Bundestagswahlkreis Bielefeld – Gütersloh II

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wahlkreis 132: Bielefeld – Gütersloh II
Bundestagswahlkreis 132-2013.svg
Staat Deutschland
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Wahlkreisnummer 132
Wahlberechtigte 247.176
Wahlbeteiligung 72,7 %
Wahldatum 22. September 2013
Wahlkreisabgeordneter
Name
Foto des Abgeordneten

Christina Kampmann
Partei SPD
Stimmanteil 38,1 %
Abgeordnete

Der Bundestagswahlkreis Bielefeld – Gütersloh II (Wahlkreis 132) ist ein Wahlkreis in Nordrhein-Westfalen für die Wahlen zum Deutschen Bundestag. Er umfasst die kreisfreie Stadt Bielefeld und die zum Kreis Gütersloh gehörige Stadt Werther.[1] Bis zur Bundestagswahl 2009 hieß der Wahlkreis 133 Bielefeld.

Bundestagswahl 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Michael Weber CDU
Wiebke Esdar SPD
Britta Haßelmann Bündnis 90/Die Grünen
Friedrich Straetmanns Die Linke
Jasmin Wahl-Schwentker FDP
Johannes Brinkrolf AfD
Lena Oberbäumer Die Partei
Wolfgang Wöhrmann MLPD

Bundestagswahl 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundestagswahl 2013 - WK Bielefeld – Gütersloh II
(in %)
 %
40
30
20
10
0
35,3
32,6
11,7
8,4
4,0
3,4
2,4
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
+4,9
+2,6
-2,4
-1,2
-7,1
+3,4
+0,4

Die Bundestagswahl 2013 wurde am Sonntag 22. September 2013 abgehalten.

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Lena Strothmann CDU 37,3 35,3
Christina Kampmann SPD 38,1 32,6
Jasmin Wahl-Schwentker FDP 2,0 4,0
Britta Haßelmann Bündnis 90/Die Grünen 10,7 11,7
Frank Schwarzer Die Linke 6,9 8,4
Lars Büsing PIRATEN 2,6 2,4
Marcus Pretzell AfD 2,5 3,4
- Sonstige - 2,3

Die unterlegenen Kandidaten Lena Strothmann und Britta Haßelmann konnten über die Landeslisten ihrer Parteien in den 18. Bundestag einziehen.

Bundestagswahl 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundestagswahl 2009 hatte folgendes Ergebnis:

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in % Bundestagswahl 2005
Zweitstimmen in %
Guntram Schneider SPD 34,5 30,0 39,1
Lena Strothmann CDU 36,3 30,4 31,7
Hans-Achim von Stockhausen FDP 6,1 11,1 8,5
Britta Haßelmann GRÜNE 14,0 14,1 12,0
Frank Schwarzer Die Linke 7,9 9,6 6,0
Siegfried Reball NPD 1,0 0,8 0,7
PIRATEN 2,0
Paul Giebeler BüSo 0,2 0,1 0,1
Sonstige 1,9 1,9

Damit zog Lena Strothmann als Wahlkreissiegerin direkt in den Bundestag ein. Britta Haßelmann zog über die Landesliste Nordrhein-Westfalen der Grünen in den Bundestag ein.

Bisherige Abgeordnete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises waren:

Wahl Name Partei Erststimmen in %
2013 Christina Kampmann SPD 38,1
2009 Lena Strothmann CDU 36,3
2005 Rainer Wend SPD 47,2
2002 Rainer Wend SPD 49,8
1998 Rainer Wend SPD 50,2
1994 Günter Rixe SPD 46,8
1990 Günter Rixe SPD 42,
1987 Günter Rixe SPD 43,0
1983 Reinhard Meyer zu Bentrup CDU 46,6
1980 Kurt Vogelsang SPD 48,7
1976 Elfriede Eilers SPD 47,5
1972 Elfriede Eilers SPD 53,4
1969 Gerhard Koch SPD 52,2
1965 Gerhard Koch SPD 49,2
1961 Gerhard Koch SPD 45,7
1957 Otto Walpert SPD 42,5
1953 Artur Ladebeck SPD 41,8
1949 Friederike Nadig SPD 44,8

Wahlkreisgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wahlkreis war bei der Bundestagswahl 1949 die Nummer 47 der nordrhein-westfälischen Wahlkreise. Danach erhielt er die bundesweite Wahlkreisnummer 106. Für die Bundestagswahlen 1965 bis 1976 besaß er dann die Nummer 104 und für die Wahlen 1980 bis einschließlich 1998 die Wahlkreisnummer 102. Bei den Bundestagswahlen 1949 bis 1972 hieß der Wahlkreis Bielefeld-Stadt und bei der Bundestagswahl 1976 Bielefeld II. Seit der Bundestagswahl 1980 trug er den Namen Bielefeld.

Von 1949 bis 1972 umfasste der Wahlkreis die Stadt Bielefeld in den Grenzen vor der Gebietsreform von 1973. Bei der Bundestagswahl 1976 umfasste der Wahlkreis die Stadt Bielefeld in den neuen Grenzen von 1973, aber ohne das Gebiet der ehemaligen Gemeinden Brackwede, Sennestadt, Senne, Gadderbaum und Schröttinghausen. Diese Stadtteile gehörten 1976 zum Wahlkreis 103 Bielefeld I.

Von 1980 bis 1994 umfasste der Wahlkreis die Stadt Bielefeld in den gegenwärtigen Grenzen. Zur Bundestagswahl 1998 wurde der Wahlkreis um die Stadt Werther aus dem Kreis Gütersloh erweitert und vor der Bundestagswahl 2002 mit der neuen Wahlkreisnummer 133 versehen. Zur Bundestagswahl 2013 wurde der Wahlkreis in 132 Bielefeld – Gütersloh II umbenannt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Amtliche Wahlkreiseinteilung 2013

Koordinaten: 52° 1′ N, 8° 32′ O