Bureau d’Enquêtes et d’Analyses pour la sécurité de l’Aviation civile

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Der Sitz von BEA

Das BEA (Bureau d’Enquêtes et d’Analyses pour la sécurité de l’Aviation civile) ist die 1946 errichtete französische Untersuchungsbehörde für Flugunfälle und Störungen, ähnlich der deutschen Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung.

Geschichte[Bearbeiten]

Ihre rechtliche Grundlage basiert auf EU-Ebene auf der Richtlinie 94/56/EG des Rates vom 21. November 1994 über Grundsätze für die Untersuchung von Unfällen und Störungen in der Zivilluftfahrt, Abkommen der ICAO sowie nationalen Gesetzen.[1] Aufgabe des BEA ist es, Flugunfälle wie Abstürze und Zwischenfälle wie Beinahezusammenstöße objektiv aus technischer Sicht zu untersuchen ohne dabei eventuelle juristische Ermittlungen zu beeinflussen. Ziel der Ermittlungen ist es, die Umstände zu klären, die zu der Störung geführt haben um gegebenenfalls Sicherheitshinweise zu veröffentlichen um zukünftige Unfälle zu vermeiden. Der Hauptsitz der BEA ist am Flughafen Le Bourget in der Nähe von Paris (Département Seine-Saint-Denis).

Das BEA ist für Unfälle im französischen Inland (inklusive der Übersee-Departements wie Französisch-Guayana oder Martinique) sowie für Unfälle im Ausland mit französischer Beteiligung zuständig. „Französische Beteiligung“ bedeutet, das verunfallte Flugzeug:

Bei Unfällen französischer Luftfahrzeuge im Ausland arbeitet das BEA eng mit der entsprechenden Behörde des jeweiligen Landes zusammen. Laut eigener Angabe leitet das BEA pro Jahr mehr als 400 Untersuchungen zu Störungen in der Luftfahrt auf französischem Gebiet.[2]

Untersuchungen des BEA[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.bea.aero/en/bea/qui-sommes-nous/cadre-juridique.php (abgerufen am 2. März 2010)
  2. a b http://www.bea.aero/en/bea/qui-sommes-nous/mission.php (abgerufen am 2. März 2010)

48.9450342.43411Koordinaten: 48° 56′ 42″ N, 2° 26′ 3″ O