Umweltminister

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Umweltminister oder Umweltschutzminister ist die Kurzform des Titels des Ministers, der das Umweltministerium leitet.

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Landes- und Bundesebene sind Umweltminister die politischen Leiter der Umweltministerien. In den Stadtstaaten Berlin Bremen und Hamburg ist der entsprechende Titel Senator.

Der Bundesumweltminister (offizielle Bezeichnung: Bundesminister für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit) ist Leiter des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Das Ministerium wurde 1986 als Reaktion auf die Katastrophe von Tschernobyl eingerichtet. Als Mitglied der Bundesregierung untersteht der Bundesumweltminister dem Bundeskanzler und ist in der Ausübung seiner Tätigkeiten wie jeder Bundesminister an dessen Richtlinienkompetenz gebunden. Dem Bundesumweltminister unterstehen zwei Parlamentarische Staatssekretäre, ein Staatssekretär sowie mehr als 800 weitere Mitarbeiter.

Amtierende deutsche Bundesumweltministerin in der von Angela Merkel geführten schwarz-roten Koalition ist seit dem 17. Dezember 2013 die SPD-Politikerin Barbara Hendricks.

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Österreich leitet der Umweltminister das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, auch Lebensministerium genannt. Es wurde 2000 aus dem vormaligen Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft gebildet. Amtierender österreichischer Bundesumweltminister im Kabinett Faymann II ist seit 16. Dezember 2013 Andrä Rupprechter (ÖVP).

Andere Staaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor der Errichtung eigenständiger Umweltministerien waren die Umweltbehörden anderen Ministerien zugeordnet, in Deutschland etwa dem Innenministerium. Dies ist in vielen Ländern heute noch so. Eigene Umweltministerien gibt es beispielsweise in Mexiko seit 1994, in Japan seit 2001 und in Belgien.