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Bundeshaus (Bonn)

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Neues Plenargebäude von Architekt Günter Behnisch (2005)

Das Bundeshaus in Bonn ist ein Gebäudekomplex, in dem von 1949 bis 1999 die Plenarsitzungen des Deutschen Bundestages und des Bundesrates stattfanden. Das von 1930 bis 1933 errichtete Kerngebäude diente bis zum Zweiten Weltkrieg als Pädagogische Akademie Bonn der Lehrerausbildung. Nach der Entscheidung der Hauptstadtfrage 1949 zugunsten Bonns wurde es zur provisorischen Unterkunft des Bundestages und Bundesrates umgebaut und bildete den Kern des sich entwickelnden Parlaments- und Regierungsviertels.

In den über 40 Jahren als Sitz der beiden Verfassungsorgane wurde es mehrfach erweitert und umgebaut, bis die Institutionen 1999 aufgrund des Hauptstadtbeschlusses nach Berlin verlegt wurden. Den Plenarsaal übernahm anschließend das Internationale Kongresszentrum Bundeshaus Bonn, das heutige World Conference Center Bonn, in dem nationale und internationale Konferenzen stattfinden. Die südlichen Gebäudeteile sind seit 2013 als Sitz des Klimasekretariats der Vereinten Nationen Bestandteil des „UN-Campus“, der neben dem Bundeshaus auch das benachbarte ehemalige Abgeordnetenhaus Langer Eugen umfasst.

Lage und Erschließung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luftaufnahme des World Conference Centers und des Bundeshauses (2011)

Das Bundeshaus befindet sich inmitten des ehemaligen Parlaments- und Regierungsviertels (heute Bundesviertel) am Platz der Vereinten Nationen zwischen Dahlmannstraße im Norden und Hermann-Ehlers-Straße im Süden in unmittelbarer Nähe des Rheins. Während die Haupteingänge der verschiedenen Gebäudeteile am Platz der Vereinten Nationen liegen, sind der Plenarsaal und der Präsidialanbau („Vizepräsidentenanbau“) auch über die Rheinpromenade (Stresemannufer) zugänglich. Erreichbar ist der Gebäudekomplex über die B 9, der direkte Weg führt über die östlich davon abzweigende Heussallee.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor 1949: Pädagogische Akademie und Parlamentarischer Rat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundeshaus – die ehemalige „Pädagogische Akademie“ (2006)

Der Kern und Ursprung des Gebäudekomplexes wurde von 1930 bis 1933 in den Formen der Neuen Sachlichkeit nach einem Entwurf des Regierungsbaumeisters Martin Witte (1896–1930) als Neubau für die bereits bestehende Bonner Pädagogische Akademie (1926–1933) bzw. Hochschule für Lehrerbildung (ab 1933) errichtet. Die Grundsteinlegung für den Neubau erfolgte am 16. September 1930 – zwei Monate vor dem Tod Wittes. Im Sommer 1931 war der Rohbau fertiggestellt; gegen Ende des Jahres wurden die Arbeiten wegen finanzieller Schwierigkeiten für zwölf Monate eingestellt. Am 2. Oktober 1933 konnte der Neubau feierlich eingeweiht werden[1] und am Ende des Jahres die provisorische Aufnahme des Lehrbetriebs erfolgen. Die Fertigstellung der Innenausstattung und der Einrichtung zogen sich noch bis Jahresende 1938 hin.[2] Der Neubau gliederte sich in ein langgestrecktes Seminargebäude, einen nordwestlichen Vorbau mit Hörsaal und Hausmeisterwohnung sowie dem Eingang, ein dazu rechtwinkliges rheinseitiges Aulagebäude mit innenseitigem Verwaltungstrakt und „Tagesheim“ (Aufenthaltsräume für Studenten) sowie als südöstliche Vorbauten ein weiteres Hörsaalgebäude mit Treppenhaus und eine Turnhalle.[3][4]

Nachdem 1948 entschieden worden war, den Parlamentarischen Rat in Bonn tagen zu lassen, wurden geeignete Räumlichkeiten zur Unterbringung des Gremiums gesucht. Die Wahl fiel dabei auf die Gebäude der Akademie, weil sie ausreichend Platz zur Aufnahme des Verfassungskonvents boten. Von September 1948 bis zur Verabschiedung des Grundgesetzes im Mai 1949 tagte er in der ehemaligen Aula der Pädagogischen Akademie. Die Alliierte Hohe Kommission suchte weiter nach einem Sitz für die zukünftigen Staatsorgane der Bundesrepublik Deutschland, auch Bonn bewarb sich und war damit eine Option in der so genannten „Hauptstadtfrage“. Frankfurt am Main, der wesentliche Konkurrent um den Hauptstadtstatus, ließ seit 1949 einen Plenarsaal errichten. Um Frankfurt zuvorzukommen, ließ Bonn durch den Architekten Hans Schwippert innerhalb weniger Monate ebenfalls einen Plenarsaal errichten, der an die zum Foyer umgebaute Turnhalle der Akademie angeschlossen wurde. Das gesamte Gebäude wurde ab Frühjahr 1949 von Schwippert zum Parlamentsgebäude umgebaut. Ende März wurde das Stahlskelett für den Plenarsaal errichtet, am 5. Mai konnte das Richtfest gefeiert werden.[5] Am 10. Mai 1949 erhielt Bonn in geheimer Abstimmung des Parlamentarischen Rates mit 33 zu 29 Stimmen die Stimmenmehrheit und wurde somit zum „vorläufigen Sitz der Bundesorgane“ ernannt. Anfang Juli 1949 war der Plenarsaal bis auf das Gestühl fertiggestellt.[5]

Ab dem 10. August 1949 wurde der erweiterte Komplex der ehemaligen Pädagogischen Akademie offiziell als „Bundeshaus“ bezeichnet.[6] Provisorisch kamen hier auch Landesvertretungen unter, die jedoch nur wenige Büros in Anspruch nehmen konnten. Am 7. September 1949 fand im Plenarsaal die erste Sitzung des Deutschen Bundestages statt, gleichzeitig wurde in der früheren Aula der Sitzungssaal des Bundesrates eingerichtet, dessen Büros und weitere Sitzungssäle im 1949 neugebauten Nordflügel des Bundeshauses untergebracht wurden. Am 3. November 1949 wurde die Hauptstadtfrage durch den 1. Deutschen Bundestag endgültig zugunsten von Bonn entschieden.

1949–1999: Deutscher Bundestag und Bundesrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundeshaus 1961
Bundesrat 1990

Nachdem der Standort der Regierungsorgane abschließend festgelegt worden war, wurde das Bundeshaus als Sitz der Legislative und zweier Verfassungsorgane weiter ausgebaut. Da Bonn nur provisorische Hauptstadt bleiben sollte, wurde bei den Planungsaufträgen auf große Funktionalität und Wirtschaftlichkeit geachtet. Zu der ersten Erweiterung, die noch im Jahre 1949 ebenfalls nach Plänen Schwipperts durchgeführt wurde, zählten der Anbau eines rheinseitigen Restaurantvorbaus sowie die Errichtung eines Nord- und eines Südflügels. 1951 kamen als zweite Erweiterung des Bundeshauses an dessen südlichen Ende auf dem Fundament eines vorhandenen Luftschutzbunkers ein achtgeschossiges Abgeordnetenhaus (heute „Altes Hochhaus“) und ein Zwischentrakt hinzu.[7] Eine dritte Erweiterung im Jahre 1953 durch die Bundesbaudirektion umfasste einen dreiflügeligen Ministertrakt, eine Verlängerung des Plenarsaals sowie einen Fraktionsbau am südlichen Ende des Gebäudekomplexes.[8] Erst durch Übereignungsvertrag vom 9. Mai 1953 ging das Bundeshaus vom Land Nordrhein-Westfalen in den Besitz der Bundesrepublik Deutschland über.[9]

1955 wurde der Sitzungssaal der Länderkammer umgebaut. Im Bundestag votierten die Abgeordneten für die bereits von Schwippert für den Plenarsaal vorgeschlagene neuartige kreisrunde Anordnung ihrer Sitze. Dies empfand die Bundesregierung jedoch als zu modernistisch; deshalb wurde die ursprüngliche Sitzordnung beibehalten, bei der die Abgeordneten von der Regierung abgetrennt und die Regierungsmitglieder auf einem erhöhten Podest saßen. Nach der Wiedervereinigung 1990 wurde die Sitzordnung des Bundesrates für die Vertreter aller 16 Bundesländer erweitert. Auch die kreisrunde Anordnung der Sitze wurde 1990 im heutigen Plenarsaal verwirklicht.

1986 entschied sich der Bundestag nach jahrzehntelangen Diskussionen und einer Vielzahl immer wieder verworfener architektonischer und städtebaulicher Entwürfe (u.a. von Egon Eiermann und Sep Ruf) zu einem Neubau des Plenarsaals. Trotz intensiver gegenteiliger Bemühungen der Denkmalpflege, einer Reihe von Politikern und engagierten Bürgern und einer Reihe von Gutachten, die den Altbau als sanierungsfähig darstellten, wurde der inzwischen denkmalgeschützte Plenarsaal Schwipperts Mitte Oktober 1987[10] abgerissen. Mit Entwurf, Planung und Ausführung des Neubaus wurde das Stuttgarter Architekturbüro Behnisch & Partner beauftragt, das zuvor den entsprechenden Wettbewerb gewonnen hatte. Die Bauarbeiten für den neuen Plenarsaal (Baukosten: ca. 120 Millionen Euro) begannen 1988, 1990 war das Gebäude weitgehend fertiggestellt. Während der Baumaßnahmen tagte der Bundestag im benachbarten ehemaligen Wasserwerk. Am 30. Oktober 1992 fand die erste Sitzung im neuen Parlamentsgebäude statt. Nachdem in einer Sitzung am 24. November 1992 die Mikrofonanlage ausfiel, versammelte sich der Bundestag wiederum im Wasserwerk, bis er am 22. September 1993 wieder ins Bundeshaus umzog. Am 20. Juni 1991 beschloss der Deutsche Bundestag, seinen Sitz nach Berlin zu verlegen. Am 1. Juli 1999 fand mit der Vereidigung des Bundespräsidenten Johannes Rau die letzte Sitzung des Parlamentes in Bonn statt. Im November 2000 zogen die letzten 900 Mitarbeiter der Bundestagsverwaltung von Bonn nach Berlin um. Anschließend verblieb in Bonn nur noch die hier an acht verschiedenen Standorten, darunter dem Alten Abgeordnetenhochhaus, untergebrachte Bibliothek des Deutschen Bundestages, die von März bis Mai 2004 nach Berlin verlegt wurde.[11]

Weitere durch den Deutschen Bundestag genutzte Gebäude in Bonn waren die Villa Adenauerallee 208 (Bundestagsverwaltung), der Godesberger Hof im Ortsteil Rüngsdorf (Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages) und die Villa Dollendorfer Straße 10 im Ortsteil Plittersdorf (Dienstvilla des Bundestagspräsidenten).

Seit 1999: IKBB/WCCB, Bundesrat und Vereinte Nationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rheinseite des Plenarsaals mit Vizepräsidentenbau

Am 29. Oktober 1999 wurde der Plenarsaalbau der Bundesstadt Bonn übergeben, um das Gebäude für das Internationale Kongresszentrum Bundeshaus Bonn (IKBB) (seit 2007 World Conference Center Bonn, WCCB) zu nutzen. Am 14. Juli 2000 fand mit der 753. die letzte Plenarsitzung des Bundesrates in Bonn statt, nachdem dieser am 27. September 1996 entschieden hatte, seinen Hauptsitz nach Berlin zu verlegen. Seitdem unterhält der Bundesrat eine Außenstelle in Bonn. Zunächst fanden hier außerhalb der Sitzungswochen des Bundestages die Sitzungen der Ausschüsse – mit Ausnahme des Gesundheitsausschusses und des Verteidigungsausschusses – statt, die mit den Bundesministerien mit Hauptsitz in Bonn korrespondieren: der Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, der Ausschuss für Agrarpolitik und Verbraucherschutz und der Ausschuss für Kulturfragen. Im März 2001 übernahm das Bundesministerium der Finanzen vom Deutschen Bundestag die Verantwortung für dessen ehemalige Plenargebäude.[12][13] Für das technische und infrastrukturelle Gebäudemanagement im IKBB war die Gebäude- und Liegenschaftsbetreuung Controlling Institution (GCI) des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung (später der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) zuständig.[14] Am 1. Oktober 2002 übernahm die Stadt die Trägerschaft für das IKBB.[15][16]

Den Kernbereich des Bundeshauses, vormals durch den Deutschen Bundestag genutzt, übernahmen zunächst Organisationen der Vereinten Nationen (UN), bis diese 2006 den zunächst auf den Langen Eugen beschränkten UN-Campus beziehen konnten. Die südlichen Gebäudeteile einschließlich des Alten Abgeordnetenhochhauses wurden von 2009 bis 2013 als Erweiterung des UN-Campus für das Klimasekretariat hergerichtet.

Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Bundeshaus besteht im Wesentlichen aus neun Gebäuden bzw. Gebäudeteilen. Das wohl bekannteste ist der 1992 fertiggestellte Plenarsaal, in dem bis 1999 der Deutsche Bundestag tagte. Alle Gebäude sind miteinander verbunden. Bundeshaus, Nordflügel/Bundesratssaal und Plenarsaal sind Stationen des Geschichtswegs Wegs der Demokratie.

Plenarsaal, Foyer und Rheinlobby[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Plenum
Foyer

Der 1949 im Anschluss an das Foyer als selbsttragende Stahlkonstruktion erbaute Plenarsaal umfasste einen seitlich mit Glasfassaden geöffneten Sitzungssaal, der für 520 Abgeordnete konzipiert war, des Weiteren wurde dort 1953 eine Tribüne für 400 Besucher errichtet. Ebenfalls 1953 erfuhr der Plenarsaal eine rheinseitige Erweiterung um 6 m, wobei er auch an der Stirnseite einen neuen Bundesadler erhielt.[17][5] Das in den 1980er Jahren baufällig gewordene Gebäude wurde ab 1986 ebenso wie die zur Wandelhalle des Plenarsaals umfunktionierte vormalige Turnhalle der Pädagogischen Akademie abgerissen, um einem Neubau Platz zu machen.

Der neue Plenarsaal wurde bis 1992 an Stelle des ehemaligen Baus von Hans Schwippert nach Plänen der Stuttgarter Architekten Behnisch & Partner errichtet und dabei auch das alte Bundestagsrestaurant umgebaut und neugestaltet.[5] Heute wird er als Teil des „World Conference Center Bonn“ genutzt, zu dessen 2015 eröffnetem Erweiterungsbau eine unterirdische Passage führt. Seitdem das Kongresszentrum seinen Betrieb aufgenommen hat, finden hier zahlreiche national wie international bedeutende Konferenzen und Tagungen statt. Der Plenarsaal kann außerhalb der Kongressnutzungszeiten besichtigt werden. Das Plenum hat eine Grundfläche von 1230 m². Das Gebäude sollte dem Geiste der Bundesrepublik folgend Transparenz, Bürgernähe und Bescheidenheit ausdrücken: Alle Bereiche des Glas- und Stahlgebäudes sind einsehbar, es gibt keine einzige durchgehende Wand. Die aus statischen Gründen unvermeidlichen Betonwände sind durch großflächige Kunstwerke kaschiert.

Die Sitzordnung ist im Unterschied zu bisherigen Parlamentsgebäuden kreisrund gewählt. Dadurch saßen die Abgeordneten der Regierung, dem Präsidium und dem jeweiligen Redner nicht gegenüber, sondern mit ihnen zusammen. Außensitze werden auf diese Weise vermieden. Seit der Bundestagswahl 1998 ist die Sitzordnung unverändert, lediglich die Stenografenplätze vor dem Rednerpult wurden entfernt. Der eigentliche Plenarsaal liegt unter dem Boden der Umgebung, wodurch das gesamte Gebäude kleiner und somit bescheidener wirkt. Die Eingänge für die Abgeordneten und für die Besucher liegen nur wenige Meter auseinander und auch das 1200 m² umfassende Foyer, das zusammen mit der Rheinlobby den Plenarsaal umrahmt und beispielsweise für Bankette dient, ist von einem Besucherbalkon einsehbar.

Der Bundestagsadler, die so genannte „Fette Henne“, ist eine Kopie des ersten Adlers aus dem alten Plenarsaal, die aus optischen Gründen aus Aluminium anstatt aus Gips gefertigt wurde. Das Gefieder des Wappenvogels ist asymmetrisch und lückenhaft, um den Abgeordneten vor Augen zu führen, dass sie niemals Perfektion erreichen werden. Bemerkenswert ist, dass sich von der gesamten Symbolik nur sehr wenig im umgebauten Reichstagsgebäude wiederfindet.

Nach einem Beschluss des Stadtrats im Dezember 2014 soll die Restaurantküche des ehemaligen Plenargebäudes bei Kosten von etwa 2,5 Millionen Euro zu einer Catering-Küche für die WCCB-Bestandsbauten umgebaut werden.[18] Die Finanzierung soll aus Mitteln einer im Februar 2016 zwischen dem Bund und der Bundesstadt Bonn abgeschlossenen Fördervereinbarung „Stärkung VN-Standort Bonn“ erfolgen.[19][20][21]

Kernbereich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vereinten Nationen im Hauptgebäude des Bundeshauses (2005)

Der zum Platz hin vier- und rheinseitig fünfgeschossige Kernbereich des Bundeshauses – das ehemalige Seminar- und Hörsaalgebäude der Pädagogischen Akademie – ist zusammen mit dem ehemaligen Aulagebäude (später Bundesratsgebäude) der älteste der heute neun Gebäudeteile. 1930 bis 1933 im Bauhausstil nach Plänen des Regierungsbaumeisters Martin Witte erbaut, wurde er ab 1949 durch den Deutschen Bundestag genutzt. Noch im selben Jahr wurde für den Bundestag nach Plänen von Hans Schwippert rheinseitig zwischen Nordflügel und Plenargebäude ein langgestrecktes eingeschossiges Restaurant mit einem Fassungsvermögen von 800–1000 Personen vorgebaut.[22] Bis zur Eröffnung des unweit gelegenen UN-Campus 2006 waren dort übergangsweise UN-Organisationen untergebracht. Heute wird das Gebäude zum Teil privatwirtschaftlich genutzt[23]; seit Anfang 2013 hat dort auf etwa 750 m² zudem der mit den Vereinten Nationen verbundene Globale Treuhandfonds für Nutzpflanzenvielfalt mit rund 30 Mitarbeitern seinen Sitz, die Einweihung erfolgte am 22. Mai 2013.[24][25]

Nordflügel und Bundesratssaal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Außenstelle des Bundesrates im Nordflügel, seit 2000

Der Nordflügel wurde 1949 im Zuge der ersten Ausbauphase des Bundeshauses für den Bundesrat errichtet und beherbergt heute dessen Außenstelle. Er ist fünfgeschossig in Stahlfachwerkbauweise errichtet, allerdings zwei Geschosse tiefer als der Kernbereich des Bundeshauses angesetzt und besitzt daher zur Straße hin dieselbe Höhe. Ursprünglich beinhaltete er auch die Aufenthaltsräume für die Mitglieder des Bundeskabinetts; zudem stellte der Bundesrat anfänglich das 5. Obergeschoss dem Bundestag zur Unterbringung von etwa 70 Abgeordneten zur Verfügung, bis dessen endgültige Raumausstattung abgeschlossen war, sodass dem Bundesrat nur 20 Räume verblieben.[26] Im Nordflügel fanden die Ausschusssitzungen und in der angrenzenden ehemaligen Aula der Pädagogischen Akademie („Bundesratssaal“) die Plenarsitzungen des Bundesrates statt. Am 26. Mai 1952 wurde im Bundesratssaal der Deutschlandvertrag unterzeichnet.[27] Im Bundesratsgebäude hatte Bundeskanzler Konrad Adenauer nach Ende seiner Amtszeit ein Arbeitszimmer.[28] 2000 verlegte der Bundesrat seinen Hauptsitz ins Preußische Herrenhaus in Berlin. Anfang der 2000er-Jahre wurde der Nordflügel für rund zwei Millionen Euro saniert, insbesondere um Brandschutzauflagen zu erfüllen.[29]

In der Außenstelle Bonn sind heute noch die Büros der folgenden Ausschüsse des Bundesrates beheimatet, die hier zudem im Bedarfsfall tagen, wenn ihre Sitzungstermine nicht in eine Sitzungswoche des Deutschen Bundestages fallen: Ausschuss für Verteidigung, Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten, Ausschuss für Agrarpolitik und Verbraucherschutz, Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Ausschuss für Fragen der Europäischen Union und Ausschuss für Kulturfragen.[30] Derzeit haben neun ständige Mitarbeiter des Bundesrates dort ihren Arbeitsplatz (Stand: 2006).[31][32] Das Haus der Geschichte hat im Bundesrat ein am 6. September 2006 eröffnetes Informationszentrum Föderalismus eingerichtet, das über die Arbeit und Geschichte des Bundesrates sowie die des Föderalismus informiert. Im Rahmen von Begleitungen können die Ausstellung und der Bundesratssaal besichtigt werden.

Südflügel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Südflügel des Bundeshauses wurde 1949 im Zuge der ersten Ausbauphase nach einem Entwurf von Hans Schwippert in Stahlskelettbauweise errichtet. Er beinhaltete zunächst eine große Sitzhalle, Lese- und Schreibraum für die Abgeordneten, Bibliothek und Archiv, Büros für Verwaltung, Sekretariat und Stenographen, Tresorraum, Druckerei und Buchbinderei.[33] Das 2250 m² umfassende, denkmalgeschützte Gebäude besteht aus einem Kellergeschoss, einem Erd- und zwei Obergeschossen mit circa 110 Büroräumen und einem Besprechungsraum. Es wurde bis 2013 saniert und beherbergt seitdem Teile des UN-Campus.

Zwischenflügel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Zwischenflügel wurde 1951 nach einem Entwurf der Bundesbaudirektion im Zuge der zweiten Erweiterung des Bundeshauses gebaut. Er erstreckt sich auf einer Fläche von 590 m² und verbindet das „Alte Hochhaus“ mit dem Südflügel. Der Bau war die zweite Erweiterung des Bundeshauses. Die 36 Büro- und drei Besprechungsräume verteilen sich auf ein Sockel- und ein Erdgeschoss sowie zwei Obergeschosse. Der Verbindungsbau ist nach einer erfolgten Sanierung seit 2013 Teil des UN-Campus.

Fraktionsbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 1610 m² umfassende Fraktionsbau, in dem ehemals die einzelnen Bundestagsfraktionen ansässig waren, wurde 1953 ebenfalls nach den Plänen der Bundesbaudirektion erbaut, gleichzeitig mit dem Alten Hochhaus. Er besteht aus zwei Gebäudekomplexen mit a) einem Sockelgeschoss und drei Obergeschossen mit 31 Büroräumen, b) einem Kellergeschoss, zwei Obergeschossen und dem Fraktionsflügel mit jeweils eineinhalbgeschossigen Sitzungssälen. Auch dieses Gebäude ist nach Abschluss einer Sanierung seit 2013 Bestandteil des UN-Campus.

Altes Abgeordnetenhochhaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Altes Abgeordnetenhochhaus“ (2014)

Das offiziell „Altes Abgeordnetenhochhaus“ genannte achtgeschossige Gebäude wurde 1951 im Zuge der zweiten Erweiterung des Bundeshauses nach einem Entwurf der Bundesbaudirektion auf den Fundamenten eines zweigeschossigen Luftschutzbunkers aus dem Zweiten Weltkrieg („Gronaubunker“) errichtet.[34][7] Es enthält auf einer Fläche von 3990 m² zwei Untergeschosse auf der Ebene des Bunkers, ein Erdgeschoss sowie sieben Obergeschosse mit 160 Büroräumen. Bis zum Frühjahr 2004 befand sich hier in einem Bibliotheksanbau noch ein Teil der Bundestagsbibliothek, bis diese ins Berliner Marie-Elisabeth-Lüders-Haus überführt wurde. Danach wurde das Gebäude den Vereinten Nationen überlassen, um dort einen Teil des UN-Campus einzurichten. Mit der dafür notwendigen Modernisierung und dem Umbau unter Abbruch des Bibliotheksanbaus[35] wurde im September 2009 begonnen, Richtfest wurde im Oktober 2011 gefeiert, die Schlüsselübergabe erfolgte am 31. Oktober 2012, die offizielle Übernahme durch die Vereinten Nationen am 15. Juli 2013. Anschließend zog hier ein Teil der Mitarbeiter des Klimasekretariates der Vereinten Nationen ein.[36][37][38]

Präsidialanbau („Vizepräsidentenanbau“)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der im Zuge des Plenarsaal-Neubaus bis 1992 für das Bundestagspräsidium errichtete Präsidialanbau („Vizepräsidentenanbau“) befindet sich an der Rheinseite. Er gehört zum World Conference Center Bonn (WCCB). In dem Gebäude befinden sich 36 Tagungsräume und 7 Konferenzsäle. Dort gab es zeitweise Büros von SMI Hyundai, dem Investor, der das WCCB errichten und betreiben sollte. Heute ist dort unter anderem die Verwaltung des WCCB und die mehrheitlich der Stadt Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis gehörende Tourismus & Congress GmbH Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler (T & C) beheimatet, die für die Bewerbung des touristischen Angebotes der Region zuständig ist.[39]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„So sehr der Bautenkomplex im Inneren eine verwirrende Folge von Räumen ist, macht er nach außen trotz der unterschiedlichen Bauphasen einen geschlossenen Eindruck und gehört auch in seiner landschaftlichen Einordnung immer noch zu den besten Bauten Bonns.“

„Das bedeutendste Bauwerk der Nation seit hundert Jahren ist vollendet. (…) Der komplizierteste, nörgeligste, desinteressierteste Bauherr, den man sich denken kann, zieht in das unbeschwerteste, offenherzigste, eleganteste Parlamentsgebäude der Welt ein, in den neuen Plenarsaal am Ufer des Rheins zu Bonn.“

Manfred Sack (1992)[41]

Denkmalschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Baudenkmal unter Denkmalschutz standen zunächst seit dem 17. Februar 1986 die Gebäudegruppe der ehemaligen Pädagogischen Akademie, bestehend aus dem ehemaligen Aulagebäude mit Tagesheim und Verwaltungstrakt (später Bundesrat), dem ehemaligen Seminargebäude mit westlichem und östlichem Hörsaalgebäude sowie westlichem Treppenhaus (später Bürotrakt) und der ehemaligen Turnhalle (später Wandelhalle des Plenarsaals; 1987 abgebrochen), sowie der 1987 abgebrochene Plenarsaal (einschließlich Erweiterung von 1953). Am 7. Dezember 2000 wurde als bis heute jüngstes Bonner Baudenkmal auch der von 1987 bis 1992 entstandene neue Plenarbereich auf Antrag des Kölner Regierungspräsidenten mit Zustimmung der Baukommission des Deutschen Bundestages[42][43] in das Denkmal Bundeshaus einbezogen. Zum erweiterten Schutzumfang gehören der Plenarsaal mit Eingangshalle und Lobby, der Präsidialanbau, das ehemalige Bundestagsrestaurant, der Vorplatz am Platz der Vereinten Nationen, die als Kunst am Bau dauerhaft installierten Außenplastiken sowie die gärtnerischen Außenanlagen.[5][44]

Kunst im Außenbereich des Bundeshauses[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten sind im Außenbereich des Bundeshauses eine Reihe von künstlerischen Arbeiten als Kunst am Bau aufgestellt worden. Für den überdachten Eingangsbereich des 1951 errichteten Abgeordnetenhochhauses, an dem eine Wandarbeit von vier mal sechs Metern entstehen sollte, wurde im Jahre 1952 durch die Bundesbaudirektion ein offener Kunstwettbewerb ausgeschrieben – der erste für einen Bau der Bundesrepublik. Ausgeführt wurde letztlich im Jahre 1953 keine der drei erstplatzierten Wettbewerbsbeiträge von Günther Lossow, Fritz Koenig und Josef Höntgesberg, sondern einer der darüber hinaus angekauften Entwürfe des sächsischen Malers Hannes Schulz-Tattenpach (1905–1993), das in Kalkstein umgesetzte Relief eines aufsteigenden Kranichs bzw. eines für die junge Bundesrepublik symbolhaften Phönix aus der Asche.[45][46] Seit 1988 befindet sich vor dem Bundesratsgebäude die vom Land Rheinland-Pfalz gestiftete Plastik Alpenstück (1980–84) des Künstlerehepaars Kubach-Wilmsen, ein steinernes Buch aus italienischem Serpentin.[47][48] Vor dem Bundeshaus, in unmittelbarer Nähe des Rheines, wurde im Oktober 1992 die leuchtend rote Skulptur aus Stahlprofilen L’Allumé von Mark di Suvero installiert. Sie zeigt in die geographische Richtung der deutschen Hauptstadt Berlin.[49] 2010 fand eine Erneuerung und Modernisierung des Kunstwerks unter Beteiligung di Suveros statt.[50] Im Bereich des Haupteingangs des ehemaligen Plenarsaals befinden sich die zwischen 1993 und 1997 entstandene Plastik Meistdeutigkeit von Olaf Metzel, eine Assemblage aus Fahrradständern[51] und etwas nördlicher die 1992 aufgestellte Metallplastik Durchbruch (1980) von Hermann Glöckner[52] sowie rheinseitig vor dem Plenarsaal die Skulptur Mondfluß (1997) von Rebecca Horn, eine Plastik aus Edelstahl, Quecksilber, Plexiglas und Motoren.[53] Für den Südteil des Bundeshauses, der für den UN-Campus hergerichtet wird, wurden 2010 drei neue Kunst-am-Bau-Wettbewerbe ausgelobt. Den ersten Preis gewann unter anderem der Bildhauer Michael Sailstorfer für sein Außenthermometer am Alten Abgeordnetenhochhaus, das auf die Rolle des Klimasekretariats hinweisen soll und im Juli 2012 installiert wurde.[54][55]

World Conference Center Bonn (WCCB)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das World Conference Center Bonn (bis 2006 Internationale Kongresszentrum Bundeshaus Bonn bzw. United Nations Congress Center) umfasst den 1992 eingeweihten Plenarsaal von Günter Behnisch, den angrenzenden Vizepräsidentenbau, das gegenüberliegende Alte Wasserwerk, das während der Bauzeit des neuen Plenarsaals als Ausweichquartier des Bundestages diente, sowie sein benachbartes Pumpenhaus. Seit 2006 wird an einem umfassenden Erweiterungsbau samt Hotel auf dem Gebiet westlich des Bundeshauses gearbeitet. Die Bauarbeiten wurden jedoch im September 2009 aufgrund eines noch nicht überwundenen Finanzskandals gestoppt.

Das WCCB ist eines der wichtigsten Kongresszentren in Deutschland. In ihm finden national wie international bedeutende Konferenzen statt (z.B.: 2000 die „UNCCD-Weltwüstenkonferenz“, 2004 die „Internationale Konferenz für erneuerbare Energien“, ebenfalls 2004 der Deutsche Juristentag, 2006 der Deutsche Naturschutztag). Häufig wird das WCCB auch von den in Bonn ansässigen UN-Organisationen für ihre Tagungen genutzt.

UN-Campus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Umbau des „Alten Abgeordnetenhochhauses“ (April 2010)
Hauptartikel: UN-Campus

Seit 1996 haben sich in Bonn zahlreiche Organisationen der Vereinten Nationen (UN) niedergelassen. Diese waren bisher im Haus Carstanjen und dessen Erweiterungsbau, im Bundeshaus sowie einem Gebäude in der Kennedyallee ansässig. Im November 2000 hat die Bundesregierung beschlossen, die schwerpunktmäßig im Umwelt- und Nachhaltigkeitsbereich tätigen Organisationen an einem zentralen Punkt zu bündeln. 2001 wurde vereinbart, dafür die ehemaligen Parlamentsbauten den Vereinten Nationen zur dauerhaften Nutzung zur Verfügung zu stellen, was durch den Kabinettsbeschluss vom 28. Mai 2003 bekräftigt wurde. Im Juli 2006 sind elf der damals zwölf Organisationen in das ehemalige Abgeordnetenhochhaus, den Langen Eugen, eingezogen.

Das Klimasekretariat ist im Herbst 2013 mit etwa 265 Mitarbeitern im achtgeschossigen Alten Hochhaus, dem Fraktionsbau, dem Zwischenflügel sowie dem Südflügel des Bundeshauses als zweitem Teil des UN-Campus untergebracht worden. Dazu waren die denkmalgeschützten Gebäude ab September 2009 für circa 55 Millionen Euro umgebaut worden. In einem zweiten Bauabschnitt soll ein Ergänzungsneubau errichtet werden, um alle der etwa 1.000 Mitarbeiter der Vereinten Nationen in Bonn an einem gemeinsamen Standort unterzubringen. Der Umzug war ursprünglich schon für 2008 vorgesehen, verzögerte sich aber, da der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages eine Haushaltssperre für die Sanierung des Alten Hochhauses verhängt hatte.[56] Am 31. Oktober 2012 erfolgte die Schlüsselübergabe an das Klimasekretariat, am 15. Juli 2013 die offizielle Übernahme des Gebäudes durch die Vereinten Nationen.[37]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Deborah Ascher Barnstone: The Transparent State: Architecture and Politics in Postwar Germany. Routledge, London 2005, ISBN 978-0-415-70019-1.
  • Gerda Breuer: Hans Schwippert. Bonner Bundeshaus. Parlament der jungen BRD. Mit einer Auswahl aus dem Briefwechsel mit Konrad Adenauer. 1. Auflage. Wasmuth, Tübingen / Berlin 2009, ISBN 978-3-8030-0713-1.
  • Agatha Buslei-Wuppermann, Andreas Zeising: Das Bundeshaus von Hans Schwippert in Bonn. Architektonische Moderne und demokratischer Geist. Grupello, Düsseldorf 2009, ISBN 978-3-89978-111-3.
  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (Hrsg.): UN-Campus Bonn. Document for the Presentation Meeting. Bonn 2003.
  • Oliver Zybok, Ikhlas Abbis (Fotos), David Boucherie (Fotos), Alexander Baier: Kurskorrektur – Architektur und Wandel in Bonn. [Ersch. anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Parlamentsgebäudes von Günter Behnisch in Bonn]. Hrsg.: Jörg Damm, Karin Eßer. Hatje Cantz, Ostfildern-Ruit 2002, ISBN 3-7757-1269-0 (deutsch und englisch).
  • Andreas Denk, Ingeborg Flagge: Architekturführer Bonn / Architectural guide to Bonn. Reimer, Berlin 1997, ISBN 3-496-01150-5, S. 92–93 (deutsch und englisch).
  • Gisbert Knopp: Das Bundeshaus in Bonn. Von der Pädagogischen Akademie zum Parlamentsgebäude der Bundesrepublik Deutschland. In: Bonner Geschichtsblätter. Band 35, 1984, S. 251 ff.
  • Angela Schumacher: Das Gebäude der Pädagogischen Akademie in Bonn. Versuch einer Würdigung seiner Architektur. In: Bonner Geschichtsblätter. Band 35, ISSN 0068-0052, S. 277 ff.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bundeshaus (Bonn) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Karl Gutzmer: Chronik der Stadt Bonn. Chronik-Verlag, Dortmund 1988, ISBN 3-611-00032-9, S. 178.
  2. Die Angaben sind der rechtswirksamen Denkmalliste der Stadt Bonn entnommen. Sie wird von der Unteren Denkmalbehörde geführt, von der die Einträge zu den einzelnen Denkmälern kostenpflichtig bezogen werden können.
  3. Winand Kerkhoff: Bonn verändert sich: Architektur-Akzente als Zeit-Zeichen. In: Bonner Heimat- und Geschichtsverein, Stadtarchiv Bonn (Hrsg.): Bonner Geschichtsblätter. Jahrbuch des Bonner Heimat- und Geschichtsvereins, Band 55/56, Bonn 2006, ISSN 0068-0052, S. 327–360 (hier: S. 339 ff.).
  4. Bredenbeck, Moneke, Neubacher (Hrsg.): Bauen für die Bundeshauptstadt (=Edition Kritische Ausgabe, Band 2). Weidle Verlag, Bonn 2011, ISBN 978-3-938803-41-7, S. 25–26.
  5. a b c d e Die Angaben sind der rechtswirksamen Denkmalliste der Stadt Bonn entnommen. Sie wird von der Unteren Denkmalbehörde geführt, von der die Einträge zu den einzelnen Denkmälern kostenpflichtig bezogen werden können.
  6. Reiner Pommerin: Von Berlin nach Bonn. Die Alliierten, die Deutschen und die Hauptstadtfrage nach 1945, Böhlau Verlag, Köln 1989, ISBN 3-412-12188-6, S. 172.
  7. a b Karl Heinz van Kaldenkerken, Oberstadtdirektor Bonn (Hrsg.): Ausbau der Bundeshauptstadt. 10 Jahre Hauptstadtvereinbarung 1975 – 1985. Bonn 1986, S. 47.
  8. Angelika Schyma: »Eine kleine Stadt in Deutschland« – das Regierungsviertel der ehemaligen Bundeshauptstadt. In: Landschaftsverband Rheinland, Rheinisches Amt für Denkmalpflege: Denkmalpflege im Rheinland, ISSN 0177-2619, 16. Jahrgang, Nr. 2, 1999, S. 49–62 (hier: S. 53).
  9. Stadt Bonn, Stadtarchiv (Hrsg.); Helmut Vogt: „Der Herr Minister wohnt in einem Dienstwagen auf Gleis 4“: Die Anfänge des Bundes in Bonn 1949/50, Bonn 1999, ISBN 3-922832-21-0, S. 249–251.
  10. Landschaftsverband Rheinland, Udo Mainzer (Hrsg.): Jahrbuch der Rheinischen Denkmalpflege. Band 38, Rheinland-Verlag, Köln 1999, ISBN 3-7927-1700-X, S. 178.
  11. Umzug des Bundestages nach Berlin: Chronik (Stand: 31. März 2000)
  12. Kommerz im Hohen Haus, Der Spiegel, 22. Januar 2001
  13. Bernd Leyendecker: Bundestag schließt für Bürger den Plenarsaal ab, General-Anzeiger, 10. Januar 2001
  14. Gebäudeleittechnik und Facility-Management, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben – Gebäude- und Liegenschaftsbetreuung Controlling-Management
  15. Eines der "sichersten Tagungszentren der Welt", General-Anzeiger, 20. September 2001
  16. Bernd Leyendecker: "Ein ganz wichtiger Wunsch geht in Erfüllung", General-Anzeiger, 30. Januar 2002
  17. in Bonn: Pädagogische Akademie und Bundeshaus, Deutscher Bundestag
  18. Beschlussvorlage – Sanierung und Umbau der Küche im ehemaligen Plenargebäude der WCCB-Bestandsbauten, Bonner Rats-Informations-System, Drucksachen-Nr. 1412752
  19. 17 Millionen für Ausbau des UN-Standorts, General-Anzeiger, 27. Februar 2016
  20. Mitteilungsvorlage: Tagesordnungspunkte der nichtöffentlichen Sitzung des Betriebsausschusses SGB am 26.08.2016, Drucksachen-Nr. 1612364, Bonner Rats-Informations-System, 11. August 2016
  21. Mitteilungsvorlage: Tagesordnungspunkte der nichtöffentlichen Sitzung des Betriebsausschusses SGB am 21.09.2016, Drucksachen-Nr. 1612716, Bonner Rats-Informations-System, 7. September 2016
  22. Stadt Bonn, Stadtarchiv (Hrsg.); Helmut Vogt: „Der Herr Minister wohnt in einem Dienstwagen auf Gleis 4“: Die Anfänge des Bundes in Bonn 1949/50, Bonn 1999, ISBN 3-922832-21-0, S. 46–49.
  23. Bernd Leyendecker: Pauken im "Kreißsaal des Grundgesetzes", General-Anzeiger, 9. Juli 2008
  24. Globaler Treuhandfonds für Nutzpflanzenvielfalt. UN-Organisation kommt nach Bonn, General-Anzeiger, 29. Dezember 2012
  25. Der Globale Treuhandfonds bezieht BImA-Liegenschaft im früheren Parlamentsviertel, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, 22. Mai 2013
  26. Stadt Bonn, Stadtarchiv (Hrsg.); Helmut Vogt: „Der Herr Minister wohnt in einem Dienstwagen auf Gleis 4“: Die Anfänge des Bundes in Bonn 1949/50, Bonn 1999, ISBN 3-922832-21-0, S. 52.
  27. Helmut Vogt: Wächter der Bonner Republik. Die Alliierten Hohen Kommissare 1949–1955, Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2004, ISBN 3-506-70139-8, S. 146.
  28. Der Präsident aus Köln, Bundesrat
  29. Bernd Leyendecker: Bund baut in Bonn für über eine Milliarde Euro. In: General-Anzeiger. 3. November 2004, abgerufen am 14. Dezember 2015.
  30. Organisationsplan des Sekretariats des Bundesrates
  31. Bernd Leyendecker: Bonns neue Mitte, General-Anzeiger, 3. November 2006
  32. Artikel im General-Anzeiger vom 4. November 2006
  33. Stadt Bonn, Stadtarchiv (Hrsg.); Helmut Vogt: „Der Herr Minister wohnt in einem Dienstwagen auf Gleis 4“: Die Anfänge des Bundes in Bonn 1949/50, Bonn 1999, ISBN 3-922832-21-0, S. 46.
  34. Stadt Bonn, Stadtarchiv (Hrsg.); Helmut Vogt: „Der Herr Minister wohnt in einem Dienstwagen auf Gleis 4“: Die Anfänge des Bundes in Bonn 1949/50, Bonn 1999, ISBN 3-922832-21-0, S. 157/158.
  35. UN Campus, Bonn, Kunkel + Partner
  36. Startschuss für das neues Domizil des UNO-Klimasekretariats, Pressemitteilung der Stadt Bonn, 2. September 2009
  37. a b Schlüsselübergabe an das UN-Klimasekretariat, Pressemitteilung der Stadt Bonn, 31. Oktober 2012
  38. Umbau für UN-Klimasekretariat kostet deutlich mehr als geplant, General-Anzeiger, 22. Juli 2013
  39. Tourismus GmbH zieht neben Plenarsaal, General-Anzeiger, 25. März 2010
  40. Ingeborg Flagge: Architektur in Bonn nach 1945.
  41. Manfred Sack: Bonn leuchtet. In: Die Zeit, Nr. 45, 30. Oktober 1992
  42. Süddeutsche Zeitung, 18. Februar 2000, S. 14.
  43. Diskussion um Denkmalschutz für Bonner Plenarbereich, Baunetz, 18. Februar 2000
  44. Denkmalliste der Stadt Bonn, S. 21, Nummer A 983
  45. Hannes Schulz-Tattenbach: Aufsteigender Phönix, Museum der 1000 Orte (Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung)
  46. Angelika Schyma: Kunst am Bau an den Bauten der Bonner Republik – Erfassung und denkmalrechtliche Einschätzung. In: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (Hrsg.): Kunstwert, Vermögenswert, Denkmalwert. Welchen Wert hat Kunst am Bau? – 11. Werkstattgespräch, Dokumentation, September 2012, S. 11–15.
  47. Eintrag zu Bundeshaus Bonn in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands Rheinland (mit Beschreibung des LVR-Amts für Denkmalpflege im Rheinland von Elke Janßen-Schnabel, 2016)
  48. Gabriele Zabel-Zottmann: Skulpturen und Objekte im öffentlichen Raum der Bundeshauptstadt Bonn Aufgestellt von 1970 bis 1991. Dissertation, Bonn 2012. Teil 2, S. 36. (online; PDF; 5,8 MB)
  49. L'Allumé, Museum der 1000 Orte (Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung)
  50. Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung: L’Allumé – „der Erleuchtete“
  51. Olaf Metzel: Meistdeutigkeit, Museum der 1000 Orte (Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung)
  52. Hermann Glöckner: Durchbruch, Museum der 1000 Orte (Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung)
  53. Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (Hrsg.): Kunstwert, Vermögenswert, Denkmalwert. Welchen Wert hat Kunst am Bau? – 11. Werkstattgespräch, Dokumentation, September 2012, S. 21
  54. Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung: Kunst-am-Bau-Wettbewerbe für den UN Campus in Bonn
  55. Michael Sailstorfer: Außenthermometer, Museum der 1000 Orte (Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung)
  56. Berliner Haushälter spendieren weiteren UN-Baustein für Bonn, General-Anzeiger, 26. Juni 2008
Dieser Artikel wurde am 5. August 2006 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.

Koordinaten: 50° 43′ 10″ N, 7° 7′ 27″ O