Burg Altmannstein

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Burg Altmannstein
Burg Altmannstein.jpg
Entstehungszeit: vor 1120
Burgentyp: Höhenburg, Spornlage
Erhaltungszustand: Ruine
Ständische Stellung: Freiadlige
Ort: Altmannstein
Geographische Lage 48° 53′ 45,5″ N, 11° 39′ 10,2″ OKoordinaten: 48° 53′ 45,5″ N, 11° 39′ 10,2″ O
Höhe: 435 m ü. NHN
Burg Altmannstein (Bayern)
Burg Altmannstein

Die Burg Altmannstein ist die Ruine einer mittelalterlichen Höhenburg auf einem 435 m ü. NHN hohen Berg nordöstlich des Marktes Altmannstein im oberbayerischen Landkreis Eichstätt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten Herrscher über den damals noch namenlosen Ort, die Herren von Stein, wurden 1120 erstmals urkundlich erwähnt. Als die Herren von Stein 1232 ausgestorben waren, gelangte Altmannstein in den Besitz von Altmann II. von Abensberg, einem Verwandten der Herren von Stein. Dieser ließ die Burg errichten. 1291 erwarb Herzog Ludwig der Strenge von Bayern von Ulrich II. die Burg. Im Jahre 1340 wurde die Burg an Konrad und Heinrich von Hautzendorf weiterveräussert. Da die Grafen von Abensberg 1374 das Pfandrecht erwarben, gelangte die Burg wieder in deren Besitz. Doch Nürnberger Truppen eroberten 1446 die Burg, weil der Burgherr Johann von Abensberg Kontakte zu Raubrittern hatte, und sich solche auch auf der Festung befanden. 1485 wurde Niklas von Abensberg und Altmannstein, der letzte Babone, von Herzog Christoph überfallen, und Seitz der Frauenberger tötete den Babonen.

1911 wurden auf einem Teil des zerstörten Burgareals ein Wohngebäude und Nebengebäude errichtet. Seit 1991 ist die Gemeinde Altmannstein Eigentümer der Burg.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von der Burganlage, geschützt durch einen Abschnittsgraben gegen das Hinterland, sind noch der dreigeschossige 18 Meter hohe Bergfried mit seinem Hocheingang in 4,3 Meter Höhe, einem Durchmesser von 10,2 Meter und einer Mauerstärke von 3,5 Meter und geringe Reste des Wohnbaus sowie Mauerreste erhalten. Der spätmittelalterliche Hungerturm war mit der noch teilweise erhaltenen Schenkelmauer mit der Ortsbefestigung verbunden.[1] Heute ist der Burgplatz ein Bodendenkmal.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Zecherle (Red.): Burgen und Schlösser. Kreis Eichstätt im Naturpark Altmühltal. Hrsg.: Landkreis Eichstätt. 2. unveränderte Auflage. Hercynia-Verlag, Kipfenberg 1987, DNB 944206697, S. 68–69.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Burg Altmannstein – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag zu Altmannstein in der privaten Datenbank „Alle Burgen“