Brzezinka (Oświęcim)

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Brzezinka
POL Brzezinka COA.jpg
Brzezinka (Polen)
Brzezinka
Brzezinka
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Kleinpolen
Landkreis: Oświęcim
Gmina: Oświęcim
Geographische Lage: 50° 3′ N, 19° 11′ O50.04472222222219.181388888889Koordinaten: 50° 2′ 41″ N, 19° 10′ 53″ O
Höhe: 240 m n.p.m
Einwohner: 2100
Postleitzahl: 41-404
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Katowice



Brzezinka (deutsch Birkenau) ist eine Ortschaft der Gemeinde Oświęcim in Südpolen, Wojewodschaft Kleinpolen (Małopolska) südwestlich von Krakau. Der Ort hat etwa 2.100 Einwohner.

Birkenau war während des Zweiten Weltkrieges Standort des größten Teils des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau.

Geographie[Bearbeiten]

Brzezinka liegt drei Kilometer westlich von Oświęcim. Der Ort befindet sich auf einer Höhe von 240 m ü. NN im Tal der Weichsel, an deren Ostufer.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Name des Ortes leitet sich von der polnischen Bezeichnung für Birkenwald ab. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1385 und ist verbunden mit der Schenkung von Weideland an ein Dominikanerkloster.

Politisch gehörte das Dorf ursprünglich zum Herzogtum Auschwitz unter Lehnsherrschaft des Königreichs Böhmen. Im Jahre 1457 wurde es von Polen abgekauft und als Brzesinka erwähnt.[1]

Bei der Ersten Teilung Polens kam Brzezinka 1772 zum neuen Königreich Galizien und Lodomerien des habsburgischen Kaiserreichs (ab 1804).

Beim Bau der Eisenbahn wurde 1865 zunächst ein Bahnhof auf dem Gemeindegebiet errichtet. Dieser Bahnhof wurde später näher nach Oświęcim verlagert.

1918, nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Zusammenbruch der k.u.k. Monarchie, kam Brzezinka zu Polen. Unterbrochen wurde dies nur durch die Besetzung Polens durch die Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Ab 1941 wurde auf Befehl der deutschen Besatzungsmacht der Ort geräumt, um auf den Fluren des Dorfes das Vernichtungslager KZ Auschwitz-Birkenau zu errichten.

Von 1975 bis 1998 gehörte Brzezinka zur Woiwodschaft Bielsko-Biała.[2]

Verweise[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1.  Krzysztof Rafał Prokop: Księstwa oświęcimskie i zatorskie wobec Korony Polskiej w latach 1438–1513. Dzieje polityczne. PAU, Kraków 2002, ISBN 83-88857-31-2, S. 151 (polnisch).
  2. Dz.U. 1975 nr 17 poz. 92 (polnisch) (PDF-Datei; 783 kB)