Verfolgungen).

Das rhetorische Mittel der Brunnenvergiftung (oder der Versuch derselben) ist ein logischer Fehlschluss, der, wenn er bewusst verwendet wird, ein bösartiges Mittel eines Diskussionsbeginns ist.[1]

Es wird vom „Brunnenvergifter“ eine feindselige oder auch verzerrte „Information“ über oder an einen Adressaten oder seine Diskussionsposition präventiv präsentiert, um den Adressaten oder dessen Diskussionsposition von vorneherein zu diskreditieren, zu verunglimpfen und/oder lächerlich zu machen.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Andreas Edmüller: Manipulationstechniken, Haufe-Lexware, 2011, S. 73 ff.
  2. Heinz Ryborz: Beeinflussen – Überzeugen – Manipulieren: Seriöse und skrupellose Rhetorik, S. 170.