Bundesstraße 279

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Vorlage:Infobox hochrangige Straße/Wartung/DE-B
Bundesstraße 279 in Deutschland
Bundesstraße 279
Karte
Verlauf der B 279
Basisdaten
Betreiber: DeutschlandDeutschland Bundesrepublik Deutschland
Straßenbeginn: Eichenzell
Straßenende: Breitengüßbach
Gesamtlänge: ca. 125 km

Bundesland:

Straßenverlauf
Hessen
Landkreis Fulda
Knoten (53)  Fulda-Süd A66B27
Schnellstraße Ende
Ortschaft Rothemann
Ortschaft Anfang Ortsanfang Döllbach
Einmündung L 2790
Ortschaft Ende Ortsende Döllbach
Anschlussstelle Gersfeld/Döllbach A7
Brücke Thalaubachtalbrücke
Ortsumfahrung Ortsumgehung Thalau
Kreuzung L 3258
Ortsumfahrung Ortsumgehung Schmalnau
Brücke Bahnstrecke Fulda-Bronnzell–Gersfeld
Fluss Fulda
Einmündung L 3458
Ortsumfahrung Ortsumgehung Hettenhausen
Ortschaft Altenfeld
Einmündung L 3330
Ortschaft Anfang Ortsanfang Gersfeld
Fluss Fulda
Einmündung B284
Ortschaft Ende Ortsende Gersfeld
Vorlage:AB/Wartung/Leer Schwedenschanze – Landesgrenze und höchster Punkt (715 m ü. NHN)
Bayern
Landkreis Rhön-Grabfeld
Einmündung St 2289
Ortsumfahrung Ortsumgehung Oberweißenbrunn
Fluss Brend
Einmündung Frankenheim
Schnellstraße Beginn
Ortsumfahrung Ortsumgehung Bischofsheim an der Rhön
Einmündung Bischofsheim an der Rhön-West B278
Einmündung Bischofsheim an der Rhön-Mitte; Hochrhönstraße St 2288
Einmündung Bischofsheim an der Rhön-Ost St 2289
Schnellstraße Ende
Einmündung Unterweißenbrunn
Ortsumfahrung Ortsumgehung Wegfurt
Ortsumfahrung Ortsumgehung Schönau an der Brend
Ortsumfahrung Ortsumgehung Bad Neustadt a.d.S.
Einmündung Brendlorenzen
Einmündung Bad Neustadt a.d.S-Nord St 2292
Einmündung Bad Neustadt a.d.S. St 2445
Einmündung St 2445
Fluss Fränkische Saale
Anschlussstelle Rödelmaier
Anschlussstelle (25)  Bad Neustadt a.d.S. A71
Einmündung ex B279
Ortsumfahrung Ortsumgehung Wülfershausen an der Saale
Einmündung St 2429
Ortschaft Anfang Ortsanfang Saal an der Saale
Einmündung St 2280
Fluss Fränkische Saale
Ortschaft Ende Ortsende Saal an der Saale
Einmündung St 2280
Ortsumfahrung Ortsumgehung Großeibstadt
Einmündung St 2282
Fluss Fränkische Saale
Ortschaft Anfang Ortsanfang Bad Königshofen im Grabfeld
Einmündung St 2282
Ortschaft Ende Ortsende Bad Königshofen im Grabfeld
Einmündung St 2275
Ortschaft Untereßfeld
Ortschaft Anfang Ortsanfang Obereßfeld
Einmündung St 2283
Ortschaft Ende Ortsende Obereßfeld
Ortsumfahrung Ortsumgehung Sulzdorf an der Lederhecke
Landkreis Haßberge
Ortschaft Anfang Ortsanfang Ermershausen
Einmündung St 2284
Ortschaft Ende Ortsende Ermershausen
Ortschaft Anfang Ortsanfang Maroldsweisach
Einmündung St 2284
Ortschaft Ende Ortsende Maroldsweisach
Ortschaft Voccawind
Ortschaft Todtenweisach
Einmündung B303
Ortschaft Pfaffendorf
Ortschaft Junkersdorf a.d.Weisach
Ortschaft Pfarrweisach
Ortsumfahrung Ortsumgehung Fischbach
Fluss Baunach
Ortsumfahrung Ortsumgehung Eyrichshof
Ortsumfahrung Ortsumgehung Ebern
Einmündung St 2278
Ortschaft Anfang Ortsanfang Rentweinsdorf
Einmündung St 2274
Ortschaft Ende Ortsende Rentweinsdorf
Ortsumfahrung Ortsumgehung Sendelbach
Landkreis Bamberg
Ortsumfahrung Ortsumgehung Laimbach
Ortschaft Reckendorf
Ortschaft Reckenneusig
Ortschaft Anfang Ortsanfang Baunach
Einmündung St 2277
Ortschaft Ende Ortsende Baunach
Fluss Baunach
Fluss Main
Anschlussstelle (19)  Breitengüßbach-Mitte A73
Ortschaft Anfang Ortsanfang Breitengüßbach
Kreuzung B4
  • In Bau
  • In Planung
  • Verkehrsbeeinflussungsanlage
  • Kilometerstein bei Maroldsweisach, Ende 19. Jahrhundert

    Die Bundesstraße 279 (Abkürzung: B 279) führt von der Anschlussstelle Fulda-Süd an der A 66 über Gersfeld, Bischofsheim an der Rhön, zunächst nach Bad Neustadt, wo sie kurz danach die A 71 quert. Im weiteren Verlauf führt sie über Bad Königshofen im Grabfeld, Ebern und Baunach nach Breitengüßbach bei Bamberg, wo sie auf die A 73 und kurz danach auf die B 4 trifft und endet. Die Bundesstraße durchquert hierbei die Rhön und die Haßberge.

    Zudem überquert sie an der Landesgrenze zwischen Hessen und Bayern die Wasserscheide zwischen Weser und Rhein. Die Passhöhe (Schwedenschanze) ist mit 715 m ü. NN gleichzeitig höchster Punkt der Strecke.

    Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Ursprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Bis zur Säkularisation im Jahre 1803 gehörte das nördliche Unterfranken zum Hochstift Würzburg, dessen Straßennetz auf die Residenzstadt Würzburg ausgerichtet war. Als das Königreich Bayern das Würzburger Territorium übernahm, waren die heutigen Bundesstraßen 8, 19, 22 und 27 bereits als Chausseen ausgebaut, die restlichen Wege jedoch unpassierbar. Deshalb kündigte die bayerische Staatsregierung im Jahre 1823 den Bau neuer Straßen im Raum Schweinfurt an, zu denen auch die heutige B 279 gehörte. Aufgrund der angespannten Haushaltslage des Königreiches konnte die Straße von Baunach über Trappstadt nach Meiningen auf bayerischer Seite erst 1839 vollendet werden. Ein Jahr später (1840) wurde auch die Thüringer Anschlussstrecke über Römhild nach Meiningen fertiggestellt. Der westliche Streckenabschnitt von Neustadt über Bischofsheim nach Tann entstand bereits 1834.

    Frühere Strecken und Bezeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die 1937 eingeführte Reichsstraße 279 führte ebenfalls von Breitengüßbach bis Döllbach. Nach 1945 lag diese Strecke vollständig auf dem Gebiet der amerikanischen Besatzungszone und wurde nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland als Bundesstraße 279 bezeichnet.

    Ursprünglich endete die B 279 an der B 27 in Döllbach, die jedoch zwischenzeitlich zur Landesstraße abgestuft wurde. Im Zuge dessen wurde die B 279 um einige Kilometer bis zur Bundesautobahn 66 bei Fulda verlängert.

    Verkehrsbedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Der westliche Abschnitt zwischen den Autobahnen 66 und 71 ist Teil einer kurzen Verbindung vom östlichen Rhein-Main-Gebiet nach Thüringen, die teilweise auch vom LKW-Fernverkehr genutzt wird. Auf bayerischer Seite existieren nach dem Ausbau noch Ortsdurchfahrten (in Saal an der Saale und Ermershausen im östlichen Streckenabschnitt), für die im Bundesverkehrswegeplan 2030 Ortsumgehungen vorgesehen sind. Bis 2023[1] ist der Baubeginn für eine neue Anschlussstelle zur A 7 bei Döllbach zwischen Fulda und Gersfeld vorgesehen, die gemeinsam mit dem Neubau der maroden Thalaubachtalbrücke realisiert werden soll. Danach wird die Bundesstraße hier beginnen und der westliche, parallel zur A 7 verlaufende Abschnitt bis Fulda-Süd zu einer Landesstraße abgestuft werden.

    Eine weitere Verbindung der Relation Fulda–Meiningen war die geplante Bundesstraße 87n, deren Bau jedoch seitens der Länder Hessen und Thüringen nicht mehr weiter verfolgt wird, womit der überregionale Verkehr des Korridors zwischen A 66 und A 71 längerfristig auf der B 279 verbleiben wird.

    Am südlichen Ende der B 279 durchquert die Straße nach wie vor mehrere Ortskerne ohne Umgehung. Hierzu gehören von Süd nach Nord Breitengüßbach, Baunach, Reckenneusig, Reckendorf, Laimbach, Sendelbach, Rentweinsdorf, Fischbach, Pfarrweisach und Maroldsweisach.

    Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    1. Druck für neue Anschlussstelle Gersfeld/Döllbach auf der Website des MdB Michael Brand, Artikel vom 20. Mai 2016

    Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    • Hans-Peter Schäfer: Die Entwicklung des Strassennetzes im Raum Schweinfurt bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Institut für Geographie der Universität Würzburg [u. a.], Würzburg u. a. 1976, (Würzburger geographische Arbeiten 44), (Mainfränkische Studien 13), (Zugleich: Würzburg, Univ., Diss., 1974).