Bund deutscher Staudengärtner

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Der Bund deutscher Staudengärtner (BdS) ist die berufsständische Vertretung von (nach eigenen Angaben) 120 Staudenbetrieben in Deutschland. Der BdS hat seinen Sitz in Bonn und ist die Fachgruppe für die Fachsparte Staudenbau innerhalb des Zentralverbands Gartenbau.

Struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verband ist in Regionalgruppen untergliedert. Zusätzlich gibt es überregionale Arbeitskreise zu den Themen Forschung, Staudensichtung, Pflanzenverwendung sowie Werbung und Öffentlichkeitsarbeit. Als Mitgliedergremium findet jährlich die Wintertagung des BdS statt. Geleitet wird der Bund deutscher Staudengärtner von dem Vorsitzenden Arno Panitz, dem ein erweiterter Vorstand von 12 Personen, bestehend aus Vertretern der Regional- und Arbeitsgruppen, zur Seite steht.

Thematische Arbeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Berufsverband unterstützt der BdS seine Mitglieder in Fragen der Vermarktung und Werbung von Stauden. Über die Arbeitsgruppen werden Empfehlungen sowohl für die Mitglieder als auch letztendlich für den Privatanwender ausgesprochen. Geht es einerseits um die Einführung neuer Staudenpflanzen oder deren Zuchtsorten, werden andererseits auch Empfehlungen für Staudenmischungen z. B. mit extensivem Pflegeaufwand für den öffentlichen Raum oder den Privatanwender gegeben.

Der Verein kürt jedes Jahr die Staude des Jahres, die vom Verband vorgestellt und bei den Mitgliedern mit einer Werbekampagne beworben wird.[1] Zusätzlich spielt der BdS über die entsprechende Arbeitsgruppe eine wichtige Rolle bei der Koordinierung der Sichtung neuer Stauden auf ihre Verwendbarkeit. Hier kooperiert der Verband mit verschiedenen Staudensichtungsgärten, unter anderem dem Sichtungsgarten Weihenstephan oder dem Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Staude des Jahres