Buren (Gelderland)

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Gemeinde Buren
Flagge der Gemeinde Buren
Flagge
Wappen der Gemeinde Buren
Wappen
Provinz Gelderland Gelderland
Bürgermeister Jan de Boer (D66)
Sitz der Gemeinde Maurik
Fläche
 – Land
 – Wasser
142,92 km2
134,05 km2
8,87 km2
CBS-Code 0214
Einwohner 26.353 (31. Aug. 2017[1])
Bevölkerungsdichte 184 Einwohner/km2
Koordinaten 51° 55′ N, 5° 20′ OKoordinaten: 51° 55′ N, 5° 20′ O
Höhe m NAP
Bedeutender Verkehrsweg A15 E31 N229 N233 N320 N834 N835
Vorwahl 0344
Postleitzahlen 4011–4012, 4016, 4021, 4023–4024, 4031–4033, 4111–4112, 4115–4117, 4119, 4197
Website Homepage von Buren
LocatieBuren.png
Vorlage:Infobox Ort in den Niederlanden/Wartung/Karte
Maurik, Kirche (Sint Martenskerk) an der Straße
Maurik, Kirche (Sint Martenskerk) an der StraßeVorlage:Infobox Ort in den Niederlanden/Wartung/Bild1

Buren (Audio-Datei / Hörbeispiel anhören?/i; deutsch Büren) ist eine Gemeinde der niederländischen Provinz Gelderland. Am 31. August 2017 hatte sie 26.353 Einwohner.

Orte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde Buren gehören die kleine Stadt Buren und noch 13 Dörfer. Ungefähr von West nach Ost sind dies:

Lage und Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Buren gehört zur Landschaft Betuwe. Sie liegt zwischen Culemborg im Westen, dem Fluss Lek, der oberhalb Rijswijk Rhein heißt, im Norden, Neder-Betuwe im Osten, Geldermalsen im Südwesten und Tiel mit der Autobahn A15 (DordrechtArnheim/Nimwegen) im Südosten. Der Amsterdam-Rijnkanaal trennt die Gemeinde in eine östliche und eine westliche Hälfte. Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in Geldermalsen, Tiel und Kesteren.

Die wichtigsten Erwerbsquellen sind der Garten- und Obstbau; die Viehhaltung und Landwirtschaft; die Herstellung von Backsteinen und Dachziegeln; und der Tourismus.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur römischen Vergangenheit des Ortes siehe die Hauptartikel Mannaricium und Levefanum.

Das Städtchen Buren entstand im späten 14. Jahrhundert als eine kleine Festung an der Korne, einem kleinen Nebenfluss der Linge. Das Schloss Buren, Stammsitz der Grafen von Buren, war eine Art Zitadelle. Es wurde 1804 abgerissen; einige Umrisse sind in einer Parkanlage noch sichtbar.

Am 8. Juli 1551 heiratete Wilhelm von Oranien die junge Gräfin Anna van Buren, Tochter des Grafen Maximilian Egmont van Buren. Seitdem ist der Titel eines Grafen von Buren dem niederländischen König oder der Königin vorbehalten.

Der Familienname Van Buren kommt in den Niederlanden ziemlich häufig vor. Die niederländischen Könige und Königinnen haben den Namen Van Buren oft benutzt, als sie unerkannt bleiben wollten. Beispielsweise hat Prinz Willem-Alexander, als er 18 Jahre alt war, unter dem Decknamen W. A. van Buren im Winter 1985 die Elfstedentocht absolviert. Im Jahr 1612 stifteten Mitglieder des Oranien-Geschlechtes das Burener Waisenhaus; die Waisen wohnten dort kostenlos. Buren hat ein besonderes Band mit dem Haus Oranien-Nassau und nennt sich Oranjestad.

Die Dörfer in der Gemeinde sind meistens im Mittelalter, zum Teil bereits im 9. Jahrhundert entstanden.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sitzverteilung im Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahlen 2018[2]
 %
40
30
20
10
0
34,5
19,3
12,4
10,4
9,0
7,9
6,5
keine
GB
PCG
Sonst.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
 18
 16
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+17,4
-1,8
-2,1
-5,9
+3,0
-2,5
-4,9
-3,3
GB
PCG
Sonst.

Der Gemeinderat wird seit 2006 folgendermaßen gebildet:

Partei Sitze[3]
2006 2010 2014 2018
Gemeentebelangena 2 4 8
VVD 6 6 5 4
Protestants Christelijke Groepering 2 3 3 3
PvdA 6 4 4 2
PvdD 1 1 2
CDA 2 2 2 1
D66 1 2 2 1
Buren 2014 0
Buren Oprecht en Eerlijk 1 1
Beter Buren 1 0
Gemeentebelangen Maurika 1
Gemeentebelangen ’90a 1
Gesamt 21 21 21 21
a Die Partei „Gemeentebelangen“ ist aus den Parteien „Gemeentebelangen Maurik“ und „Gemeentebelangen ’90“ entstanden und nahm erstmals 2006 an den Kommunalwahlen teil.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 6. Mai 2013 ist Jan de Boer (D66) amtierender Bürgermeister der Gemeinde.[4] Zu seinem Kollegium zählen die Beigeordneten Gerdjan Keller (Gemeentebelangen), Sietske Klein-de Jong (VVD), Daan Russchen (PvdA) sowie die Gemeindesekretärin Ilona van Wamel-Geene.[5]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In Buren:
    • Das Culemborger Stadttor (erbaut 1630)
    • Das Museum über „Buren und Oranje“ im ehemaligen Rathaus
    • Das Museum der Koninklijke Marechaussee im ehemaligen Königlichen Waisenhaus
    • Die spätgotische Sankt-Lambertikirche (Baubeginn: 1395)
    • Die zum Teil gut erhaltene Stadtbefestigung aus dem Jahr 1395, mit einer Windmühle
    • Das Städtchen ist reich an Häusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Buren ist „beschermd stadsgezicht“ (Geschütztes Stadtbild) und steht deswegen als Ganzes unter Denkmalschutz.
    • In Buren gibt es einige Läden und Restaurants eigens für die Touristen. Man spricht hier aber kaum andere Sprachen als Niederländisch!
  • In den anderen Orten:
    • Beusichem, Eck en Wiel, Ingen, Maurik und Zoelen haben schöne, oft sehr alte Dorfkirchen.
    • Beusichem und Zoelen sind malerische Dörfer.
    • Maurik hat an einem toten Rheinarm ein Wassersport- und Erholungsgebiet mit Jachthafen.
    • In Zoelen steht das schön restaurierte Schloss Soelen (das Gebäude ist von Privatleuten bewohnt und nicht zu besichtigen) auf einer kleinen Flussinsel.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Buren – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevolkingsontwikkeling; regio per maand August 2017Centraal Bureau voor de Statistiek, Niederlande
  2. Ergebnis der Kommunalwahlen: 2014 2018, abgerufen am 6. Juli 2018 (niederländisch)
  3. Sitzverteilung im Gemeinderat: 2006 2010 2014 2018, abgerufen am 6. Juli 2018 (niederländisch)
  4. Raad Buren beveelt Jan de Boer aan als nieuwe burgemeester. In: Nederlands Genootschap van Burgemeesters. Abgerufen am 6. Juli 2018 (niederländisch).
  5. Wie zit er in het college van B&W Gemeente Buren, abgerufen am 6. Juli 2018 (niederländisch)