Bundestagswahlkreis Neustadt – Speyer

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Wahlkreis 208: Neustadt – Speyer
Bundestagswahlkreis 208-2017.svg
Staat Deutschland
Bundesland Rheinland-Pfalz
Wahlkreisnummer 208
Wahlberechtigte 220.550
Wahlbeteiligung 80,0 %
Wahldatum 24. September 2017
Wahlkreisabgeordneter
Name Johannes Steiniger
Partei CDU
Stimmanteil 40,0 %

Der Wahlkreis Neustadt – Speyer (Wahlkreis 208, bei den Bundestagswahlen 2009 und 2013 Wahlkreis 209) ist seit 1965 ein Bundestagswahlkreis in Rheinland-Pfalz. Er umfasst die kreisfreien Städte Neustadt an der Weinstraße und Speyer, den Landkreis Bad Dürkheim und aus dem Rhein-Pfalz-Kreis die verbandsfreie Gemeinde Schifferstadt, die Gemeinden Otterstadt und Waldsee aus der Verbandsgemeinde Rheinauen sowie die Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen.[1]

Bundestagswahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundestagswahl 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundestagswahl 2017 fand am Sonntag, dem 24. September 2017, statt. Im Wahlkreis Neustadt-Speyer ergab sich folgendes Ergebnis:[2]

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Johannes Steiniger CDU 40,0 35,2
Isabel Mackensen SPD 25,3 21,7
Misbah Khan Bündnis 90/Die Grünen 7,6 8,8
Markus Dürr FDP 6,8 11,0
Maximilian Keck Die Linke 4,7 6,0
Wolfgang Kräher AfD 11,9 12,7
Piraten 0,4
Marion Schleicher-Frank Freie Wähler 3,4 2,1
NPD 0,3
ÖDP 0,2
MLPD 0,0
BGE 0,2
Die PARTEI 0,9
V3-Partei 0,3
Shanna Nuss Die Einheit (Einzelbewerberin) 0,2
Thomas Cohnen Neue Liberale (Einzelbewerber) 0,2

Bundestagswahl 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundestagswahl 2013 fand am Sonntag, dem 22. September 2013, statt.[3] Bei 220.546 Wahlberechtigten lag die Wahlbeteiligung bei 75,0 %.

Es traten 14 Parteien in Rheinland-Pfalz landesweit gegeneinander an. Dies entschied der Landeswahlausschuss in einer öffentlichen Sitzung am 26. Juli 2013 in Mainz.[4] Damit erhielten alle Parteien eine Zulassung, die fristgerecht bis zum 15. Juli ihre Landeslisten und weitere Unterlagen eingereicht hatten.[5]

Die Reihenfolge der zugelassenen Landeslisten auf dem Stimmzettel richtet sich zunächst nach der Zahl der Zweitstimmen, die die jeweilige Partei bei der letzten Bundestagswahl im Land erreicht hat (Listenplätze 1–10): CDU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, Piratenpartei, NPD, Die Republikaner, ÖDP und MLPD. Neu kandidierende Listen schließen sich in alphabetischer Reihenfolge ihres Namens an (Listenplätze 11–14): Alternative für Deutschland, Bürgerbewegung pro Deutschland, Freie Wähler und die Partei der Vernunft.

Direktkandidat[6] Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Norbert Schindler CDU 47,9 43,7
Heike-Maria Mrosek-Handwerk SPD 28,6 25,8
Hartmut Lardon FDP 2,7 5,7
Jutta Paulus Bündnis 90/Die Grünen 8,1 8,5
Wolfgang Förster Die Linke 4,5 4,8
Vincent Thenhart Piratenpartei 2,6 2,2
Dörthe Armstroff NPD 1,7 1,1
Die Republikaner 0,6
ÖDP 0,3
MLPD 0,0
AfD 4,9
Bürgerbewegung pro Deutschland 0,2
Marion Schleicher-Frank Freie Wähler 2,8 1,7
Georg Semmler Partei der Vernunft 0,5 0,4
Mark Anthony von Garnier Familien-Partei Deutschlands (Einzelkandidatur) 0,7

Bundestagswahl 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bundestagswahl 2009 waren 220.974 Einwohner wahlberechtigt und die Wahlbeteiligung lag bei 74,2 Prozent und hatte folgendes Ergebnis:

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in % Bundestagswahl 2005
Zweitstimmen in %
Norbert Schindler CDU 44,6 36,0 37,6
Wolfgang Ressmann SPD 25,2 22,4 33,1
Hartmut Lardon FDP 9,3 16,7 11,7
Frank Peters Bündnis 90/Die Grünen 8,6 10,2 8,2
Stefanie Beck Die Linke 7,8 8,4 4,9
- REP - 1,2 2,0
Dörthe Armstroff NPD 1,7 1,2 1,0
- PBC - 0,3 0,5
Margarete Nickel FAMILIE 2,0 1,4 1,2
MLPD 0,0 0,1
PIRATEN 1,9 -
ödp 0,3 -

Wahlkreissieger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahl Name Partei
1965 Bernhard Vogel CDU
1969 Georg Gölter CDU
1972 Peter Büchner SPD
1976 Georg Gölter CDU
1980 Theo Magin CDU
1983 Theo Magin CDU
1987 Theo Magin CDU
1990 Theo Magin CDU
1994 Norbert Schindler CDU
1998 Norbert Schindler CDU
2002 Norbert Schindler CDU
2005 Norbert Schindler CDU
2009 Norbert Schindler CDU
2013 Norbert Schindler CDU
2017 Johannes Steiniger CDU

Wahlkreisgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wahlkreis wurde zur Bundestagswahl 1965 neu eingerichtet. Die beiden Vorgängerwahlkreise waren der Wahlkreis Neustadt an der Weinstraße und der Wahlkreis Speyer.

Wahl Wahlkreisname Gebiet
1965–1969 160 Neustadt – Speyer Stadt Neustadt an der Weinstraße, Landkreis Neustadt an der Weinstraße, Stadt Speyer, Landkreis Speyer
1972–1976 160 Neustadt – Speyer Stadt Neustadt an der Weinstraße, Stadt Speyer, vom Landkreis Bad Dürkheim die verbandsfreien Gemeinden Bad Dürkheim und Haßloch sowie die Verbandsgemeinden Deidesheim, Freinsheim, Lambrecht (Pfalz) und Wachenheim, vom Landkreis Ludwigshafen die verbandsfreien Gemeinden Römerberg und Schifferstadt sowie die Verbandsgemeinden Dudenhofen und Rheinauen
1980–1998 158 Neustadt – Speyer
2002 211 Neustadt – Speyer Stadt Neustadt an der Weinstraße, Stadt Speyer, Landkreis Bad Dürkheim, vom Rhein-Pfalz-Kreis die verbandsfreien Gemeinde Schifferstadt, die Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen und von der Verbandsgemeinde Rheinauen die Gemeinden Otterstadt und Waldsee
2005 210 Neustadt – Speyer
2009–2013 209 Neustadt – Speyer
seit 2017 209 Neustadt – Speyer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wahlkreiseinteilung
  2. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Wahlergebnisse 2017. Abgerufen am 1. März 2018.
  3. Staatskanzlei Rheinland-Pfalz: Einzelansicht. Abgerufen am 1. März 2018.
  4. 14 Parteien treten zur Wahl des 18. Deutschen Bundestages an (Memento des Originals vom 7. April 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wahlen.rlp.de Pressemitteilung des Landeswahlleiters vom 26. Juli 2013
  5. 14 Parteien treten in Rheinland-Pfalz bei Bundestagswahl an auf allgemeine-zeitung.de vom 26. Juli 2013
  6. Bekanntmachung (Memento des Originals vom 1. Oktober 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wahlen.rlp.de des Kreiswahlleiters als PDF-Datei vom 26. Juli 2013

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]