Bureau of Indian Affairs

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Bureau of Indian Affairs
— BIA —
Biaseal.png
Staatliche Ebene Bund
Aufsichtsbehörde Innenministerium der Vereinigten Staaten
Gründung 1824
Hauptsitz Washington, D.C.
Behördenleitung Michael Black, Bureau Director
Michael R. Smith, Deputy Bureau Director (Field Operation)
Bedienstete 8.701 (FY2008)
Haushaltsvolumen 2,4 Mrd. US-Dollar (FY2008)
Website www.bia.gov
Ely S. Parker war der erste Ureinwohner, der zum „Commissioner of Indian affairs“ ernannt wurde. (1869–1871).
Anzeige für den Verkauf von Land an Weiße aufgrund des „Dawes Act“ 1911. Das Angebot ist unterzeichnet mit Robert G. Valentine Comissionner of Indian Affairs.
Cato Sells, Commissioner of Indian Affairs, 1913.
US-Präsident Calvin Coolidge mit vier Osage-Indianern nach der Unterzeichnung des Citizenship Act.
Royce C. Lamberth Verantwortlicher Richter im Prozess Cobell v. Salazar. Ihm wurde vorgeworfen einen Hass auf das BIA während des Prozesses entwickelt zu haben. Er nannte das BIA einen Dinosaurier und inkompetent. Er veranlasste die Abschaltung des Computer Netzwerkes des BIA.

Das Bureau of Indian Affairs (BIA, etwa Amt für indianische Angelegenheiten) ist eine dem Innenministerium der Vereinigten Staaten unterstellte Behörde, die sich um die Belange der Indianer und deren Reservate kümmern soll. Sie wurde im Jahre 1824 gegründet und war damals noch dem Kriegsministerium der USA unterstellt. 1849 wurde sie dem neu entstandenen Innenministerium zugeordnet. Es ist damit die älteste Amt des Innenministeriums. Nach eigenen Angaben betreut das BIA 567 von der Bundesregierung anerkannte Indianerstämme, mit 1.9 Millionen Mitgliedern. Das BIA verwaltet 55 Millionen Acres (225,000 km²) Land im Auftrag der Indianerstämme. Zirka 42.000 Schüler besuchen 183 BIA eigene Schulen. Auch betreibt oder unterstützt das Amt 28 Universitäten und Fachhochschulen.[1][2] Sitz der Behörde ist Washington, D.C. Das Amt befindet sich zurzeit im Umbruch. Stand in der Vergangenheit die Verwaltung und Überwachung der amerikanischen Ureinwohner im Vordergrund seiner Aktivitäten, so möchte das Amt heute helfen das Los der indianischen Bevölkerung zu verbessern. Dieser Umbruch ist schwierig, sehen doch viele Indianer das BIA als die Ursache ihrer Probleme. Auch fiel das BIA in der Vergangenheit durch massive Korruptionsfälle negativ auf.[3][4]

Büros[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • The Office of Indian Services: Allgemeine Unterstützung des BIA, Katastrophenhilfe, Kinderfürsorge, Stammes-Regierung, Selbstbestimmung und das Büro eigene Straßen-Programm.
  • The Office of Justice Services: Strafverfolgung, Stammes-Gerichte und Haftanstalten. 43 Polizeieinheiten unterstehen dem Büro. Weitere 165 Polizeieinheiten werden vom Büro unterstützt und finanziert.
  • Das Office of Trust Services: Verwaltet die Liegenschaften der Reservate und einzelner Angehöriger von Indianerstämmen in Zusammenarbeit mit den Reservats-Regierungen.
  • The Office of Field Operations: beaufsichtigt 12 Regionalbüros; Alaska, Great Plains, Northwest, südlichen Plains, Eastern, Navajo, Pazifik, Südwesten, Osten Oklahoma, Mittlerer Westen, Rocky Mountain und Western; und 83 Agenturen, die auf Stammes-Ebene, die Aufgaben des Büros durchzuführen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einrichtungen, die sich mit den Beziehungen mit den Ureinwohnern beschäftigen, gab es schon seit 1775 als der Zweite Kontinentalkongress Benjamin Franklin und Patrick Henry beauftragten Verhandlungen mit den Ureinwohnern zu führen. Hintergrund der Verhandlungen war der Unabhängigkeitskrieg der Kolonien gegen England. Man versuchte die Ureinwohner auf die Seite der Aufständigen zu ziehen, oder aber erreichen dass sie nicht auf Seiten Englands in die Kämpfe eingreifen würden.[5]

Im Jahr 1789 übertrug der Kongress der Vereinigten Staaten die Verantwortung für die Beziehungen mit den Indianerstämmen an das Kriegsministerium. Dieses richtete 1809 auf Aufforderung des Kongresses eine eigene Abteilung ein, dass „Office of Indian Trade“. Die Abteilung war primär zuständig Lizenzen an Pelzhändler zu vergeben, die Handelsposten in den Gebieten westlich der Appalachen errichten wollten.[6] Die Abteilung wurde von Thomas L. McKenney geführt. 1822 wurde das System der Lizenzierung von Händlern im Indianer-Land wieder abgeschafft, was zu dem Problem führte, wer die Beziehungen mit den Indianerstämmen in Zukunft pflegen sollte. Daraufhin gründete der Verteidigungsminister John C. Calhoun das „Bureau of Indian Affairs“ innerhalb seines Ministeriums ohne den Kongress um Erlaubnis zu fragen. McKenney wurde von Calhoun zum ersten Leiter der neuen Abteilung ernannt.[7]

1832 richtete der Kongress die Position eines „Commissioner of Indian Affairs“ ein. 1849 wurde das BIA dem neu geschaffenen Innenministerium zugeschlagen.[8] Damit änderten sich auch die Aufgaben des BIA. Indianer wurden seit den 1830ern in Reservate umgesiedelt und damit fiel die Versorgung der Reservate mit Lebensmitteln dem Büro zu, da die Versorgung zum einen oftmals Bestandteil der Verträge mit den Stämmen war und anderseits die Reservate aus oftmals wenig ertragreichen Böden bestanden – viele Reservatsbewohner hungerten. Doch die verantwortlichen Mitarbeiter vergrößerten oftmals die Not der Indianer und ihre oft ungerechten Entscheidungen führten zu Spannungen mit den Indianern in den geschaffenen Reservaten. So trug zum Beispiel der Indianeragent Thomas Jacob Galbraith wesentlich zum Ausbruch des Sioux-Aufstand 1862 in Minnesota bei. Die Probleme mit der BIA nahmen dermaßen zu dass sich der Kongress 1867 gezwungen sah eine Ermittlungskommission einzurichten, die wesentliche Verbesserungsvorschläge erarbeitete. Das BIA sollte als eigenes Ministerium geführt werden, die Angestellten durch vertrauenswürdigere Personen ersetzt werden. Die Ideen wurden aber nicht umgesetzt.[9]

Im März 1869 übernahm mit Ely Samuel Parker der erste amerikanische Ureinwohner die Leitung des Bureau. Parker widmete sich dieser Aufgabe zunächst mit großem Enthusiasmus, musste aber bald erkennen, dass die Schwerfälligkeit der Bürokratie und die Engstirnigkeit der Beamten in Washington alle Bemühungen, das Indianerproblem zu lösen, zunichtemachten. Im August 1871 trat er von seinem Amt zurück, nachdem ihm Unregelmäßigkeiten beim Kauf von Lebensmitteln für vom Hunger bedrohte Stämme vorgeworfen worden waren.

Ab den Jahr 1880 übernahm die BIA immer mehr Aufgaben in den Reservaten. So wurde das BIA für die Bildung, die Gesundheit, die Gefahrenabwehr, die Verwaltung der Böden, dem Gerichtswesen neben der Versorgung der Bevölkerung zuständig. Um das Jahr 1900 hatte das BIA die Regierung der Reservationen und Stämme übernommen.[10]

In dieser Zeit war das BIA maßgeblich an der Zerschlagung der Reservate beteiligt. Dies wurde ermöglicht durch den Dawes Act. Das Gesetz verfolgte hauptsächlich zwei Ziele: Zum einen sollte so das Gemeinschaftsgefüge der Indianer gebrochen und die Indianer somit in die amerikanische Gesellschaft integriert werden. Die Indianer sollten Farmer werden. Als solche, so die offizielle Meinung, würden sie viel weniger Land brauchen als sie für ihre traditionelle nicht-sesshafte Lebensweise als Jäger und Sammler beanspruchten. Die Indianer selbst wehrten sich meist gegen ein Leben als Farmer, insbesondere diejenigen der nördlichen Plains. Diese sahen die Farmarbeit als unwürdig und einschränkend an. Einen weiteren Vorteil der Parzellierung sah die Regierung in dem so freigewordenen überschüssigen Land, das sie mit Gewinn an Weiße verkaufen konnte. Insgesamt verloren die Indianer dadurch 90 Millionen acres von insgesamt 138 Millionen acres im Jahre 1887, also rund zwei Drittel.

Das parzellierte Land sollte vom BIA so lange treuhänderisch verwaltet werden, bis die Indianer gelernt hatten, es wie Weiße zu halten, das heißt bis aus den Indianern Farmer geworden waren. Erschwerend kam für die Indianer hinzu, dass das beste Land an Weiße verkauft wurde und sie mit zweitklassigem Land vorliebnehmen mussten. Nebst der Landparzellierung sollten weitere Maßnahmen die Indianer im Melting Pot der USA aufgehen lassen. Den Indianern sollte alles Wilde ausgetrieben und sie damit zu Weißen gemacht werden.

1906 wurde der Dawes Act durch den Burke Act erweitert. Der Burke Act ergänzte den Dawes Act, indem er dem Innenminister das Recht gab individuelle Besitzer von solchen Grundstücken in kompetent und nicht kompetent einzustufen, da der Kongress der Meinung war, dass die meisten Indianer nicht kompetent seien über ihre Grundstücke zu verfügen, also Eigentümer mit Grundbuch Eintrag zu werden.[11][12] Der Burke Act führte zu Korruption innerhalb des BIA[13], da es nun im Ermessensspielraum der Indianeragenten lag, einen Besitzer eines Grundstückes als kompetent einzustufen oder auch nicht. In einigen Fällen wurde der Besitzer eines Grundstücks als kompetent eingestuft, ohne ihm das mitzuteilen. Da das Grundstück nun aus dem Eigentum des BIA fiel, wurden Steuern fällig (Reservate waren allgemein von der Besteuerung ausgenommen) und nachdem der Besitzer diese Steuern nicht bezahlte, wurde der Besitzer vom County oder vom Bundesstaat enteignet. Da viele Indianer überhaupt nicht wussten, wo ihre Grundstücke lagen. bzw. die Grundstücke weitab von der Siedlung lagen wo die Besitzer wohnten hatten die Indianeragenten ein leichtes Spiel, diesen ihre Grundstücke abzuschwatzen, indem sie den Besitzer als inkompetent einstuften, bzw. damit drohten, wenn sie ihr Land nicht nach einer Einstufung als kompetent verkaufen würden. Von der Kompetenz hing nämlich ab ob die Besitzer Staatsbürger der Vereinigten Staaten werden konnten. Der Burke Act sah nur Staatsbürgerschaft für die Besitzer vor, wenn die Landfrage geklärt worden war.[14][15] Das Innenministerium spekulierte das 95 % der Besitzer ihre Ansprüche auf das Land aufgeben würden.

Diese Praxis endete erst 1924 mit dem Indian Citizenship Act welches allen Ureinwohnern die Staatsbürgerschaft gab.

Mit dem Indian Reorganization Act von 1934 änderte sich die Aufgaben des BIA. Plötzlich sollte die Behörde den Indianer-Stämmen bei der Schaffung von Reservats-Regierungen helfen. Der Verkauf von Grundstücken wurde gestoppt. Im Gegenteil. Nun sollte die Behörde helfen Grundstücke für die Stämme zurückzukaufen. Viele Aufgaben wurde an die einzelnen Stammes-Regierungen abgegeben.

Die Gesundheitsversorgung der Indianer, die oftmals Bestandteil von Verträgen waren, wurde 1956 an das Ministerium für Gesundheitspflege und Soziale Dienste der Vereinigten Staaten abgegeben. Der ‘Indian Health Service’ ist nun der Betreiber von Kliniken und Krankenhäuser für die amerikanischen Ureinwohner.

1972 veranstaltete die American Indian Movement AIM nach dem Vorbild des Marsch auf Washington durch die Bürgerrechtsbewegung der Afroamerikaner den Trail of Broken Treaties (dt. Pfad der gebrochenen Verträge; angelehnt an den berüchtigten Umsiedlungsmarsch der Indianer des Südostens in das Indianerterritorium, den "Pfad der Tränen (Trail of Tears)", im Jahre 1833), um an die vielen vergangenen Vereinbarungen zwischen Indianern und US-amerikanischen Unterhändlern zu erinnern, die von amerikanischer Seite später ignoriert worden waren. Als der Konvoi mit den Demonstrierenden in Washington D.C. ankam, gab es entgegen den Plänen keine Plätze zum Übernachten. Daraufhin kam es zu Tumulten und Demonstrierende besetzten das Verwaltungsgebäude des BIA und erklärten es zur Botschaft der amerikanischen Ureinwohner (engl. Native American Embassy).

Während der Besetzung verschwand eine Vielzahl von Unterlagen, die Verträge, Stiftungen, Wasser- und Grundrechte verbrieften, im Gebäude. Die mitgenommenen Unterlagen wurden an einen Journalisten weitergegeben und gelangten später über das FBI zurück in den Regierungsbesitz.[16] Neben den entwendeten Dokumenten wurden auch mehrere Dokumente während der Besetzung zerstört und nach Regierungsangaben kam es zu höherer Sachbeschädigung,[17] was vom Leiter der Demonstration, Hank Adams, scharf kritisiert wurde.[18] Die gegenüber der Nixon-Regierung 20 vorgebrachten Punkte des Marsches wurden von dieser abgelehnt.

1996 verklagte die Schatzmeisterin der Blackfeet Indianer Elouise P. Cobell das BIA auf Entschädigung für nicht ausgezahlte Gewinne aus Verpachtungen von Indianer-Land.[19] Viele weitere Betroffene schlossen sich der Klage an. Die ursprünglich geforderte Summe betrug 176 Milliarden Dollar. Es handelte sich dabei um die größte Sammelklage in der Geschichte der Vereinigten Staaten mit über 500.000 Betroffenen.[20] Der Fall ging als ‘Cobell v. Salazar’ in die Geschichte der Vereinigten Staaten ein. Der Fall wurde am 8. Dezember 2009 außergerichtlich durch einen Vergleich abgeschlossen. Die Bundesregierung versprach, 3.4 Milliarden US-Dollar an die betroffenen Landbesitzer auszuzahlen. Dafür verabschiedete das US-Repräsentantenhaus 2010 den ‘Claims Resolution Act of 2010’. Präsident Obama unterzeichnete das Gesetz am 8. Dezember 2010.[21]

Während des Prozesses musste das Computer-System und das Computer-Netzwerk des BIA aufgrund von Gerichtsentscheidungen mehrmals abgeschaltet werden. Es bestand der Verdacht, dass Konten und Daten manipuliert worden seien.[22][23][24]

Commissioners und Assistant Secretaries[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leiter des Bureau of Indian Affairs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commissioners of Indian Affairs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Assistant Secretaries of the Interior for Indian Affairs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. There are 567 federally recognized American Indian tribes and Alaska Natives in the United States. Bureau of Indian Affairs (BIA) is responsible for the administration and management of 55 million surface acres and 57 million acres of subsurface minerals estates held in trust by the United States for American Indian, Indian tribes, and Alaska Natives. Bureau of Indian Education (BIE) provides education services to approximately 42,000 Indian students.
  2. Programs administered by either Tribes or Indian Affairs through the Bureau of Indian Education (BIE) include an education system consisting of 183 schools and dormitories educating approximately 42,000 elementary and secondary students and 28 tribal colleges, universities, and post-secondary schools
  3. The tribes' relationship with the bureau is often described as a love/hate relationship. On the one hand, the bureau is the symbol of the tribes' special relationship with the federal government. On the other hand, tribes have suffered from bureau mismanagement, paternalism, and neglect. It is the hope and objective of many tribal peoples and government officials that tribes can enter into a more equal relationship with the bureau and that the bureau can truly function in an advisory capacity as opposed to dictating policy to tribes.
  4. The BIA is currently involved in a lawsuit over its mismanagement of Individual Indian Monies (IIM) trust accounts. The suit was brought against the BIA and the federal government by Elouise Cobell and other individual Native Americans in 1996.
  5. One of the first acts of the Continental Congress was the creation, in 1775, of three departments of Indian affairs; northern, central, and southern. Among the first departmental commissioners were Benjamin Franklin and Patrick Henry. Their job was to negotiate treaties with tribes and obtain tribal neutrality in the coming Revolutionary War. Fourteen years later, the U. S. Congress established a War Department and made Indian relations a part of its responsibilities.
  6. In 1789, Congress moved all Native American relations to the War Department, which had just formed that year. Today, the War Department is known as the Department of Defense. In 1806, Congress established a Superintendent of Indian Trade in the War Department whose responsibility it was to maintain the factory trading network of the fur trade.
  7. The abolition of the trading system removed even this effort to centralize the work with the Indians within the War Department. March 11, 1824 Secretary of War John C. Calhoun created what he called the Bureau of Indian Affairs without authorization from the Congress. McKenney, formerly superintendent of Indian trade, was appointed to head the office, with two clerks assigned to him as assistants.
  8. In 1849, Congress transferred the BIA from the War Department to the newly created Department of the Interior. With this transfer came a change in policy and responsibilities. The removal of tribes to reservations had brought about disease and starvation, which forced the government to begin providing tribes with food and other supplies.
  9. The commission recommended many changes, including the appointment of honest, more effective agents and the establishment of a separate, independent agency for Indian affairs. Some improvements were forthcoming, but the recommendations to remove the BIA from the Interior Department and establish it as an independent agency was never followed.
  10. Indian agents became responsible for operating schools, dispensing justice, distributing supplies, administering allotments, and leasing contracts. By 1900 the Indian agent had, in effect, become the tribal government.
  11. Amends section 6 of the General Allotment Act, adding that the secretary of the interior is authorized to cause an issue of a patent in fee simple to an allottee whenever the secretary is convinced that the Indian allottee is competent and capable of managing his or her affairs (This did not require the Indian allottee’s approval, desire, or knowledge of the fee simple patent issue).
  12. Under this act the secretary of the interior was given great authority over individual Indians who had taken allotments. The secretary decided whether an Indian was competent enough to handle his own affairs before he could even receive an allotment, and the secretary alone determined the legal heirs of a deceased allottee. If he determined there were no legal heirs, the allotted land could then be sold.
  13. 1915 Joint Commission of US Congress releases the Report on the Business and Accounting Methods employed in the Administration of the Office of Indian Affairs citing, “…due to the increasing value of his remaining estate, there is left an inducement to fraud, corruption, and institutional incompetence almost beyond the possibility of comprehension”.
  14. A question that had long plagued the U.S. government involved the citizenship status of American Indians. In 1887 Congress passed the General Allotment Act, or Dawes Severalty Act, which stated that Indians who received land allotments or voluntarily took up residence away from their tribes were to be given United States citizenship.
  15. The Burke Act pertained to Indians who took allotments. The law withheld citizenship until the end of the twenty-five year trust period or until the allottee received a fee patent from the secretary of the interior. It further stated that any Indian who had taken up residence apart from the tribe and who had "adopted the habits of civilized life" was declared a citizen and was entitled to all the rights, privileges, and immunities of citizenship.
  16. Indian Explains Actions, BIA Material Was Sent for Him to Return – Feb. 2, 1973, Zeitungsartikel-Kopie auf maquah.net
  17. Damage to BIA Third Heaviest Ever in U.S. – Nov. 11, 1972, Zeitungsartikel-Kopie auf maquah.net
  18. Nov. 10, 1972 Justice Eyes Way to Charge Indians, Zeitungsartikel-Kopie auf maquah.net
  19. While generations of non-Indians have become rich harvesting the abundant resources of private Indian lands—which once included virtually all the oil fields of Oklahoma—Indian landowners have been paid only erratically, and far less than their due. Consequently, even landowning Indians remain among the nation's poorest citizens
  20. Cobell filed her lawsuit in 1996 after years of kinder entreaties failed, demanding payment of all unpaid revenues from Indian leases for the past century, a tally of past revenues, and a new accounting system to deal with future revenues. According to Cobell's forensic accountants, the government owes $176 billion to individual Indian landowners, averaging $352,000 per plaintiff, making this monetarily the largest class-action lawsuit ever launched.
  21. Claims Resolution Act of 2010
  22. The court originally imposed the moratorium by stipulation of the government and the plaintiffs in the 1996 Cobell class action litigation. The ban was necessary because the BIA computers were not safe from hackers entering the system and apparently creating their own accounts and moving money between Individual Indian money accounts. U.S. District Court Judge James Robertson turned down the BIA’s request. The new head of the BIA, Asst. Secretary Carl Artman, claims the BIA is severely limited in its operations and communications by this continuing ban on BIA internet useage. Artman also contests the Cobell plaintiffs claim that the case is worth $100 billion.
  23. DOI's Internet connection shut down for third time TUESDAY, MARCH 16, 2004 The federal judge handling the Indian trust fund lawsuit ordered the Department of Interior to shut down its Internet connection on Monday, a move that plunged many of the agency's computer systems back into the dark ages. For the third time since December 2001, U.S. District Judge Royce Lamberth blasted the department for failing to correct known security vulnerabilities. In a 29-page decision, he called Interior "incapable" of ensuring that billions of dollars of Indian money are safe from computer hackers.
  24. Because it is indisputable that the ‘poor state of network security’ creates an imminent risk of irreparable injury … plaintiffs request that this court disconnect from the Internet and shut down each information technology system which houses or access individual Indian trust data to protect plaintiffs against further injury to their interests …
  25. John O. Crow Named Acting Commissioner of Indian Affairs and Member of Advisory Board on Indian Affairs. In: Bureau of Indian Affairs. 10. Februar 1961. Abgerufen am 30. Juli 2015.
  26. Nash Nominated as Commissioner of Indian Affairs; Crow Appointed Deputy Commissioner. In: Bureau of Indian Affairs. 1. August 1961. Abgerufen am 30. Juli 2015.
  27. http://www.indianaffairs.gov/cs/groups/public/documents/text/idc1-032765.pdf

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]