Bundesautobahn 15

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Bundesautobahn 15 in Deutschland
Bundesautobahn 15
 European Road 36 number DE.svg
Karte
Verlauf der A 15
Basisdaten
Betreiber: DeutschlandDeutschland Bundesrepublik Deutschland
Gesamtlänge: 64 km

Bundesland:

Ausbauzustand: vierstreifig
Bundesautobahn 15 bei Kolkwitz
Bundesautobahn 15 bei Kolkwitz

Die Bundesautobahn 15 (Abkürzung: BAB 15) – Kurzform: Autobahn 15 (Abkürzung: A 15) – ist eine deutsche Autobahn und wird auch „Spreewaldautobahn“ genannt. Sie ist Teil der Europastraße 36 (Abkürzung: E 36).

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie verbindet das Dreieck Spreewald an der A 13 mit Forst und führt an Lübbenau, Vetschau und Cottbus vorbei zur deutsch-polnischen Grenze bei Bademeusel. Die Fortsetzung der A 15 auf polnischem Gebiet ist die dortige A 18/DK 18, die nach 78 km in der Nähe von Bunzlau (Bolesławiec) in die von Görlitz (Zgorzelec) kommende A 4 übergeht und nach Breslau (Wrocław), Kattowitz (Katowice) und Krakau (Kraków) führt. Obwohl die Autobahn überwiegend in West-Ost-Richtung verläuft, ist sie entgegen der üblichen Systematik mit einer ungeraden Zahl nummeriert, die sonst nur Autobahnen in Nord-Süd-Richtung tragen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neißebrücke bei Forst

Bis zur Wiedervereinigung war diese Autobahn bis auf wenige hundert Meter am Dreieck Spreewald nur einbahnig (Südseite) fertiggestellt. Als Besonderheit dieser Strecke ist anzumerken, dass viele Brückenbauwerke im Krieg durch Kampfhandlungen zerstört wurden. Diese wurden in der DDR wiederhergestellt. Die Spreebrücke nahe der Anschlussstelle Cottbus-Süd wurde auf der Nordseite wieder aufgebaut. In diesem Bereich wurde die Fahrbahn dann verschwenkt. Das Dreieck Spreewald wurde erst 1962 fertiggebaut. Bis dahin wurde der Verkehr von und nach der A 13 in Richtung Berlin im Gegenverkehr über die Rampen geführt (Brücke über die A 15 fehlte). Während der 1990er Jahre wurde sukzessive die Nordseite der Autobahn gebaut. Das erste fertiggestellte Teilstück waren drei Kilometer ab dem Dreieck Spreewald. Im Zuge der Bauarbeiten musste der Verkehr oftmals per Ampel geregelt werden. Bis zur Wiedervereinigung 1990 trug die AVUS in Berlin (West) die Bezeichnung A 15. Sie trägt jetzt die Bezeichnung A 115.

Während Bauarbeiten wurde am 8. April 2016 zwischen den Anschlussstellen Forst und Roggosen eine vermeintliche Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, woraufhin die A 15 in diesem Abschnitt beidseitig komplett gesperrt wurde.[1] Da eine gezielte Sprengung des Objektes nicht möglich war, wurde entschlossen, dass Objekt vom THW freizulegen.[2] Nach der Freilegung stellte sich heraus, dass das Objekt keine Weltkriegsbombe, sondern ein Metallrohr war.[3]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bundesautobahn 15 – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Autobahnbombe konnte bisher nicht gesprengt werden. In: Lausitzer Rundschau. 9. April 2016, abgerufen am 9. April 2016.
  2. Anja Kabbisch: Experten wollen A15-Bombe bereits am Dienstag sprengen. RBB, 12. April 2016, abgerufen am 12. April 2016.
  3. Mutmaßliche Bombe unter A15 entpuppt sich als Rohr. In: Lausitzer Rundschau. 13. April 2016, abgerufen am 13. April 2016.