Bundesschülerkonferenz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Bundesschülerkonferenz
Basisdaten
Gründung 13. März 2004 in Saarbrücken
Organe Bundessekretariat (vertretend & verwaltend),
Plenum (beschlussfassend & kontrollierend),
Ausschüsse (beratend & sacharbeitend)
Bundessekretariat
Generalsekretär Dario Schramm
(Nordrhein-Westfalen)
Fachkoordinator
für Inneres
Henry Behrens
(Hamburg)
Fachkoordinatorin
für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Katharina Swinka
(Brandenburg)
Fachkoordinatorin
für Finanzen
Alexandra Zeth
(Thüringen)
Amtszeit bis zur ersten Plenartagung des Schuljahres oder Ende des Schulverhältnisses
Plenum
Mitgliedsländer Baden-Württemberg,
Bayern,
Berlin,
Brandenburg,
Hamburg,
Hessen,
Mecklenburg-Vorpommern,
Niedersachsen,
Saarland,
Sachsen,
Sachsen-Anhalt,
Schleswig-Holstein,
Thüringen
Sitzverteilung 3 Delegierte je Mitgliedsland
Plenartagungen
Saarbrücken 22. – 25. Oktober 2020
Pforzheim 25. – 27. Oktober 2019
Berlin 14. – 16. Juni 2019
Würzburg 14. Oktober 2018
Webseite
bundesschülerkonferenz.de

Die Bundesschülerkonferenz (BSK) ist die Ständige Konferenz der Landesschülervertretungen der Länder in der Bundesrepublik Deutschland. Sie behandelt Angelegenheiten der Bildungspolitik von überregionaler Bedeutung mit dem Ziel einer gemeinsamen Meinungs- und Willensbildung und der Vertretung gemeinsamer Anliegen von Schülern in Deutschland. Die Gründung erfolgte am 13. März 2004 in Saarbrücken.

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits seit den 1980er Jahren besteht das Interesse seitens der Landesschülervertretungen der Länder in der Bundesrepublik Deutschland sich auf Bundesebene in einem legitimierten Gremium austauschen zu können. So wurde im Jahr 1984 die „Bundesschülervertretung“ (BSV) in Köln gegründet.

Durch die unterschiedliche Auffassung zu der Frage, ob die Schülervertretung ein solches breites politisches Mandat beanspruchen könnte, gelang es dem Gremium, bis heute nicht, vollständige Legitimation zu erhalten.

Eine Neugründung der „Bundesschülerkonferenz“ (BSK) erfolgte 2004: Die erste Plenarsitzung fand am 21. – 23. Mai 2004 in den Sitzungssälen des Römers in Frankfurt am Main statt. Derzeit sind 13 Länder der Bundesrepublik Deutschland Mitglied der BSK (Stand Januar 2020).

Struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundesschülerkonferenz ist in drei Organen organisiert: Das Plenum, das Bundessekretariat und die Fachausschüsse. Das Plenum der Bundesschülerkonferenz tagt im regelmäßigen Abstand.

Plenum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Inhaltliche Abstimmungen im Plenum erfolgen im Konsensprinzip, somit wird die Souveränität jeder Landesvertretungen an erster Stelle garantiert und der Bildungsföderalismus nicht untergraben. Die Austragung einer Plenartagung wird in einem rotierenden Muster vollzogen. Diese werden im Vorfeld vom Plenum bestimmt, damit der ausrichtenden Landesschülervertretung eine angemessene Vorbereitungszeit gegeben werden kann.

Bundessekretariat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Bundessekretariat ist ein vom Plenum gewähltes Organ der Bundesschülerkonferenz, welches die Aufgaben besitzt, die Plenartagungen zu organisieren und die Zusammenarbeit der Bundesländer bei gemeinsamen Anliegen zu unterstützen. Das Bundessekretariat setzt sich aus dem Generalsekretär, welche das Bundessekretariat koordiniert und drei Fachkoordinatoren für unterschiedliche Aufgabenfelder, welche zusätzlich durch Referenten in ihrer Arbeit unterstützt werden können, zusammen.

Fachausschüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für konstruktive themenbezogene Debatten, können Fachausschüsse einberufen werden, in welchen die Bundesländer intensiver über gemeinsame Anliegen beraten können.

Mitgliedsländer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zurzeit beteiligen sich 13 der insgesamt 16 deutschen Landesschülervertretungen an der Bundesschülerkonferenz.[1]

Jedes Mitgliedsland entsendet drei Delegierte für die mindestens zweimal im Jahr stattfindenden Plenartagungen der Bundesschülerkonferenz. Jedem Mitgliedsland steht bei Wahlen und Abstimmungen eine Stimme zu. Bei inhaltlichen Abstimmungen wird das Konsensprinzip angewandt, da hierdurch kein Bundesland durch eine eventuelle Kampfabstimmung in den Konflikt gerät, sich gegen eigene Beschlüsse sowie das eigene Schulgesetz hinwegsetzen zu müssen. Ziele sind der gegenseitige Austausch und die Erarbeitung gemeinsamer Positionen.

Förderverein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundesschülerkonferenz wird unterstützt durch einen Förderverein, der am 15. Dezember 2018 in Würzburg gegründet wurde und im Vereinsregister Berlin-Charlottenburg eingetragen ist. Der Sitz des Fördervereins ist Stuttgart.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bundesschülerkonferenz: Mitglieder.