Bundestagswahlkreis Rottweil – Tuttlingen

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Wahlkreis 285: Rottweil – Tuttlingen
Lage des Bundestagswahlkreises Rottweil – Tuttlingen in Baden-Württemberg
Staat Deutschland
Bundesland Baden-Württemberg
Wahlkreisnummer 285
Wahlberechtigte 199.227
Wahlbeteiligung 76,3 %
Wahldatum 24. September 2017
Wahlkreisabgeordneter
Name
Foto des Abgeordneten
Partei CDU
Stimmanteil 43,0 %

Der Wahlkreis Rottweil – Tuttlingen (2005: Wahlkreis 286, 2009: Wahlkreis 285) ist seit 1949 ein Bundestagswahlkreis in Baden-Württemberg. Er umfasst die Landkreise Rottweil und Tuttlingen.[1] Bis 1987 trug der Wahlkreis den Namen Rottweil. Seit 1949 wurde der Wahlkreis stets von den Direktkandidaten der CDU gewonnen.

Bei der Bundestagswahl 2005 waren 199.242 Bürger wahlberechtigt.

Wahl 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zweitstimmen zur Bundestagswahl 2017
Wahlkreis 285 Rottweil– Tuttlingen
 %
40
30
20
10
0
38,1
14,6
13,9
13,5
10,2
4,8
4,9
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2013
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-14
-13,6
-2,9
+8,1
+7,1
+2,8
+0,8
-2,3

Zur Bundestagswahl am 24. September 2017 traten folgende Direktkandidaten an:[2][3]

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Volker Kauder CDU 43,0 38,1
Georg Sattler SPD 15,9 14,6
Hubert Nowack GRÜNE 9,5 10,2
Marcel Aulila FDP 10,8 13,5
Reimond Hoffmann AfD 13,0 13,9
Laura Halding-Hoppenheit DIE LINKE 3,9 4,8
Verena Föttinger ÖDP 1,2 0,7
Carmen Spiegelhalder-Schäfer FREIE WÄHLER 1,2 0,9
Harald Becker Tierschutzallianz 1,3 0,6

Wahl 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 standen folgende Kandidaten zur Wahl:[4]

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Volker Kauder CDU 57,8 51,7
Ergun Can SPD 17,8 17,5
Mechthild Wolber FDP 3,3 6,4
Susanne Kieckbusch GRÜNE 7,5 7,4
Edmond Jäger DIE LINKE 3,8 4,0
Wolfram Fischer NPD 1,6 1,5
Bernhard Richter ÖDP 1,7 0,9
Nikolaus Kinzler AfD 5,0 5,8
Hans-Gerd Hoffmann FREIE WÄHLER 1,4 1,0

Wahl 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bundestagswahl 2009 hat Volker Kauder sein Direktmandat klar verteidigt und sich die FDP als zweitstärkste Kraft im Wahlkreis weiter etabliert. Die Wahlbeteiligung sank von 77,4 % auf 70,4 %.[5] Das Zweitstimmenergebnis der SPD war landesweit das schlechteste, während das der FDP bundesweit das beste war.[6][7]

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in % Bundestagswahl 2005
Zweitstimmen in %
Volker Kauder CDU 48,1 38,7 44,8
Peter Fischer SPD 16,3 16,3 26,4
Ernst Burgbacher FDP 17,7 21,9 12,9
Max Burger-Heidger GRÜNE 8,4 9,3 7,0
Hans-Ulrich Bünger DIE LINKE 5,9 6,3 3,1
Michael Kerber NPD 2,2 1,7 1,5
REP 0,8 1,1
PBC 0,6 0,7
MLPD 0,0 0,1
BüSo 0,1 0,1
Volksabstimmung 0,4
ADM 0,1
DVU 0,1
DIE VIOLETTEN 0,2
Die Tierschutzpartei 0,7
Bernhard Richter ödp 1,5 1,1
PIRATEN 1,7

Wahl 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundestagswahl 2005 hatte folgendes Ergebnis:

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in % Bundestagswahl 2002
Zweitstimmen in %
Volker Kauder CDU 52,2 44,8 50,6
Peter Fischer SPD 26,4 26,4 29,3
Martin Lohrmann GRÜNE 6,1 7,0 7,4
Ernst Burgbacher FDP 9,2 12,9 7,8
REP 1,1 1,2
Die Linke 3,1 0,7
PBC 0,7 0,5
Roland Kiesel NPD 2,5 1,5 0,3
GRAUE 0,5 0,1
BüSo 0,1 0,0
Verena Föttinger FAMILIE 3,7 1,7
MLPD 0,1
Offensive D 0,4
Die Tierschutzpartei 0,5
Die FRAUEN 0,2
CM 0,1

Wahlkreissieger seit 1949[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahl Name Partei
1949 Karl Gengler CDU
1953 Karl Gengler CDU
1957 Bruno Heck CDU
1961 Bruno Heck CDU
1965 Bruno Heck CDU
1969 Bruno Heck CDU
1972 Bruno Heck CDU
1976 Franz Sauter CDU
1980 Franz Sauter CDU
1983 Franz Sauter CDU
1987 Franz Sauter CDU
1990 Volker Kauder CDU
1994 Volker Kauder CDU
1998 Volker Kauder CDU
2002 Volker Kauder CDU
2005 Volker Kauder CDU
2009 Volker Kauder CDU
2013 Volker Kauder CDU
2017 Volker Kauder CDU

Wahlkreisgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahl Wahlkreisname Gebiet
1949 3 Rottweil Landkreis Rottweil, Landkreis Tuttlingen
1953–1961 192 Rottweil
1965–1976 196 Rottweil Landkreis Rottweil, Landkreis Tuttlingen, vom Landkreis Hechingen die Gemeinde Wilflingen, vom Landkreis Sigmaringen die Gemeinden Bärenthal und Beuron
1980–1983 196 Rottweil Landkreis Rottweil, Landkreis Tuttlingen
1987–1998 189 Rottweil – Tuttlingen
2002–2005 286 Rottweil – Tuttlingen
seit 2009 285 Rottweil – Tuttlingen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wahlkreiseinteilung (Memento des Originals vom 19. Januar 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundeswahlleiter.de
  2. http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.rottweil-neun-kandidaten-gehen-fuer-den-wahlkreis-ins-rennen.7aceb100-092e-4558-af00-cf049415d3ce.html
  3. Der Bundeswahlleiter: Wahlkreis 285: Rottweil-Tuttlingen. 25. September 2017, abgerufen am 25. September 2017.
  4. Archivlink (Memento des Originals vom 5. Oktober 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tuttlingen.de
  5. Gränzbote vom 28. September 2009 (sz-online: FDP verdrängt SPD – Kauder siegt@1@2Vorlage:Toter Link/szon.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)
  6. Gränzbote vom 29. September 2009
  7. Archivlink (Memento des Originals vom 25. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundeswahlleiter.de

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]