Bundesautobahn 23

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Vorlage:Infobox hochrangige Straße/Wartung/DE-A
Bundesautobahn 23 in Deutschland
Bundesautobahn 23
Karte
Verlauf der A 23
Basisdaten
Betreiber: DeutschlandDeutschland Bundesrepublik Deutschland
Straßenbeginn: Norderwöhrden
(54° 11′ N, 9° 3′ O)
Straßenende: Hamburg
(53° 37′ N, 9° 55′ O)
Gesamtlänge: 96 km

Bundesland:

Ausbauzustand: vierstreifig
Straßenverlauf
Land Schleswig-Holstein
Vorlage:AB/Wartung/Leer Übergang aus B5 Tönning, Husum
Anschlussstelle (2)  Heide-West B203
Vorlage:AB/Wartung/Leer Symbol: Tourist Sturmflutenwelt „Blanker Hans“
Anschlussstelle (3)  Heide-Süd B5
Brücke über Eisenbahn
Vorlage:AB/Wartung/Leer Symbol: Tourist Dithmarschen
Fluss Moorbek
Parkplatz mit WC Symbol: LinksRechtsSymbol: LinksRechts Parkplatz (mit WC) Dithmarscher Geest
Vorlage:AB/Wartung/Leer Symbol: Tourist Steinzeitpark Albersdorf
Anschlussstelle (4)  Albersdorf B431
Vorlage:AB/Wartung/Leer Symbol: Tourist Meldorfer Dom
Anschlussstelle (5)  Schafstedt
Fluss Mühlenbach
Brücke (150 m)  Straßenbrücke
Fluss Nord-Ostsee-Kanal (Hochbrücke Hohenhörn 390 m)
Parkplatz Symbol: LinksRechtsSymbol: LinksRechts Parkplatz Nord-Ostsee-Kanal
Brücke über Straße Wassermühle
Fluss Iselbek
Anschlussstelle (6)  Hanerau-Hademarschen
Brücke über Feldweg
Brücke unter Wackener Weg
Brücke unter Straße Kohlenbek
Brücke unter Straße Kohlenbek
Anschlussstelle (7)  Schenefeld B430
Fluss Stegau
Brücke unter Hörstener Weg
Brücke Dorfstraße
Parkplatz mit WC Symbol: LinksRechtsSymbol: LinksRechts Parkplatz (mit WC) Kaaksburg
Brücke unter Saarener Weg
Brücke über Feldweg
Fluss Bekau
Brücke unter Hauptstraße
Brücke über Westermööler Weg
Fluss Mühlenbach
Brücke über Straße
Anschlussstelle (8)  Itzehoe-Nord
Brücke unter Siemensstraße
Brücke unter Fußgängerbrücke
Brücke über Juliankaweg
Fluss Sieversbach
Brücke über Bahngleise
Anschlussstelle (9)  Itzehoe-Mitte
Brücke (1160 m)  Störbrücke
Fluss Stör
Brücke (110 m)  Bahn- und Straßenbrücke
Brücke über Sandweg
Fluss Bach
Fluss Lübsche Wettern
Anschlussstelle (10)  Itzehoe-Süd B77
Vorlage:AB/Wartung/Leer Symbol: Tourist Wenzel Hablik Museum Itzehoe
Anschlussstelle (11)  Lägerdorf
Vorlage:AB/Wartung/Leer Symbol: Tourist Stadtdenkmal Glückstadt
Fluss Große Wettern
Anschlussstelle (12)  Hohenfelde
Vorlage:AB/Wartung/Leer Symbol: Tourist Elbmarschen
Knoten Kreuz Steinburg A20
Parkplatz mit WC Symbol: LinksRechtsSymbol: LinksRechts Parkplatz (mit WC) Umbau als:
Tankstelle Raststation Raststätte Steinburg
Anschlussstelle (13)  Horst/Elmshorn
Fluss Krückau
Anschlussstelle (14)  Elmshorn B431
Anschlussstelle (15)  Tornesch Symbol: Autohof
Brücke unter Asperhorner Weg
Parkplatz mit WC Symbol: LinksRechtsSymbol: LinksRechts Parkplatz (mit WC) Forst Rantzau
Fluss Bilsbek
Brücke unter Essinger Waldweg
Brücke unter Ophof
Brücke unter Prisdorfer Straße
Brücke unter Elmshorner Straße
Vorlage:AB/Wartung/Leer Symbol: Tourist Baumschulgebiet Kreis Pinneberg
Anschlussstelle (16)  Pinneberg-Nord
Brücke unter Haidkamp
Fluss Pinnau
Brücke über Tangstedter Straße
Anschlussstelle (17)  Pinneberg-Mitte
Brücke unter Fußweg
Fluss Mühlenau
Anschlussstelle (18)  Pinneberg-Süd
Fluss Düpenau
Anschlussstelle (19)  Halstenbek/Rellingen
Brücke unter Fußweg
Brücke unter Fußweg
Anschlussstelle (20)  Halstenbek-Krupunder
Freie und Hansestadt Hamburg
Brücke unter Fußweg
Brücke unter Halstenbecker Straße
Fluss über Brookgraben
über Bahnstrecke Hamburg-Altona–Neumünster (AKN A1Hamburg A1.svg)
Anschlussstelle (21)  Hamburg-Eidelstedt B4
Brücke (60 m)  Straßenbrücke
Knoten (22)  Dreieck Hamburg-Nordwest A7 E45
  • In Bau
  • In Planung
  • Verkehrsbeeinflussungsanlage
  • Vorlage:AB/Wartung/Leer Anmerkungen:

    Die Bundesautobahn 23 (Abkürzung: BAB 23) – Kurzform: Autobahn 23 (Abkürzung: A 23) – ist eine vierstreifige Autobahn von 96 Kilometern Länge zwischen dem schleswig-holsteinischen Heide und der Bundesautobahn 7 in Hamburg. Sie wird auch Westküstenautobahn genannt.

    Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die A 23 beginnt am Autobahndreieck Hamburg-Nordwest, die erste Anschlussstelle ist Eidelstedt. Kurz darauf überquert die A 23 die Grenze nach Schleswig-Holstein und durchquert Krupunder. Sie umfährt die Innenstädte von Pinneberg und Elmshorn und führt weiter an Lägerdorf vorbei. Im weiteren Verlauf erfolgt die Ortsumfahrung von Itzehoe, danach quert sie den Nord-Ostsee-Kanal in Höhe der Gemeinde Schafstedt, passiert Albersdorf und führt in nordwestlicher Richtung bis Heide (Holstein), das südwestlich umfahren wird. Nordwestlich von Heide geht die Autobahn in die Bundesstraße 5(n) über.

    Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Der erste Streckenabschnitt wurde 1964 von der heutigen Anschlussstelle Hamburg-Stellingen als Umgehung von Hamburg-Eidelstedt bis zur Landesgrenze Hamburgs freigegeben. Dieser Abschnitt zwischen Stellingen und Krupunder wurde gleichzeitig mit dem Neubau der B 4 Richtung Neumünster und Kiel (heute Teilstück der A 7) in diesem Bereich geplant und gebaut, das heutige Autobahndreieck Hamburg-Nordwest markiert die Trennung beider damaligen Bundesstraßentrassen. 1968 war die vierstreifige Durchfahrung von Halstenbek (mit ampelgeregelten Kreuzungen) und Umgehung von Pinneberg fertig, beides damals als Neubau der Bundesstraße 5, in deren damalige Trasse sie ab 1968 nördlich der Anschlussstelle Pinneberg-Nord bei Kummerfeld überging. Es folgten 1975 die Strecke bis Elmshorn und 1981 bis Itzehoe. Der letzte Abschnitt von Itzehoe nach Heide wurde 1990 fertiggestellt, allerdings klaffte noch eine Lücke zwischen Itzehoe-Süd und Itzehoe-Mitte (einschließlich der Störbrücke); dieser Abschnitt wurde im Bereich der Rampen der Störbrücke im „2+1“-Verfahren betrieben (zwei Fahrspuren „bergauf“ und eine Fahrspur „bergab“). Seit 1975 wurde die Strecke als A 23 bezeichnet, zunächst noch mit der Lücke in Halstenbek (hier noch, bis zum kreuzungsfreien Ausbau 1986, weiterhin als Bundesstraße 5).[1]

    Seit den frühen 1960er Jahren hatten Vertreter der Westküste gefordert, diesen Landesabschnitt besser an das deutsche Straßenverkehrsnetz anzuschließen. Allerdings lag die Geburtsstunde der Autobahn bereits wesentlich früher. Denn bereits in den 1930er Jahren hatte man die Notwendigkeit zur Verbesserung der Verkehrsbedingungen auf der damaligen Reichsstraße 5 erkannt und unter anderem die Ortsumgehung Elmshorn vorbereitet, die zwischen 1947 und 1950 vollendet wurde.

    Am 12. Mai 1969 kündigte der damalige Bundesverkehrsminister Georg Leber einen vierstreifigen Ausbau der Bundesstraße 204 zwischen Itzehoe und Heide (einer „Abkürzung“ zwischen diesen Städten der B 5, die in einem weiten Bogen direkt an der Westküste Schleswig-Holsteins verläuft) an. Im Februar 1984 schließlich erfolgte ein erster Spatenstich zwischen Schafstedt und der Kanalfähre Hohenhörn. Am 20./21. Mai 1989 wurde die 360 Meter lange und 56 Meter hohe Hochbrücke Hohenhörn über den Nord-Ostsee-Kanal eingeweiht. Erstes eröffnetes Teilstück war die Stadtumgehung in Heide, die am 30. Juni 1989 freigegeben wurde, vorerst letztes Stück am 1. Oktober 1990 die acht Kilometer lange Strecke zwischen den Anschlussstellen Schenefeld und Itzehoe-Nord. Der Bau des 45 Kilometer langen Abschnittes von Itzehoe nach Heide kostete 402 Millionen Mark (heute: rund 342.902.000 Euro). Die Autobahn führt in diesem Bereich über insgesamt 70 Brücken.

    Alte Störbrücke der A 23 zu Beginn der Bauarbeiten; zu beachten ist die schon seit Jahren vorhandene stählerne Abstützung rechts und links der Flussüberquerung.
    Eröffnung der westlichen Störbrücke im Oktober 2015

    Ab dem 2. März 2006 wurde die B 5/B 204 auch zwischen den Anschlussstellen Itzehoe-Mitte und Itzehoe-Süd vierstreifig ausgebaut und am 11. Juni 2016, auch hier als A 23, freigegeben.[2] Die hier von 1965 bis 1967 gebaute Störbrücke war nur noch bis 2013 für den Verkehr zugelassen, eine Sanierung wegen der im inneren verrosteten Stahlseile und der von Beginn an fragwürdigen Qualität der Baumaterialien[3] erschien nicht sinnvoll. Sie wurde durch zwei neue zweistreifige Brücken ersetzt. Als erstes wurde die nordöstliche Brücke neu gebaut, nach der Verkehrsfreigabe im Juni 2010 wurde die alte Brücke abgerissen und an gleicher Stelle eine zweite neue Brücke für die Südfahrtrichtung errichtet und im Oktober 2015 dem Verkehr übergeben. Das Design der neuen Brücken orientiert sich dabei an Paul Klees Gemälde Revolution des Viaduktes. Der ganze Lückenschluss summiert sich auf etwa 159 Millionen Euro.[4] Davon entfiel etwa die Hälfte der Kosten auf den Brückenabriss und -neubau.[5]

    Geplante Ausbaumaßnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die A 23 soll langfristig im Hamburger Bereich sechsstreifig ausgebaut werden. In einer Übergangszeit könnten solange die Standstreifen für den fließenden Verkehr freigegeben werden.[6] Der Streckenabschnitt ist insbesondere im Berufsverkehr überlastet; es werden hier über 75.000 Fahrzeuge täglich gezählt. Das Ende 2016 geänderte Fernstraßenausbaugesetz sieht den sechsstreifigen Ausbau zwischen Tornesch und Eidelstedt im vordringlichen Bedarf – Engpassbeseitigung vor.[7]

    Zwischen den Anschlussstellen Hohenfelde und Horst/Elmshorn ist im Zuge der Verlängerung der A20 von Bad Segeberg bis Westerstede ein Autobahnkreuz geplant. Im Zuge dessen soll auch der Parkplatz Steinburg zu einer Raststätte umgebaut werden.

    Besonderheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    An den Auffahrten Pinneberg-Mitte, Halstenbek-Rellingen und Halstenbek-Krupunder befinden sich Zuflussregelungsanlagen, die bei starkem Verkehrsaufkommen durch eine schnell wechselnde Ampelregelung nur einzelnen Fahrzeugen die Einfahrt zur Autobahn ermöglicht und so Staus auf der Autobahn durch zu hohes einfädelndes Verkehrsaufkommen vermeiden soll.[8]

    Eine weitere Besonderheit ist die Überleitung zur A 7 in Richtung Norden. Der Verkehr verlässt die A 23 an der Abfahrt Hamburg-Eidelstedt und trifft auf die ampelgeregelte Kreuzung an der Holsteiner Chaussee. Die Geradeaus-Spur führt danach direkt in einen Tunnel des Autobahndreiecks Hamburg-Nordwest und so auf die A 7. Ursprünglich war das Autobahndreieck als reine Gabelung Richtung Norden gebaut worden; die Umgestaltung fand in den 1990er Jahren statt.[9]

    Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Commons: Bundesautobahn 23 – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

    Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    1. Henning Maruhn: Geschichte der A 23. autobahn-online.de, abgerufen am 19. Juni 2011.
    2. Entlastung für die Westküste. In: www.schleswig-holstein.de. Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus, 13. Juni 2016, abgerufen am 13. Juni 2016: „Ab dem 8. Juli kann der Autoverkehr auf der A 23 ohne Einschränkungen rollen.“
    3. Claus Reese: Die haben da irgendeinen Zement genommen und Sand aus der nächsten Kiesgrube. Hrsg.: Landesamt Straßenbau. 8. Februar 2008 (Zitat nach Dithmarscher Landeszeitung).
    4. Brückenfest A 23, Verkehrsfreigabe 2. Störbrücke am Samstag, 24.10.2015. (Nicht mehr online verfügbar.) In: www.schleswig-holstein.de. Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein, 9. November 2015, archiviert vom Original am 31. Januar 2016; abgerufen am 31. Januar 2016.
    5. Lücke auf Autobahn 23 wird endlich geschlossen. In: Die Welt Online. 13. Juni 2016, abgerufen am 13. Juni 2016.
    6. Alexander Sulanke: Wird die Autobahn 23 bald sechsspurig? In: abendblatt.de. 3. März 2016, abgerufen am 16. Dezember 2016.
    7. Sechstes Gesetz zur Änderung des Fernstraßenausbaugesetzes. In: Bundesgesetzblatt Teil 1. Jahrgang 2016, Nr. 67. Bundesanzeiger Verlag, Bonn 30. Dezember 2016, S. 3354 ff. (bgbl.de [PDF; 228 kB; abgerufen am 3. Mai 2017]).
    8. A23-Ampeln machen den Verkehr schneller
    9. Geoportal Hamburg Historische Karten unter Themen > Fachdaten, abgerufen am 9. September 2018