Bundorf

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Bundorf
Bundorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bundorf hervorgehoben
Koordinaten: 50° 13′ N, 10° 31′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Haßberge
Verwaltungs­gemeinschaft: Hofheim in Unterfranken
Höhe: 325 m ü. NHN
Fläche: 40,24 km2
Einwohner: 919 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 23 Einwohner je km2
Postleitzahl: 97494
Vorwahlen: 09763, 09523
Kfz-Kennzeichen: HAS, EBN, GEO, HOH
Gemeindeschlüssel: 09 6 74 120
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Obere Sennigstr. 4
97461 Hofheim i.UFr.
Webpräsenz: www.bundorf.de
Bürgermeister: Hubert Endres (Freie Wähler)
Lage der Gemeinde Bundorf im Landkreis Haßberge
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Bundorf ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Haßberge und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Hofheim in Unterfranken. Mit einer Bevölkerungsdichte von heute nur noch 23 Einwohnern pro km² gehört das Gemeindegebiet zu den am dünnsten besiedelten Gebieten Westdeutschlands.

Schweinshaupten von Westen
Stöckach von Südosten

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundorf liegt in der Region Main-Rhön (Bayerische Planungsregion 3), knapp 30 km nordöstlich von Schweinfurt. Im Ort mündet der Rippbach in die Baunach, ein rechter Nebenfluss des Mains.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde gliedert sich in sechs Ortsteile:

Dazu kommen die drei Einöden Hellers-, Ober- und Seemühle.[2] Es existieren die Gemarkungen Bundorf, Kimmelsbach, Neuses, Schweinshaupten, Stöckach, Walchenfeld und Rottensteiner Forst.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Sulzdorf an der Lederhecke, Maroldsweisach, Hofheim in Unterfranken und Aidhausen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Hochstift Würzburg und die seit 1343 belegte Familie Truchseß von Wetzhausen auf dem Rittergut Bundorf teilten sich die Herrschaft. Die Rechte des zugunsten Bayerns säkularisierten Hochstiftes fielen 1805, die des Rittergutes 1806 mit der Mediatisierung an das Großherzogtum Würzburg, das 1814 zu Bayern gelangte. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde Bundorf.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurden die ehemals selbstständigen Gemeinden Kimmelsbach, Neuses, Schweinshaupten, Stöckach und Walchenfeld eingegliedert.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1379 Einwohner[3]
  • 1970: 1323 Einwohner[3]
  • 1987: 1050 Einwohner
  • 1991: 1042 Einwohner
  • 1995: 1009 Einwohner
  • 2000: 1011 Einwohner
  • 2005: 0973 Einwohner
  • 2010: 0901 Einwohner
  • 2015: 0919 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat von Bundorf hat neun Mitglieder einschließlich des nebenamtlichen Bürgermeisters. Nach der Fusion der Christlichen Wählergemeinschaft und den Freien Wählern gab es nur noch eine Partei, die an den Wahlen 2014 teilnahm.

Christliche Wählergemeinschaft/Freie Wähler Gesamt
2014 9 9 Sitze
Christliche Wählergemeinschaft Freie Wähler Gesamt
2008 7 6 13 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 2008 Hubert Endres (Freie Wähler). Er gewann die Wahl gegen den damaligen Amtsinhaber Richard Schmitt (Christliche Wählergemeinschaft). 2014 wurde er ohne Gegenkandidaten mit ca. 73 % der Stimmen wiedergewählt. Durch den Zusammenschluss 2014 gehört er jetzt der Fusion an (Christliche Wählergemeinschaft/Freie Wähler).

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 316.000 Euro, davon waren 22.000 Euro (netto) Gewerbesteuereinnahmen. 1998 gab es nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 27 und im Bereich Handel und Verkehr sechs sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 343. Im verarbeitenden Gewerbe gab es drei Betriebe, im Bauhauptgewerbe einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 48 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2013 Hektar, davon waren 1660 Hektar Ackerfläche und 353 Hektar Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1999 gab es folgende Einrichtungen:

  • 50 Kindergartenplätze mit 55 Kindern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online, abgerufen am 18. September 2016.
  3. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 760.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Georg Ludwig Lehnes: Geschichte des Baunachgrundes in Unterfranken, Eigenverlag, Würzburg 1842.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bundorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien