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Brusino Arsizio

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Brusino Arsizio
Wappen von Brusino Arsizio
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Tessin Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Luganow
Kreis: Kreis Ceresio
BFS-Nr.: 5160i1f3f4
Postleitzahl: 6827
Koordinaten: 716211 / 87185Koordinaten: 45° 55′ 35″ N, 8° 56′ 12″ O; CH1903: 716211 / 87185
Höhe: 279 m ü. M.
Höhenbereich: 270–1095 m ü. M.[1]
Fläche: 4,12 km²[2]
Einwohner: 474 (31. Dezember 2024)[3]
Einwohnerdichte: 115 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
25,9 %
(31. Dezember 2024)[4]
Gemeindepräsident: Lucio Negri (SP)
Website: www.brusinoarsizio.ch
Brusino Arsizio
Brusino Arsizio
Lage der Gemeinde
Karte von Brusino ArsizioLago MaggioreLago DelioLago di PianoLago di OriglioLago di MuzzanoLuganerseeComer SeeItalienItalienItalienKanton GraubündenBezirk BellinzonaBezirk LocarnoBezirk MendrisioAgno TIBioggioCademarioMuzzano TIVernate TIAlto MalcantoneArannoLema TICapriascaCapriascaOriglioPonte CapriascaPonte CapriascaKommunanz Capriasca/LuganoCollina d’OroGranciaMelide TIMorcoteParadiso TIVico MorcoteArognoBissoneBrusino ArsizioVal MaraLuganoCaslanoCurio TICurio TIMagliasoNeggioTresa TIPura TIBediglioraBedanoGravesanoManno TIMezzovico-ViraMezzovico-ViraMonteceneriTorricella-TaverneCadempinoCanobbioComano TICuregliaLamoneMassagnoPorzaSavosaSorengoVezia
Karte von Brusino Arsizio
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Brusino Arsizio ist eine politische Gemeinde im Schweizer Kanton Tessin. Sie gehört zum Kreis Ceresio und zum Bezirk Lugano.

Das Dorf liegt auf 276 m ü. M. am Ufer des Luganersees, am Weg Riva San Vitale-Porto Ceresio und 6 km nordwestlich der Station Capolago der Schweizerischen Bundesbahnen (Linie Bellinzona-Chiasso). Es liegt am Fuss des Monte San Giorgio. Vom Ortsteil «Terniciolo» führt eine Seilbahn nach Serpiano (650 m ü. M). Diese zu Brusino Arsizio gehörende Fraktion kann zu Fuss oder über die Strasse via Mendrisiotto (Rancate-Besazio-Meride-Serpiano TI) erreicht werden.[5]

Die Nachbargemeinden sind im Norden Melide TI und Vico Morcote, im Osten Riva San Vitale, im Süden Mendrisio und im Westen Porto Ceresio (IT-VA).

Das Dorf wurde 1167 als Bruxia erstmals erwähnt. Während der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts stellte das Dorf dem Herzog von Mailand zehn Soldaten. Früher gehörte es zur Pfarrei Riva San Vitale; 1508 wurde es davon losgelöst.[6][7]

Brusino Arsizio war früher ein typisches Fischerdorf. Mit dem Aufkommen des Tourismus wurden zahlreiche Ferienhäuser gebaut. Die Pfarrkirche San Michele und die Kirche Beata Vergine Addolorata stammen beide aus dem 18. Jahrhundert.

Es bildet nach wie vor eine eigenständige Bürgergemeinde.[8]

Einwohnerzahlen: Volkszählungsdaten[9][10]

Sehenswürdigkeiten

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Das Dorfbild ist im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) als schützenswertes Ortsbild der Schweiz von nationaler Bedeutung eingestuft.[11]

  • Pfarrkirche San Michele, erwähnt seit 1508, sie beinhaltet einen Öltabernakel aus Marmor (15. Jahrhundert), verschiedene Ölgemälde und ein Fresko vermutlich von Antonio da Tradate[12]
  • Im Friedhof Skulpturen von Paolo Rossi und Dante Rossi Armonia (1943)[12]
  • Gemeindehaus[12]
  • Wohnhaus Roncaioli[12]
  • Villa San Giuseppe im Ortsteil Terniciolo[12]
  • Villa Bodmer[12]
  • Schalenstein (Zeichenstein) an der Grenze mit Meride und Italien (546 m ü. M.)[13]
  • Seilbahn Brusino Arsizio-Serpiano[14]
  • Football Club Brusino[15]
  • EMBO Workshop on Molecular and Cellular Gerontology[16]

Persönlichkeiten

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Commons: Brusino Arsizio – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
  2. Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
  3. Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991–2024. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 28. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst).
  4. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Staatsangehörigkeit (Kategorie), Geschlecht und Alter, 2010-2024. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst. Abruf am 28. August 2025
  5. Brusino-Arsizio-Serpiano in portal.dnb.de (abgerufen am: 29. Mai 2016.)
  6. Antonio Gili: Brusino Arsizio. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
  7. Brusino Arsizio auf biblio.unibe.ch/digibern/hist_bibliog_lexikon_schweiz (abgerufen am 5. Juli 2017).
  8. Patriziato di Brusino Arsizio (mit Fotos) auf patriziatobrusino.ch
  9. Martin Schuler: Cantone Ticino – L’effettivo della popolazione a livello locale prima del 1850. (CSV; 34 KB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 16. Juni 2023, abgerufen am 3. Februar 2026.
  10. Daten der Eidgenössischen Volkszählungen ab 1850 nach Gemeinden. (XLSX; 10 MB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 12. Juli 2024, abgerufen am 3. Februar 2026 (Öffnung in Excel nur über "Anhang/Excel-Datensatz" möglich).
  11. Liste der Ortsbilder von nationaler Bedeutung (Memento vom 10. Juli 2018 im Internet Archive), Verzeichnis auf der Website des Bundesamts für Kultur (BAK), abgerufen am 10. Januar 2018.
  12. a b c d e f Simona Martinoli u. a.: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 423.
  13. Franco Binda: Il mistero delle incisioni. Armando Dadò editore, Locarno 2013, S. 90.
  14. Seilbahn Brusino-Serpiano auf ticino.ch/de
  15. FC Brusino auf ftc.football.ch
  16. EMBO Workshop on Molecular and Cellular Gerontology in portal.dnb.de (abgerufen am: 29. Mai 2016.)