Buberos

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Gemeinde Buberos
Ermita de la Magdalena bei Buberos
Ermita de la Magdalena bei Buberos
Wappen Karte von Spanien
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Buberos (Spanien)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Kastilien-León
Provinz: Soria
Comarca: Campo de Gomara
Koordinaten 41° 39′ N, 2° 12′ WKoordinaten: 41° 39′ N, 2° 12′ W
Höhe: 1021 msnm
Fläche: 18,53 km²
Einwohner: 33 (1. Jan. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 1,78 Einw./km²
Postleitzahl: 42149
Gemeindenummer (INE): 42041 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Website: Buberos

Buberos ist ein Ort und eine Gemeinde (municipio) mit 33 Einwohnern (1. Januar 2017) in der Provinz Soria im Osten der autonomen Gemeinschaft Kastilien-León in Spanien.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Buberos liegt am Río Rituerto ca. 36 Kilometer (Fahrtstrecke) südöstlich der Provinzhauptstadt Soria nahe der Grenze zur Nachbarprovinz Saragossa in einer Höhe von ca. 1020 Metern ü. d. M.; bis nach Calatayud bzw. Saragossa sind es etwa 67 bzw. 147 Kilometer in südöstlicher Richtung.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1960 1970 1981 1991 2001 2010
Einwohner 197 105 77 53 48 37

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hatte die Gemeinde stets um die 200 Einwohner. Die zunehmende Mechanisierung der Landwirtschaft und der daraus resultierende Verlust an Arbeitsplätzen auf dem Lande haben in hohem Maße zum deutlichen Bevölkerungsrückgang (Landflucht) in den letzten Jahrzehnten beigetragen.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grundlage des Lebens und Überlebens der jahrhundertelang als Selbstversorger lebenden Bewohner von Buberos war und ist die Landwirtschaft, zu der auch in geringem Umfang die Viehzucht gehört. Der Tourismus spielt so gut wie keine Rolle.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kelten, Römer, Westgoten und Mauren haben keine Spuren auf dem Gebiet der Gemeinde hinterlassen. Das 11. Jahrhundert ist gekennzeichnet durch die christliche Rückeroberung (reconquista) und Wiederbesiedlung (repoblación) der Gegend, die bis zum Frieden von Almazán (1375) gleichermaßen vom Königreich Aragón und von Kastilien beansprucht wurde.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Pfarrkirche (Iglesia de San Juan Bautista) ist ein Bau im Übergangsstil von der mit spätgotischen Elementen durchsetzten Renaissance zum Barock. Die Turmfront der Westfassade ist schmuck- und portallos und wird von zwei mehrfach abgestuften Eckstrebepfeilern stabilisiert; ein runder Treppenturm und das Eingangsportal befinden sich auf der Südseite. Das einschiffige Langhaus verfügt über mehrere Kapellenanbauten und wird von einem Sterngewölbe überspannt.
  • Die Kapelle Santa María Magdalena steht etwa 200 Meter außerhalb des Ortes.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Buberos – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).