Bruno Kernen

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Für den Sieger der Hahnenkammabfahrt 1983 siehe Bruno Kernen (Skirennläufer, 1961)
Bruno Kernen Ski Alpin
Bruno Kernen im Dezember 2006
Nation SchweizSchweiz Schweiz
Geburtstag 1. Juli 1972
Geburtsort Thun
Größe 180 cm
Karriere
Disziplin Abfahrt, Super-G, Riesenslalom,
Slalom, Kombination
Verein Wimmis
Status zurückgetreten
Karriereende 2007
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Weltmeisterschaften 1 × Gold 1 × Silber 2 × Bronze
Junioren-WM 1 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Bronze0 Turin 2006 Abfahrt
FIS Alpine Skiweltmeisterschaften
0Gold0 Sestriere 1997 Abfahrt
0Silber0 Sestriere 1997 Kombination
0Bronze0 St.Moritz 2003 Abfahrt
0Bronze0 Åre 2007 Super-G
FIS Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
0Gold0 Hemsedal 1991 Kombination
0Bronze0 Hemsedal 1991 Super-G
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Weltcupsiege 3
 Gesamtweltcup 12. (1995/96, 2002/03)
 Abfahrtsweltcup 4. (2002/03)
 Super-G-Weltcup 12. (2002/03)
 Riesenslalomweltcup 32. (2004/05)
 Slalomweltcup 44. (1997/98)
 Kombinationsweltcup 4. (1997/98)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Abfahrt 3 0 1
 Kombination 0 1 2
 

Bruno Kernen (* 1. Juli 1972 in Thun) ist ein ehemaliger Schweizer Skirennfahrer.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Skiweltcup gewann er drei Abfahrtsläufe, darunter das Lauberhornrennen in Wengen. Sein grösster Erfolg war der Gewinn der Goldmedaille bei der Weltmeisterschaft 1997 in Sestriere im Abfahrtslauf. Ausserdem gewann er bei dieser Weltmeisterschaft die Silbermedaille in der Kombination. 2003 gewann Kernen die Bronzemedaille im Abfahrtslauf bei der Weltmeisterschaft in St. Moritz. Bei den Olympischen Winterspielen 2006 gewann er die Bronzemedaille in der Abfahrt. Bei der Weltmeisterschaft 2007 in Åre gewann Kernen die Bronzemedaille im Super-G.

Da er einen entfernten Cousin als Namensvetter hat, der ebenfalls Schweizer Skirennfahrer war (Bruno Kernen), wurde er bei TV-Einblendungen bei den Weltmeisterschaften als „Bruno Kernen II“ bezeichnet.

Kernen gab am 6. Juli 2007 im Starthaus der Lauberhornabfahrt seinen Rücktritt vom Spitzensport bekannt. Als Grund gab er die Knieverletzung an, die er sich drei Monate zuvor nach einem Sturz bei der Abfahrt in Lenzerheide zugezogen hatte.[1]

Er ist Athletenbotschafter der Entwicklungshilfeorganisation Right To Play.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Winterspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupsiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Land Disziplin
19. Januar 1996 Veysonnaz Schweiz Abfahrt
20. Januar 1996 Veysonnaz Schweiz Abfahrt
18. Januar 2003 Wengen Schweiz Abfahrt

Schweizer Meisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vierfacher Schweizer Meister: Abfahrt 1996 und 2005, Super-G 1996, Kombination 1995

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bruno Kernen: Emotionaler Abschied am Lauberhorn-Start, Artikel auf skionline.ch vom 7. Juli 2007

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bruno Kernen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien