Bundestagswahlkreis Mansfeld

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Wahlkreis 74: Mansfeld
Bundestagswahlkreis 74-2013.svg
Staat Deutschland
Bundesland Sachsen-Anhalt
Wahlkreisnummer 74
Einwohner 274.193 (Stand: 31. Dez. 2007)
Wahlberechtigte 207.103
Wahlbeteiligung 67,7 %
Wahldatum 24. September 2017
Wahlkreisabgeordneter
Name
Torsten Schweiger
Partei CDU
Stimmanteil 31,0 %

Der Bundestagswahlkreis Mansfeld (Wahlkreis 74) ist ein Wahlkreis in Sachsen-Anhalt. Bis zur Bundestagswahl 2005 trug er den Namen Mansfelder Land. Er umfasst den Landkreis Mansfeld-Südharz und vom Saalekreis die Gemeinden Bad Lauchstädt, Merseburg, Mücheln (Geiseltal), Querfurt, Salzatal, Teutschenthal und Wettin-Löbejün sowie die Verbandsgemeinde Weida-Land.[1]

Bundestagswahl 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bundestagswahl 2017 waren 207.103 Einwohner wahlberechtigt; die Wahlbeteiligung lag bei 67,7 %.[2] Torsten Schweiger gewann das Direktmandat für die CDU.

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Kees de Vries CDU 31,0 28,8
Uwe Scheidemann AfD 23,9 23,9
Alexander Sorge Die Linke 18,1 17,3
Katrin Budde SPD 15,2 14,4
Andreas Silbersack FDP 8,1 8,1
Katharina Schultheis Bündnis 90/Die Grünen 2,6 2,4
FREIE WÄHLER 0,8
Henry Kurt Lippold NPD 0,9 0,9
Adrian Mauson 0,3
Tierschutzallianz 1,5
Die PARTEI 0,9
Sonstige 0,9

Bundestagswahl 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bundestagswahl 2013 waren 217.783 Einwohner wahlberechtigt; die Wahlbeteiligung lag bei 61,1 %.[3] Uda Heller gewann das Direktmandat für die CDU.

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Uda Heller CDU 41,9 41,2
Harald Koch Die Linke 27,6 25,7
Andreas Schmidt SPD 18,1 17,1
Volkmar Neugebauer NPD 3,3 2,7
Norbert Jung Bündnis 90/Die Grünen 2,4 2,8
Christian Kunze PIRATEN 2,4 1,7
Harald Oster FDP 1,9 2,9
Julia Erika Gudrun Löser FREIE WÄHLER 1,7 1,1
Chris Pap Vereinigung Freie Bürger Mitteldeutschland 0,7
- AfD - 4,1
Sonstige 0,7

Bundestagswahl 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bundestagswahl 2009 waren 232.086 Einwohner wahlberechtigt; die Wahlbeteiligung lag bei 59,0 %.[4] Harald Koch gewann das Direktmandat für Die Linke. Silvia Schmidt (SPD) zog über die Landesliste ihrer Partei ebenfalls in den Bundestag ein.

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Harald Koch Die Linke 35,2 34,9
Uda Heller CDU 32,2 29,6
Silvia Schmidt SPD 17,2 15,7
Elke Weckner-Lömm FDP 2,1 10,9
Gesine Haerting Bündnis 90/Die Grünen 4,1 3,7
Judith Rothe NPD 3,2 2,8
Piraten 2,0
DVU 0,3
MLPD 0,2

Bundestagswahl 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundestagswahl 2005 hatte folgendes Ergebnis:

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in % Bundestagswahl 2002
Zweitstimmen in %
Silvia Schmidt SPD 32,8 30,8 41,8
Uda Heller CDU 28,1 24,4 30,9
Uwe-Jens Rössel Die Linke. 27,8 28,7 15,1
Hans-Dieter Walter FDP 5,2 8,7 7,5
Sebastian Striegel Bündnis 90/Die Grünen 2,0 3,0 2,3
Judith Rothe NPD 3,5 3,3 1,2
REP 0,3
MLPD 0,3
Lutz Reuscher Offensive D 0,6 0,3
Pro DM 0,3
Die Tierschutzpartei 0,9
GRAUE 0,3

Bisherige Abgeordnete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises Mansfeld bzw. Mansfelder Land bzw. Eisleben – Hettstedt – Sangerhausen waren:

Jahr Name Partei Erststimmen in %
2017 Torsten Schweiger CDU 31,0
2013 Uda Heller CDU 41,9
2009 Harald Koch Die Linke 35,2
2005 Silvia Schmidt SPD 32,8
2002 Silvia Schmidt SPD 39,8
1998 Silvia Schmidt SPD 41,4
1994 Frederick Schulze CDU 43,6
1990 Heinz Rother CDU 44,0

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wahlkreis 75 Mansfelder Land ging bei der Wahlkreisreform von 2002 aus dem Vorgängerwahlkreis 295 Eisleben – Hettstedt – Sangerhausen hervor, der die ehemaligen Landkreise Eisleben, Hettstedt und Sangerhausen umfasste. Zur Bundestagswahl 2009 verlor Sachsen-Anhalt einen Wahlkreis. Da außerdem in Sachsen-Anhalt im Jahre 2007 eine größere Kreisreform stattfand, wurden die meisten Wahlkreise neu abgegrenzt. Der Wahlkreis Mansfelder Land wurde in Mansfeld umbenannt und um die drei Verwaltungsgemeinschaften Saalkreis Nord, Westlicher Saalkreis und Würde/Salza erweitert, die bisher zum aufgelösten Wahlkreis Bernburg – Bitterfeld – Saalkreis gehörten. Zur Bundestagswahl 2013 erhielt der Wahlkreis die Nummer 74.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Amtliche Wahlkreiseinteilung 2013 (Memento des Originals vom 23. September 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundeswahlleiter.de
  2. Amtliches Wahlkreisergebnis 2017
  3. Amtliches Wahlkreisergebnis 2013 (Memento des Originals vom 30. November 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundeswahlleiter.de
  4. Wahlergebnis 2009