Burbach (Eifel)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Burbach
Burbach (Eifel)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Burbach hervorgehoben
Koordinaten: 50° 6′ N, 6° 31′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Bitburger Land
Höhe: 447 m ü. NHN
Fläche: 16,88 km2
Einwohner: 676 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 40 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54597
Vorwahl: 06553
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 210
Adresse der Verbandsverwaltung: Hubert-Prim-Straße 7
54634 Bitburg
Webpräsenz: www.burbach-eifel.de
Ortsbürgermeister: Rudi Hau
Lage der Ortsgemeinde Burbach im Eifelkreis Bitburg-Prüm
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Über dieses Bild

Burbach in der Eifel ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört seit dem 1. Juli 2014 der Verbandsgemeinde Bitburger Land an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Burbach liegt am nördlichen Rand der Kyllburger Waldeifel. Zur Gemeinde Burbach gehören auch der Ortsteil Neustraßburg sowie die Wohnplätze und Weiler Burbachermühle (auch Evensmühle genannt), Dahlheckhof, Hof Lietzkreuz, In der Katzenbach und Neuenweiher.[2] Auf der Gemarkung, nordöstlich von Neustraßburg, entspringt der Balesfelder Bach, an dem auch Burbachermühle liegt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 1576 gehörte Burbach zum Territorium der Abtei Prüm. Der Trierer Kurfürst Jakob III. von Eltz übernahm das Prümer Territorium, der Ort gehörte seitdem bis zum Ende des 18. Jahrhunderts landesherrlich zum Kurfürstentum Trier und zur Schultheißerei Seffern innerhalb des Amtes Prüm.[3]

Im Jahr 1794 hatten französische Revolutionstruppen das Linke Rheinufer besetzt. Unter der französischen Verwaltung wurde Burbach 1798 dem Kanton Kyllburg zugeordnet, der zum Arrondissement Prüm im Saardepartement gehörte. Burbach wurde Sitz einer Mairie.[4]

Aufgrund der Beschlüsse auf dem Wiener Kongress kam die Region 1815 zum Königreich Preußen. Unter der preußischen Verwaltung kam 1816 die Bürgermeisterei Burbach zum neu gebildeten Kreis Prüm im Regierungsbezirk Trier.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Burbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[1][5]

Jahr Einwohner
1815 328
1835 420
1871 510
1905 437
1939 555
1950 502
Jahr Einwohner
1961 553
1970 576
1987 609
1997 654
2005 627
2015 676

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Burbach besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[6]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Burbach
Wappenbeschreibung: „Das Wappen ist Silber über Rot schräglinks geteilt, ein rotes Vortragekreuz im oberen Bereich, in der unteren Hälfte eine Mitra.“[7]
Wappenbegründung: Burbach gehörte bis zum 16. Jahrhundert zur Fürstabtei Prüm. Die Zugehörigkeit zur Abtei Prüm wird durch eine Mitra dargestellt.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ort sind eine Grundschule und ein Kindergarten ansässig.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2014, Seite 69 (PDF; 2,4 MB)
  3. Johann Friedrich Schannat, Georg Bärsch: Eiflia illustrata oder geographische und historische Beschreibung der Eifel, Band 3, Ausgabe 2, Teil 1, Mayer, 1854, S. 219 (Google Books)
  4. Georg Bärsch: Beschreibung des Regierungs-Bezirks Trier, Band 2, Trier, Lintz, 1846, S. 62 (Google Books)
  5. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  7. Eintrag zu Wappen von Burbach in der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier, abgerufen am 4. Oktober 2015.