Bundesgesetz über das Urheberrecht und verwandte Schutzrechte

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel erläutert das schweizerische Urheberrechtsgesetz. Zu weiteren Urheberrechtsgesetzen siehe Urheberrechtsgesetz.
Basisdaten
Titel: Bundesgesetz über das Urheberrecht
und verwandte Schutzrecht
Kurztitel: Urheberrechtsgesetz
Abkürzung: URG
Art: Bundesgesetz
Geltungsbereich: Schweiz
Rechtsmaterie: Geistiges Eigentum
Systematische
Rechtssammlung (SR)
:
231.1
Datum des Gesetzes: 9. Oktober 1992
Inkrafttreten am: 1. Juli 1993
Letzte Änderung durch: AS 1993 1798 (PDF; 250 kB)
Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten.

Das Schweizer Bundesgesetz über das Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (Urheberrechtsgesetz, URG) (SR 231.1) regelt den Schutz der Urheber, der ausübenden Künstler, der Hersteller von Ton- und Tonbildträgern und Sendeunternehmen, sowie die Bundesaufsicht über die Verwertungsgesellschaften.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Gesetz wurde am 9. Oktober 1992 beschlossen und trat am 1. Juli 1993 in Kraft. Zeitgleich trat die vom Bundesrat am 26. April 1993 erlassene „Verordnung über das Urheberrecht und verwandte Schutzrechte“ (Urheberrechtsverordnung, URV) in Kraft.

Das Urheberrechtsgesetz von 1992 ersetzte das „Bundesgesetz vom 7. Dezember 1922 betreffend das Urheberrecht an Werken der Literatur und Kunst“ sowie das „Bundesgesetz vom 25. September 1940 betreffend die Verwertung von Urheberrechten“.

Das erste schweizerische Urheberrechts-Gesetz stammte von 1883. Zuvor hatten sich verschiedene Kantone gegen eine Regulierung des geistigen Eigentums gewehrt, da der Verkauf von unlizenzierten Werken ein einträgliches Geschäft war.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eidg. Institut für geistiges Eigentum: Das Urheberrecht im digitalen Zeitalter, undatiert

Siehe auch[Bearbeiten]