Bundestagswahlkreis Mosel/Rhein-Hunsrück

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Wahlkreis 200: Mosel/Rhein-Hunsrück
Bundestagswahlkreis 200-2017.svg
Staat Deutschland
Bundesland Rheinland-Pfalz
Wahlkreisnummer 200
Wahlberechtigte 172.876
Wahlbeteiligung 78,4 %
Wahldatum 24. September 2017
Wahlkreisabgeordneter
Name
Foto des Abgeordneten
Partei CDU
Stimmanteil 44,1 %

Der Wahlkreis Mosel/Rhein-Hunsrück (Wahlkreis 200, bei den Bundestagswahlen 2009 und 2013 Wahlkreis 201) ist ein Bundestagswahlkreis in Rheinland-Pfalz. Er umfasst den Landkreis Cochem-Zell, den Rhein-Hunsrück-Kreis und den Südteil des Landkreises Bernkastel-Wittlich mit der verbandsfreien Gemeinde Morbach, den Verbandsgemeinden Bernkastel-Kues und Thalfang am Erbeskopf sowie den Gemeinden Burg (Mosel), Enkirch, Irmenach, Lötzbeuren, Starkenburg und Traben-Trarbach der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach.[1] Der Wahlkreis wurde in dieser Form zur Bundestagswahl 2002 neu eingerichtet. Der Vorgängerwahlkreis mit ähnlichem Territorium war der Wahlkreis Cochem. Die Wahlkreise Cochem und Mosel/Rhein-Hunsrück wurden seit 1949 stets von den Direktkandidaten der CDU gewonnen.

Bundestagswahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundestagswahl 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundestagswahl 2017 fand am Sonntag, dem 24. September 2017, statt.

Direktkandidat(in) Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Peter Bleser CDU 44,1 41,6
Ivonne Horbert SPD 25,2 23,0
Ralf Kauer GRÜNE 4,9 5,6
Carina Konrad FDP 8,7 11,2
Alexandra Erikson DIE LINKE 5,3 6,1
Martin Fischer AfD 8,2 9,0
- PIRATEN - 0,3
Willi Feilen FREIE WÄHLER 2,8 1,3
- NPD - 0,2
Johannes Schneider ÖDP 0,9 0,4
- MLPD - 0,0
- BGE - 0,2
- Die PARTEI - 0,9
- V-Partei³ - 0,3

Bundestagswahl 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundestagswahl 2013 fand am Sonntag, dem 22. September 2013, statt. Der bisherige Inhaber Peter Bleser von der CDU konnte sein Direktmandat verteidigen.[2]

Es traten 14 Parteien in Rheinland-Pfalz landesweit gegeneinander an. Dies entschied der Landeswahlausschuss in einer öffentlichen Sitzung am 26. Juli 2013 in Mainz.[3] Damit erhielten alle Parteien eine Zulassung, die fristgerecht bis zum 15. Juli ihre Landeslisten und weitere Unterlagen eingereicht hatten.[4]

Die Reihenfolge der zugelassenen Landeslisten auf dem Stimmzettel richtet sich zunächst nach der Zahl der Zweitstimmen, die die jeweilige Partei bei der letzten Bundestagswahl im Land erreicht hat (Listenplätze 1–10): CDU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, Piratenpartei, NPD, Die Republikaner, ÖDP und MLPD. Neu kandidierende Listen schließen sich in alphabetischer Reihenfolge ihres Namens an (Listenplätze 11–14): Alternative für Deutschland, Bürgerbewegung pro Deutschland, Freie Wähler und die Partei der Vernunft.

Direktkandidat[5] Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Peter Bleser CDU 53,6 49,4
Anja Bindges SPD 27,9 24,6
Werner Wöllstein FDP 3,2 6,3
Joscha Pullich Bündnis 90/Die Grünen 4,0 5,7
Martin Krötz Die Linke 4,5 4,8
Markus Weber Piratenpartei 2,1 1,9
Jens Simon Willi NPD 1,0 0,8
Die Republikaner 0,1
Erik Hofmann ÖDP 0,7 0,4
MLPD 0,0
AfD 4,2
Bürgerbewegung pro Deutschland 0,2
Wilhelm Feilen Freie Wähler 3,1 1,3
Partei der Vernunft 0,3

Bundestagswahl 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Bundestagswahl 2009 waren 179.373 Einwohner wahlberechtigt und hatte folgendes Ergebnis:

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in % Bundestagswahl 2005
Zweitstimmen in %
Peter Bleser CDU 47,7 39,4 42,4
Marcus Heintel SPD 23,7 20,7 30,5
Ralf Heinrich Wilhelmi FDP 12,5 19,0 13,7
Britta Steck Bündnis 90/Die Grünen 7,7 8,0 5,7
Roger Mallmenn Die Linke. 7,2 8,3 4,9
REP 0,4 0,5
Erich Krames NPD 1,2 0,9 1,0
PBC 0,3 0,4
FAMILIE 1,0 0,9
MLPD 0,0 0,0
PIRATEN 1,6 -
ödp 0,2 -

Wahlkreissieger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahl Name Partei
1949 Paul Gibbert CDU
1953 Paul Gibbert CDU
1957 Paul Gibbert CDU
1961 Paul Gibbert CDU
1965 Paul Gibbert CDU
1969 Klaus Bremm CDU
1972 Klaus Bremm CDU
1976 Waltrud Will-Feld CDU
1980 Waltrud Will-Feld CDU
1983 Waltrud Will-Feld CDU
1987 Waltrud Will-Feld CDU
1990 Peter Bleser CDU
1994 Peter Bleser CDU
1998 Peter Bleser CDU
2002 Peter Bleser CDU
2005 Peter Bleser CDU
2009 Peter Bleser CDU
2013 Peter Bleser CDU
2017 Peter Bleser CDU

Wahlkreisgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahl Wahlkreisname Gebiet
1949 4 Cochem Landkreis Cochem, Landkreis Zell, Landkreis Simmern, Landkreis Bernkastel
1953–1969 151 Cochem
1972–1976 151 Cochem Landkreis Cochem-Zell, vom Rhein-Hunsrück-Kreis die Verbandsgemeinden Kastellaun, Kirchberg, Rheinböllen und Simmern/Hunsrück, vom Landkreis Bernkastel-Wittlich die Gemeinde Morbach und die Verbandsgemeinden Bernkastel-Kues, Neumagen-Dhron, Thalfang am Erbeskopf und Traben-Trarbach
1980–1998 149 Cochem
2002 203 Mosel/Rhein-Hunsrück Landkreis Cochem-Zell, Rhein-Hunsrück-Kreis, vom Landkreis Bernkastel-Wittlich die Gemeinde Morbach und die Verbandsgemeinden Bernkastel-Kues, Neumagen-Dhron, Thalfang am Erbeskopf und Traben-Trarbach
2005 202 Mosel/Rhein-Hunsrück
2009 201 Mosel/Rhein-Hunsrück
2013 201 Mosel/Rhein-Hunsrück Landkreis Cochem-Zell, Rhein-Hunsrück-Kreis, vom Landkreis Bernkastel-Wittlich die Gemeinde Morbach, die Verbandsgemeinden Bernkastel-Kues und Thalfang am Erbeskopf sowie die Gemeinden Burg (Mosel), Enkirch, Irmenach, Lötzbeuren, Starkenburg und Traben-Trarbach der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach
2017 200 Mosel/Rhein-Hunsrück

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wahlkreiseinteilung
  2. Vorläufiges Ergebnis: Direkt gewählt wurde: Bleser, Peter (CDU) (Memento des Originals vom 6. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wahlen.rlp.de auf wahlen.rlp.de vom 22. September 2013
  3. 14 Parteien treten zur Wahl des 18. Deutschen Bundestages an (Memento des Originals vom 7. April 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wahlen.rlp.de Pressemitteilung des Landeswahlleiters vom 26. Juli 2013
  4. 14 Parteien treten in Rheinland-Pfalz bei Bundestagswahl an auf allgemeine-zeitung.de vom 26. Juli 2013
  5. Direktkandidatenwahlliste (Memento des Originals vom 1. Oktober 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wahlen.rlp.de vom 26. Juli 2013, PDF-Datei