Brześć Kujawski

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Brześć Kujawski
Wappen von Brześć Kujawski
Brześć Kujawski (Polen)
Brześć Kujawski
Brześć Kujawski
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Kujawien-Pommern
Landkreis: Włocławek
Fläche: 7,01 km²
Geographische Lage: 52° 36′ N, 18° 54′ O52.618.9Koordinaten: 52° 36′ 0″ N, 18° 54′ 0″ O
Einwohner: 4718
(30. Jun. 2014)[1]
Postleitzahl: 87-880
Telefonvorwahl: (+48) 54
Kfz-Kennzeichen: CWL
Wirtschaft und Verkehr
Straße: PosenWłocławek
Nächster int. Flughafen: Łódź
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Gemeindegliederung: 24 Schulzenämter
Fläche: 150,44 km²
Einwohner: 11.599
(30. Jun. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 77 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 0418043
Verwaltung (Stand: 2008)
Bürgermeister: Wojciech Zawidzki,
Adresse: pl. Łokietka 2
87-880 Brześć Kujawski
Webpräsenz: www.brzesckujawski.pl



Brześć Kujawski (deutsch Brest) ist eine Stadt in Polen in der Woiwodschaft Kujawien-Pommern.

Geschichte[Bearbeiten]

Bereits im 11./12. Jahrhundert bestand eine Siedlung an der Stelle des heutigen Brześć Kujawski. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt vom 23. April 1228[2]. Das Stadtrecht erhielt der Ort 1250. 1236 wurde die Stadt Sitz eines Herzogtums. 1260 soll hier der spätere König Polens Władysław I. Ellenlang geboren worden sein[3]. 1332 wurde der Ort wie ganz Kujawien vom Deutschen Orden erobert, bis König Kasimir III. im Rahmen des Friedensschlusses mit dem Orden zu Kalisch 1343 das Land für Polen zurückerwarb. Bei der Zweiten Teilung Polens wurde der Ort 1793 Teil Preußens. Mit der Bildung des Herzogtums Warschau wurde Brześć Kujawski 1807 Teil desselben und 1815 Teil Kongresspolens in Personalunion mit dem Russischen Reich. Ab 1918 wurde die Stadt mit der Wiedererlangung der polnischen Unabhängigkeit Teil Polens. Im September 1939 marschierte die Wehrmacht in den Ort ein. 1945 erreichte die Rote Armee die Stadt und Brześć Kujawski wurde wieder Teil Polens.


Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Bauten des Dominikanerklosters aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts
  • die Kirche des Heiligen Stanislaus von 1332
  • das Rathaus von 1824
  • die Reste der Stadtmauer von 1306

Gmina Brześć Kujawski[Bearbeiten]

Zur Gmina gehören die folgenden umliegenden Ortsteile (Sołectwo):

polnischer Name deutscher Name
(1943-45)
Aleksandrowo Eichstätten
Brześć Kujawski 1939-43 Kujawisch-Brest
1943-45 Brest (Wartheland)
Brzezie Fuchswinkel
Dubielewo Wiesenberg
Falborz Fallbusch
Gustorzyn Gusten
Guźlin 1939-43 Guschlin
1943-45 Hasenfeld
Jądrowice Kernrode
Jaranówek Willenfeld
Kąkowa Wola Kornrade
Kąkowa Wola Parcele
Kąty Eckenhörde
Klementynowo Klementinowo
Kuczyna Kutschin
Machnacz Friedersbach
Miechowice Sachsenbach
Miechowice Nowe Gut Sachsenbach
Pikutkowo Pikenfeld
Redecz Krukowy Redetz
Rzadka Wola Vormbach
Rzadka Wola Parcele
Słone Schlohendorf
Sokołowo Soldingen
Sokołowo Parcele Gut Sokolowo
Starobrzeska Kolonia
Stary Brześć Altbrest
Wieniec Wienitz
Wieniec-Zalesie
Wieniec-Zdrój Bad Kranzheide
Witoldowo Wildenau
Wolica Wolken

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Die Stadt liegt an der Landesstraße 62 von Strzelno nach Włocławek. Der nächste internationale Flughafen ist der Władysław-Reymont-Flughafen Łódź, er liegt etwa 100 Kilometer südlich.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Brześć Kujawski – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2014. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 6. Dezember 2014.
  2. http://www.brzesc.kujawy.pl/mambo/index.php?option=com_content&task=view&id=73&Itemid=117
  3. Dies sagt aber nur die Website der Stadt. Andere Quellen kennen den Geburtsort nicht. http://www.brzesc.kujawy.pl/mambo/index.php?option=com_content&task=view&id=38&Itemid=86