Bruttomiete

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Von Bruttomiete oder auch Inklusivmiete spricht man, wenn alle Nebenkosten für ein gemietetes Objekt direkt mit der Miete gezahlt werden und keine weiteren Kosten mehr entstehen. Wenn alle Nebenkosten separat abgerechnet werden, spricht man von Nettomiete.

Bezeichnung Bruttomietzins in Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bezeichnung Bruttomietzins[1][2] (auch Bruttomiete, Bruttomonatsmiete genannt) steht in Österreich für den

  • Haupt- oder Untermietzins
  • zuzüglich Betriebs-/Nebenkosten
  • jedoch ohne die zu entrichtende Umsatzsteuer (Ausnahmen beachten!)

Hauptverwendungsgebiete des Bruttomietzins sind:

Die Verwendung der Bezeichnung Brutto im Zusammenhang mit der Ausnahme der Umsatzsteuer führt hier öfter zu Verwirrung. Bei der Berechnung der Vergebührung des Mietvertrages ist zu beachten, dass die Bemessungsgrundlage sich aus der Summe von Bruttomietzins und die zu entrichtender Umsatzsteuer ergibt.[4]

Referenzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. RIS - Gesamte Rechtsvorschrift für Standes- und Ausübungsregeln für Immobilienmakler - Bundesrecht konsolidiert, Fassung vom 5. April 2011, § 24. Bundeskanzleramt Österreich. Abgerufen am 5. April 2011.
  2. Makler - AK - Portal. Arbeiterkammer Österreich. Abgerufen am 6. April 2011.@1@2Vorlage:Toter Link/www.arbeiterkammer.at (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. HELP.gv.at - Bauen und Wohnen - Anfangskosten von Mietwohnungen. Bundeskanzleramt Österreich. Abgerufen am 7. April 2011.
  4. Erläuterung zu Selbstberechnung der Vergebührung. Bundesministerium für Finanzen. Abgerufen am 30. Januar 2015.
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