Bundestagswahlkreis Oldenburg – Ammerland

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Wahlkreis 27: Oldenburg – Ammerland
Bundestagswahlkreis 27-2013.svg
Staat Deutschland
Bundesland Niedersachsen
Wahlkreisnummer 27
Einwohner 282.500
Wahlberechtigte 226.253
Wahlbeteiligung 77,8 %
Wahldatum 24. September 2017
Wahlkreisabgeordneter
Name
Foto des Abgeordneten
Partei SPD
Stimmanteil 36,3 %

Der Bundestagswahlkreis Oldenburg – Ammerland (Wahlkreis 27) ist ein Wahlkreis in Niedersachsen für die Wahlen zum Deutschen Bundestag. Er umfasst die Stadt Oldenburg (Oldenburg) und den Landkreis Ammerland.[1]

Bundestagswahl 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Bundestagswahl 2017 am 24. September 2017 wurden 8 Direktkandidaten[2] und 18 Landeslisten[3] zugelassen.

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Stephan Albani CDU 30,2 30,6
Dennis Rohde SPD 36,3 26,1
Nils Krummacker FDP 6,1 10,4
Peter Meiwald GRÜNE 11,4 12,5
Amira Mohamed Ali DIE LINKE. 8,1 9,4
Andreas Paul AfD 6,7 7,2
PIRATEN 0,4
NPD 0,2
Tierschutzpartei 0,8
MLPD 0,0
DiB 0,2
DKP 0,0
Claudia Theis FREIE WÄHLER 0,8 0,4
BGE 0,2
DM 0,2
Ingrid Brettschneider ÖDP 0,5 0,2
Die PARTEI 1,1
V-Partei³ 0,2

Bundestagswahl 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundestagswahl 2013 – WK Oldenburg – Ammerland
 %
40
30
20
10
0
35,6
32,6
12,4
6,5
5,1
4,2
3,6
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
+7,5
+5,5
-3,0
-3,2
-9,5
+4,2
-1,5

Diese fand am 22. September 2013 statt, zugelassen waren 9 Direktkandidaten[4] und 14 Landeslisten.[5]

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Stephan Albani CDU 36,8 35,2
Dennis Rohde SPD 37,4 32,6
Christiane Ratjen-Damerau FDP 2,5 5,1
Peter Meiwald GRÜNE 11,5 12,4
Martin A. Michels DIE LINKE. 5,4 6,5
Holger Lubitz PIRATEN 1,7 1,8
Ulrich Eigenfeld NPD 0,7 0,6
Tierschutzpartei 0,8
MLPD 0,0
Melanie Wever AfD 3,4 4,2
pro Deutschland 0,1
REP 0,0
Hero Jan Stroman FREIE WÄHLER 0,7 0,6
PBC 0,1

Ergebnis der Bundestagswahl 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundestagswahl 2009 – WK Oldenburg – Ammerland
 %
30
20
10
0
28,1
27,1
15,4
14,6
9,7
5,1
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2005
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-14
-16
-18
-0,2
-16,9
+4,3
+5,3
+4,5
+3,0

Die Bundestagswahl 2009 hatte folgendes Ergebnis:

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Thomas Kossendey CDU 35,5 28,1
Gesine Multhaupt SPD 31,3 27,1
Peter Meiwald Bündnis 90/Die Grünen 13,8 15,4
Christiane Ratjen-Damerau FDP 8,8 14,6
Iris Gramberg Die Linke. 9,0 9,7
PIRATEN 2,6
Die Tierschutzpartei 0,9
Michael Meyer NPD 1,0 0,9
Dieter Zager RRP 0,5 0,5
ödp 0,1
DVU 0,1
MLPD 0,0

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wahlkreis war bei der Bundestagswahl 1949 die Nummer 8 der niedersächsischen Wahlkreise. Danach erhielt er die bundesweite Wahlkreisnummer 30. Für die Bundestagswahlen 1965 bis 1998 hatte er die Nummer 22. Für die Bundestagswahlen 2002 bis 2009 hatte er die Nummer 28 und zur Bundestagswahl 2013 erhielt er die Nummer 27.

Ursprünglich umfasste der Wahlkreis, wie auch heute, die Stadt Oldenburg und den Landkreis Ammerland. Vor der Bundestagswahl 1965 wurde der Wahlkreis in Oldenburg umbenannt und das Wahlkreisgebiet um die zum Landkreis Friesland gehörigen Gemeinden Bockhorn, Neuenburg (1972 nach Zetel eingemeindet), Sande, Varel, Varel-Land (1972 nach Varel eingemeindet) und Zetel ergänzt. Im Zuge der Gemeindereform 1972 wurde die Gemeinde Gödens in die Gemeinde Sande eingegliedert. Sie gehörte aber bei der Bundestagswahl 1972 weiterhin zum Wahlkreis Wilhelmshaven und wurde erst für die Bundestagswahl 1976 dem Wahlkreis Oldenburg zugeschlagen.

Im Zuge der Neuordnung der Wahlkreise vor der Bundestagswahl 1980 wurde die Gemeinde Sande an den Wahlkreis Friesland – Wilhelmshaven abgegeben und der Wahlkreis in Oldenburg – Ammerland zurückbenannt. Vor der Bundestagswahl 2002 gingen auch die Gemeinden Bockhorn, Varel und Zetel wieder an den Wahlkreis Friesland – Wilhelmshaven.

Bisherige Abgeordnete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises Oldenburg – Ammerland bzw. Oldenburg waren

Jahr Name Partei Erststimmen
2017 Dennis Rohde SPD 36,3 %
2013 37,4 %
2009 Thomas Kossendey CDU 35,5 %
2005 Gesine Multhaupt SPD 44,7 %
2002 47,1 %
1998 Dietmar Schütz SPD 51,5 %
1994 46,5 %
1990 43,6 %
1987 45,1 %
1983 Walter Polkehn SPD 45,0 %
1980 48,8 %
1976 47,7 %
1972 52,9 %
1969 Kurt Ross SPD 42,9 %
1965 Heinz Frieler CDU 38,2 %
1961 Wilhelm Nieberg CDU 34,9 %
1957 35,9 %
1953 Robert Dannemann1 FDP 56,5 %
1949 Robert Dannemann FDP 24,8 %
1 1953 war Dannemann der gemeinsame Kandidat eines Wahlbündnisses von CDU, FDP und DP. Die CDU und die DP stellten keine eigenen Kandidaten auf und riefen zur Wahl von Dannemann auf.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wahlkreiseinteilung 2009 beim Bundeswahlleiter (Memento des Originals vom 23. September 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundeswahlleiter.de
  2. Der Bundeswahlleiter: Direktkandidat(innen) in Oldenburg – Ammerland - Der Bundeswahlleiter. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 26. September 2017; abgerufen am 15. September 2017. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/bundeswahlleiter.de
  3. Der Bundeswahlleiter: Landeslisten der Parteien in Niedersachsen - Der Bundeswahlleiter. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 26. September 2017; abgerufen am 15. September 2017. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/bundeswahlleiter.de
  4. Neun kämpfen um das Direktmandat. NWZonline, 27. Juli 2013, abgerufen am 6. August 2013.
  5. 14 Landeslisten vom Landeswahlausschuss zugelassen. Landeswahlleiterin, 26. Juli 2013, abgerufen am 26. Juli 2013.