Bundestagswahlkreis Kreuznach

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Wahlkreis 201: Kreuznach
Bundestagswahlkreis 201-2017.svg
Staat Deutschland
Bundesland Rheinland-Pfalz
Wahlkreisnummer 201
Wahlberechtigte 185.172
Wahlbeteiligung 75,6 %
Wahldatum 24. September 2017
Wahlkreisabgeordneter
Name
Foto des Abgeordneten

Antje Lezius
Partei CDU
Stimmanteil 37,0 %

Der Bundestagswahlkreis Kreuznach (Wahlkreis 201, bei den Bundestagswahlen 2009 und 2013 Wahlkreis 202) ist ein Wahlkreis in Rheinland-Pfalz. Er umfasst die Landkreise Bad Kreuznach und Birkenfeld.[1]

Bundestagswahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundestagswahl 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bundestagswahl 2017 am Sonntag, dem 24. September 2017, gewann Antje Lezius mit 37,0 Prozent der Erststimmen das Direktmandat. Es waren 185.172 Einwohner wahlberechtigt und die Wahlbeteiligung lag bei 75,6 Prozent.[2]

Direktkandidat[3] Partei Erststimmen in %[2] Zweitstimmen in %[2]
Antje Lezius CDU 37,0 34,1
Joe Weingarten SPD 31,5 27,4
Christiane Wayand Bündnis 90/Die Grünen 4,9 6,2
Lothar Ackermann FDP 6,8 9,9
Manuela Holz Die Linke 5,5 6,9
Nicole Höchst AfD 10,8 11,7
Piratenpartei 0,4
Herbert Drumm Freie Wähler 2,6 1,4
NPD 0,3
Leander Hahn ÖDP 0,9 0,4
MLPD 0,0
BGE 0,2
Die PARTEI 1,0
V-Partei³ 0,2

Bundestagswahl 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundestagswahl 2013 fand am Sonntag, dem 22. September 2013, statt.[4]

Es traten 14 Parteien in Rheinland-Pfalz landesweit gegeneinander an. Dies entschied der Landeswahlausschuss in einer öffentlichen Sitzung am 26. Juli 2013 in Mainz.[5] Damit erhielten alle Parteien eine Zulassung, die fristgerecht bis zum 15. Juli ihre Landeslisten und weitere Unterlagen eingereicht hatten.[6]

Die Reihenfolge der zugelassenen Landeslisten auf dem Stimmzettel richtet sich zunächst nach der Zahl der Zweitstimmen, die die jeweilige Partei bei der letzten Bundestagswahl im Land erreicht hat (Listenplätze 1 – 10): CDU, SPD, FDP, GRÜNE, Die Linke, PIRATEN, NPD, REP, ÖDP und MLPD. Neu kandidierende Listen schließen sich in alphabetischer Reihenfolge ihres Namens an (Listenplätze 11 – 14): Alternative für Deutschland (AfD), Bürgerbewegung pro Deutschland (pro Deutschland), Freie Wähler und die Partei der Vernunft.

Direktkandidat[7] Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Antje Lezius CDU 41,4 41,1
Fritz Rudolf Körper SPD 37,6 31,4
Klaus-Jürgen Friedrich FDP 2,9 5,6
Stefan Boxler Bündnis 90/Die Grünen 4,4 6,3
Wolfgang Kleudgen Die Linke 5,2 5,8
Claudia Frick Piratenpartei 2,3 1,8
Markus Walter NPD 1,4 1,1
Die Republikaner 0,2
ÖDP 0,2
MLPD 0,0
AfD 4,7
Bürgerbewegung pro Deutschland 0,2
Bernhard Alscher Freie Wähler 4,0 1,3
Partei der Vernunft 0,2
Franz Jansen Friedenskämpfer 0,7

Bundestagswahl 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bundestagswahl 2009 waren 190.569 Einwohner wahlberechtigt, die Wahlbeteiligung lag bei 69,9 Prozent. Die 2009 direkt gewählte Abgeordnete Julia Klöckner legte ihr Bundestagsmandat 2011 nieder, um Abgeordnete des rheinland-pfälzischen Landtags zu werden. Da die CDU bei der Bundestagswahl 2009 in Rheinland-Pfalz zwei Überhangmandate erhielt, wurde das Mandat nicht nachbesetzt.

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in % Bundestagswahl 2005
Zweitstimmen in %
Julia Klöckner (Mandatsniederlegung 2011) CDU 47,0 33,1 33,6
Fritz Rudolf Körper SPD 28,7 26,8 38,5
Walter Jung FDP 6,7 16,2 11,8
Stephanie Otto Bündnis 90/Die Grünen 6,7 8,5 6,5
Tanja Krauth Die Linke 8,9 10,9 6,0
- REP - 0,4 0,6
Holger Deubel NPD 1,4 1,2 1,5
- PBC - 0,2 0,3
- FAMILIE - 0,9 1,0
- MLPD - 0,0 0,1
- PIRATEN - 1,6 -
- ödp - 0,2 -
Franz Jansen unabhängig 0,6 - -

Fritz Rudolf Körper (SPD) ist über die Landesliste in den Bundestag eingezogen. Der Sitz Julia Klöckner wurde nicht neu vergeben, da es sich um ein Direktplatz handelte.

Wahlkreissieger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahl Name Partei
1949 Hugo Mayer CDU
1953 Hugo Mayer CDU
1957 Wilhelm Dröscher SPD
1961 Wilhelm Dröscher SPD
1965 Wilhelm Dröscher SPD
1969 Wilhelm Dröscher SPD
1972 Conrad Ahlers SPD
1976 Conrad Ahlers SPD
1980 Günther Leonhart SPD
1983 Günther Leonhart SPD
1987 Günther Leonhart SPD
1990 Fritz Rudolf Körper SPD
1994 Fritz Rudolf Körper SPD
1998 Fritz Rudolf Körper SPD
2002 Fritz Rudolf Körper SPD
2005 Julia Klöckner CDU
2009 Julia Klöckner CDU
2013 Antje Lezius CDU
2017 Antje Lezius CDU

Wahlkreisgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahl Wahlkreisname Gebiet
1949 5 Kreuznach Landkreis Bad Kreuznach, Landkreis Birkenfeld
1953–1976 152 Kreuznach
1980–1998 150 Kreuznach
2002 204 Kreuznach
2005 203 Kreuznach
2009–2013 202 Kreuznach
seit 2017 201 Kreuznach

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wahlkreiseinteilung
  2. a b c Bundestagswahl 2017. 201: Kreuznach. In: bundeswahlleiter.de. Der Bundeswahlleiter, abgerufen am 2. Mai 2019.
  3. Ergebnis und Wahlsieger im Wahlkreis 201. In: welt.de. Axel Springer SE, 25. September 2017, abgerufen am 2. Mai 2019.
  4. Vorläufiges Ergebnis (Memento des Originals vom 15. Dezember 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wahlen.rlp.de vom 22. September 2013 auf wahlen.rlp.de
  5. 14 Parteien treten zur Wahl des 18. Deutschen Bundestages an (Memento des Originals vom 7. April 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wahlen.rlp.de Pressemitteilung des Landeswahlleiters vom 26. Juli 2013
  6. 14 Parteien treten in Rheinland-Pfalz bei Bundestagswahl an auf allgemeine-zeitung.de vom 26. Juli 2013
  7. Direktkandidaten (Memento des Originals vom 1. Oktober 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wahlen.rlp.de PDF-Datei des Wahlkreisleiters vom 26. Juli 2013