Bundesstraße 268

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Bundesstraße 268 in Deutschland
Bundesstraße 268
Basisdaten
Betreiber: DeutschlandDeutschland Bundesrepublik Deutschland
Straßenbeginn: Trier
(49° 44′ N, 6° 38′ O)
Straßenende: Saarbrücken
(49° 15′ N, 6° 59′ O)
Gesamtlänge: 79 km

Bundesland:

Ausbauzustand: zweistreifig

Die Bundesstraße 268 (Abkürzung: B 268) ist eine Bundesstraße in Deutschland und verbindet die Stadt Trier mit dem Ballungsraum Saarbrücken.

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

B 268 beginnt in Rheinland-Pfalz im Süden der Stadt Trier. Sie zweigt von der an der südlichen Moselseite (Pacelliufer) verlaufenden B 51 ab. Nach Verlassen des Stadtgebietes verläuft die B 268 zunächst durch das eher dünn besiedelte Gebiet des Landkreises Trier-Saarburg. Durch die Ortschaft Pellingen und entlang der Ortschaften Zerf und Greimerath führt die Straße durch die hügeligen Ausläufer des Hunsrücks.

Vor Losheim am See erreicht die Bundesstraße den Landkreis Merzig-Wadern im Saarland. In Losheim am See kreuzt die B 268 die Bahnstrecke Merzig Süd–Büschfeld. Nun erreicht die Straße entlang der Ausläufer des Saar-Nahe-Berglands und der Ortschaft Nunkirchen die Gemeinde Schmelz (Saar) im Landkreis Saarlouis. Hier überquert sie die Prims und kreuzt die Primstalbahn.

Nun verläuft die B 268 nach Lebach. Hier kreuzt sie die Bundesstraße 269 und überquert die Theel. Begleitet durch die Bahnstrecke Lebach–Völklingen erreicht die Bundesstraße die A 8 und damit den Regionalverband Saarbrücken. Weiter über Heusweiler und Riegelsberg mündet die B 268 in die A 1, die die Bundesstraße damit ersetzt. Am südlichen Ende der A 1 geht diese im Stadtgebiet von Saarbrücken in die B 268 über. Entlang der Saarbahn erreicht die B  268 in der Nähe des Hauptbahnhofs am Ludwigskreisel ihr Ende an der B 51.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 1949 trug die Strecke die Bezeichnung Reichsstraße 268 (R 268). Während des Zweiten Weltkrieges wurde die R 268 verlängert in das besetzte Frankreich; über Hanweiler (heute B 51), Saargemünd, Bitsch und Bad Niederbronn nach Hagenau.[1]

Mitte der 1950er-Jahre wurden die Planungen für eine „Kraftbahn“ aufgenommen, um die damals hoch belasteten Ortsdurchfahrten der B 268 zu entlasten. 1960 wurde das Teilstück zwischen Riegelsberg und Saarbrücken dem Verkehr übergeben.[2]

Bedeutung für den Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die B 268 ist die kürzeste Verbindung zwischen Trier und Saarbrücken. Dennoch ist sie fast ausschließlich für den regionalen Verkehr von Bedeutung. Der überregionale Verkehr nutzt die A 1.

Geplant war mit der Nordsaarlandstraße eine Verbindungsstraße zwischen Merzig und der Anschlussstelle 137 der A 1 Nonnweiler-Braunshausen, die zwischen Losheim am See und Nunkirchen entlang der B 268 verlaufen sollte.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Carsten Wasow: Die Bundes- und Reichsstraßen in Deutschland. Bundesstraßen Nr. 166 bis 327. In: www.carsten-wasow.de. Abgerufen am 5. Dezember 2017.
  2. A1/A48 zwischen Koblenz und Saarbrücken. In: www.autobahn-online.de. Henning Maruhn, abgerufen am 5. Dezember 2017.