Bundesstraße 299

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Bundesstraße 299 in Deutschland
Bundesstraße 299
Karte
Verlauf der B 299
Basisdaten
Betreiber: DeutschlandDeutschland Bundesrepublik Deutschland
Straßenbeginn: Waldsassen-OT Hundsbach
(50° 2′ N, 12° 20′ O)
Straßenende: Altenmarkt a. d. Alz
(48° 0′ N, 12° 32′ O)
Gesamtlänge: ca. 330 km

Bundesland:

Ausbauzustand: größtenteils zweispurig

Die Bundesstraße 299 (Abkürzung: B 299) liegt in Bayern und führt meist in Nord-Süd-Richtung von der nördlichen Oberpfalz bis in den Chiemgau.

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gebietskörperschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Überquerte Gewässer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hundsbach, bei Hundsbach
  • Forellenbach und Glasmühlbach, bei Waldsassen
  • Lausnitz, bei Hofteich
  • Seibertsbach, bei Mitterteich
  • Heimbach, bei Reuth
  • Fichtelnaab, Galgenbach und Tauchersbach, bei Erbendorf
  • Kohlbach
  • Haidenaab, bei Zintlhammer
  • Creußen, Thumbach und Schaumbach, bei Grafenwöhr
  • Wurzenbach, bei Hütten
  • Röthenbach und Lindenbach, bei Kaltenbrunn
  • Ringelmühlbach und Vils, bei Freihung
  • Vils, bei Seugast
  • Rufhenbach, bei Atzmannsricht
  • Hallandenbach, bei Kainsricht
  • Rohrbach
  • Gebenbach, bei Godlricht
  • Wolfsgraben, bei Ammersricht
  • Vils, Fiederbach und Ammerbach, bei Amberg
  • Lauterach, bei Kastl
  • Pilsach
  • Pilsachleitgraben, bei Labersricht
  • Stadtbach, Steinbach und Maierbach, bei Neumarkt in der Oberpfalz
  • Irlgraben, bei Woffenbach

von Hundsbach bis zur A 93[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die B 299 beginnt an der tschechischen Grenze bei Hundsbach in der Oberpfalz. In südöstlicher Richtung verlaufend passiert sie Waldsassen und tangiert Mitterteich, bevor sie auf knapp zwölf Kilometern Länge durch die A 93 ersetzt wird.

zwischen A 93 und A 6[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Folge führt die B 299 an Reuth, Krummennaab und Erbendorf vorbei, wobei die Ortsumgehung Erbendorf in gemeinsamem Verlauf mit der B 22 erfolgt. Nach dem Abzweig von der B 22 geht es durch den Pressather Forst nach Pressath, wo die B 470 gekreuzt wird, und kurz darauf nach Grafenwöhr, wo die B 299 kilometerlang am gleichnamigen Truppenübungsplatz vorbeiführt. Anschließend werden die Orte Freihung, Gebenbach und Hahnbach tangiert, bevor die Bundesstraße die kreisfreie Stadt Amberg erreicht. An die Ortsumgehung Amberg schließt sich ein vierspuriges Teilstück an, das als Zubringer zur A 6 dient.

zwischen A 6 und A 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Anschluss an die A 6 wird die B 299 wieder zweispurig und führt in südwestlicher Richtung über Ursensollen, Kastl, Lauterhofen und Pilsach unter der A 3 hindurch nach Neumarkt in der Oberpfalz, das westlich von der Ortsumgehung tangiert wird. Ein Teilstück dieser Ortsumgehung ist als Zubringer zur B 299a und A 3 vierspurig ausgebaut.

zwischen A 3 und A 93[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hinter Neumarkt verläuft die B 299 nach Süden am Ludwig-Donau-Main-Kanal entlang an Sengenthal vorbei und durch Mühlhausen, bis kurz vor Berching auch der Main-Donau-Kanal in einen zur B 299 parallelen Verlauf einschwenkt. Nach der Ortsdurchfahrt von Beilngries im Altmühltal steigt die B 299 stark an und verläuft nun etwa 30 Kilometer in südlicher Richtung über eine flach zur Donau abfallende Ebene. Dabei führt die Straße an Altmannstein vorbei, durchquert Mindelstetten und tangiert Pförring, bis jenseits der Donau Neustadt mit der unübersehbaren Erdölraffinerie erreicht wird.

Von hier aus verläuft die B 299 einige Kilometer gemeinsam mit der B 16 in östlicher Richtung, bevor sie in Richtung Südosten abzweigt. Sie schließt an die B 301 und die A 93 bei Siegenburg an.

zwischen A 93 und A 92[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anschließend wird die östliche Hallertau durchquert. Die Bundesstraße führt an Pfeffenhausen vorbei, durchquert dann einige Ortschaften auf dem Gemeindegebiet von Weihmichl und Furth (die einzigen verbliebenen Ortsdurchfahrten auf dem vielbefahrerenen Teilstück zwischen Neustadt und Landshut). Nach der Ortsumgehung von Pfettrach erfährt die B 299 bei Altdorf einen knapp drei Kilometer langen Versatz durch die A 92.

zwischen A 92 und A 94[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Stadtgebiet der kreisfreien Stadt Landshut quert sie auf der Konrad-Adenauer-Straße. Dort kommt es regelmäßig zu Staus, da sie sich im Bereich der beiden Isarbrücken und der Insel Mitterwöhr beidseitig von zwei auf eine Fahrspur pro Richtung verengt. Nach Verlassen des Stadtgebietes steigt sie am sog. Kasernenberg (Isarhangleite) in dreispurigem Ausbau stark an und führt in südöstlicher Richtung an Geisenhausen und Vilsbiburg vorbei, bevor sie einige Kilometer gemeinsamen Verlauf mit der B 388 in östlicher Richtung besitzt. Dann zweigt sie wieder ab und führt in südöstlicher Richtung durch Egglkofen und an Neumarkt-St. Veit vorbei zur A 94.

von der A 94 bis nach Altenmarkt a.d. Alz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem sie auf etwa neun Kilometern Länge durch die A 94 ersetzt wird, überquert sie bei Neuötting den Inn, tangiert Altötting und Unterneukirchen, bevor mit der Ortsdurchfahrt von Garching ein schlechter ausgebautes Teilstück erreicht wird. Weiter verläuft die B 299 im Alztal durch die Orte Tacherting, Trostberg und Altenmarkt, wo sie an der Einmündung in die B 304 endet.

Ersetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abschnitte wie

wurden durch Autobahnteilstücke ersetzt.

Teilweise verläuft die B 299 auch gemeinsam mit anderen Bundesstraßen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frühere Strecken und Bezeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der ursprünglichen Nummerierung 1937 führte die damalige Reichsstraße 299 nicht über den heutigen Streckenverlauf hinaus.

Verkehrsaufkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der nördliche Teil der Bundesstraße relativ gering belastet ist, tritt im Abschnitt zwischen Neustadt an der Donau und Altenmarkt an der Alz ein wesentlich höheres Verkehrsaufkommen auf. Dieses Teilstück der B 299 stellt die Verbindungsachse zwischen dem Bayerischen Chemiedreieck und dem Industriegebiet zwischen Neustadt und Ingolstadt her.

2004 bis 2014*): Durchschnittliches Verkehrsaufkommen Kfz auf der B 299 erfasst durch die Dauerzählstelle 9292 Amberg (s)[1]
2004 bis 2014*): Durchschnittliches Verkehrsaufkommen Lkw auf der B 299 erfasst durch die Dauerzählstelle 9292 Amberg (s)[1]

Besonders belastet ist sie im Stadtgebiet von Landshut. 2010 waren dies bei Landshut-Nord (hier kreuzt sie die A 92) rund 18.500, im Bereich der Konrad-Adenauer-Straße knapp 24.000 Fahrzeuge und bei Landshut Ost in Richtung Weihbüchl zirka 13.700 Fahrzeuge pro Tag.[2]

An der B 299 gibt es derzeit nur eine Dauerzählstelle: Nummer 9292 Amberg (s). Das Verkehrsaufkommen hat dort von durchschnittliche 12.000 Fahrzeugen täglich im Jahr 2004 auf 10.000 im Jahr 2014 abgenommen. Der Anteil des Schwerlastverkehrs ist von 2004 mit durchschnittlich 3.500 Lkw pro Tag um mehr als zwei Drittel auf etwa 1.000 im Jahr 2014 zurückgegangen. Der größte Rückgang war dabei in den Jahren 2004 bis 2006 zu verzeichnen. Seit 2009 ist das Verkehrsaufkommen nahezu konstant geblieben.

Erhaltungsmaßnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Raum Landshut[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Jahren 2013 bis 2015 wurde die Tragfähigkeit der beiden B 299-Isarbrücken überprüft. Auf Grund des Zustandes der Schubbewehrung ist ein Neubau beider Brücken innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre erforderlich. Das staatliche Bauamt Landshut rechnet mit einem Planungsvorlauf bis zu einer Realisierung von zirka fünf Jahren, einer Bauzeit von etwa eineinhalb Jahren pro Brückenbauwerk und Kosten in Höhe von zwölf bis 15 Millionen Euro.[3]

2014: Im Sommer wurde in zwei Bauabschnitten vom Anschluss Moniberg (Stadt Landshut) bis Hohenegglkofen sowie auf einem drei Kilometer langen Abschnitt zwischen dem Anschluss Hohenegglkofen mit Bauende in Höhe von Fimbach der Fahrbahnbelag, die Bankette und die Schutzplanken erneuert.[4]

2015: Ab Mitte April ist geplant, an der Konrad-Adenauer-Straße in Landshut die Brücke bei Piflas über die dort vierspurige B 15 zu sanieren. Für den ersten Bauabschnitt sind drei Monate eingeplant. Dabei wird die Brücke nur Richtung Süden befahrbar sein. Der zweite Bauabschnitt ist für Mitte Juli bis Oktober vorgesehen. Dabei ist die Brücke einspurig in beiden Richtungen befahrbar.[5]

2016: Am 9. Mai wurde damit begonnen, die B 299 im Bereich der Konrad-Adenauer-Straße zu sanieren. Dabei werden bis Juli zunächst die Bordsteine und die Geh- und Radwege in Stand gesetzt und teilweise verbreitert. Entsprechende Arbeiten im Bereich der beiden Isarbrücken sind im Gange. Anfang August erfolgt dann die Erneuerung des Fahrbahnbelages ab der Anschlussstelle Landshut-Nord mit der A 92 bis zur Höhe Schützen-/Schönaustraße.[6] Dabei wird ein lärmmindernder Belag aufgebracht.[7] Die Stadt Landshut und der Markt Ergolding tragen die Kosten für die Sanierung der Gehwege, die für die Instandsetzung der Radwege und die Erneuerung des Fahrbahnbelages der Bund.[6]

Ausbauplanung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Noch weiter südlich - im Tal der Alz - ist der Ausbauzustand der B 299 durch zahlreiche Ortsdurchfahrten, gefährliche Kreuzungen und Ampeln vergleichsweise schlecht.

Mit dem Aus des Weiterbaus der B 15 neu verkündet am 19. Januar 2015 durch Bayerns Innenminister Herrmann[8] kam das Thema mehrspuriger Ausbau der B 299 in den Fokus der Politik zurück.[9]

Ortsumgehungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Orte Garching, Tacherting, Trostberg und Altenmarkt sind bereits Umgehungsstraßen angedacht, wobei letztere in gemeinsamem Verlauf mit der B 304 geführt würde.

südlicher Landkreis Landshut[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Bau der Ortsumgehungen von Geisenhausen in den 1990er-Jahren, Vilsbiburg um die Jahrtausendwende und Neumarkt-Sankt Veit im Jahr 2012 konnten südlich von Landshut die Beeinträchtigungen für die Anwohner bereits deutlich reduziert werden. Durch den Neubau der A 94 sowie der Ortsumgehungen von Neuötting, Altötting und Unterneukirchen konnte auch im Inn-Salzach-Raum die Verkehrssituation bereits entschärft werden.

nördlicher Landkreis Landshut[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Ortsumfahrung Neuhausen
Hauptartikel: Ortsumfahrung Weihmichl

Mit dem vorübergehenden Aus eines Weiterbaus der B 15 neu im Januar 2015 kehrte das Thema Ortsumfahrungen im nördlichen Landkreis Landshut wieder zurück in den Fokus der Politik.[9][10] Hier wird seit längerem in den Orten Oberneuhausen, Unterneuhausen und Weihmichl eine Ortsumfahrung angestrebt. Im Bundesverkehrswegeplan 2003 sind diese Projekte als zweistreifige Ausführung im weiteren Bedarf mit den laufenden Nummern 338 (OU Neuhausen - Länge 3,8 km) und 339 (OU Weihmichl - Länge 4,5 km) enthalten und mit Investitionskosten von 6,7 Millionen Euro bzw. 8,2 Millionen Euro angesetzt. [11] 2006 lag hierfür Planungsrecht vor und ein Raumordnungsverfahren wurde gestartet.[12] Eine genehmigte Entwurfsplanung liegt für den Bereich Weihmichl vor und die Planfeststellungsunterlagen sind in Arbeit. Vom Innenministerium Bayerns wird das Baurecht für Weihmichl bis 2017 angestrebt.[10] Für die Ortsumfahrung Neuhausen ist die Entwurfsplanung abgeschlossen.[13]

Die „Bürgerinitiative Ortsumfahrung Weichmichl/Arth“ (BIOWA)[14] kämpft für entsprechende Ortsumfahrungen der Orte Weihmichl und Arth und damit für eine entsprechende Aufnahme der Projekte in den vordringlichen Bedarf des in Aufstellung befindlichen Bundesverkehrswegeplanes 2015.[15][16] Im ersten Referentenentwurf des BVWP 2030 stehen beide Ortsumfahrungen in der allgemeinen Kategorie vordringlicher Bedarf (VB) ohne Prorisierungsstufe Engpassbeseitigung (VB-E).[13]

Osttangente Landshut[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Osttangente Landshut

Um die B 299 im Bereich der Isarübergänge bei Landshut zu entlasten ist seit mehr als einem Jahrzehnt eine „Osttangente Landshut“ im Gespräch. Ein Gutachten aus 2002 sprach von einer Entlastung um 25 Prozent.[17] 2012 geriet das Thema durch eine ablehnende Entscheidung des Gemeinderates Ergolding zum damaligen Trassenvorschlag ins stocken.[18] Ende Oktober 2014 wurde ein neuer Trassenvorschlag hierzu auf einer gemeinsamen Sitzung des Kreistages Landshut, des Stadtrat Landshut und des Gemeinderats Ergolding vorgestellt.[17][19][20] Im Dezember 2014 wurde entschieden dessen Machbarkeit zu prüfen.[21] Nachdem Kabinettsbeschluss der Bayerischen Staatsregierung vom 3. Februar 2015 eine Ost-Süd-Umfahrung Landshut zum Bundesverkehrswegeplan 2030 anzumelden, wurde die Durchführung der Machbarkeitsstudie aufgeschoben. Ein Verkehrsgutachten des Freistaats Bayern soll klären, ob eine Osttangente neben einer Ost-Süd-Umfahrung Landshut erforderlich ist.[22]

Bundesverkehrswegeplan 2030[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Projektanmeldungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezüglich der B 299 wurden vom Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr 13 Projekte für den in Aufstellung befindlichen Bundesverkehrswegeplan 2030 (bis März 2016[23] als Bundesverkehrswegeplan 2015 bezeichnet) angemeldet. Diese waren wiederum in 20 Teilprojekte unterteilt.

  • Projekt 1) B 299, (Ingolstadt) B 16 (Neustadt/Donau) – Landshut
  • Unterprojekt 1) B 299 OU Neuhausen
  • Unterprojekt 2) B 299 OU Weihmichl
  • Projekt 2) B 299, A 92 – Landshut
  • Unterprojekt 1) B 299 A 92 – St. 2045 bei Landshut
  • Projekt 3) B 299, Landshut A 94 (Mühldorf)
  • Unterprojekt 1) B 299 OU Egglkofen
  • Projekt 4) B 299/304, A 94 (Altötting) – A 8 (Traunstein)
  • Unterprojekt 1) B 299 OU Garching a.d.Alz
  • Unterprojekt 2) B 299 OU Tacherting/Trostberg
  • Unterprojekt 3) B 299 OU Altenmarkt (mit Aubergtunnel)
  • Unterprojekt 4) B 299 OU Neuhausen/Matzing
  • Projekt 5) B 299, A 93 (Mitterteich) – BGr. D/CZ
  • Unterprojekt 1) B 299 OU Waldsassen/Kondrau
  • Projekt 6) B 299, OU Grafenwöhr
  • Unterprojekt 1) B 299 OU Grafenwöhr
  • Projekt 7) B 299, Amberg – Grafenwöhr
  • Unterprojekt 1) B 299 W-OU Amberg
  • Unterprojekt 2) B 299 OU Großschönbrunn
  • Unterprojekt 3) B 299 OU Seugast
  • Unterprojekt 4) B 299 OU Tanzfleck
  • Projekt 8) B 299, A 6 (AS Amberg-West) – B 85 (Amberg)
  • Unterprojekt 1) B 299 Ursensollen – Amberg (B 85)
  • Projekt 9) B 299, OU Ursensollen
  • Unterprojekt 1) B 299 OU Ursensollen
  • Projekt 10) B 299, Neumarkt – Beilngries
  • Unterprojekt 1) B 299 OU Mühlhausen i.d.Opf.
  • Projekt 11) B 299, OU Beilngries
  • Unterprojekt 1) B 299 OU Beilngries
  • Projekt 12) B 299, OU Pondorf
  • Unterprojekt 1) B 299 OU Pondorf
  • Projekt 13) B 299, OU Mindelstetten
  • Unterprojekt 1) B 299 OU Mindelstetten[24]

Erster Referentenentwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im ersten Referentenentwurf zum Bundesverkehrswegeplan 2030 sind insgesamt 14 Vorhaben zur B 299 genannt. Diese sind in drei Kategorien gelistet:

  • Neue Vorhaben - Vordringlicher Bedarf (VB)
  • Neue Vorhaben - Weiterer Bedarf mit Planungsrecht (WB*)
  • Neue Vorhaben - Weiterer Bedarf (WB)

Dabei handelt es sich um folgende Projekte:

Kategorie Projektnummer Straßen-
nummer
Abschnitt Ausbauziel Länge
in km
Investitions-
kosten
in Mio. Euro
Nutzen-
kosten-
verhältnis
Umwelt-
und Natur-
schutzfachliche
Beurteilung
Städte
bauliche
Beurteilung
Planungssituation[A 1]
VB B299-G130-BY-T02-BY B 299 Ortsumfahrung Tacherting/Trostberg Neubau
2 bzw. 3streifig
10,6 45,2 5,6 mittel[25] hoch Vorentwurf in Bearbeitung
VB B299-G010-BY B 299 Ortsumfahrung Waldsassen/Kondrau Neubau
2streifig
4,9 39,9 1,9 gering[25] hoch Planfeststellung beantragt
VB B299-G060-BY B 299 Ortsumfahrung Mühlhausen
in der Oberpfalz
Neubau
2 bzw. 3streifig
5,4 24,2 4,8 hoch hoch Planfeststellung beantragt
VB B299-G100-BY B 299 Neustadt/Donau (B 16) bis Landshut Neubau
2streifig
9,8 28,3 3,2 mittel[25] ohne Angabe
VB B299-G100-BY-T01-BY B 299 Ortsumfahrung Neuhausen Neubau
2streifig
ohne
Angabe
ohne
Angabe
ohne
Angabe
ohne
Angabe
Vorentwurf abgeschlossen
VB B299-G100-BY-T02-BY B 299 Ortsumfahrung Weihmichl Neubau
2streifig
ohne
Angabe
ohne
Angabe
ohne
Angabe
ohne
Angabe
Vorentwurf genehmigt
WB* B299-G110-BY B 299 A 92 nach Landshut 4streifiger
Ausbau
4,6 72,4 3,5 gering[25] Vorplanung läuft
WB* B299-G020-BY B 299 Ortsumfahrung Grafenwöhr Neubau
2streifig
4,1 13,1 2,1 mittel[25] ohne Planungsbeginn
WB* B299-G130-BY-T01-BY B 299 Ortsumfahrung Garching an der Alz Neubau
2streifig
7,7 31,5 1,2 mittel[25] Vorplanung läuft
WB B299-G120-BY B 299 Ortsumfahrung Egglkofen Neubau
2streifiger
3,0 10,5 1,3 mittel[25] hoch ohne Planungsbeginn
WB B299-G030-BY-T03-BY B 299 Ortsumfahrung Seugast Neubau
2streifig
3,4 8,8 2,2 mittel[25] hoch ohne Planungsbeginn
WB B299-G030-BY-T04-BY B 299 Ortsumfahrung Tanzfleck Neubau
2streifig
2,0 5,9 1,3 mittel[25] Planfeststellung beantragt
WB B299-G050-BY B 299 Ortsumfahrung Ursensollen Neubau
2streifig
2,2 8,8 1,4 ohne
Angabe
hoch ohne Planungsbeginn
Gesamt (57,7) (278,6)
  1. Ist ein Gesehenvermerk erteilt (Vorentwurf genehmigt) oder die Planfeststellung beantragt, kann hinsichtlich der Prüftiefe eine weitere Trassenplausibilitätsprüfung entfallen (Umweltbericht zum BVWP 2030, Seiten 31ff.).

Für diese Projekte wird die Flächeninanspruchnahme wie folgt angegeben[25]:

  1. Ortsumfahrung Tacherting/Trostberg: 36,3 Hektar
  2. Ortsumfahrung Waldsassen/Kondrau: 12,0 Hektar
  3. Ortsumfahrung Mühlhausen in der Oberpfalz: 19,6 Hektar
  4. Neubaustrecke Neustadt/Donau (B 16) bis Landshut: 29,4 Hektar
  5. Ortsumfahrung Neuhausen: ? Hektar
  6. Ortsumfahrung Weihmichl: ? Hektar
  7. Ausbaustrecke A 92 nach Landshut: 5,1 Hektar
  8. Ortsumfahrung Grafenwöhr: 12,3 Hektar
  9. Ortsumfahrung Garching an der Alz: 19,3 Hektar
  10. Ortsumfahrung Egglkofen: 11,6 Hektar
  11. Ortsumfahrung Seugast: 9,5 Hektar
  12. Ortsumfahrung Ursensollen: ? Hektar

Folgende Projektvarianten wurden mit „kein Bedarf“ (KB) eingestuft[26]:

  • B299-G030-BY-T01-BY - W-OU Amberg,
  • B299-G030-BY-T02-BY - OU Großschönbrunn,
  • B299-G040-BY - AS Amberg-West (A 6) Amberg (B 85),
  • B299-G070-BY - OU Beilngries,
  • B299-G080-BY - OU Pondorf und
  • B299-G090-BY - OU Mindelstetten.

An die Veröffentlichung des Referentenentwurfes schloss sich eine sechswöchige Öffentlichkeitsbeteiligung an. Nach Auswertung der eingegangenen Stellungnahmen liegt ein überarbeiteter Kabinettsentwurf vor. Die Ortsumfahrungen Neuhausen und Weihmichl sollen darin in ihrer bisherigen Bedarfseinstufung enthalten ein.[27] Das Bundeskabinett wird den Plan voraussichtlich am 3. August 2016 beschließen.[28]

Ausbauzustand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • grundsätzlich zweispurig (meist mit höhengleichen Kreuzungen)
  • dreispurig südlich von Landshut (Isarhangleite)
  • vierspurig als Autobahnzubringer südwestlich von Amberg und nördlich von Neumarkt in der Oberpfalz

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum 30. Juni 2015 bestand für LKW nach dem Bundesfernstraßenmautgesetz (BFStrMG) generell keine Mautpflicht auf der B 299.[29] Seit dem 1. Juli 2015 gilt auf dem 1,5 km langen Streckenabschnitt zwischen Anschluss Amberg-West und Anschlussstelle Amberg-West Mautpflicht.[30]

Für den Neubau einer vierstreifigen Bundesstraße geht man von folgenden Brutto-Flächenbedarfen (Trassenbreiten inklusive Nebenflächen, Böschungen und Einschnitten) aus[25]:

  • ohne Standstreifen: 36 m in ebenem Gelände, 56 m in bewegtem Relief bzw. Niederungsbereich sowie 65 m in stark bewegtem Relief
  • mit Standstreifen: 40 m in ebenem Gelände, 60 m in bewegtem Relief bzw. Niederungsbereich sowie 70 m in stark bewegtem Relief.

Für einen dreistreifigen Ausbau gilt[25]:

  • ohne Standstreifen: 28,5 m in ebenem Gelände, 45 m in bewegtem Relief bzw. Niederungsbereich sowie 52 m in stark bewegtem Relief
  • mit Standstreifen: 32,5 m in ebenem Gelände, 49 m in bewegtem Relief bzw. Niederungsbereich sowie 57 m in stark bewegtem Relief.

Bei einer zweistreifigen Bundesstraße sehen die Werte wie folgt aus[25]:

  • ohne Standstreifen: 21 m in ebenem Gelände, 33,5 m in bewegtem Relief bzw. Niederungsbereich sowie 39 m in stark bewegtem Relief
  • mit Standstreifen: 25 m in ebenem Gelände, 37,5 m in bewegtem Relief bzw. Niederungsbereich sowie 44 m in stark bewegtem Relief.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bundesstraße 299 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr: Dauerzählstellen. Online auf www.baysis.bayern.de. Abgerufen am 5. Dezember 2015.
  2. Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr: Datenabfrage (Straßenverkehrszählungen). Online auf www.baysis.bayern.de. Abgerufen am 9. März 2015.
  3. Landshuter Zeitung: B 299-Isarbrücken müssen neu gebaut werden, 21. Mai 2015.
  4. Landshut aktuell: Neuer Bauabschnitt auf B 299.
  5. Landshut aktuell: Harte Geduldsprobe für Autofahrer, 11. Februar 2015.
  6. a b Landshuter Wochenblatt: Konrad-Adenauer-Straße: Im August gibt's eine Vollsperre, 25. Mai 2016.
  7. Landshuter Wochenblatt: Neuer Asphalt gegen den Lärm, 10. Juni 2015.
  8. Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr: Planungen zur B 15neu. 24. Januar 2015. Online auf www.stmi.bayern.de. Abgerufen am 20. Januar 2015.
  9. a b Landshuter Zeitung: Auch Aiwanger fordert Ertüchtigung der B 299, 21. Januar 2015.
  10. a b Landshuter Zeitung: B 299 weiter auf dem Radar, 19. Januar 2015
  11. Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen: Bundesverkehrswegeplan 2003. Grundlagen für die Zukunft der Mobilität in Deutschland. Deutscher Bundestag, abgerufen am 24. Oktober 2012 (PDF; 3,5 MB, Beschluss der Bundesregierung vom 2. Juli 2003; veröffentlicht als Drucksache 15/2050 des Deutschen Bundestages vom 17. November 2003).
  12. Regionaler Planungsverband Landshut: Rede des Leiters der Abteilung Straßen- und Brückenbau in der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, Ministerialdirigent Reinhard Entorf, anlässlich der 8. Regionalkonferenz des Regionalen Planungsverbands Landshut in Dingolfing am 10. März 2006. PDF und Straßeninfrastruktur in der Regionalplanung - Anforderungen, Machbarkeit, Perspektiven. PPT. Online auf www.region.landshut.org, abgerufen am 1. September 2015.
  13. a b Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur: Bundesverkehrswegeplan 2030 - Entwurf März 2016. PDF. Online auf www.bmvi.de, abgerufen am 19. März 2016.
  14. Bürgerinitiative B 299 Ortsumgehung Weihmichl–Arth: Ziel der Bürgerinitiative. Online auf www.biowa.org, abgerufen am 29. Mai 2016.
  15. Landshut aktuell: Künstlicher Stau als Protest für eine Ortsumgehung, 16. Juli 2014.
  16. Landshut aktuell: Neuhausen macht mit Fußgängerampel Druck, 19. August 2015.
  17. a b Landshuter Wochenblatt: Experte: Osttangente in Landshut würde B15neu nicht blockieren. 30. Oktober 2014. Online auf www.wochenblatt.de. Abgerufen am 7. Januar 2014.
  18. Landshuter Wochenblatt: Alle an einem Strang in einer Mega-Sitzung, 24. September 2014.
  19. Staatliches Bauamt Landshut: Osttangente Landshut. PDF. Online auf www.ergolding.de. Abgerufen am 7. Januar 2014.
  20. Markt Ergolding: Ortsumfahrung und Isarquerung / Osttangente (Memento vom 10. Dezember 2014 im Internet Archive)
  21. Radio Trausnitz: Landshut: Ostumfahrung soll geprüft werden, 22. Dezember 2014. (Memento vom 22. Februar 2015 im Internet Archive)
  22. Landshuter Wochenblatt: B15 neu: So geht es jetzt weiter, 11. Februar 2015.
  23. Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur: Bekanntmachung zur Beteiligung der Öffentlichkeit im Rahmen der Erstellung des Bundesverkehrswegeplans 2030 vom 8. März 2016. In: Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (Hrsg.): Bundesanzeiger. Bundesanzeiger Verlag, Köln 14. März 2016 (BAnz AT 14.03.2016 B4 [abgerufen am 15. März 2016]).
  24. Bayerisches Staatsministerium des Innern: Bundesverkehrswegeplan 2015 (BVWP 2015) – Projektanmeldung für den Bereich der Bundesfernstraßen in Bayern – Stand: 12. März 2013. PDF. Online auf www.stmi.bayern.de. Abgerufen am 19. Februar 2015.
  25. a b c d e f g h i j k l m Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur: Umweltbericht zum Bundesverkehrswegeplan - Stand: März 2016. PDF. Online auf init.pro.contentstream.de, abgerufen am 23. März 2016.
  26. PRINS: Sonstige Projekte (Straße) die nicht Bestandteil des BVWP 2030 sind. Online auf www.bvwp-projekte.de, abgerufen am 21. März 2016.
  27. Landshuter Wochenblatt: Weitere Verbesserungen für Niederbayern im Bundesverkehrswegeplan. Oline auf www.wochenblatt.de, abgerufen am 21. Juli 2016.
  28. Kerstin Schwenn: Neuer Bundesverkehrswegeplan. Erhalt geht vor Aus- und Neubau. In: FAZ.NET. 15. Juli 2016, abgerufen am 16. Juli 2016.
  29. Bundesanstalt für Straßenwesen: Die Mauttabelle 4.1 (Bundesstraßen). PDF. Online auf www.mauttabelle.de. Abgerufen am 30. März 2015.
  30. Bundesanstalt für Straßenwesen: Die Mauttabelle 4.4 (Bundesstraßen). PDF. Online auf www.mauttabelle.de, abgerufen am 26. Juli 2016.