Bundeszahnärztekammer

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Bundeszahnärztekammer, Arbeitsgemeinschaft der deutschen Zahnärztekammern e. V.
(BZÄK)
Logo der Bundeszahnärztekammer
Zweck: Berufsvertretung aller Zahnärzte in Deutschland
Vorsitz: Peter Engel
Gründungsdatum: 27. März 1953
Mitgliederzahl: 17 Landeszahnärztekammern
Sitz: 10115 Berlin
Chausseestrasse 13
Website: www.bzaek.de

Die Bundeszahnärztekammer, Arbeitsgemeinschaft der deutschen Zahnärztekammern e. V. (BZÄK) ist die Berufsvertretung aller Zahnärzte in Deutschland. Mitglieder der Bundeszahnärztekammer sind die Zahnärztekammern der Bundesländer. Den Vorstand der Bundeszahnärztekammer bilden der Präsident, zwei Vizepräsidenten sowie die Präsidenten der (Landes-)Zahnärztekammern. Das höchste Entscheidungsgremium ist die Bundesversammlung. Die (Landes-)Zahnärztekammern entsenden Delegierte in die Bundesversammlung.

Die Bundeszahnärztekammer ist keine Kammer oder sonstige Körperschaft des öffentlichen Rechts, sondern ein eingetragener Verein.

Interessensvertretung

Die Bundeszahnärztekammer vertritt nach eigenen Angaben die gesundheits- und professionspolitischen Interessen des zahnärztlichen Berufsstandes. Dabei ist sie dem Gemeinwohl verpflichtet. Ihr oberstes Ziel ist der Einsatz für ein freiheitliches, zukunftsorientiertes Gesundheitswesen. Sie fördert eine fortschrittliche, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende Zahnheilkunde, die den Patienten in den Mittelpunkt stellt.

Aufgaben

Im Einzelnen gehören zu den Aufgabengebieten der Bundeszahnärztekammer[1]:

  • Vertretung des zahnärztlichen Berufsstandes gegenüber der Politik, den Medien und der breiten Öffentlichkeit auf Bundesebene
  • Schaffung von Rahmenbedingungen zur Erbringung und Anerkennung zahnmedizinischer Leistungen
  • Koordinierung und Weiterentwicklung der zahnärztlichen Aus-, Fort- und Weiterbildung in Zusammenarbeit mit zahnärztlich-wissenschaftlichen Organisationen
  • Stärkung der Prävention und Gesundheitsförderung
  • Verbesserung der zahn-(medizinischen) Versorgung der Bevölkerung
  • Vertretung der Interessen der Zahnärzteschaft auf europäischer und internationaler Ebene

Gemeinsam mit der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung gibt die BZÄK die Zahnärztlichen Mitteilungen heraus.

Präsidium

Präsident der Bundeszahnärztekammer ist Peter Engel (Stand 2017). Vizepräsidenten sind der Präsident der Zahnärztekammer Mecklenburg-Vorpommern, Dietmar Oesterreich, und Christoph Benz, Vorstandsmitglied der Bayerischen Landeszahnärztekammer. Die Amtsperiode beträgt 4 Jahre (2016–2020).

Statistik

Zahnärzte in Deutschland[2]
  männlich weiblich insgesamt
zahnärztlich tätig* 39.930 31.495 71.425
ohne zahnärztl. Tätigkeit** 11.703 9.550 21.253
Summe 51.633 41.045 92.678

*Einschließlich in Praxen tätige Assistenten, Praxisvertreter, angestellte Zahnärzte sowie Beamte und Angestellte außerhalb von Zahnarztpraxen
**Ohne zahnärztliche Tätigkeit sind u. a. Zahnärzte im Ruhestand.
Stand: 31. Dezember 2015

Ehrungen

Die Bundeszahnärztekammer verleiht an verdiente Persönlichkeiten die Ehrennadel der deutschen Zahnärzteschaft in Silber und Gold.

Geschichte

Am 27. März 1953 wurde in Rothenburg/o.T. der „Bundesverband der Deutschen Zahnärzte“ (BDZ) gegründet. Ab 1990 wurde der Verband „Bundeszahnärztekammer“ genannt. Seit 1993 trägt die Bundeszahnärztekammer den Namen offiziell.

Amtszeit Präsident
12.01.1946 bis 27.10.1949 Fritz Linnert
19.11.1949 bis 11.12.1965 Erich Müller (Ehrenpräsident)
11.12.1965 bis 05.12.1969 Walter Knott
05.12.1969 bis 09.05.1973 Herbert Johannes Veigel
27.10.1973 bis 18.09.1981 Werner Eggers
18.09.1981 bis 25.12.1986 Horst Sebastian
14.02.1987 bis 22.09.1989 Erich Pillwein
23.09.1989 bis 23.01.1993 Adolf Schneider
23.01.1993 bis 03.11.2000 Fritz-Josef Willmes (Ehrenpräsident)
03.11.2000 bis 25.10.2008 Jürgen Weitkamp (Ehrenpräsident)
25.10.2008 bis heute Peter Engel

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. BZÄK, Aufgabengebiete der Bundeszahnärztekammer
  2. Bundeszahnärztekammer, Statistik, Stand 31. Dezember 2015

Weblinks

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